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Testen Des Externen Blockade- Und Des Reseteingangs; Testen Der Externen Blockade Mit Block/Trip - Funktion; Prüfen Des Schalterversagerschutzes - Seg Mri3 Handbuch

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SEG Electronics GmbH

6.4.9 Testen des externen Blockade- und des Reseteingangs

Mit dem externen Blockadeeingang können alle Schutzfunktionen blockiert werden. Als Beispiel ist
hier die Blockadefunktion der Phasenkurzschlussstufe beschrieben. Dieses kann getestet werden,
indem zuerst im Blockademodus der Parameter für die Phasenkurzschlussschnellauslösung auf
„BLOC" gesetzt und die Hilfsspannung auf die Klemmen E8/D8 gelegt wird. Die
Phasenüberstromstufe (I>) muss für diesen Test auf EXIT eingestellt werden. Anschließend muss
ein Strom eingeprägt werden, der normalerweise die Kurz-schlussstufe (I>>) zum Auslösen bringt.
Weder ein zu-geordnetes Alarmrelais noch ein Auslöserelais darf jetzt anziehen.
Anschließend ist die Hilfsspannung wieder vom Blockadeeingang zu entfernen. Durch erneutes
Einprägen des Prüfstromes in gleicher Höhe bringt man das Relais zum Auslösen; auf dem Display
erscheint die Meldung „TRIP". Danach ist der Stromkreis zu unterbrechen. Durch Aufschalten der
Hilfsspannung auf den Reseteingang (C8/D8) erlischt die LED-Anzeige und das Display wird
zurückgesetzt.

6.4.10 Testen der externen Blockade mit Block/Trip - Funktion

Einfachheitshalber soll auch hier die Kurzschlussstufe, wie in Kapitel 5.7.1 beschrieben, getestet
werden.
Hierzu muss der Parameter für die Block/Trip – Funktion auf „TR_B" gesetzt werden (Erster Wert
im Menü Blockierung der Schutzfunktionen Kapitel 5.7.1) Die dazugehörige Block/Trip – Zeit sollte
länger sein als die eingestellte Auslösezeit tI>> (siehe Kapitel 5.4.18). Es wird wieder ein Strom
eingeprägt, der die Kurzschlussstufe zum Auslösen bringen sollte. Nach Ablauf der Block/Trip –
Zeit erfolgt nun die Auslösung. Es erfolgt eine Auslösung, wenn:
Der Blockadeeingang gesetzt ist
Eine Auslösestufe angeregt ist.
Die dazugehörige Auslösezeit abgelaufen ist.
Die Block/Trip – Zeit abgelaufen ist.
Ist die Block/Trip – Zeit kürzer eingestellt als die Auslösezeit, so erfolgt die Auslösung erst nach
Ablauf der Auslösezeit.
6.4.11 Prüfen des Schalterversagerschutzes
Zum Prüfen der Auslösezeit des Schalterversagerschutzes wird ein Prüfstrom eingeprägt, der in
etwa das 2-fache des Nennstromes betragen sollte. Mit dem Anziehen des Auslöserelais einer
Schutzfunktion (I>, I>>, I
den Schalterversagerschutz gestoppt. Im Display erscheint die Meldung „CBFP". Die mit Hilfe des
Timers gemessene Auslösezeit sollte nicht mehr als 1% bzw. weniger als ±10 ms (bei kurzer
Auslöseverzögerung) von der eingestellten Auslösezeit abweichen.
Alternativ kann der Timer auch mit Anlegen der Hilfsspannung und Einprägen des Prüfstromes
gestartet und beim Ansprechen des Relais für den Schalterversagerschutz gestoppt werden. Hier
muss dann die zuvor gemessene Auslöseverzögerung von der gemessenen Zeit subtrahiert
werden.
56
>, I
>>) wird der Timer gestartet und mit dem An-sprechen des Relais für
E
E
Handbuch MRI3
DOK-TD-MRI3 Rev.A
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