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Messverfahren Zur Ermittlung Der Pmd - Jdsu 8100 Handbuch

Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Messprinzip
Prinzip der PMD-Messung
Messverfahren
zur Ermittlung
der PMD
8
Pfade einrichtet, um WDM-Signale zu übertragen bzw. für Bitrate von 10
Gbit/s spielt die Messung der Polarisationsmodendispersion (PMD) eine
immer größere Rolle.
Die PMD als Grundeigenschaft von Singlemode-Fasern beeinflusst vor
allem die Übertragungsrate. Die PMD resultiert aus den unterschiedli-
chen Ausbreitungsgeschwindigkeiten des Signals bei den jeweiligen
Wellenlängen. Die Grundmode wird in zwei senkrecht zu einander
schwingenden Polarisationsebenen aufgespalten (siehe Abbildung).
Hauptursache für diese Doppelbrechung sind geometrische Asymme-
trien der Faser sowie äußere Einwirkungen auf die Faser (Makrokrüm-
mungen, Mikrokrümmungen, Torsion und Temperaturschwankungen).
V
2
V
1
Laufzeitdifferenz (DGD) zwischen zwei
Abb. 5
Polarisationsebenen
Die dadurch bedingte Laufzeitdifferenz wird auch als mittlere differen-
zielle Gruppenlaufzeit (DGD) in Pikosekunden (ps) oder als PMD-Koef-
fizient in ps/÷km bezeichnet.
Die mittlere DGD führt zu einer Verbreiterung des Impulses auf dem Weg
durch die Faser. Die daraus resultierende Verzerrung erhöht die Bitfeh-
lerhäufigkeit (BER) des optischen Systems. So können die für die jewei-
lige Bitrate geltenden PMD-Grenzwerte überschritten werden. Daher ist
es wichtig, die PMD-Grenzwerte der Faserstrecken und die aktuellen
PMD-Werte zu kennen.
Das zur Ermittlung der PMD verwendete Verfahren basiert auf der Fixed-
2
Analyzer-Methode
Breitbandquelle und am anderen Ende ein verstellbarer Polarisator und
ein optischer Spektrumanalysator (OSA) anzuschließen.
2. Standardisiert von der ANSI/TIA/EIA FOTP-113 Messung der Polari-
sationsmodendispersion bei optischen Singlemode-Fasern mit der
Fixed-Analyzer-Methode.
Handbuch
780000103/17
. Hierbei ist an einem Faserende eine polarisierte
DGD
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