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Siemens
Building Technologies
12.4.2 Grundlagen
Wählbar bzw. einstellbar sind:
• Optimierungsart; entweder mit Fühler/Raumgerät oder nach Raummodell
• Maximalgrenzwert für die Aufheizzeit
• Maximalgrenzwert für die Frühabschaltung
• Schnellabsenkung ja oder nein
Für die Optimierung berücksichtigt der Regler entweder die effektive Raumtemperatur –
erfasst durch einen Raumtemperaturfühler oder ein Raumgerät – oder das Raummodell.
12.4.3 Mit Raumtemperaturfühler
Mit einem Fühler/Raumgerät ist Einschalt- und Ausschaltoptimierung möglich.
Um die Ein- und Ausschaltzeitpunkte optimal bestimmen zu können, muss die Optimie-
rung die Aufheiz- und die Abkühlkennlinie des Gebäudes kennen, und zwar immer in
Abhängigkeit der jeweils herrschenden Aussentemperatur. Die Optimierung erfasst
dazu ständig die Raumtemperatur und die Aussentemperatur. Sie erfasst diese Grös-
sen über den Raumtemperaturfühler und den Witterungsfühler und passt die Vorverle-
gung der Schaltpunkte laufend an. Dadurch kann die Optimierung auch Änderungen
am Gebäude feststellen und einbeziehen.
Es wird immer auf die erste Heizphase pro Tag gelernt.
12.4.4 Ohne Raumtemperaturfühler
Ohne Raumtemperaturfühler ist nur Einschaltoptimierung möglich.
Die Optimierung arbeitet gemäss der eingestellten maximalen Aufheizzeit und dem
Raummodell mit Festwerten (nicht lernend).
12.4.5 Ablauf
T
R
T
Rw
T
Rw
0,5 °C
T
Rw
T
Rw
HP
HP
Heizprogramm
T
Raumtemperatur
R
t
Zeit
t
Vorverlegungszeit der Frühabschaltung
1
t
Vorverlegungszeit für den Aufheizbeginn
2
t
Schnellabsenkung
3
T
Raumsollwert
Rw
T
Sollwert für NORMALE Raumtemperatur
Rw
T
Sollwert für REDUZIERTE Raumtemperatur
Rw
∆T
Raumsollwertüberhöhung (bei Schnellaufheizung)
Rw
T
Raumtemperatur-Istwert
Rx
Regler für Heizkreis und Brauchwasser RVL482
12 Funktionsblock „Raumheizung"
T
Rx
t
CE1P2542de
20.05.2008