Breitband-
Polarisator
quelle
(SLED)
Abb. 6
Die PMD wird mit Hilfe der schnellen Fourier-Transformation (FFT)
gemessen.
Hierbei wird im Spektrum die mittlere Periode der Intensitätsmodulation
gemessen.
Bei der schnellen Fourier-Transformation wird über eine Zeitverteilung
eine Kurve ermittelt und der mittlere DGD-Wert aus der Gaußschen
Kurve (für Faserstrecken mit starker Modenkopplung) berechnet.
Bei starker Modenkopplung ist es nicht notwendig, den Polarisations-
winkel des Analysators zu ändern. Bei schwacher Modenkopplung sollte
ein Winkel gewählt werden, der maximale Schwingungsamplituden
ermöglicht.
Der Dynamikbereich des Messgerätes sollte höher sein als der Dynamik-
bereich der Fasterstrecke. Für die meisten Anwendungen reichen für
gewöhnlich 35 dB aus. Bei sehr langen Strecken sollte man einen Dyna-
mikbereich von 45 dB verwenden.
Der Messbereich sollte an die Übertragungsrate gekoppelt sein. Für
WDM-Anwendungen müsste er zwischen 0,1 ps und 60 ps liegen, so
dass die Messung Aussagen zur Übertragung bei Bitraten von 2,5 bis 40
Gbit/s treffen kann. Die unten stehende Tabelle gibt die maximal zuläs-
sigen PMD-Werte für die einzelnen Bitraten an
Bitrate (Gbit/s)
2.5
10
40
10 Gbps Ethernet
Die Tabellen am Ende von enthalten:
–
Angaben zu den entsprechenden Normen und Grenzwerten.
Handbuch
780000103/17
Prüfling
Fixed-Analyzer-Methode zur Messung der PMD
Maximale PMD
(ps)
40
10
2.5
5
Kapitel 1 Messprinzip
Prinzip der PMD-Messung
Verstellb.
Optischer Spektrum-
Polarisator
Analysator (OSA)
PMD-Koeffizient
-1/2
(ps.km
)
< 2
< 0.5
< 0.125
-
9