Siemens
Building Technologies
Ein- und Ausschalten der zweiten Brennerstufe gehalten.
Steigt jedoch die Vorlauftemperatur weiter an (x > w + 0,5 × SD), so beginnt der Regler
mit der Bildung des Rückstellintegrals. Er untersucht, wie lange und wie weit die Vor-
lauftemperatur um die halbe Schaltdifferenz über dem Sollwert bleibt. Aus dem Tempe-
raturverlauf und der Zeit bildet er fortlaufend das Integral. Erreicht das Rückstellintegral
den eingestellten Maximalgrenzwert, so wird die zweite Brennerstufe gesperrt und die
erste ausgeschaltet.
Das Ablaufen der minimalen Sperrzeit und das Berechnen des Freigabeintegrals bei
x < w − 0,5 × SD beginnt gleichzeitig mit dem Einschaltbefehl an die erste Brennerstufe.
Durch das Zeit-Temperatur-Integral wird für das Freigeben und Sperren der zweiten Stufe
nicht nur die Dauer einer Abweichung berücksichtigt, sondern auch deren Grösse.
SD
Schaltdifferenz
w
Kesseltemperatursollwert
x
Kesseltemperaturistwert
T
Kx
T
+ 0,5
SD
*
Kw
T
- 0,5
SD
*
Kw
Y
B1
1
0
INT
max.
FGI
0
FG
B2
1
0
Y
B2
1
0
FG
Freigabe für die Brennerstufe 2
B2
FGI
Freigabeintegral
INT
Integral
RSI
Rückstellintegral
SD
Schaltdifferenz
t
Zeit
T
Kesseltemperatursollwert
Kw
T
Kesseltemperaturistwert
Kx
Y
Steuersignal für die Brennerstufe 1
B1
Y
Steuersignal für die Brennerstufe 2
B2
Regler für Heizkreis und Brauchwasser RVL482
14 Funktionsblock „Kessel"
max.
RSI
t
t
RSI
t
t
t
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CE1P2542de
20.05.2008