6. Generator Betriebsanweisung
6.1 Personal
Der Generator darf nur vom autorisiertem und eingewiesenen Personal in Betrieb gesetzt werden. Der Bediener hat
vor dem Inbetrieb nehmen das Handbuch vollständig zu lesen und sich mit den Gefahren und Sicherheitshinweisen
vertraut zu machen. Dieses gilt sowohl für den Generator selbst sowie für entsprechende externe Geräte, Anbau-
teile und Nebenaggregate.
6.2 Allgemeine Hinweise zum Betrieb
6.2.1 Betrieb bei niedrigen Temperaturen.
Der Motor kann bis zu einer Temperatur von bis zu minus 20 °C gestartet werden, solange die übrigen Betriebsbe-
dingungen geeignet sind. Insbesondere die Betriebsflüssigkeiten wie Kühlwasser, Kraftstoff und Motoröl müssen für
die entsprechende Temperatur geeignet sein. Sie sollten vor dem Start des Generators überprüft werden. Entspre-
chende Betriebsflüssigkeiten und/oder Zusätze sind im Fachhandel erhältlich. Kaltstarthilfen wie Sprays usw. dürfen
nicht verwendet werden -> Gewährleistungsverlust!
6.2.1.1 Vorglühen des Dieselmotors
Vorkammer Dieselmotoren sind mit einer Glühkerze ausgestattet. Die maximale Vorglühzeit darf 20 sec. nicht
überschreiten. Bei 20 °C und mehr sollte ca. 5-6 sec. vorgeglüht werden. Unter 20 °C ist die Vorglühzeit
entsprechend zu verlängern.
Durch Vorglühen kann der Generator bei Temperaturen bis -20 °C gestartet werden.
Werden die Betriebsstoffe (Kraftstoff, Kühlmittel ect.)
Hinweis:
abgelassen und mit Betriebsstoffen für niedrige
Temperaturen ersetzt, so muss der Generator für
mindestens 10 min laufen, um sicherzustellen, das der
Generator mit den neuen Betriebsstoffen gespült ist.
6.2.1.2 Tips zur Starterbatterie
Fischer Panda empfiehlt den Einsatz von handelsüblichen Starterbatterien. Für den Einsatz bei extremen
Winterbedingungen, sollte die empfohlene Starterbatteriegröße (Ah) verdoppelt werden. Es ist empfehlenswert, die
Starterbatterie regelmäßig (alle 2 Monate) zu laden. Hierfür kommen entsprechende Batterieladegeräte zum
Einsatz. Eine gut geladene Starterbatterie ist vorraussetzung für den Einsatz des Generators bei niedrigen
Temperaturen.
6.2.2 Betrieb mit geringer Last und Leerlauf
Wenn eine Verbrennungsmaschine mit geringerer Last wie 25-30 % ihrer nominalen Leistung betrieben wird, kann
ein verstärkte Verrußung des Generators auftreten, welche Anlass zur Sorge gibt. Die Auswirkungen dieser
Betriebsweise sind höherer Ölverbrauch und Ölaustritt an Ansaug- und Abgaskrümmer. Dieses tritt in bedingtem
maße auch bei Generatoren im Standby-Betrieb auf.
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Kapitel/Chapter 6:
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