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Wartungsarbeiten - Rotary Sm65 Originalanleitung

4-säulenhebebühne
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Inhaltsverzeichnis

9.3 Wartungsarbeiten

Zerquetsch- und Schergefahr für
Körpergliedmaße durch unkontrol-
lierte Senkbewegung.
WARNUNG
 Säulenhebebühnen in besonders verschmutz-
ter Umgebung entsprechend öfters warten.
 Wartung nur bei unbelasteter Bühne, das
heißt ohne Fahrzeug vornehmen.
 Vor Wartungsarbeiten Haupthebebühne und
Radfreiheber komplett absenken oder in die
Verriegelungspositionen (Sicherheitsklinken)
absenken und einrasten.
 Hauptschalter auf Aus (Stellung „OFF") schal-
ten und mit Vorhängeschloss abschließen.
 Wartungsbereich für unbefugte Personen ab-
sperren (rot-weiße Kette, Hinweisschilder).
 Druckluftversorgung ausschalten (Manometer
der Drucklufteinheit auf 0 bar.
 Alle Personen im Bereich über die Wartungs-
arbeiten informieren.
Gefahr für Personen und Umwelt
durch giftige Stoffe beim Leeren
oder Füllen des Hydrauliköltanks
oder des Ölers (Drucklufteinheit).
WARNUNG
 Kontakt oder Einatmen mit dem Hydrauliköl
oder Vaseline-Öl vermeiden.
 Geeignete Öl-Auffangbehälter und Öl-Binde-
mittel bereitstellen.
 Sicherstellen, dass das Altöl nicht den Boden
verunreinigt oder in die Kanalisation gelangt.
 Örtliche Vorschriften für den Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen beachten.
 Altöl umweltgerecht entsorgen.
 Hydrauliköl leicht entzündbar, brennbar.
Lebensgefahr bei lockeren Veran-
kerungsbolzen. Säulenhebebühne
kann Verrutschen, die Last kann
GEFAHR
Herunterfallen.
 Betrieb der Säulenhebebühne einstellen.
 Säulenhebebühne sicher verschrauben. Ist
dies nicht möglich, für einen zulässigen Unter-
grund sorgen, die Säulenhebebühne korrekt
verankern und verschrauben.
Tägliche Prüfung
1.
Prüfen, ob Überfahrschutz, Auffahrrampen oder
Brems- und Auffahrkeile beschädigt sind oder
Verschleißerscheinungen aufweisen. Beschä-
digte oder verschlissene Teile austauschen.
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9. Wartung und Instandsetzung
2.
Funktion der Sicherheitsklinken der Haupthebe-
bühne prüfen (Sichtkontrolle). Dazu die Haupt-
hebebühne in den Klinkenschienen absetzen,
dann hochfahren und Seilzüge straffen.
3.
Horizontale Ausrichtung der Fahrschienen prü-
fen. Fahrschienen müssen waagerecht ausge-
richtet und höhengleich sein. Falls nicht, Aus-
richtung korrigieren ( Kapitel 13, Inbetrieb-
nahme).
4.
Seilzüge und -rollen auf ganzer Länge auf Ab-
nutzung prüfen (Sichtkontrolle). Ggf. die Haupt-
hebebühne nach oben fahren. Beschädigte oder
verschlissene Teile unverzüglich austauschen.
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Seilzüge reißen meist dann, wenn sie eine
i
der gezeigten Beschädigungen aufweisen.
Dies sind insbesondere beschädigte, zerstör-
te, übermäßig gestreckte oder deformierte
Seilzüge mit teilweise unterschiedlichen
Durchmessern.
5.
Signaltongeber ( Kapitel 3.4, Pos. 1) testen.
Beim Senken im Fußschutzbereich muss ein
Warnsignal ertönen.
Bei defektem Signaltongeber darf die Säulen-
i
hebebühne nicht in Betrieb genommen wer-
den.
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Diese Anleitung auch für:

Sm55ltSm65-55Sm55lt-51Sm65-51

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