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Prinzip Der Bidirektionalen Messung - Jdsu 8100 Handbuch

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Kapitel 1 Messprinzip

Prinzip der bidirektionalen Messung

Prinzip der bidirektionalen Messung
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die für die Messung der Reflexionsamplitude verwendete Pulsdauer
(in Nanosekunden
den Rückstreukoeffizienten der getesteten Faser
Die typischen Werte für den Rückstreukoeffizienten bei einem
Impuls von 1 ns Dauer betragen:
- für eine Singlemode-Faser:- 79 dB bei 1310 nm
- 81 dB bei 1550 nm und 1625 nm
- für eine Multimode-Faser:- 70 dB bei 850 nm
- 75 dB bei 1300 nm
HINWEIS
Zur Messung des größten Bereiches des Reflexionskoeffizienten ist
es erforderlich, einen einstellbaren optischen Abschwächer zwischen
dem Reflektometer und der zu testenden Strecke einzufügen. Mit
Hilfe des Abschwächers ist es möglich, den Kurvenpegel so einzu-
stellen, dass das Reflektometer durch die zu messende Reflexion
nicht in Sättigung betrieben wird.
Wen Fasern mit unterschiedlichen Modenfelddurchmessern (Kerndurch-
messer usw.) miteinander verbunden werden, zeigt die daraus resultie-
rende OTDR-Kurve unter Umständen eine starke Rückstreuung an, die
dadurch versursacht wird, dass ein höherer Signalpegel zum OTDR
zurück reflektiert wird.
Standardspleiß (Ka=Kb= Rückstreukoeffizient, S=
Abb. 2
Spleißwert)
Dieses Phänomen kann auftreten, wenn man unterschiedliche Arten von
Multimode-Fasern oder 2 Fasern mit unterschiedlichen Rückstreukoeffi-
zienten verbindet.
Handbuch
780000103/17
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