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Mittels Beschleunigungssystem; Kurvenflug; Die Landung; Windenschlepp - Up Rimo 2 Betriebshandbuch Und Serviceheft

Inhaltsverzeichnis
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Mittels Beschleunigungssystem

Der UP RIMO 2 ist mit einem sehr effizienten Beschleunigungssystem ausgerüstet, das über
einen Fußstrecker aktiviert wird. Bei Betätigen erhöht dieses Beschleunigungssystem die
Geschwindigkeit sehr effektiv um etwa 11 bis 13 km/h. Der Einsatz des Beschleunigers ist in
einigen Situationen sehr sinnvoll und sollte Bestandteil des aktiven Flugstils sein.
Wird die Geschwindigkeit über den Beinstrecker bis zum Maximum gesteigert, kann man
schneller aus Abwindzonen herausfliegen, bei Gegenwind einen besseren Gleitwinkel erzielen
oder noch gegen den Wind ankommen. Der Aktionsradius des UP RIMO 2 erhöht sich voll
beschleunigt erheblich und steigert das erfliegbare Leistungspotential spürbar. Bei Benutzung des
Beschleunigers ist darauf zu achten, dass beim Eintreten einer extremen Flugsituation das
Beschleunigungssystem sofort deaktiviert werden muss bzw. bei extremen Fluglagen nicht
aktiviert wird. Der Vorteil des eingesetzten Beschleunigungssystems liegt darin, dass
Auftriebsschwankungen und ein dadurch verursachtes Einklappen des Schirmes durch plötzliche
Druckunterschiede am Beinstrecker erkannt werden können. Spürt der Pilot, dass sich der
Gegendruck schlagartig verringert, ist die Geschwindigkeit sofort auf Trimmspeed zu Verringern,
um mögliche Einklapper im Voraus zu Vermeiden.
VORSICHT! Alle extremen Flugzustände (zum Beispiel Einklapper) laufen bei erhöhter
Geschwindigkeit dynamischer ab. Deshalb sollte das Beschleunigungssystem bei
geringem BoRIMO 2bstand oder sehr turbulenten Verhältnissen wenig oder gar nicht
betätigt werden.

Kurvenflug

Die ersten 15 bis 20 Zentimeter des Steuerwegs erlauben einen sanften Kurvenflug, wobei der
Schirm wendig auf Steuerimpulse reagiert, ohne dass die Schirmkappe dabei aber eine hohe
Querneigung einnimmt. Vergrößert der Pilot den Steuerweg, wird der Schirm agiler und
ausgesprochen wendig, besonders wenn er im LTF-EN B bzw. C – Bereich geflogen wird.
Durch Gewichtsverlagerung lassen sich sehr gut flache Kurven mit minimalem Höhenverlust
erfliegen. Eine kombinierte Steuertechnik – Gewichtsverlagerung und Zug der kurveninneren
Bremsleine - eignet sich in jeder Situation bestens, um Kurven zu fliegen, wobei der Kurvenradius
durch dosierten Bremsleinenzug bestimmt wird.
Ist es notwendig, den UP RIMO 2 auf engstem Raum zu drehen, empfiehlt es sich, den
vorgebremsten Gleitschirm durch Lösen der kurvenäußeren und feinfühliges Ziehen der
kurveninneren Bremsleine zu steuern (gegenläufige Bewegung der Bremsleinen).
Ab ca. 50 Prozent einseitigem Bremsleinenzug nimmt der UP RIMO 2 eine deutliche
Seitenneigung ein und fliegt eine schnelle und steile Kurve, die zur Steilspirale verlängert werden
kann (vgl. hierzu Kapitel „Steilspirale").

Die Landung

Der UP RIMO 2 ist einfach zu Landen. Aus einem geraden, pendelfreien Endanflug gegen den
Wind lässt man den Gleitschirm mit Normalfahrt ausgleiten und zieht dann in ca. einem Meter
Höhe über Grund die Bremsen entschlossen und zügig durch. Bei starkem Gegenwind bremst
man entsprechend schwächer. Landungen aus Steilkurven heraus und schnelle Kurvenwechsel
vor der Landung sind wegen der damit verbundenen Pendelbewegungen zu vermeiden.

Windenschlepp

Der UP RIMO 2 weist beim Windenschlepp keine Besonderheiten auf. Um einen sicheren und
unfallfreien Schleppbetrieb zu Gewährleisten sollten die nachfolgenden Punkte unbedingt
beachtet werden:
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Diese Anleitung auch für:

Rimo 2 lRimo 2 mRimo 2 smRimo 2 sRimo 2 xs

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