Korrektes Probenbechervolumen
Das benötigte Volumen an Plasma-, Serum- oder Urinprobe variiert je nach Anzahl Testplättchen, die
für die Analyse verwendet wird:
Anzahl Testplättchen
Überprüfung der Probe nach Zentrifugieren
Es empfiehlt sich, die Probe nach dem Zentrifugieren in einer Zentrifuge und/oder im Analysegerät
sorgfältig zu überprüfen (Analyse in einem Vollblutseparator). Falls in der Probe Fibrinfasern
zu sehen sind, könnten diese die Probenpipettierung beeinträchtigen. Es ist unter Umständen
notwendig, die Probe sorgfältig abzupipettieren, diese noch einmal zu zentrifugieren und den
Vorgang fortzusetzen.
Verschiedene Umstände, wie Hämolyse, können die Ergebnisse beeinflussen. Sie möchten vielleicht
außerdem Ihr Testprofil basierend auf den folgenden Sichtkontrollen modifizieren. Für Informationen
darüber, wie der jeweilige Umstand die spezifischen Parameter beeinflussen kann, siehe im
Abschnitt „Parameterbeschreibungen" auf den Seiten 29 – 50.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, dass Sie eine Probe nach dem Zentrifugieren derselben in einem
Catalyst-Vollblutseparator auf die oben aufgeführten möglichen Veränderungen hin überprüfen.
Hämolyse
Sichtkontrolle:
Indikationen:
Ikterus
Sichtkontrolle:
Indikationen:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
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Die Probe hat einen transparenten rötlichen Farbton, der von blassrosa bis
dunkelrot reicht.
Beschädigung der Erythrozyten während der Probenvorbereitung oder bei
intravaskulärer Hämolyse.
Das Plasma hat einen transparenten gelben bis undurchsichtigen
braunen Farbton.
Obstruktive oder toxische Lebererkrankung, intravaskuläre Hämolyse.
Probenvorbereitung und -lagerung
Probenbechervolumen (µl)
60
70
80
90
100
110
120
130
190
200
210
220
230
240
250
260
270
280
22