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HORSCH Pronto 3 DC Betriebsanleitung/Originalbetriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
BETRIEBSANLEITUNG
Pronto 3 - 6 DC
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
60061608 • 01 • 07/2022 • de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für HORSCH Pronto 3 DC

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Pronto 3 - 6 DC ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einführung ............................10 Vorwort ..............................10 Hinweise zur Darstellung .......................... 10 1.2.1 Warnhinweise..........................10 1.2.2 Instruktionen ..........................11 2 Sicherheit und Verantwortung......................12 Bestimmungsgemäße Verwendung ......................12 Betriebsanleitung ............................. 12 Personalqualifikation ..........................13 2.3.1 Bedienergruppen ......................... 13 Kinder in Gefahr ............................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6 Bedienung............................. 43 Anhängen / Abstellen ..........................43 6.1.1 Anhängen............................ 43 6.1.2 Transportstellung ......................... 45 6.1.3 Abstellen............................47 Klappen..............................48 6.2.1 Ausklappen..........................49 6.2.2 Einklappen ........................... 49 6.2.3 Einseitig klappen .......................... 50 Feldeinsatz ............................... 51 6.3.1 Arbeitshinweise ........................... 51 Stellung der Steuergeräte beim Feldeinsatz ..................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 10 Dosiergerät ............................79 10.1 Rotoren ..............................80 10.1.1 Rotoren für Doppelfallschleusen....................80 10.1.2 Rotorwechsel ..........................80 10.1.3 Rotorwechsel bei vollem Tank...................... 81 10.1.4 Absperrschieber ........................... 82 10.1.5 Dichtlippe einstellen........................82 10.1.6 Rotoren für Feinsämereien ......................83 10.1.7 Rapsbürsten..........................85 10.1.8 Grobsaaten ..........................
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 12.6 Packer ..............................131 12.7 Kugelkupplung ............................131 12.8 Unterlenkeranhängung..........................133 13 Entsorgung ............................134 13.1 Außerbetriebnahme ..........................134 14 Service ..............................135 15 I-Manager .............................136 15.1 Hinweise zur Darstellung/Navigation ......................136 15.2 Rechner..............................137 15.3 I-Manager installieren..........................137 15.3.1 Installation bei Schleppern mit ISOBUS-Ausstattung ..............138 15.3.2 Installation bei Schleppern ohne ISOBUS-Ausstattung ..............
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 15.15 Konfiguration ............................188 15.16 Rotorauswahl ............................188 15.17 Anzeigewerte ............................188 15.17.1 Gutflussüberwachung ........................188 15.17.2 Sonderfälle........................... 189 15.18 Beleuchtung ............................. 192 15.19 Gerätegeometrie ............................192 15.19.1 Eingabe der Abmessungen......................194 15.20 Sektions- und Teilbreiteneinstellungen...................... 195 15.20.1 Sektionsstatus..........................196 15.20.2 Sektionsgruppierung ........................
  • Seite 8: Eg-Konformitätserklärung

    EG-Konformitätserklärung Die HORSCH Maschinen GmbH, Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf, erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Typ: Pronto 3 DC, Pronto 4 DC, Pronto 6 DC den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht.
  • Seite 9: Identifikation Der Maschine

    Identifikation der Maschine Bei der Übernahme der Maschine tragen Sie die entsprechenden Daten in die nach- folgende Liste ein: Seriennummer: Maschinentyp: Baujahr: Ersteinsatz: Zubehör: Händler-Adresse Name: Straße: Ort: Tel: Kd.-Nr. Händler: Kd.-Nr. HORSCH 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 10: Einführung

    Rahmen der bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten. Die Sicherheitshinweise beachten! Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich aus der Nichtbeachtung der Betriebsan- leitung ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. Alle Personen, die mit Aufgaben an oder mit der Maschine beauftragt sind, müssen die Betriebsanleitung lesen und anwenden.
  • Seite 11: Instruktionen

    Einführung | 1 VORSICHT Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermie- den wird. Alle Warnhinweise in dieser Betriebsanleitung lesen! 1.2.2 Instruktionen HINWEIS Kennzeichnet wichtige Hinweise. Handlungsanweisungen und deren Bestandteile werden mit verschiedenen Symbo- len gekennzeichnet: ü...
  • Seite 12: Sicherheit Und Verantwortung

    • das Durchführen von Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten an einer nicht still- gesetzten und gegen Wiederanlauf gesicherten Maschine Für Schäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung der Maschine resul- tieren, übernimmt HORSCH keine Haftung. 2.2 Betriebsanleitung Die Betriebsanleitung ist Teil der Maschine! Wenn die Betriebsanleitung nicht beachtet wird, können Personen schwer verletzt...
  • Seite 13: Personalqualifikation

    • Betrieb • Wartung • Störungssuche und -behebung Von HORSCH Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte Tätigkeiten durch Schulungsmaß- nahmen oder Außendienstmitarbeiter von HORSCH ausgebildet worden sein. ausgebildete Bediener Dies betrifft folgende Tätigkeiten: • Verladen und Transport • Inbetriebnahme 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 14: Kinder In Gefahr

    2 | Sicherheit und Verantwortung • Störungssuche und –behebung • Entsorgung Bestimmte Arbeiten zur Wartung und Instandhaltung dürfen nur von einer Fach- werkstatt durchgeführt werden. Diese Arbeiten sind mit dem Zusatz Werkstattarbeit gekennzeichnet. 2.4 Kinder in Gefahr Kinder können Gefahren nicht einschätzen und verhalten sich unberechenbar. Da- durch sind Kinder besonders gefährdet.
  • Seite 15: Bremsanlage

    Dadurch können Unfälle verursacht und Personen schwer verletzt oder getötet werden. Ø Die Maschine darf erst nach Einweisung durch Mitarbeiter der Vertriebspart- ner, Werksvertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb genommen werden. Die Maschine nur einsetzen, wenn alle Schutzeinrichtungen und sicherheitsbedingte Einrichtungen wie z.B.
  • Seite 16: Schäden An Der Maschine

    2 | Sicherheit und Verantwortung Ø Muttern und Schrauben, besonders die der Räder und der Arbeitswerkzeuge regelmäßig auf festen Sitz prüfen und gegebenenfalls nachziehen. Ø Den Reifenluftdruck regelmäßig kontrollieren, siehe Wartungsübersicht. 2.7.2 Schäden an der Maschine Schäden an der Maschine können die Betriebssicherheit der Maschine beeinträchti- gen und Unfälle verursachen.
  • Seite 17: Freileitungen

    Sicherheit und Verantwortung | 2 Ø Die Hydraulikschläuche erst an den Schlepper anschließen, wenn die Hydraulik traktor- und geräteseitig drucklos ist. Ø Vor allen Arbeiten an der Hydraulikanlage alle hydraulisch angehobenen Teile (z.B. Flügel, Packer, Fahrwerk etc.) auf den Boden absenken. Die Hydraulik traktor- und geräteseitig drucklos machen.
  • Seite 18: Technische Grenzwerte

    2 | Sicherheit und Verantwortung 5. Auf Hilfe durch professionelle Rettungskräfte warten. Die Freileitung muss ab- geschaltet werden. Wenn Personen die Kabine trotz Spannungsüberschlag verlassen müssen, etwa weil unmittelbare Lebensgefahr durch Brand droht: 6. Von der Maschine wegspringen. Dabei in den sicheren Stand springen. Ma- schine nicht von außen berühren.
  • Seite 19: Ausrüstungen / Verschleißteile Wechseln

    Behälter füllen und gemäß den behördlichen Vorschriften entsorgen. 2.7.11 Nachrüstungen und Umbauten Bauliche Veränderungen, die nicht von der Firma HORSCH freigegeben sind, können die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit der Maschine beeinträchtigen und füh- ren zum Erlöschen der Gewährleistungsansprüche.
  • Seite 20: Ersatzteile

    2 | Sicherheit und Verantwortung Ø Von HORSCH freigegebene Änderungen und Erweiterungen nur von einer au- torisierten Fachwerkstatt oder einem von HORSCH dafür ausgebildeten Bedie- ner vornehmen lassen. Ø Die Landesvorschriften für Gewichte, Gewichtsverteilung und Ausmaße einhal- ten. Bei Ausstattungen, die auf das Gewicht oder die Gewichtsverteilung Einfluss haben, müssen die Vorschriften für die Anhängevorrichtung, Stütz- und Achslast geprüft...
  • Seite 21 Ø Explosionsgefahr! Den angegebenen Reifendruck nicht überschreiten, siehe Wartungsübersicht. HINWEIS Alle übrigen Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, die nicht in dieser Betriebsan- leitung beschrieben sind, nur von einer autorisierten Fachwerkstatt oder einem von HORSCH dafür ausgebildeten Bediener vornehmen lassen. 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 22: Gefahrenbereich

    2 | Sicherheit und Verantwortung 2.8 Gefahrenbereich Die Fläche kennzeichnet den Gefahrenbereich der Maschine: Im Gefahrenbereich der Maschine bestehen folgende Gefährdungen: • Durch unbeabsichtigtes Betätigen der Hydraulik können gefährliche Maschinen- bewegungen ausgelöst werden. • Bei eingeschaltetem Antrieb können Maschinenteile drehen oder schwenken. •...
  • Seite 23: Sicherheitsaufkleber

    Sicherheit und Verantwortung | 2 2.9 Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung der Maschine. Fehlende Si- cherheitsaufkleber erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen für Personen. 1. Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. 2.
  • Seite 24 2 | Sicherheit und Verantwortung Beim Anhängen der Maschine und beim Betätigen der Hy- draulik dürfen sich keine Personen zwischen den Maschi- nen aufhalten! 00380145 Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor abstellen und Schlüssel abziehen. 00380294 Nicht auf drehbare Teile aufsteigen. Nur vorgesehene Auf- stiegshilfen benutzen.
  • Seite 25: Positionen Der Sicherheitsaufkleber

    Sicherheit und Verantwortung | 2 2.9.1 Positionen der Sicherheitsaufkleber Die Positionen der Sicherheitsaufkleber sind ausstattungsabhängig. Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine. Pronto 6 DC 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 26: Inbetriebnahme

    3 Inbetriebnahme HINWEIS Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. WARNUNG Bei der Inbetriebnahme besteht erhöhte Unfallgefahr. Ø Die Hinweise im Sicherheitskapitel beachten und sich mit der Maschine ver- traut machen! 3.1 Anlieferung Die Maschine mit Anbaugeräten wird in der Regel vollständig montiert auf einem...
  • Seite 27: Installation

    Inbetriebnahme | 3 3.3 Installation Die Einweisung des Bedieners und die Erstinstallation der Maschine werden von un- seren Kundendienstmitarbeitern oder Vertriebspartnern durchgeführt. Jede vorhergehende Benutzung der Maschine ist untersagt! Erst mit der Einweisung durch Kundendienstmitarbeiter oder Vertriebspartner und dem Lesen der Betriebsanleitung kann die Maschine zur Bedienung freigegeben werden.
  • Seite 28: Technische Daten

    4 Technische Daten 4.1 Technische Daten Pronto 3 DC 4 DC starr 4 DC 6 DC Länge 6,50 m [21′4″] 6,90 m [22′8″] 6,90 m [22′8″] 7,87 m [25‘10“] Arbeitsbreite 3,00 m [9‘10“] 4,00 m [13‘1“] 4,00 m [13‘1“] 6,37 m [20‘11“] Transporthöhe 2,99 m [9‘10“] 2,99 m [9‘10“] 2,99 m [9‘10“] 2,99 m [9‘10“] Transportbreite 3,00 m [9‘10“] 4,00 m [13‘1“] 3,00 m [9‘10“] 3,00 m [9‘10“] Achslast...
  • Seite 29: Typenschild

    Pronto 6 DC 4.2 Typenschild Das Typenschild mit der CE-Kennzeichnung befindet sich am Rahmen oder am Tank der Maschine. Angaben auf dem Typenschild: Sitzenhof 1 Made in Germany D-92421 Schwandorf Maschinen GmbH www.horsch.com A-0: A-1: A-2: A-3: Modellbezeichnung Seriennummer Baujahr Fahrzeugklasse...
  • Seite 30: Anforderungen An Den Schlepper

    4 | Technische Daten 4.3 Anforderungen an den Schlepper WARNUNG Unfallgefahr durch Überlastung des Schleppers. Ø Die zulässigen Werte des Schleppers für Achslasten, Gesamtgewicht, Reifen- tragfähigkeit und Luftdruck einhalten. Ø Die Eignung des Schleppers vor Inbetriebnahme prüfen. Um die Maschine bestimmungsgemäß verwenden zu können, muss der Schlepper folgende Anforderungen erfüllen: Geräteanbau Pronto...
  • Seite 31: Anschluss Bremse

    Technische Daten | 4 Anschluss Bremse pneumatische Bremse Anschluss rot für Vorratsleitung Anschluss gelb für Bremsleitung Anschluss nach ISO 1728, SAE J 318 hydraulische Bremse Anschluss nach ISO 5676 Motorleistung Pronto 3 DC 4 DC starr 4 DC 6 DC min.
  • Seite 32: Ballastierung Berechnen

    4 | Technische Daten 4.3.1 Ballastierung berechnen Das Anbauen bzw. Anhängen von Geräten darf nicht zu einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts, der zulässigen Achslasten und der Reifentragfähigkeiten des Traktors führen. Die Vorderachse des Traktors muss immer mit mindestens 20 % des Leergewichts des Traktors belastet sein.
  • Seite 33 Technische Daten | 4 • * Der Schwerpunkt der Maschinen kann aufgrund von Zusatzausstattungen nicht exakt angegeben werden. Zur Berechnung die halbe Maschinenlänge ein- tragen. Berechnungen 1. Berechnung der Mindestballastierung Front bei Heckanbaugerät: ∙ ( + ) − ∙ + 0,2 ∙ ∙...
  • Seite 34 4 | Technische Daten Die berechneten Werte zusätzlich durch Wiegen kontrollieren: Berechnungen kontrollieren Die Kombination aus Traktor und angehängter oder angebauter Maschine wiegen, um die Vorder- und Hinterachslast zu ermitteln. Die ermittelten Werte mit den berechneten Werten vergleichen. Dazu zählen: •...
  • Seite 35: Aufbau

    5 Aufbau Aufbau Pronto 6 DC Zugdeichsel Aufstieg Gebläse DiscSystem Spuranreißer Reifenpacker Säschiene TurboDisc Beleuchtung Verteilerturm 10 Tank 11 Frontpacker 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 36: Hydraulik

    5 | Aufbau 5.1 Hydraulik WARNUNG Gefahr schwerer Unfälle und Verletzungen durch ungewollte Hy- draulikbewegungen! Ø Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder verriegeln. Ø Personen aus dem Schwenkbereich von klappbaren Maschinenteilen verwei- sen. Ø Vor dem Wiedereinschalten des Schleppers alle Steuergeräte in Sperrstellung schalten.
  • Seite 37 Aufbau | 5 Hydraulikblock (Heben/Senken/Klappen) Gebläse Schnecke Crossbar Zugdeichsel Werkzeuge 1 Schardruck Druckloser Rücklauf 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 38: Schäden Am Hydraulikmotor

    5 | Aufbau VORSICHT Schäden am Hydraulikmotor Der Rücklaufdruck am Gebläseantrieb darf 5 bar nicht übersteigen. HINWEIS Über die mit + gekennzeichneten Schlauchleitungen werden folgende hydraulische Bewegungen übertragen: Heben Einklappen Einziehen von Arbeitswerkzeugen Vorlauf Gebläse 5.2 Alu-Clips Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen auf die Kolbenstangen von Hydrau- likzylindern aufgesteckt.
  • Seite 39: Beleuchtung

    Aufbau | 5 WARNUNG Verletzungsgefahr an den Hydraulikzylindern! Durch unbeabsichtigtes Einfahren der Kolbenstangen können Gliedmaßen einge- klemmt oder gequetscht werden. Ø Personen aus dem Bereich der Schlepperkabine verweisen. Ø Sicherstellen, dass beim Aufstecken und Entnehmen von Clips die Steuergerä- te von keiner weiteren Person bedient werden. Ø...
  • Seite 40: Instruktionsaufkleber

    5 | Aufbau Nummer Bezeichnung Farbe Funktion gelb Blinker links 54 g weiß Masse grün Blinker rechts 58 R braun Rücklicht rechts Bremslicht 58 L schwarz Rücklicht links WARNUNG Verkehrsunfälle durch defekte Beleuchtung. Ø Auf Sauberkeit und festen Sitz der Steckverbindung achten. Ø...
  • Seite 41 Hinweis Gebläsedrehzahl und Klapp- druck. 00380576 Beim Abdrehen hier die Waage einhän- gen. 00380879 Ansetzpunkt für Wagenheber 00385971 00385971 Zurrpunkte Befestigungsmittel (Zurrgurte, Ketten usw.) hier einhängen. Verladearbeiten nur durch von HORSCH ausgebildete Bediener! 60010418 00385757 60010418 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 42 5 | Aufbau Eurasische Zollunion 60021384 Kombination von Alu-Clips zur Einstel- lung der Sätiefe 00380244 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 43: Bedienung

    6 Bedienung WARNUNG Ø Bei allen Arbeiten an der Maschine die zugehörigen Sicherheitshinweise im Kapitel Sicherheit und Einführung sowie die Unfallverhütungsvorschriften be- achten! 6.1 Anhängen / Abstellen GEFAHR Schwere Unfälle beim Rangieren und Ankuppeln! Ø Die Umgebung im Auge behalten. Ø...
  • Seite 44 6 | Bedienung HINWEIS Ø Bei allen Steckverbindungen (hydraulisch, elektrisch und pneumatisch) auf Sauberkeit und festen Sitz achten. Durch verschmutzte Stecker gelangt Schmutz in die durchfließenden Medien. Dadurch werden die Stecker undicht und in den angeschlossenen Baugruppen kommt es zu Funktionsstörungen und Ausfällen. 1.
  • Seite 45: Transportstellung

    Bedienung | 6 6.1.2 Transportstellung WARNUNG Gefahr von Verkehrsunfällen durch Überschreiten der zulässigen Transporthöhe. Ø Die Transporthöhe vor Transportfahrten kontrollieren und bei Bedarf anpas- sen. WARNUNG Gefahr von Verkehrsunfällen Vor Fahrtantritt: Ø Die gesamte Maschine von aufgenommener Erde reinigen. Ø Die Beleuchtung auf Funktion prüfen. Ø...
  • Seite 46: Stellung Der Steuergeräte Bei Straßenfahrten

    6 | Bedienung Stellung der Steuergeräte Position Schwimmstellung Sperrstellung Vorlauf bei Straßenfahrten Steuergerät Hydraulikblock Arbeitstiefe Gebläse Schnecke Crossbar Zugdeichsel Werkzeuge 1 DiscSystem Werkzeuge 2 Schardruck- verstellung 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 47: Abstellen

    Bedienung | 6 Werkzeuge 2 Crossbar vorne 6.1.3 Abstellen GEFAHR Schwere Unfälle durch Verlust der Standfestigkeit! Ø Die Maschine nur auf ebenem und befestigtem Untergrund abstellen. HINWEIS Ø Vor dem Abstellen über einen längeren Zeitraum die Maschine reinigen und entsprechend vorbereiten, siehe Kapitel Pflege und Wartung. Ø...
  • Seite 48: Klappen

    6 | Bedienung 5. Die Feststellbremse (Option) anziehen. 6. Die Maschine mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern. Die Unterlegkeile unter die hangabwärts gerichtete Seite der Reifen anbringen. Beim Abstellen in der Ebene beidseitig Keile unterlegen. 7. Die Scharschiene absenken, um die Hydraulikzylinder zu entlasten. 8.
  • Seite 49: Beschädigungen An Der Maschine

    Bedienung | 6 VORSICHT Beschädigungen an der Maschine Ø Vor dem Einklappen den Bereich der Klappgelenke und die zugehörigen Hy- draulikzylinder reinigen. Ø Aufgenommene Erde von der Maschine entfernen. 6.2.1 Ausklappen 1. Die Sämaschinensteuerung einschalten und die Maschine anheben. 2. Die Hydraulikfunktion Klappen auswählen und die Seitenflügel nochmals voll- ständig einklappen.
  • Seite 50: Einseitig Klappen

    6 | Bedienung 6.2.3 Einseitig klappen Pronto 6 DC mit Doppeltank können einseitig geklappt werden. Diese Funktion dient dazu, den Aufstieg auch während des Befüllvorgangs betreten zu können. Zudem kann, je nach Befülltechnik, näher an die Maschine herangefahren werden. WARNUNG Verletzungsgefahr im Gefahrenbereich der Maschine.
  • Seite 51: Feldeinsatz

    Bedienung | 6 Hebel am Seitenflügel 3. Das Steuergerät betätigen, um die Flügel einzuklappen. Der rechte Flügel wird eingeklappt, der linke wird in der ausgeklappten Position gehalten. 4. Die Maschine nach dem Befüllvorgang wieder ausklappen. 5. Den Hebel am Seitenflügel wieder in die obere Position stellen und den Splint bzw.
  • Seite 52: Vorgewende

    6 | Bedienung Ø Die Maschine anhängen, siehe Anhängen. Ø Die Maschine ausklappen, siehe Ausklappen. Ø Die Sämaschinensteuerung aktivieren. Für die Einstellungen der Sämaschinen- steuerung die zugehörige Betriebsanleitung beachten. Ø Die Abdrehprobe für die Düngerdosierung durchführen, siehe Kapitel Pneuma- tik - Dünger und Betriebsanleitung für die Sämaschinensteuerung. Ø...
  • Seite 53 Bedienung | 6 Schnecke Crossbar Zugdeichsel Werkzeuge 1 DiscSystem Schardruck Werkzeuge 2 Crossbar vorne 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 54: Kontrollen

    6 | Bedienung 6.3.2 Kontrollen Die Arbeitsqualität hängt wesentlich von den Einstellungen und Kontrollen vor und während des Einsatzes sowie der regelmäßigen Pflege und Wartung der Maschine Ø Vor Arbeitsbeginn alle Wartungs- und Einstellarbeiten durchführen. HINWEIS Ø Die Ablagequalität (Saattiefe, Längs- und Querverteilung des Saatguts) bei Ar- beitsbeginn und bei größeren Feldern auch zwischendurch an allen Scharen kontrollieren.
  • Seite 55: Einstellungen

    Bedienung | 6 Ø Ist der passende Rotor eingebaut? Pneumatik – Dosiergerät Ø Ist die Dichtlippe eingestellt und noch gebrauchsfähig? Ø Ist bei Feinsaaten die Reinigungsbürste eingebaut und gebrauchsfähig? Ø Ist bei Grobsaaten das Abstreiferblech eingebaut? Ø Sind alle Anschlüsse und die Entleerungsklappe fest und dicht verschlossen? Ø...
  • Seite 56: Scharanschlag

    6 | Bedienung Ø Den Schardruck nicht zu hoch wählen. Durch die Druckrollen wird der Rahmen leicht angehoben, oder die Druckrollen versinken im Boden und können die exakte Tiefenführung nicht gewährleisten. Kurbel zur Einstellung des Schardrucks HINWEIS Die Einstellungen von Sätiefe und Schardruck beeinflussen sich gegenseitig. Ø...
  • Seite 57: Spuranreißer Einstellen

    Bedienung | 6 6.4.4 Spuranreißer einstellen WARNUNG Verletzungsgefahr durch den Spuranreißer. Ø Personen aus dem Schwenkbereich der Spuranreißer verweisen. Die Spuranreißer müssen bei der Erstinstallation auf die Arbeitsbreite eingestellt wer- den. Die Markierung erfolgt schleppermittig. Die Einstelllänge der Spuranreißer (gemessen ab Mitte der äußersten Reihe) ergibt sich aus der halben Arbeitsbreite plus dem halben Reihenabstand.
  • Seite 58: Abdrehen

    6 | Bedienung 1. Die Aggressivität der Spuranreißer je nach Bodenverhältnissen einstellen. 2. Dazu die Sechskantschrauben (A) lösen, die Spuranreißerscheibe durch Verdre- hen der gekröpften Stange erstellen und die Sechskantschrauben (A) wieder festziehen. 3. Das Arbeitsbild des Spuranreißers im Feld prüfen und bei Bedarf korrigieren. 6.5 Abdrehen VORSICHT Quetschgefahr am Dosiergerät!
  • Seite 59 Bedienung | 6 Einschieben / Entnehmen der Abdrehsäcke 7. Den Abdrehvorgang durchführen. Dazu die Betriebsanleitung zur Sämaschi- nensteuerung beachten. 8. Die Abdrehsäcke wieder entnehmen, den Einschub einschieben und den Hebel (B) wieder schließen. Abschließend den Splint (A) wieder einstecken. 9. Bei Doppeltankmaschinen die Abdrehprobe für beide Dosiergeräte durchfüh- ren.
  • Seite 60: Baugruppen

    7 Baugruppen WARNUNG Schwere Quetschungen aufgrund herabsinkender / herabfallender Maschinenteile. Ø Angehobene Maschine mit geeigneten Mitteln mechanisch abstützen. Ø Ohne Absicherung nicht unter der angehobenen Maschine arbeiten. VORSICHT Verletzungsgefahr bei Montagearbeiten Ø Die Sicherheitshinweise und Unfallverhütungsvorschriften beachten. Ø Bei allen Reparatur-, Wartungs- und Einstellarbeiten geeignete Schutzausrüs- tung verwenden.
  • Seite 61 Baugruppen | 7 Ø Nach der Einstellung des DiscSystems die Höhe der Seitenschilder prüfen und bei Bedarf anpassen. Ø Die Höhe der Schilder einstellen. Dazu die Schrauben (A) lösen und entneh- men, die Schilder über die Lochbilder einstellen und die Schrauben wieder be- festigen.
  • Seite 62: Säschare Turbodisc

    8 Säschare TurboDisc 8.1 Übersicht Scharkörper Gummilagerung Scharkörper (wartungsfrei) Sechscheiben Uniformer Druckrolle Striegel Schardruckeinstellung (manuell) Mit den Säscharen wird das Saatgut ausgebracht: • Die Sechscheiben (3) durchschneiden das Saatbett und legen den Saathorizont frei. • Das Saatgut wird zwischen den Sechscheiben abgelegt. •...
  • Seite 63: Sechscheiben Einstellen

    Säschare TurboDisc | 8 8.2.1 Sechscheiben einstellen Ø Die Vorspannung der beiden Sechscheiben durch Unterlegscheiben einstellen. Bei Bedarf zusätzlich eine Unterlegscheibe einlegen. HINWEIS Ø Bei nassen oder lockeren Böden darf die Vorspannung der Sechscheiben nicht zu groß sein, damit die Scheiben nicht blockieren und einseitig abgenutzt werden.
  • Seite 64: Abstreifer Sechscheiben

    8 | Säschare TurboDisc 8.2.4 Abstreifer Sechscheiben An den Kanten des Abstreifers sind Hartmetallplatten angebracht. Der Abstreifer muss über den gesamten Bereich der Sechscheibe gleichmäßig und leicht anliegen. Abstreifer Sechscheiben 8.2.5 Abstreifer Druckrollen Der Abstreifer kann bei Verschleiß nachgestellt werden. 1.
  • Seite 65: Druckrollen

    Säschare TurboDisc | 8 8.2.7 Druckrollen Die Druckrollen übernehmen die Tiefenführung der Saatablage, bedecken das Saat- gut mit Feinerde und drücken diese an das Saatgut. Die Höhe der Druckrollen kann in zwei Positionen eingestellt werden. 1. Die vordere Schraube (B) lösen. 2.
  • Seite 66: Striegel

    8 | Säschare TurboDisc 8.2.9 Striegel Der Striegel kann bei Bedarf in Höhe und Anstellwinkel verändert werden. Ø Höhe verstellen: Die Schraube (1) lösen und den Halter in der nächsten Positi- on wieder anschrauben. Ø Anstellwinkel (Aggressivität) erhöhen: Die Säschiene leicht anheben und die Schraube (2) in der oberen Position hinter dem Striegel anschrauben.
  • Seite 67: Anzugsmomente Am Turbodisc Schar

    Säschare TurboDisc | 8 8.3 Anzugsmomente am TurboDisc Schar 20 Nm 20 Nm 120 Nm 55 Nm 38 Nm 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 68: Pneumatik

    9 Pneumatik Die pneumatische Anlage besteht aus dem Gebläse, dem Tank, einem oder mehre- ren Dosiergeräten und einem oder mehreren Verteilertürmen. WARNUNG Gefährdung durch gesundheitsschädlichen Staub (Dünger, Beize). Ø Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten geeignete Schutzausrüstung tragen (Schutzbrille, Atemschutzmaske, Schutzhandschuhe). 9.1 Gebläse Das hydraulische Gebläse wird direkt von der Schlepperhydraulik angetrieben.
  • Seite 69: Gebläsemotor

    Pneumatik | 9 9.1.1 Gebläsemotor Rücklaufdruck max. 5 bar Drehzahl max. 5.000 1/min Gebläse Pronto DC Das Gebläse verfügt über drei Anschlüsse. Um Schäden am Motor zu vermeiden, muss das Gebläse korrekt angeschlossen werden. Ø Zu- und Rücklauf des Motors müssen an ein doppeltwirkendes Steuergerät an- geschlossen werden.
  • Seite 70: Leckölabsicherung

    9 | Pneumatik 9.1.1.1 Leckölabsicherung Gebläse mit Axialkolbenmotor sind mit einem zusätzlichen Überdruckventil ausge- stattet, worüber überschüssiges Öl bei einer Druckerhöhung im Hydraulikkreislauf austreten kann. Dieses Öl wird in einer Flasche, die am Maschinenrahmen befestigt ist, aufgefangen. Die Leckölabsicherung verhindert Schäden am Gebläse aufgrund von Wärmeausde- hung des Öls und einer falsch oder nicht angeschlossenen Leckölleitung.
  • Seite 71: Klappen Fahrgassensteuerung

    Pneumatik | 9 Klemmkonus Das Gebläserad wandert beim Anziehen der Schrauben, vor allem bei Neumontage, zum Gehäuse in Richtung Schutzgitter. 1. Einen lockeren Flansch näher zum hydraulischen Motor ausrichten, der Spalt zwischen Laufrad und Ansaugseite muss dabei möglichst klein bleiben. 2.
  • Seite 72: Tank

    9 | Pneumatik Die Klappen haben an der Unterseite eine Markierung auf der Welle, wodurch die Stellung der Klappe angezeigt wird. Fahrgassenklappe (A: Markierung; Stellung geöffnet) Bei Fahrgassenverteilerboxen mit einer Spurbreitenumstellung darf die Spurbreite nur dann umgeschaltet werden, wenn alle Klappen offen sind. Dies kann am Termi- nal geprüft werden, es darf keine Fahrgasse geschaltet sein.
  • Seite 73: Einzeltank

    Pneumatik | 9 Podest - Pronto 6 DC VORSICHT Gefahr von Schäden an der Maschine. Ø Beim Einklappen der Maschine das automatische Einklappen des Podestes vor dem Klappen der Flügel überwachen. Bei Kollisionsgefahr alle Hydraulikbewe- gungen stoppen. 9.3.2 Einzeltank Der Einzeltank ist mit einer Abdeckung verschlossen. Pronto 6 DC Einzeltank Ø...
  • Seite 74: Doppeltank

    9 | Pneumatik 9.3.3 Doppeltank Pronto 6 DC Doppeltank Mit den Doppeltanks gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Aussaat: • Gleiche Fruchtart in beiden Tanks. • Mit dem System Grain & Fertilizer (G & F) erfolgt die Ablage von Saatgut und Dünger gemeinsam über die TurboDisc Schare.
  • Seite 75: Saatguttransport

    Pneumatik | 9 9.4 Saatguttransport Einzeltank Die Einzeltankmaschinen sind mit einer Injektordüse in der Fallschleuse ausgestattet. Über die Schleuse wird Saatgut in den Luftstrom eingebracht. An der Unterseite der Fallschleuse ist ein klappbarer Deckel angebaut, der zum Ab- drehen geöffnet wird. Der Abdrehsack kann nach dem Absenken des DiscSystems in die Haken am Gehäuse eingehängt werden.
  • Seite 76: Ppf - System

    9 | Pneumatik 9.5.2 PPF - System Die Verteilung der Luftströme erfolgt über Kassetten in den Fallschleusen. Die Kas- setten sind mit Schrauben versehen, so dass sie nur an den vorgesehenen Positionen eingeschoben werden können. Bei Modifikationen am Pneumatiksystem, wie z.B. dem Tausch von Tankverhältnis- sen, müssen die Schrauben entsprechend an anderen Positionen eingesteckt wer- den.
  • Seite 77 Pneumatik | 9 Trennbleche In der Fallschleuse ist ab Werk ein Trennblech eingebaut, das Saatgut und/oder Dün- ger im Verhältnis 0:100 auf die Rohre verteilt: Das Verhältnis von Saatgut und/oder Dünger kann geändert werden. Dabei sind fol- gende Verhältnisse zur Aufteilung auf die Rohre möglich: •...
  • Seite 78: G & F - System (Grain And Fertilizer)

    9 | Pneumatik Trennblech tauschen: 1. Die beiden Schrauben am eingebauten Blech lösen und das Blech herauszie- hen. 2. Das gewünschte Blech auswählen und in den passenden Schlitz einstecken (1). 3. Das Blech unten mit beiden Schrauben (2) leicht festziehen (Anzugsdrehmo- ment max.
  • Seite 79: Dosiergerät

    10 Dosiergerät Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar. Dosiergerät Gehäuse Antriebsmotor Entleerungsklappe mit Dichtlippe Rotor Seitendeckel mit Rotorlagerung Seitendeckel für Drucktank mit Abstreiferblech Seitendeckel für Normaltank mit Rapsbürsten VORSICHT Quetschgefahr am Dosiergerät! Ø Nicht in das drehende Dosiergerät greifen.
  • Seite 80: Rotoren

    10 | Dosiergerät 10.1 Rotoren Für die verschiedenen Saatarten mit einer Vielzahl von geometrischen Formen und Korngrößen, sowie Dünger in Pulver- oder Granulatform gibt es eine große Auswahl an Rotoren. Für Dünger, Fein- und Grobsaaten gibt es auch Rotoren mit speziellen Eigenschaf- ten.
  • Seite 81: Rotorwechsel Bei Vollem Tank

    Dosiergerät | 10 Axiales Spiel der Antriebswelle im Rotor ist für die Selbstreinigung des Rotors im Do- siergehäuse notwendig. Rotorwechsel Nach jedem Rotorwechsel muss die Einstellung der Dichtlippe und der Rundlauf des Rotors kontrolliert werden. 10.1.3 Rotorwechsel bei vollem Tank Rotorwechsel bei vollem Tank Ø...
  • Seite 82: Absperrschieber

    10 | Dosiergerät 10.1.4 Absperrschieber Die Öffnung vom Tank zum Dosiergerät kann mit dem Absperrschieber abgesperrt werden (Rotorwechsel bei vollem Tank, Reinigung etc.). Absperrschieber Ø Zum Einbau des Absperrschiebers den Deckel (1) abschrauben und den Ab- sperrschieber (2) einführen. 10.1.5 Dichtlippe einstellen HINWEIS Eine defekte Dichtlippe oder ein falsch montiertes Abstützblech führen zu Dosier- fehlern in der Aussaat.
  • Seite 83: Rotoren Für Feinsämereien

    Dosiergerät | 10 Ø Den Seitendeckel mit neuer Dichtlippe einsetzen. Die Dichtlippe nur soweit festziehen, dass sie noch verschiebbar bleibt. Ø Die Lippe soweit verschieben, dass sie ca. 1 mm in die Rotoraussparung hin- einragt. Ø Den Seitendeckel abnehmen. Die Lippe nicht mehr verschieben und festziehen. Ø...
  • Seite 84 10 | Dosiergerät Wartung Die Rotoren für die Feinsämereien müssen täglich auf ihre Funktion und Gebrauchs- fähigkeit geprüft werden. Ø Zwischen den Zellscheiben darf kein Spalt sein. Ist der Spalt zu groß, müssen zusätzliche Passscheiben eingelegt werden. Ø Die Zellscheiben müssen sich leicht drehen lassen. Beize oder Ähnliches darf die Zellscheiben oder die Lager nicht blockieren.
  • Seite 85: Rapsbürsten

    Dosiergerät | 10 10.1.7 Rapsbürsten Die Rapsbürsten reinigen die Zellscheiben in den Rotoren für die Feinsämereien. Vor Aussaat der Feinsämereien müssen die Rapsbürsten in den Seitendeckel einge- baut und die Funktion kontrolliert werden. Rapsbürsten eingebaut Ø Rundlauf und Befestigung kontrollieren. Ø...
  • Seite 86 10 | Dosiergerät Deckel Grobsaaten Ø Anstelle der Rapsbürsten muss ein Abweiser eingebaut werden. Der Abweiser verhindert, dass sich große Saatkörner zwischen dem Rotor und dem Gehäuse einklemmen und beschädigt werden oder den Rotor blockieren. Abweiser Ø Bei sehr großen Körnern kann ein Adapterrahmen eingebaut werden. Dadurch wird den großen Körnern der Zulauf zum Dosiergerät erleichtert und Schäden an den Körnern werden vermindert.
  • Seite 87: Deckel Mit Abstreifbürste

    Dosiergerät | 10 Ø Dem Saatgut bei Bedarf Talkum oder Graphitpulver beimischen. Große Saatkörner rieseln teilweise schlecht und füllen die Rotorzellen nicht vollständig. Ø Bei Verwendung des Adapterrahmens muss eine breitere Dichtlippe eingebaut und eingestellt werden - siehe Dichtlippe einstellen. Ø...
  • Seite 88: Montage Der Rotoren

    10 | Dosiergerät Aufkleber Einbaurichtung 10.1.10.1 Montage der Rotoren Die Rotoren für Doppeldosiergeräte bestehen aus einer Welle und verschiedenen Zellrädern, die je nach Saatgut unterschiedlich sind. Umbau der Rotoren Welle (D) mit Sicherungsring (A) und Distanzscheiben (B) 1. Den Sicherungsring (A) und die Distanzscheiben (B) entnehmen. 2.
  • Seite 89: Dosiergerät Mir Injektorschleuse

    Dosiergerät | 10 3. Andere Zellen (E) auf die Welle schieben. 4. Die Distanzscheiben (B) auf die Welle (D) schieben. Die Zellen müssen mit den Distanzscheiben symmetrisch auf der Welle ausgerichtet sein. 5. Den Sicherungsring (A) anbringen. 10.2 Dosiergerät mir Injektorschleuse Die Dosiergeräte in Maschinen mit Normaltank und Injektorfallschleuse sind mit ei- nem Deckel (V2A) mit Ausfräsungen ausgestattet.
  • Seite 90: Wartung Am Dosiergerät

    10 | Dosiergerät HINWEIS Die Funktion des Pneumatiksystems und die Saatablage immer, besonders aber bei hohen Ausbringmengen und hohen Arbeitsgeschwindigkeiten, kontrollieren. Es dürfen keine Körner auf der Feldoberfläche liegen. Werden Körner ausgeblasen, muss die Gebläsedrehzahl erhöht (kurzzeitig bis 4000 U/min) oder die Arbeitsgeschwindigkeit verringert werden, bis das Injektorsystem wieder korrekt arbeitet.
  • Seite 91: Steckerbelegung Am Motor

    Dosiergerät | 10 10.3.1 Steckerbelegung am Motor Bei Kabelbruch oder Reparaturarbeiten am Stecker können die Kabel angelötet wer- den. Es wird aber die Verwendung von Krimpkontakten empfohlen. Kabel blau weiß braun grün gelb 10.4 Doppeldosiergerät Im Doppeldosiergerät sind zwei elektrische Dosiermotoren verbaut, die jeweils eine Hälfte des zweiteiligen Rotors antreiben.
  • Seite 92: Zusatzausrüstung

    11 Zusatzausrüstung 11.1 Gutflussüberwachung Die Gutflusssensoren werden in Reihe angeschlossen. Die Nummern zeigen dabei die Reihenfolge an. Die Sensornummern erleichtern bei Alarmmeldungen die Fehler- suche in den Schläuchen. Sind bei den überwachten Schläuchen auch Klappen für die Fahrgassensteuerung eingebaut, müssen diese Nummern auch im Terminal im Menü der Fahrgassenrhyth- men in eine Liste eingetragen werden.
  • Seite 93: Wartung

    Zusatzausrüstung | 11 Ø Den Splint (1) lösen. Ø Durch Drehen am Griff (2) die gewünschte Stufe einstellen. Ø Den Griff wieder mit dem Splint sichern. Ø An allen Vorauflaufmarkierern die gleiche Stufe einstellen. Vorauflaufmarkierer 11.2.2 Wartung Ø Leichtgängigkeit der Lager und Lagerspiel prüfen. Ø...
  • Seite 94: Worklight

    11 | Zusatzausrüstung 11.3 WorkLight ie Arbeitsbeleuchtung WorkLight/WorkLight Pro ermöglicht beste Übersicht auf Feld und Maschine. Die Arbeitsbeleuchtung wird über das Terminal der Sämaschinensteuerung ein- und ausgeschaltet. Scheinwerfer des WorkLight 11.4 MiniDrill Die Maschine kann zusätzlich mit einer MiniDrill ausgestattet werden, um die Schlagkraft zu erhöhen und zusätzliche Überfahrten einzusparen.
  • Seite 95 Zusatzausrüstung | 11 Version 4 Doppeltank PPF – MiniDrill in Düngerturm Reduktion der maximalen Ausbringmenge (Dünger). Version 5 Einzeltank Reduktion der maximalen Ausbringmenge. Version 6 Einzeltank mit Halbseitenabschaltung Reduktion der maximalen Ausbringmenge. Version 7 Doppeltank / Einzeltank – MiniDrill am Heck Ausbringung über Prallteller am Schar.
  • Seite 96: Bremsanlage

    11 | Zusatzausrüstung Verfügbarkeit Version Pronto 3 DC 4 DC 4 DC starr 6 DC MiniDrill G&F Bei der Grain&Fertilizer-Version werden die Produkte in den Tanks der Maschine und in der MiniDrill im Luftstrom vermischt und gemeinsam in den Boden eingebracht. Zum Beispiel kann zur Rapsaussaat die MiniDrill mit Saatgut und die Maschinentanks mit Dünger befüllt werden, um Befüllzeiten zu reduzieren.
  • Seite 97: Bremse Anschließen

    Zusatzausrüstung | 11 1 Kupplungskopf Vorrat - gelb 2 Kupplungskopf Vorrat - rot 3 Bremsventileinheit 4 Druckumsetzer 5 Luftbehälter 6 Entwässerungsventil 7 Bremszylinder Die Zugmaschine muss beim Anhängen mit der Feststellbremse gesichert sein. Bremse anschließen 1. Zuerst Kupplungskopf „Bremse“ (gelb) anschließen. 2.
  • Seite 98: Bremse Einstellen (Werkstattarbeit)

    11 | Zusatzausrüstung Verschleißanzeige Am Bremszylinder ist eine Verschleißanzeige vorhanden. Wird deren Stift bei Betäti- gung der Bremse herausgedrückt muss die Bremse nachgestellt oder erneuert wer- den. Bremszylinder mit Verschleißanzeige Bremse einstellen Die Bremse kann bei zunehmendem Verschleiß nachgestellt werden. (Werkstattarbeit) Bremstrommel Verschleißanzeige...
  • Seite 99 Zusatzausrüstung | 11 Ø Die Maschine anheben. Ø Die Nachstellschraube an jeder Bremse vollständig einschrauben, bis sich der Packer nicht mehr von Hand drehen lässt. Ø Die Nachstellschraube wieder um 270° zurückdrehen. Der Packer muss leicht zu drehen sein, ein leichtes Schleifgeräusch kann zu hören sein. Ø...
  • Seite 100: Hydraulische Bremse

    11 | Zusatzausrüstung Ø Zur Verhinderung von Feuchtigkeitsschäden sollten die Kupplungsköpfe mit den Deckeln verschlossen werden. Ø Die Bremse nach dem Waschen der Maschine mehrmals betätigen, damit sich die Bremstrommel erwärmt und in der Trommel befindliches Wasser ver- dampft. Damit wird Schäden an der Bremse bei längeren Standzeiten vorge- beugt.
  • Seite 101: Funktion Des Abreißbremsventils

    Zusatzausrüstung | 11 WARNUNG Gefahr von Verkehrsunfällen durch Bremsversagen! Bei Inbetriebnahme oder nach langer Standzeit: Ø Den Druckspeicher für die Notbremsung vor Fahrtantritt befüllen. Ø Dazu das Bremspedal am Schlepper ganz durchtreten. Bei jeder Bremsbetätigung wird der Druckspeicher bei Bedarf mit Druck beauf- schlagt.
  • Seite 102: Striegel Vor Dem Packer

    11 | Zusatzausrüstung 11.6 Striegel vor dem Packer Der Striegel vor dem Packer ebnet das gelockerte Saatbett und verteilt vorhandene Ernterückstände. Striegel vor dem Packer Die Einstellung des Striegels erfolgt über die Position der Bolzen im Lochbild. Einstellung 1. Die Maschine anheben und den Striegel entlasten. 2.
  • Seite 103 Zusatzausrüstung | 11 Einstellung Schwerstriegel - Lochbild zur Einstellung 1. Die Aggressivität des Schwerstriegels über das Lochbild an die Bodenverhält- nisse anpassen. 2. An jedem Lochbild dieselbe Einstellung treffen. 3. Das Arbeitsergebnis im Feld überprüfen und die Einstellung bei Bedarf korrigie- ren.
  • Seite 104: Spurlockerer

    11 | Zusatzausrüstung 11.8 Spurlockerer Zum Lockern der Schlepperspuren können alle Pronto DC mit Spurlockererzinken oder Spurlockererscheiben ausgestattet werden. 11.8.1 Spurlockererzinken Durch die Lockerung tiefer Schlepperspuren kann die Arbeitstiefe des DiscSystem verringert werden. Die Spurlockererzinken sind mit Federn gegen Überlastung gesi- chert.
  • Seite 105: Zinken An Den Schlepper Anpassen

    Zusatzausrüstung | 11 1. Zinken an die Spurbreite des Schleppers anpassen. Zinken an den Schlepper Dazu die Schrauben am Flansch (1) lösen, die Zinken in die gewünschte Positi- anpassen on schieben und die Verschraubung wieder befestigen. Arbeitstiefe einstellen 1. Den Splint (2) lösen und herausziehen. 2.
  • Seite 106 11 | Zusatzausrüstung WARNUNG Verletzungsgefahr und Gefahr von Maschinenschäden durch die aus- geklappte Schnecke. Ø Die Schnecke vor Straßenfahrt und während der Feldarbeit einklappen und si- chern. Die hydraulische Befüllschnecke besteht aus einer festen und einer klappbaren Schneckenhälfte. Der Antrieb erfolgt über ein eigenes Schleppersteuergerät. Bei Doppeltankmaschinen kann nur der hintere Tank mit der Schnecke befüllt wer- den.
  • Seite 107 Zusatzausrüstung | 11 Ausklappen WARNUNG Verletzungsgefahr durch das Eigengewicht von Rohr oder Trichter. Ø Beim Öffnen der Verriegelung das Schwenkteil festhalten. WARNUNG Quetschgefahr am Anschlussflansch des Rohrs. Ø Beim Ausschwenken das Rohr nicht am Anschlussflansch anfassen! A Verschlussdeckel B Verriegelung (Spannschloss) C Transportverriegelung (Knebelschraube) D Sicherungssplint E Schwenkteil...
  • Seite 108: Hydraulische Schardruckverstellung

    11 | Zusatzausrüstung Einklappen 1. Die Abdeckung über den Einfülltrichter anbringen. 2. Für Restbestände im Schneckenrohr einen Behälter unter der Klappstelle ab- stellen. 3. Das Schneckenrohr entriegeln und hochschwenken. 4. Die Knebelschraube aus der Ablage verschieben und am Rohr in die Halterung einhängen.
  • Seite 109: Zugdeichselverlängerung

    Zusatzausrüstung | 11 Hydraulische Schardruckverstellung HINWEIS Bei Betätigung der hydraulischen Schardruckverstellung kann die Saatmenge um einen benutzerdefinierten Prozentsatz erhöht werden. Ø Dazu die Betriebsanleitung zum E-Manager beachten. 11.11 Zugdeichselverlängerung Die Zugdeichsel der Maschine kann um etwa 0,9 m verlängert werden. Dies kann beim Einsatz von Vorarbeitswerkzeugen oder breiter Schlepperbereifung erforderlich sein.
  • Seite 110: Frontpacker

    11 | Zusatzausrüstung 11.12 Frontpacker GEFAHR Absturzgefahr beim Aufsteigen auf den Packer. Ø Beim Aufsteigen auf die Maschine niemals auf die Packerreifen oder andere drehbare Teile aufsteigen. Diese können durchdrehen und schwere Verletzungen können die Folge sein. Für alle Pronto DC sind Front- und Zwischenachspacker erhältlich. Die Packer sorgen für eine gleichmäßige Rückverfestigung über die gesamte Arbeits- breite.
  • Seite 111 Zusatzausrüstung | 11 Die Spuranreißer müssen bei der Erstinstallation auf die Arbeitsbreite eingestellt wer- den. Die Markierung erfolgt schleppermittig. 1. Die korrekte Einstellung des Spuranreißers bei Arbeitsbeginn im Feld prüfen und ggf. anpassen. 3 DC 15,0 157,5 4 DC starr 14,3 207,15 4 DC...
  • Seite 112: Spuranreißergewichte

    11 | Zusatzausrüstung Spuranreißergewichte Auf schweren Böden die Spuranreißergewichte montieren, um ein sicheres Eindrin- gen der Scheiben in den Boden zu gewährleisten. Auf sehr leichten Böden kann die optionale Tiefenbegrenzung angebracht werden. Tiefenbegrenzung Dadurch wird ein Einsinken der Scheibe verhindert. 11.14 Diebstahlsicherungen Die Diebstahlsicherungen schützen die Maschine vor unberechtigtem Gebrauch.
  • Seite 113: Umschaltbox Für Fahrgassen/Spurbreiten

    Zusatzausrüstung | 11 Sicherung für Zugöse Sicherung für Unterlenkeranhängung Maschinen mit Unterlenkeranhängung werden gegen unberechtigten Gebrauch mit einem Vorhängeschloss geschützt, das in ein Loch an der Unterlenkerwelle einge- hängt wird. Somit ist es unmöglich einen Kugelkopf anzuhängen und die Maschine mit dem Schlepper zu verbinden.
  • Seite 114 11 | Zusatzausrüstung Umschaltbox mit einem Kippschalter Aufkleber Umschaltbox (1 Kippschalter) Schalter (mögliche Schaltstellungen links/ Mitte/rechts) Ausgang gelb (links/FG1) Ausgang gelb (rechts/FG2) Ausgang blau (links/FG1) Ausgang blau (rechts/FG2) Ausgang rot (links/FG1) Ausgang rot (rechts/FG2) Eingang links Eingang rechts Auswirkung der Schaltstellung auf Spurweite/Reifenbreite (Farbzuordnung beachten) Die Farben der Ausgänge sind den Farben der Kabelbinder an den entsprechenden Reihen zugeordnet.
  • Seite 115 Zusatzausrüstung | 11 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 116 11 | Zusatzausrüstung Umschaltbox mit zwei Kippschaltern Aufkleber Umschaltbox (2 Kippschalter) Schalter S1 (mögliche Schaltstellungen links/ Mit-te/rechts) Schalter S2 (mögliche Schaltstellungen links/ Mit-te/rechts) Ausgang braun (links/FG1) Ausgang grün (links/FG1) Ausgang gelb (links/FG1) Ausgang blau (links/FG1) Ausgang rot (links/FG1) Eingang rot (links/FG1) Auswirkung der Schaltstellung auf Spurweite/Reifenbreite (Farbzuordnung beachten) Ausgänge rechts/FG2 analog auf der gegenüberliegenden Seite...
  • Seite 117 Zusatzausrüstung | 11 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 118 11 | Zusatzausrüstung HINWEIS Ø Die rot markierten Reihen sind in jeder Schaltstellung aktiv. Bei einer abwei- chenden Spurweite dürfen sie nicht angeschlossen sein. Ø Die Spurmitte der Pflanzenschutzspritze ist nicht zwingend mit der Spurmitte der Sämaschinenspur identisch. Sie kann je nach Schalterstellungen unter- schiedlich sein.
  • Seite 119: Verletzungsgefahr Bei Wartungsarbeiten

    Die Maschine wurde auf maximale Leistung, Wirtschaftlichkeit und Bedienerfreund- lichkeit unter einer Vielzahl von Betriebsbedingungen ausgelegt und montiert. Vor der Auslieferung wurde die Maschine im Werk und vom HORSCH Vertriebspart- ner geprüft, um den optimalen Zustand der Maschine sicherzustellen. Zur Aufrechterhaltung eines störungsfreien Betriebs ist es wichtig, die Pflege- und Wartungsarbeiten in den empfohlenen Abständen durchzuführen.
  • Seite 120: Nach 10 Betriebsstunden

    12 | Pflege und Wartung 12.1.1 Nach 10 Betriebsstunden Wartungsort Arbeitshinweise Alle Schraub-, Steck- und Hy- Alle Schraub-, Steck- und Hydraulikverbindungen nachziehen. draulikverbindungen Auch fest angezogene Schraub- und Hydraulikverbindungen können durch Material- setzungen oder Lackreste zwischen den Verschraubungen locker werden. Alle Radmuttern nachziehen Erstmals nach 10 Stunden oder 31 mi.
  • Seite 121: Vor Der Saison

    Pflege und Wartung | 12 12.1.2 Vor der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Gesamte Maschine Betriebsanleitung zur Wiederholung aufmerksam lesen Den festen Sitz aller Schraubverbindungen prüfen und ggf. nachziehen. Zustand und Funktion aller Schutzeinrichtungen prüfen und ggf. erneuern. Elektrische Leitungen auf Beschädigungen prüfen und ggf. erneuern. Die Maschine reinigen, siehe Kapitel Maschine reinigen.
  • Seite 122: Während Der Saison

    12 | Pflege und Wartung 12.1.3 Während der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Maschine allgemein Rahmen und Rahmenverbin- Zustand und festen Sitz prüfen täglich dungsteile Verschleißteile Alle Verschleißteile wechseln bei • Ereichen der Verschleißgrenzen • Erreichen der Wechselintervalle • Beschädigungen Unterlenkeranhängung Sitz der Befestigungsschrauben prüfen (560 Nm) 40 h Auf Verschleiß...
  • Seite 123 Pflege und Wartung | 12 Tank und Verteiler Dichtheit, Verstopfung prüfen, Verteiler reinigen täglich Gasdruckfedern am Tankde- Bei nachlassender Federkraft austauschen. täglich ckel Gasdruckfeder an den Tritt- Bei nachlassender Federkraft austauschen. täglich stufen Verteilerhose Klappenstellung und festen Sitz der Klappe prüfen. täglich Verteiler Auf Fremdkörper kontrollieren.
  • Seite 124 12 | Pflege und Wartung Pneumatische Bremse Bremsanlage Einstellung und Funktion prüfen. täglich Bremsleitungen und Schläu- Auf Beschädigungen und Quetsch- und Knickstellen prüfen. täglich Luftkessel Luftkessel entwässern. täglich Kupplungsköpfe Leitungsfilter in den Kupplungköpfen reinigen. 40 h Bremsbeläge Bremsbeläge auf Verschleiß prüfen. 40 h Räder Fahrwerk 185/65 R15...
  • Seite 125: Nach Der Saison

    Pflege und Wartung | 12 12.1.4 Nach der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Gesamte Maschine Pflege- und Reinigungsarbeiten durchführen; Kunststoffteile nicht mit Öl o.ä. einsprü- hen. Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit geeigneten Mitteln gegen Korrosion einsprü- hen. Alle Schraub- und Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen (siehe Tabelle Anzugsmo- mente) Rahmen und Verbindungsteile auf Zustand und festen Sitz prüfen.
  • Seite 126: Maschine Reinigen

    12 | Pflege und Wartung 12.2 Maschine reinigen Ø Die Maschine in regelmäßigen Abständen und nach Saisonende gründlich rei- nigen. Ø Bei allen Arbeiten zum Schutz der Gesundheit die nötige persönliche Schutzausrüstung tragen. Ø Die Maschine von außen mit Wasser reinigen. Damit eingeflossenes Wasser abfließen kann, die Fallschleuse unter dem Dosiergerät öffnen.
  • Seite 127: Räder

    Ø Regelmäßig den Sitz der Radmuttern prüfen. Ø Regelmäßig den Reifendruck bei kalten Reifen prüfen. Ø Dazu das Kapitel Wartung beachten. Ø Ausschließlich Reifen und Felgen mit Freigabe von HORSCH benutzen. 12.4.1 Räder wechseln WARNUNG Verkehrs- und Arbeitsunfälle durch unsachgemäße Montage! Ø...
  • Seite 128 12 | Pflege und Wartung 3. Die Bremse einlegen. 4. Den Wagenheber auf der Seite des zu wechselnden Rads am Ansetzpunkt der Achse platzieren. Die Ansetzpunkte des Wagenhebers sind mit folgendem Auf- kleber gekennzeichnet: 00385971 5. Bei Verwendung eines hydraulischen Wagenhebers ohne Sicherung zusätzlich einen geeigneten Dreibeinbock oder eine ähnliche Stützvorrichtung zur Siche- rung gegen Absinken verwenden.
  • Seite 129 Pflege und Wartung | 12 Position der Schrauben am Packerlager 10. Die Packerwalze des Seitenpackers mit dem Hubzeug herausziehen: Herausziehen der seitlichen Packerwalze 11. Ein geeignetes Hubzeug unter der Walze des Mittelpackers positionieren. 12. Das Schwert des Mittelpackers und die Radmuttern an der Bremstrommel lö- sen.
  • Seite 130 12 | Pflege und Wartung Position der Radmuttern an der Bremstrommel 15. Die Packerwalze des Mittelpackers mit dem Hubzeug herausziehen. Herausziehen der mittleren Packerwalze 16. Den beschädigten Reifen auswechseln. Weitere Räder ggf. entnehmen. 17. Alle Räder wieder anbringen und befestigen. Dabei alle Radmuttern über Kreuz festziehen: usw.
  • Seite 131: Zugöse

    Pflege und Wartung | 12 HINWEIS Die Radmuttern nach 10 km nachziehen. 12.5 Zugöse Ø Den Sitz der Befestigungsschrauben prüfen (400 Nm). Ø Bei Über- oder Unterschreiten einer der Verschleißgrenzen das betreffende Bauteil erneuern (Werkstattarbeit): 12.6 Packer Ø Die Packerlager auf festen Sitz überprüfen. Ø...
  • Seite 132: Nach Dem Abhängen

    12 | Pflege und Wartung Ø Den Abstand des Niederhalters zur Kugel auf max. 0,5 mm einstellen. Nach jedem Anhängen Ø Je nach Ausführung: Obere Anschlagschraube verdrehen und mit Mutter si- chern oder Niederhalter entnehmen und untere Einstellschraube verdrehen: max. 0,5 mm max.
  • Seite 133: Unterlenkeranhängung

    Pflege und Wartung | 12 12.8 Unterlenkeranhängung Ø Den Sitz der Befestigungsschrauben prüfen (400 Nm). Ø Den Querträger bei Beschädigungen oder bei Unterschreitung der Verschleiß- grenzen austauschen. Dazu die Montageanleitung der Firma Scharmüller be- achten. Bezeichnung Nennmaß (mm) Verschleißmaß (mm) Kat.
  • Seite 134: Entsorgung

    Betrieb genommen werden. Die Maschinenteile müssen nach Werkstoffen getrennt und einer umweltgerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu die geltenden Vorschriften beachten! Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Entsorgungsunternehmen auf.
  • Seite 135: Service

    14 Service Für die Firma HORSCH steht die Zufriedenheit der Kunden mit der Maschine und dem Unternehmen im Vordergrund. Bei Problemen stehen die Kundendienstmitarbeiter unserer Vertriebspartner und die Kundendienstmitarbeiter der Firma HORSCH zur Unterstützung der Kunden bereit. Die Kundendienstmitarbeiter benötigen folgende Angaben, um technische Mängel schnellstmöglich beheben zu können:...
  • Seite 136: Manager

    15 I-Manager Der I-Manager regelt und überwacht alle angeschlossenen Baugruppen der Maschi- ne und steuert die Ausbringung verschiedener Produkte. In den folgenden Kapiteln werden die Funktionen und die Bedienung des I-Mana- gers beschrieben. VORSICHT Gefahr von Unfällen aufgrund falscher Bedienung. Ø...
  • Seite 137: Rechner

    Zusätzlich sind Maschinen mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen mit einem oder mehreren Slaverechnern ausgerüstet. Die Aufkleber am Rechner zeigen die Hardwareversion und die Materialnummer an. Aufkleber Jobrechner Hardwareversion Materialnummer HORSCH Seriennummer des Jobrechners 15.3 I-Manager installieren Bei schleppereigenen ISOBUS-Ausstattungen kann die Maschine direkt am ISOBUS- Stecker angeschlossen werden.
  • Seite 138: Installation Bei Schleppern Mit Isobus-Ausstattung

    15 | I-Manager 15.3.1 Installation bei Schleppern mit ISOBUS-Ausstattung Bei einer vorhandenen ISOBUS-Ausstattung am Schlepper kann die Maschine vom Schlepperterminal oder von einem zusätzlichen Terminal gesteuert werden. 15.3.1.1 Steuerung mit dem Schlepperterminal Ø Das Maschinenverbindungskabel an die ISOBUS-Steckdose am Schlepper an- stecken und das Terminal einschalten.
  • Seite 139: Montage Der Grundausstattung

    I-Manager | 15 Grundausstattung ISOBUS 15.3.2.1 Montage der Grundausstattung 1. Die Halterung für das Terminal an geeigneter Stelle im Sicht- und Bedienbe- reich des Fahrers montieren. 2. Das Batteriekabel verlegen. 3. Die beiden Sicherungshalter mit dem Kabel fest und dauerhaft verbinden. 4.
  • Seite 140 15 | I-Manager Hauptmenü Listenansicht der Arbeitseinstellungen Displayeinstellungen Zähler (Maschinen- und Auftragszähler) Maschineneinstellungen Diagnose Abdrehen Teachen Einstellung Passwort-Level Gerätegeometrie Verzögerungszeiten Konfigurationsmanager 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 141: Hauptarbeitsmaske

    I-Manager | 15 15.5 Hauptarbeitsmaske HINWEIS Die Anzeige ist abhängig von der Maschinenkonfiguration und kann von den fol- genden Abbildungen abweichen. kg/ha km/h U/min Hauptarbeitsmaske Maschine in Arbeitsstellung Maschine nicht in Arbeitsstellung Die Hauptarbeitsmaske ist in fünf Bereiche unterteilt. 1. Prozessanzeigen Hier werden die aktuellen Daten zur Bearbeitung angezeigt.
  • Seite 142: Einzelreihenansicht

    15 | I-Manager 15.5.1 Einzelreihenansicht In der Einzelreihenansicht werden Details zu den Reihen angezeigt. In den Bargraphen werden, je nach ausgewähltem Informationsgehalt, die verschie- denen Status des Informationsgehalts durch unterschiedliche Färbung und Füllungs- grade angezeigt. Die schwarzen Rechtecke oberhalb der Bargraphen zeigen die Teil- breiten der Maschine an.
  • Seite 143: Schattierte Softkeys/Buttons

    I-Manager | 15 15.6.1 Schattierte Softkeys/Buttons Die Schattierung eines Softkeys/Buttons zeigt an, dass durch dessen Betätigung eine Untermaske geöffnet wird. Beim Antippen eines schattierten Softkeys/Buttons öffnet sich eine weitere Maske, auf der weitere Einstellungen vorgenommen werden kön- nen. Ø Dazu die folgenden Abbildungen beachten. Schattierter Softkey - Spuranreißer Einstellungen - Spuranreißer 15.7 Konfiguration Softkeys/Statusleiste...
  • Seite 144: Statusleiste/Softkeymaske

    15 | I-Manager Mit den beiden Buttons können die Bereiche der Hauptarbeitsmaske konfiguriert werden. Die dunkelgrauen Bereiche im Button zeigen an, welcher Bereich im Display bearbeitet werden kann. 2. Den Bereich wählen, der konfiguriert werden soll: Prozessanzeigen Statusleiste und Softkeys Bei aktivem Konfigurationsmodus kann nicht mit der Maschine gearbeitet wer- den.
  • Seite 145: Prozessanzeigen

    I-Manager | 15 Konfigurationsmodus aktiv! Auswahl Softkeys 15.7.2 Prozessanzeigen In diesem Bereich können maschinenspezifische Informationen, wie z.B. Ausbring- mengen, Gebläsedrehzahlen, Geschwindigkeiten etc. angezeigt werden. Für jeden Bereich (links und rechts) können jeweils drei verschiedene Anordnungen gewählt werden. • 3 x 1/3-Teilung •...
  • Seite 146 15 | I-Manager Masken links Masken rechts Prozessanzeigen bearbeiten 1. Durch Antippen auswählen, wie viele Bereiche zur Anzeige benötigt werden. 2. Auf die Hauptarbeitsmaske zurückwechseln. 3. Bei belegten Kacheln (A) den linken Bereich antippen, um eine andere Prozess- anzeige auf diese Kacheln zu legen (Passwort-Level Einstellmodus erforderlich, siehe Kapitel Passwort-Level).
  • Seite 147: Passwortlevel

    I-Manager | 15 15.8 Passwortlevel Je nach benötigtem Umfang an Einstellungsmöglichkeiten stehen verschiedene Pass- wortlevel bzw. Zugangsberechtigungen zur Verfügung. Je höher das Passwortlevel, desto mehr Softkeys, Buttons und Masken mit entspre- chenden Einstellungen werden eingeblendet. Hauptmenü Einstellung Passwort-Level Untermaske Passwortlevel 60061608 •...
  • Seite 148: Status In Arbeit

    Erweiterter Einstel- Freischalten kritischer Passwort für erweiterten lungsmodus Einstellungen (z.B. Zu- Einstellungsmodus ein- ordnung Jobrechner zu geben, siehe HORSCH- Kabelbaum) Portal): HINWEIS Nach jedem Neustart wird die Zugangsberechtigung verlassen und muss erneut ak- tiviert werden. 15.9 Status In Arbeit Damit sich die Maschine in Arbeit befindet, müssen mehrere Kriterien gleichzeitig er- füllt sein:...
  • Seite 149: Wichtige Einstellungen

    I-Manager | 15 15.10 Wichtige Einstellungen 15.10.1 Abdrehen 1. Abdrehprobe für jeden Dosierer einzeln vornehmen! kg/ha U/min km/h km/h Rotor füllen Abdrehprobe starten Abdrehen Pfeiltasten zur Auswahl des zum jeweiligen Tank gehörenden Dosierers, der abgedreht werden soll. Sollwert, der auf der Produktmaske eingetragen wurde. Kalibrierfaktor –...
  • Seite 150 15 | I-Manager Hinweis: Abdrehsack eingehängt, Klappe geöffnet? 3. Den Vorgang abbrechen (rotes „X“) oder bestätigen (grüner Haken). Bei Bestätigung wird der Rotor dann für eine definierte Zeit gefüllt. 15.10.1.1 Abdrehen starten 1. Den Abdrehsack wiegen und die Waage nullen. HINWEIS Ø...
  • Seite 151 I-Manager | 15 Abdrehschalter - Position ist maschinenabhängig ð Der Rotor dreht sich und füllt den Abdrehbehälter. Die Rotordrehzahl wird im Display angezeigt: U/min 100.0 kg/ha 100.0 100.0 U/min 100.0 100.0 km/h km/h ð Nach Beendigung des Abdrehvorgangs mit dem Abdrehschalter erscheint fol- gende Maske: U/min 1.908...
  • Seite 152 15 | I-Manager HINWEIS Wird derselbe Dosierer mehrmals nacheinander abgedreht wird und das im Abdreh- sack enthaltene Gut entleert, muss die Maske zwischen den Abdrehvorgängen ver- lassen werden. Ø Das Pop-up-Fenster bestätigen und die Maske wieder betreten. Nach Ermittlung oder Eingabe des Gewichtes wird im unteren Bereich der Maske der mögliche Geschwindigkeitsbereich während der Aussaat angezeigt.
  • Seite 153: Quelle Arbeitsstellung

    I-Manager | 15 15.10.2 Quelle Arbeitsstellung Maschineneinstellungen Sensor 1 Rhythmus Tabelle Nein Ø Das Schriftfeld (Pfeil) antippen, um die Quelle des Arbeitssignals auszuwählen. Es erscheint eine Liste mit den möglichen Optionen. Traktor Sensor 1 Maschine Immer in Arbeit Sensor 1 Schlepper 60061608 •...
  • Seite 154: Quelle Geschwindigkeit

    15 | I-Manager Option Bedeutung Traktor Das Arbeitssignal wird vom Traktor über den ISOBUS bereitgestellt. Vor Arbeitsbeginn prüfen, ob der Schlepper diese Funk- tion unterstützt. Sensor 1 (Maschine ) Druckschalter bei Maschinen mit hinterer Klappung oder Potentiometer bei Maschinen mit seitlicher Klap- pung.
  • Seite 155 I-Manager | 15 Sensor 1 Maschine Nein Radarsensor 1 Maschine 2. Das Schriftfeld (Pfeil) antippen, um die Quelle des Geschwindigkeitssignals aus- zuwählen. Es erscheint eine Liste mit den möglichen Optionen. Radarsensor 1 Maschine Radarsensor 1 Schlepper Option Bedeutung Radarsensor 1 (Maschine) Es wird das Radarsignal der Maschine (falls vorhan- den) genutzt.
  • Seite 156: Fahrgassenschaltung

    15 | I-Manager 15.10.4 Fahrgassenschaltung 15.10.4.1 Auswahl Fahrgassensystem Maschineneinstellungen Sensor 1 Rhythmus Tabelle Nein Nach Antippen des Feldes erscheint eine Liste mit Auswahlmöglichkeiten. Rhythmus Tabelle Nein Rhythmus Tabelle Track Algorithmus 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 157 Keine Fahrgassenschaltung Rhythmus Tabelle Standard Fahrgassenschaltung Dazu den Abschnitt Fahrgassenschaltung beachten. Track Algorithmus Fahrgassensystem HORSCH Track Nur möglich in Verbindung mit Einzelkornsätechnik oder RowControl Bei einem Wechsel zwischen den Fahrgassensystemen wird ein Neustart des Jo- brechners durchgeführt. 15.10.4.2 Fahrgassenschaltung HINWEIS Fahrgassen und Vorauflaufmarkierer können nur umkonfiguriert werden, wenn der...
  • Seite 158 15 | I-Manager Fahrgasse Plus Mit diesem Button kann, sofern erforderlich, innerhalb des Rhyth- mus weiter gesprungen werden, etwa falls die Reihenzählung zuvor mit dem Button Fahrgasse Pause unterbrochen wurde. Fahrgasse Minus Mit diesem Button kann, sofern erforderlich, innerhalb des Rhyth- mus zurück gesprungen werden, etwa falls die Maschine irrtümlich angehoben wurde.
  • Seite 159 Saatgut in den Fahrgassenspuren abgelegt werden. Dazu die Funktion Säen in der Fahrgasse: mit Ja aktivieren (Nicht möglich bei HORSCH Track). Die jeweils gewünschte Strecke unter den Punkten säen und frei eintragen. Beim Anlegen der Fahrgassen werden die Säschare im Rhythmus der unter säen und frei eingetragenen Werte ein- oder ausgeblendet.
  • Seite 160: Auswahl Fahrgassenschaltung

    Ø Die passende Fahrgassenschaltung anhand der Tabellen auswählen, siehe Ka- pitel Anhang - Tabelle Fahrgassenrhythmen. 15.10.4.4 HORSCH Track HINWEIS Ø Die Funktion HORSCH Track ist nur bei Einzelkornsätechnik oder in Verbin- dung mit RowControl verfügbar. Spritzen-Gassen aktiv Beregner-Gassen aktiv Nein...
  • Seite 161 I-Manager | 15 Spritzen-Gassen aktiv Auswahl, ob die Fahrgassenfunktion aktiviert werden soll. Beregner-Gassen aktiv Auswahl, ob die Beregnergassenfunktion aktiviert werden soll. Anfangsfeldrand Auswahl, ob am linken oder am rechten Feldrand mit der Arbeit begonnen werden soll. Offset Angewandter Offset vom Anfangsfeldrand (Pflegebreite / Spritzbreite) zur Sä- gasse;...
  • Seite 162 Saatgut in den Fahrgassenspuren abgelegt werden. Dazu die Funktion Säen in der Fahrgasse: mit Ja aktivieren (Nicht möglich bei HORSCH Track). Die jeweils gewünschte Strecke unter den Punkten säen und frei eintragen. Beim Anlegen der Fahrgassen werden die Säschare im Rhythmus der unter sä- en und frei eingetragenen Werte ein- oder ausgeblendet.
  • Seite 163: Radarkalibrierung

    I-Manager | 15 Beregnerbreite cm Behandlungsbreite der Beregnungsmaschine. Beregnerwagen Breite cm Breite der Regnergasse. Fahrgassentoleranz Toleranz zum Parameter Beregnerwagen Breite cm . Die minimale Regnergassenbreite ist die Summe aus Beregnerwagen Breite cm und Fahrgassentoleranz cm . Offset Angewandter Offset (in cm) vom Anfangsfeldrand (Pflegebreite / Spritzbreite) zur Beregnergasse.
  • Seite 164 15 | I-Manager Geschwindigkeit 4. Das Feld Geschwindigkeit auswählen, um die Kalibriermaske zu öffnen. 1000 imp/ 100m Kalibriermaske Geschwindigkeit 5. Den Wert für die Impulse direkt eingeben. HINWEIS Die Direkteingabe der Impulse wird nicht empfohlen. Ø Die schrittweise Kalibrierung durchführen, um genaue Ergebnisse zu erhalten. HINWEIS Wird das Geschwindigkeitssignal an der 7-poligen Steckdose abgegriffen, muss die Anzahl der Impulse manuell auf 13000 gestellt werden.
  • Seite 165 I-Manager | 15 Imp. 7. Die Länge der zuvor abgesteckten Strecke eingeben. Kalibrierung starten 8. Den Softkey zum Starten der Kalibrierfahrt betätigen und die Strecke abfahren. 19189 Imp. Im oberen Feld werden die Impulse während des Abfahrens der Kalibrierstrecke ge- zählt.
  • Seite 166: Zuordnung Turmabgang Zu Reihe

    15 | I-Manager 19189 Imp. 10. Die gezählten Impulse bei Bedarf korrigieren. Pfeil zurück 11. Den Softkey Pfeil zurück betätigen, um die Maske zu verlassen. Kalibrierwert übernehmen? 12. Die Meldung mit dem grünen Haken bestätigen, um die Kalibrierwerte zu übernehmen oder mit dem roten X abbrechen. Die Kalibrierwerte werden dann nicht übernommen.
  • Seite 167 I-Manager | 15 Hauptmenü Maschineneinstellungen Zuordnung von Turm zu Reihe 1 Nummer Reihe 2 „O“ für Output 3 Nummer Turm 4 Nummer Turmabgang 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 168: Sollwertgruppierung

    15 | I-Manager 1. Auf das Quadrat der jeweiligen Reihe drücken, um die Konfiguration zu öff- nen: 5 Nummer Turm 6 Nummer Turmabgang 2. Die Nummer des zugehörigen Turms eintragen (5). 3. Die Nummer des zugehörigen Turmabgangs eintragen (6). 15.10.7 Sollwertgruppierung HINWEIS Säfehler durch fehlerhafte Einstellungen Die Einstellung auf dieser Maske müssen fehlerfrei sein.
  • Seite 169: Zuordnung Tank/Dosierer Zu Boom/Turm Konfigurieren

    I-Manager | 15 In dieser Maske werden die Tanks (1) bzw. Dosierer (2) ihren Sollwertgruppen (3) zu- geordnet. Damit wird festgelegt für welche Tanks bzw. Dosierer ein Sollwert greifen soll. Im Normalfall sind alle Dosierer eines Tanks derselben Sollwertgruppe zugeordnet. Für jeden Tank kann dabei ein eigener Sollwert eingegeben werden.
  • Seite 170: Tankzusammenführung

    15 | I-Manager Beispiel Maschineneinheit Boom Turm Tank/Boom • Maschine mit Einzeltank und Doppeldosiergerät • Der (linke) Dosierer 1 dosiert in den (linken)Turm 1 des Boom 2. • Der (rechte) Dosierer 2 dosiert in den (rechten) Turm 2 des Booms 2. 15.10.9 Tankzusammenführung Besitzt eine Maschine zwei Tanks, können beide zusammengeführt werden, sofern die Gutflüsse beider Tanks in dieselben Verteilertürme führen.
  • Seite 171 I-Manager | 15 Tankverhältnis Unterbrechung 1. Den Softkey (Pfeil) drücken, um die Maske zur Eingabe des Tankverhältnisses aufzurufen. Unterbrechung Maschineneinstellungen Gutflussmodul 1 Ausfall Eingabe des Tankverhältnisses 2. Die Felder antippen, um das Tankverhältnis einzugeben. ð Nach Eingabe wird der Jobrechner neu gestartet. 60061608 •...
  • Seite 172 15 | I-Manager Beispiel einer Tankzusammenführung (Maschine mit Grain & Fertiliser (G & F)) • Maske Sollwertgruppierung (1) • Zwei Tanks (2) • Zwei Dosiergeräte je Tank (3) • Zwingend erforderlich: Zuordnung zur selben Sollwertgruppe (hier „1“) für alle Tanks (4) •...
  • Seite 173: Einstellungen Taskcontroller

    I-Manager | 15 Gutflussmodul 1 Ausfall • Maske Eingabe des Tankverhältnisses 15.10.10 Einstellungen TaskController Hauptmenü Maschineneinstellungen TaskController 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 174 15 | I-Manager TC SC TC Geo Drille Drille Seeder Maschine PW-Level "Einstellmodus" aktiv Maske Einstellungen TaskController In dieser Maske kann für jeden Boom konfiguriert werden, ob dieser zum TaskController folgendermaßen gemeldet werden soll: • als Section Controller (TC SC) •...
  • Seite 175: Konfigurationsmanager

    I-Manager | 15 15.11 Konfigurationsmanager kg/ha km/h U/min Hauptarbeitsmaske Hauptmenü 1. Den Button Hauptmenü betätigen. ð Das Hauptmenü wird geöffnet. Hauptmenü Konfigurationsmanager 2. Im Hauptmenü den Button Konfigurationsmanager betätigen. 3. Im Konfigurationsmanager die gewünschte Konfiguration auswählen. Konfigurationsmanager (Beispiel: Transformer) 4. Die folgende Meldung mit dem grünen Haken bestätigen, um die Konfigurati- on zu übernehmen.
  • Seite 176: Zuordnungsmaske Kabelbaum Zu Jobrechner

    15 | I-Manager Hinweis: Bei Bestätigung der Änderung wird ein Neustart durchgeführt. Wollen Sie die Änderungen durchführen? HINWEIS Ø Bei Verbindungsproblemen mit dem Task Controller den Speicher des Task Controllers löschen, sofern das Terminal dies unterstützt. 15.11.1 Zuordnungsmaske Kabelbaum zu Jobrechner Jobrechner können ausfallen oder beim An- oder Abbauen von Komponenten hinzu- gefügt oder entfernt werden (z.B.
  • Seite 177 I-Manager | 15 Unterbrechung Hauptmenü Unterbrechung Anzahl konfigierter Jobrechner: Anzahl gefundener Jobrechner: Passwort eingeben um Kabelbaum-Jobrechner-Zuordnung anzupassen Ø Nach der Zuordnung muss die Anzahl konfigurierter Jobrechner mit der Anzahl gefundener Jobrechner übereinstimmen (1). Ø Das Passwort eingeben, um die Zuordnungsmaske aufzurufen (2). 60061608 •...
  • Seite 178: Detailansicht

    15 | I-Manager Nein Nein Nein Ausfall Zuordnungsmaske Kabelbaum zu Jobrechner Das grüne Rechteck (3) zeigt an, dass ein Jobrechner angeschlossen ist und gefun- den wurde. 1. Die Zuordnung der Kabelbäume zu den Jobrechnern prüfen (4). 15.12 Detailansicht Ø Den rechten Bereich der Kacheln antippen, um die Detailansicht zum jeweili- gen Wert zu öffnen.
  • Seite 179: Prozessanzeige Schardruck

    I-Manager | 15 Anzeige der aktuellen Gebläsedrehzahl (Bargraph). Die Lücke zwischen den roten Balken zeigt den zulässigen Drehzahlbereich des Gebläses an. Anzeige der aktuellen Gebläsedrehzahl. Das Gebläse ist ausgeschaltet. Die Gebläsedrehzahl ist in Ordnung. Die Gebläsedrehzahl ist zu niedrig. Die Gebläsedrehzahl ist zu hoch. 15.13.2 Prozessanzeige Schardruck 120 % Durch Betätigung dieses Buttons wird eine andere Prozessanzeige auf diese Ka-...
  • Seite 180: Prozessanzeige Fahrgasse

    15 | I-Manager 15.13.3 Prozessanzeige Fahrgasse 130 % 130 % Anfangsfeldrand links 130 % Anfangsfeldrand rechts Durch Betätigung dieses Buttons wird eine andere Prozessanzeige auf diese Ka- chel gelegt. Der Pfeil zeigt an, ob der Anfangsfeldrand für den ausgewählten Algorithmus links oder rechts ist.
  • Seite 181: Prozessanzeige Geschwindigkeit

    I-Manager | 15 15.13.4 Prozessanzeige Geschwindigkeit 0.0 km/h Durch Betätigung dieses Buttons wird eine andere Prozessanzeige auf diese Ka- chel gelegt. Anzeige der Untergrenze des Bargraphen. Anzeige der Obergrenze des Bargraphen. Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit (Bargraph). Die Lücke zwischen den roten Balken zeigt den zulässigen Geschwindigkeitsbe- reich an.
  • Seite 182: Prozessanzeige Sammelcontainer

    15 | I-Manager Durch Betätigung dieses Buttons wird eine andere Prozessanzeige auf diese Ka- chel gelegt. Zuordnung von Tank zu Boom. Bei Tankzusammenführung werden die Nummern der Tanks abwechselnd an- gezeigt („getoggelt“). Anzeige der Soll-Ausbringmenge Bargraph – der graue Strich zeigt den Sollwert an. Anzeige der Ist-Ausbringmenge.
  • Seite 183: Sammelcontainer Konfigurieren

    I-Manager | 15 15.13.7.3 Prozessanzeige Sammelcontainer Gebläse Diese Prozessanzeige dient der gesammelten Anzeige mehrerer Gebläse auf einer Kachel. Zu jedem Gebläse wird die Ist-Drehzahl angezeigt. Durch farbliche Hinterle- gung (rot) wird angezeigt, falls Soll- und Ist-Drehzahl zu sehr voneinander abwei- chen.
  • Seite 184: Prozessanzeigen - Detailansichten

    15 | I-Manager 15.14 Prozessanzeigen - Detailansichten Ø Den rechten Bereich der Kacheln antippen, um die Detailansicht zum jeweili- gen Wert zu öffnen. Dort können detaillierte Informationen zur ausgewählten Prozessanzeige eingesehen und Einstellungen vorgenommen werden, z.B. die Eingabe des Produktsollwerts: kg/ha U/min km/h...
  • Seite 185 I-Manager | 15 DeltaStep aktivieren/deaktivieren Ist DeltaStep deaktiviert wird die Zeile ausgeblendet. Gutflussüberwachung aktivieren/deaktivieren Ist die Gutflussüberwachung deaktiviert wird die Zeile ausgeblendet. Auswahl manuelle Sollwertquelle Die Anzeige erfolgt nur, wenn der Button unter Punkt 2 aktiviert ist. Auswahl Sollwertquelle TaskController. Die Anzeige erfolgt nur, wenn der Button unter Punkt 2 aktiviert ist.
  • Seite 186: Geschwindigkeit

    15 | I-Manager 15.14.2 Geschwindigkeit km/h km/h Anzeige der minimal und maximal möglichen Fahrgeschwindigkeit. Die Werte werden aus den aktuell eingegebenen Sollwerten für das Produkt (falls vorhanden) berechnet. Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit als Bargraph und als Ziffer. Die roten Balken zeigen den zulässigen Geschwindigkeitsbereich an (vgl. Punkt Buttons zur Auswahl des Geschwindigkeitssignals.
  • Seite 187: Gebläse

    I-Manager | 15 15.14.3 Gebläse U/min U/min U/min U/min U/min U/min U/min U/min U/min Pfeile zum Scrollen durch die Liste Mit den Pfeiltasten kann ausgewählt werden, zu welchem Gebläse die Detail- ansicht angezeigt wird. Hier werden Details zum ausgewählten Gebläse angezeigt, es handelt sich um eine Spiegelung der Prozessanzeige.
  • Seite 188: Schardruck

    15 | I-Manager 15.14.5 Schardruck Zurücksetzen des Schardrucks auf den eingestellten Wert. Erhöhen des Schardrucks um den festgelegten Wert in %. Verringern des Schardrucks um den festgelegten Wert in %. Bargraph zur Darstellung des aktuellen Schardrucks. Eingabe des Schardrucks. Wert in %, um den der Schardruck bei einmaliger Betätigung des Softkeys er- höht oder verringert wird.
  • Seite 189: Sonderfälle

    I-Manager | 15 15.17.1.1 Bargraphen Es folgt eine Erklärung zur Bedeutung der einzelnen Bargraphen. • Die Maschine befindet sich nicht in Arbeit. • Der Sollwert beträgt 0. • Der Sensor an der Reihe ist auskonfiguriert. (grau) • Die Reihe befindet sich in einer geschalteten Fahrgasse. •...
  • Seite 190 15 | I-Manager Die Reihe (Sektion) ist auskonfiguriert, die Sektionsbreite auf 0 gesetzt. Die Sektionsbreite kann nur auf 0 gesetzt werden, wenn folgende Bedingungen er- füllt sind: • Die Sektion ist auskonfiguriert.Die Sektion ist nicht mit anderen Sektionen grup- piert. Auswirkungen: •...
  • Seite 191 I-Manager | 15 Eine auskonfigurierte und eine nicht auskonfigurierte Sektion wurden gruppiert. Auswirkungen: • Die Sektionen werden nicht von der Arbeitsbreite abgezogen, die Gesamtar- beitsbreite bleibt gleich. • Falls ein Produktboom vorhanden ist und so lange die Sektion aktiv ist, wird die theoretische Ausbringmenge dieser Sektion zu gleichen Teilen auf alle aktiven Sektionen aufgeteilt.
  • Seite 192: Beleuchtung

    15 | I-Manager 15.18 Beleuchtung WorkLight Pro ein- und ausschalten. WorkLight Pro Die benötigten Scheinwerfer durch Antippen aktivieren (grüner Ha- ken). LED-Leiste ein- und ausschalten (WorkLight). Helligkeit der LED-Beleuchtung verringern (WorkLight). Helligkeit der LED-Beleuchtung erhöhen (WorkLight). 15.19 Gerätegeometrie Gerätegeometrie HINWEIS Die Anzahl der angezeigten Booms ist abhängig von der Maschinenkonfiguration.
  • Seite 193 I-Manager | 15 Gerätegeometrie – Listenansicht Listenansicht Einstellungsansicht Sektions- und Teilbreiteneinstellungen öffnen 1. Den Softkey betätigen, um die Einstellungsansicht zu öffnen. Einstellungsansicht - Einstellung Geometrie Boom Einstellungsansicht - Einstellung Geometrie Kupplung 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 194: Eingabe Der Abmessungen

    15 | I-Manager Einstellung Abstand Kupplung - Achse Einstellung Abstand Achse - Boom Einstellungen Boom Einstellung Offset links Einstellung Offset rechts 2. Über die Buttons den jeweiligen Parameter auswählen, der eingestellt werden soll und die entsprechenden Werte eingeben. HINWEIS Die Abmessungen der Maschine sind ab Werk korrekt im System hinterlegt. ü...
  • Seite 195: Sektions- Und Teilbreiteneinstellungen

    I-Manager | 15 15.20 Sektions- und Teilbreiteneinstellungen Gerätegeometrie Gerätegeometrie Sektions- und Teilbreiteneinstellungen öffnen Einstellungen Sektionsstatus Einstellungen Sektionsgruppierung Einstellungen Sektionsbreiten 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 196: Sektionsstatus

    15 | I-Manager Alle Funktionen anwählen. Alle Funktionen abwählen. HINWEIS Die Anzahl der angezeigten Booms ist abhängig von der Maschinenkonfiguration. Je nach Anzahl der Booms können mehrere Seiten angezeigt werden. 15.20.1 Sektionsstatus Durch Druck auf einen Button kann eine Sektion ein- bzw. auskonfiguriert werden. Die Nummer in den Buttons stellt die Reihennummer dar.
  • Seite 197: Sektionsgruppierung

    I-Manager | 15 15.20.2 Sektionsgruppierung Ø Den kleinen Button zwischen den Sektionen betätigen, um die Sektionen zu gruppieren. Die Sektionen können in dieser Ansicht nicht angewählt werden. Gruppierung vorhanden, dies wird durch den grünen Haken im kleinen Button angezeigt. Gruppierung aufgelöst, es wird kein grüner Haken im kleinen Button angezeigt. 15.20.2.1 Automatische Teilbreitengruppierung Wenn der TaskController weniger Sektionen unterstützt als in der Maschine vorhan- den sind, wird beim Starten der Maschine folgendes Pop-up-Fenster angezeigt.
  • Seite 198: Maske Einstellungen Sektionsbreite

    15 | I-Manager Automatische Sektionsgruppierung durchführen. Die Teilbreiten werden automatisch zusammengeführt. Dabei werden sie bestmöglich an die unterstützten Teilbreiten des Task Controllers angepasst. Maske Sektionsgruppierung betreten. Hier kann die Sektionsgruppierung manuell vorgenommen wer- den. Verwerfen Wird das Pop-up mit dem roten X verworfen, wird keine Gruppierung vorgenom- men, die Anmeldung am TaskController ist nicht möglich.
  • Seite 199: Halbseitenabschaltung

    I-Manager | 15 Hinweis: Folgende Änderungen wurden durchgeführt: Teilbreiten gruppiert Arbeitsbreite geändert Reihen auskonfiguriert Klappenstellung prüfen Bei Bestätigung der Änderung wird ein Neustart durchgeführt. Übernehmen Verwerfen 15.21 Halbseitenabschaltung kg/ha km/h Hauptarbeitsmaske – gesamte Arbeitsbreite aktiv Linke Halbseite abschalten. Rechte Halbseite abschalten. Ø...
  • Seite 200 15 | I-Manager kg/ha km/h Hauptarbeitsmaske - linke Halbseite abgeschaltet Rechte Halbseite zuschalten. Linke Halbseite zuschalten. kg/ha km/h Hauptarbeitsmaske - beide Halbseiten abgeschaltet kg/ha km/h Hauptarbeitsmaske - rechte Halbseite abgeschaltet 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 201: Rowcontrol

    I-Manager | 15 15.22 RowControl 15.22.1 Kalibrieren der Klappen Das Verhalten der RowControl-Klappen verändert sich aufgrund von Verschmutzung und Alterung. Aus diesem Grund müssen die Klappen kalibriert werden. HINWEIS Ø Vor Beginn des Kalibriervorgangs den Schlepper starten, um Spannungsein- brüche und somit Verfälschungen des Kalibriervorgangs zu vermeiden. Teachen Ø...
  • Seite 202 15 | I-Manager 1 Anzeige des aktuellen Moduls – mit den Pfeilen kann zwischen den Modulen ge- wechselt werden. 2 Port des Moduls 3 Ermittelte Zeit zum Verfahren der RowControl-Klappe 4 Status der jeweiligen RowControl-Klappe HINWEIS Ø Die Kalibrierung für jedes Modul gesondert durchführen. Ø...
  • Seite 203 I-Manager | 15 Status Bedeutung Die Klappe verhält sich normal. Die Klappe ist auffällig und muss geprüft werden. Information Die Klappe ist nicht angeschlossen oder defekt und muss geprüft werden. Warnung 15.22.1.1 Kalibriervorgang 1. Den Softkey zum Starten des Kalibriervorgangs betätigen. 2.
  • Seite 204: Rowcontrol Funktionstest

    15 | I-Manager Vorgehensweise bei Status Status Vorgehen Information/Warnung Port und Klappe überprüfen. Wird der Fehler nicht beseitigt, verfährt die Klappe nicht; Säfehler sind die Folge. Jedes Mal, wenn die Klappe angesteuert wird, erscheint eine Alarm- meldung. Die Klappe überprüfen und ggf. reinigen oder von verklemmtem Schmutz oder Saatgut befreien.
  • Seite 205 I-Manager | 15 RowControl Funktionstest durchführen! RowControl Klappen verfahren! Nach der Bestätigung des Pop-up mit dem grünen Haken startet der Funktionstest. Dabei werden die Klappen dreimal verfahren, um deren korrekte Ansteuerung zu prüfen. Ist der Funktionstest erfolgreich, wird keine weitere Meldung angezeigt. Ist der Funktionstest nicht erfolgreich, erscheint folgendes Pop-up: Funktionstest wegen Motorfehler abgebrochen! Motorfehler beseitigen!
  • Seite 206: Verzögerungszeit Dosierer - Turm

    15 | I-Manager Ist dieser Funktionstest erfolgreich, kann weiter gearbeitet werden. Ist der Funkti- onstest nicht erfolgreich, erscheint das vorherige Pop-up-Fenster erneut. HINWEIS Ø Nach einem gescheiterten Funktionstest die Module kalibrieren, um ein Fehl- verhalten der Klappen und damit Aussaatfehler zu vermeiden. 15.22.3 Verzögerungszeit Dosierer - Turm Die Verzögerungszeit Dosierer –...
  • Seite 207 I-Manager | 15 Simulationskit für Maschinen mit Schalter 1. Die Verzögerungszeit Dosierer-Turm auf 1500 ms stellen. Hierbei beachten, dass die Trägheitszeiten Ein/Aus im TaskController größer oder gleich der Ver- zögerungszeit Dosierer-Turm sind. Verzögerungszeiten 2. Das Arbeitssignal mit dem Schalter des Kits einschalten und den Verteilerturm sowie die RowControl-Klappen beobachten.
  • Seite 208 15 | I-Manager Abbildung Bedeutung Korrektur Die Verzöge- Keine Korrektur rungszeit ist op- nötig. timal. Die Klappen öff- nen mit dem Auf- treffen des Saat- guts im Turm. Die Verzöge- Die Verzöge- rungszeit ist zu rungszeit in kurz. Schritten zu 100 ms oder 200 ms Die Klappen öff- verlängern.
  • Seite 209: Adressierung Der Module

    I-Manager | 15 Verzögerungszeit zu lang Die Klappen schließen nachdem der Gutfluss zu Ende ist. Mögliches Auftreten von Saatfens- tern, die vom TaskController und da- mit in der Bedeckungskarte nicht be- rücksichtigt werden. 15.22.4 Adressierung der Module 1. Die Module bei Inbetriebnahme oder Tausch eines Moduls manuell adressie- ren.
  • Seite 210: Manuelle Sequentielle Abschaltung

    15 | I-Manager 15.23 Manuelle sequentielle Abschaltung kg/ha U/min km/h Hauptarbeitsmaske Bei Maschinen mit mehreren Booms werden die Sektionen für jeden Boom separat zu- bzw. abgeschaltet. Die zum jeweiligen Boom gehörenden Softkeys zur Zu- bzw. Abschaltung der Sektionen sind über die Pfeile zum Durchblättern der Booms er- reichbar.
  • Seite 211 I-Manager | 15 kg/ha U/min km/h Hauptarbeitsmaske - alle Sektionen eingeschaltet Zu- und Abschaltung der Sektionen links Zu- und Abschaltung der Sektionen rechts 1. Die Sektionen von außen nach innen abschalten. 2. Die Sektionen von innen nach außen wieder zuschalten. Alle Sektionen einschalten.
  • Seite 212: Verzögerungszeiten

    15 | I-Manager kg/ha U/min km/h Hauptarbeitsmaske - Sektionen rechts abgeschaltet kg/ha U/min km/h Hauptarbeitsmaske - Sektionen links und rechts abgeschaltet 15.24 Verzögerungszeiten Verzögerungszeiten Ø Den Softkey betätigen, um das Menü Verzögerungszeiten zu öffnen. 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 213: Verzögerungszeiten Sectioncontrol

    I-Manager | 15 Einstellungen Verzögerungszeiten SectionControl (Abweichungen je nach Ausstattung möglich; hier: Maschine mit 3 Booms; ) Einstellungen Verzögerungszeit Dosierer-Turm. Siehe Kapitel Verzögerungszeitt Dosierer – Turm – Einstellen der Verzögerungszeit. Einstellungen Verzögerungszeiten SectionControl Ø Die Buttons betätigen, um die Verzögerungszeiten einzustellen. HINWEIS Ø...
  • Seite 214 15 | I-Manager Einstellung Einschaltzeit SectionControl Einstellung Ausschaltzeit SectionControl 1. Zur Einstellung von Ein- und Ausschaltzeiten auf das Textfeld neben dem ent- sprechenden Button tippen und den gewünschten Wert eingeben. 15.24.1.1 Step by Step Einstellung Treten während des Betriebs mit SectionControl Überlappungen oder Lücken auf, müssen die Verzögerungszeiten angepasst werden.
  • Seite 215 I-Manager | 15 Verzögerungszeiten Feldeinfahrt Feldeinfahrt Überlappung – Die SectionControl-Einschaltzeit ist zu lang. Feldeinfahrt Fenster – Die SectionControl-Einschaltzeit ist zu kurz. 2. Im Feld prüfen, ob eine Überlappung oder ein Fenster vorliegt und den ent- sprechenden Button betätigen. 3. Die Länge der Überlappung oder des Fensters ermitteln. ð...
  • Seite 216: Ausfahrt Aus Dem Feld

    15 | I-Manager ð Die Software berechnet die benötigte Verzögerungszeit. Es erscheint ein Pop- up-Fenster: Wollen Sie die errechnete Trägheitszeit übernehmen? Pop-up Verzögerungszeit Verwerfen Übernehmen 5. Den Button mit dem grünen Haken betätigen, um den Wert für die Verzöge- rungszeit zu übernehmen, oder den Button mit dem roten X betätigen, um den Wert zu verwerfen.
  • Seite 217 I-Manager | 15 Verzögerungszeiten Feldausfahrt Feldausfahrt Überlappung – Die SectionControl-Ausschaltzeit ist zu kurz. Feldausfahrt Fenster – Die SectionControl-Ausschaltzeit ist zu lang. 2. Im Feld prüfen, ob eine Überlappung oder ein Fenster vorliegt, und den ent- sprechenden Button betätigen. 3. Die Länge der Überlappung oder des Fensters ermitteln. ð...
  • Seite 218: Maschinenfunktionen

    15 | I-Manager Wollen Sie die errechnete Trägheitszeit übernehmen? Pop-up Verzögerungszeit Verwerfen Übernehmen 5. Den Button mit dem grünen Haken betätigen, um den Wert für die Verzöge- rungszeit zu übernehmen, oder den Button mit dem roten X betätigen, um den Wert zu verwerfen. Die bisher gespeicherte Zeit, mit der Lücken oder Überlappungen auftraten, bleibt aktiv.
  • Seite 219 I-Manager | 15 Funktion Saat Pause oder Feldwegüberfahrt. Diese Funktion dient dazu, die Maschine ausheben und wieder absenken zu können, ohne dass Fahrgasse oder Spuranreißer angesteuert werden. Nach einmaligem Ausheben und Wiedereinsetzen deaktiviert sich diese Funktion wieder von selbst. Einstellungen Arbeitsbeleuchtung RowControl –...
  • Seite 220: Diagnose

    15 | I-Manager Spuranreißer links/rechts Beide Spuranreißer werden mit der Maschine angehoben oder abgesenkt. Pfostenmodus Spuranreißer Mit diesem Softkey wird die Hydraulikfunktion Heben ausgeschaltet. Beim Betätigen des Steuergerätes wird nur der Spuranreißer angesteuert. Spuranreißer rechts Beim Anheben oder Absenken der Maschine wird nur der rechte Spuranrei- ßer betätigt.
  • Seite 221 I-Manager | 15 Diagnose Maschine PW-Level "Einstellmodus" aktiv Untermaske Diagnose Diagnose DIAGNOSE Funktion: Frequenz MA16 Drehzahl MA16 U/min MA16 Impulse MA15 Strommessung Ausgangswert HS MA15 Diagnose Volumendosierer aktuelle Ansteuerung (Frequenz) - Anschluss: MA16 – Master-Jobrechner Pin Drehzahl des Dosiermotors - Anschluss: MA16 – Master-Jobrechner Pin 16 Impulse des Dosiermotors - Anschluss: MA16 –...
  • Seite 222 15 | I-Manager Spannung In der Übersicht zur Spannung sind alle Hardware-Varianten aufgeführt. Bei korrektem Einbau einer Hardware wird die Spannungsversorgung für Leistung (P) und Elektronik (E) angezeigt. Fehlerspeicher Maschine PW-Level "Einstellmodus" Maske Fehlerspeicher Die aufgetretenen Fehler werden angezeigt. • Softkey (1): Aktuelle Fehler •...
  • Seite 223 I-Manager | 15 Seriennummer: 3019354911A40015 HW-Version 03.04.00.00 SW Master: 20.00.00b49 Erstellt am: 2020-07-13 13:51 Pool-Version: 0.13 Hydraulikver.: 0. 2. 0. 2M03 3 SW Slave 20.00.00.49 SW Scem 01.00.00.36 SW Scem 01.00.00.36 SW Scem 00.00.00.00 SW Scem 00.00.00.00 SW Worklight: 00.00 SW Worklight Pro: 00.00 SW DJ...
  • Seite 224: Maschine Klappen

    15 | I-Manager 15.26.1 Maschine klappen VORSICHT Gefahr von Maschinenschäden Die Maschine nur dann manuell über das Diagnosemenü klappen, wenn Probleme mit dem automatischen Klappablauf vorliegen. WARNUNG Gefahr schwerer Unfälle und Verletzungen durch ungewollte Hy- draulikbewegungen! Ø Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder verriegeln. Ø...
  • Seite 225: Ausklappen Über Diagnosemenü

    I-Manager | 15 7. Bei Ausstattung Spurlockerer: Die Parameter 1S9 (Spurlockerer links teleskopieren) und 1S10 (Spurlockerer rechts teleskopieren) von low auf high setzen. Das Steuergerät betätigen, um die Spurlockerer zu teleskopieren. Danach alle genannten Parameter wieder von high auf low setzen. 8.
  • Seite 226 15 | I-Manager WARNUNG Herabfallende oder herabsinkende Maschinenteile können schwere Quetschungen etc. Verursachen! Ø Personen dürfen sich nicht unter angehobenen Maschinenteilen aufhalten! Ø Personen aus dem Gefahrenbereich der Maschine verweisen. Sich vor dem Klappen vergewissern, dass sich keine Person im Gefahrenbereich aufhält. Ø...
  • Seite 227 I-Manager | 15 Messwert am Potentiometer Der obere Wert entspricht dem Sollwert, der am Potentiometer erreicht werden soll, damit der nächste Schritt gestartet werden kann. Der Sollwert wurde nicht erreicht. Die einzelnen Schritte des Klappvorgangs werden nacheinander und in einem Recht- eck angezeigt.
  • Seite 228: Bedeutung Der Buttons

    15 | I-Manager 1. Den Button erneut betätigen, um diesen zu deaktivieren. Die Hydraulikventile werden nicht mehr angesteuert. 2. Wird eine Bedingung nicht mehr erfüllt, wird der Button automatisch deakti- viert. Die Hydraulikventile werden nicht mehr angesteuert. 3. Den Button wieder betätigen, wenn die Bedingung wieder erfüllt ist. Der Klappvorgang kann fortgesetzt werden.
  • Seite 229 I-Manager | 15 Der Geschwindigkeitsbereich wird eingehalten. Die Voraussetzung für den nächsten Schritt ist erfüllt. Der Geschwindigkeitsbereich wird nicht eingehalten. Die Vorausset- zung für den nächsten Schritt ist nicht erfüllt. Handlauf einklappen; Sichtprüfung erforderlich, Handlauf muss von Hand eingeklappt werden. Funktion wird nicht von der Software überwacht.
  • Seite 230 15 | I-Manager Ausklappen Einklappen Einklappen 1. Den Button Einklappen betätigen. Es erscheint eine Meldung, die daran erinnert, den Handlauf einzuklappen. Hinweis: Handlauf eingeklappt? VORSICHT Gefahr von Maschinenschäden durch Kollisionen. Ø Vor dem Starten des Klappvorgangs den Handlauf an der Maschine einklap- pen.
  • Seite 231 I-Manager | 15 2. Nach dem Einklappen des Handlaufs mit dem Einklappvorgang der Maschine beginnen: Einklappen - Schritt 1 Der Geschwindigkeitsbereich wird nicht eingehalten, die Buttons können nicht akti- viert werden. Einklappen - Schritt 2 Der Geschwindigkeitsbereich wird eingehalten, der Button ist aktiv. Die Magnetven- tile für Heben/Senken werden angesteuert, die Magnetventile für die Verteilertürme werden ab einem Potentiometerwert von 30°...
  • Seite 232 15 | I-Manager 3. Die Maschine weiter anheben bis der Sollwert erreicht ist. Das Magnetventil Heben/Senken wird nicht mehr angesteuert, es kann in den nächsten Schritt gewechselt werden. Einklappen - Schritt 4 4. Den Button aktivieren. Das Magnetventil zum Einklappen der Flügel wird ange- steuert.
  • Seite 233 I-Manager | 15 Einklappen - Schritt 6 Die Transportstellung ist erreicht, wenn der Potentiometerwert mindestens 87° an- zeigt. Einklappen - Schritt 7 Alle Buttons werden ausgegraut dargestellt, es werden keine Magnetventile mehr angesteuert. Es erscheint zusätzlich ein Softkey mit einem Haken. Einklappen - Schritt 8 Abschluss des Vorgangs bestätigen.
  • Seite 234 15 | I-Manager Einklappen - Schritt 9 9. Das Pop-up mit dem grünen Haken bestätigen. ð Der Einklappvorgang ist erfolgreich abgeschlossen. Ausklappen Ausklappen - Schritt 1 Der Geschwindigkeitsbereich wird nicht eingehalten, die Buttons können nicht akti- viert werden. Ausklappen - Schritt 2 Der Geschwindigkeitsbereich wird eingehalten.
  • Seite 235 I-Manager | 15 Ausklappen - Schritt 3 Der nächste Schritt im Klappverlauf wird eingeblendet. Ausklappen - Schritt 4 Die Magnetventile Heben/Senken und Klappen ein/aus werden nicht mehr angesteu- ert, die Magnetventile für die Verteilertürme und die Spurlockerer werden angesteu- ert. 2.
  • Seite 236 15 | I-Manager 3. Den Button aktivieren. Ausklappen - Schritt 6 Die Magnetventile für die Spurlockerer und die Verteilertürme werden nicht mehr angesteuert. Das Magnetventil für Heben/Senken wird angesteuert. Ausklappen - Schritt 7 4. Die Maschine absenken, bis die Aushubstellung maximal 22° beträgt. Ausklappen - Schritt 8 Alle Buttons werden ausgegraut dargestellt, es werden keine Magnetventile mehr angesteuert.
  • Seite 237: Warn- Und Alarmmeldungen

    I-Manager | 15 Ausklappen - Schritt 9 5. Das Pop-up mit dem grünen Haken bestätigen. ð Der Ausklappvorgang ist erfolgreich abgeschlossen. 15.27 Warn- und Alarmmeldungen In der Software ist eine Reihe von Alarm- und Warnmeldungen hinterlegt, die bei Störungen angezeigt werden. Die Meldungen tagen einen Fehlercode und einen kurzen Erklärungstext.
  • Seite 238: Betriebsstundenzähler

    15 | I-Manager ID: 673 Dosiergerät ist leer! Dosiergerät 15.28 Betriebsstundenzähler Hauptmenü Maschine PW-Level "Einstellmodus" aktiv Zähler (Maschinen- und Auftragszähler) Ø Button betätigen, um die Untermaske Zähler zu öffnen. Unterbrechung Kommunikation JR-ECU 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 239: Gesamtzähler

    I-Manager | 15 15.28.1 Gesamtzähler Gesamtzähler 1. Den Softkey betätigen, um den Auftragszähler zu öffnen. 5:59 h:min 1:22 h:min 2.63 ha/h Gesamtfläche Die Fläche wird gezählt, sobald die Maschine in Arbeit ist, auch wenn Produkte temporär deaktiviert sind oder der Sollwert 0 beträgt. Betriebsstundenzähler Die Betriebsstunden werden gezählt, sobald am Jobrechner eine Spannung an- liegt und die Maschine mit dem Workingset auf dem ISOBUS vorhanden ist.
  • Seite 240: Auftrag Inaktiv

    15 | I-Manager Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftragszähler - alle Aufträge inaktiv Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftrag Auftragszähler - Auftrag 1 gestartet Es kann nur ein Auftrag gestartet werden. Beim gestarteten Auftrag wird dann der Button Auftrag stoppen angezeigt, alle anderen Buttons Auftrag starten werden ausgegraut.
  • Seite 241: Auftrag Aktiv

    I-Manager | 15 Auftrag aktiv Auftrag 1. Den Auftrag mit dem Button ganz links beenden. 2. Den Button (A) in der Mitte betätigen, um den Auftrag umzubenennen oder den Auftragszähler für den Tank bzw. das Produkt zu öffnen. Der Icon Uhr zeigt an, dass der Auftrag derzeit aktiv ist. Der Button mit dem Mülleimer kann nicht betätigt werden, wenn der Auftrag aktiv ist.
  • Seite 242: Gutflussüberwachung

    15 | I-Manager 15.29 Gutflussüberwachung kg/ha km/h U/min 1. Die Kachel Produkt (A) antippen, um die Maske Produkt aufzurufen. Saat: kg/ha 2. Den Button (B) mit dem Zahnrad drücken, um die Einstellungen zur Gutfluss- überwachung zu öffnen. HINWEIS Die werksseitige Konfiguration des Gutflusssystems ist korrekt. Ø...
  • Seite 243 I-Manager | 15 1. Die Kachel (A) antippen, um die Maske Produkt aufzurufen. Gutflussmodul 1 Ausfall 2. Den Button (B) antippen, um die Einstellungen zu öffnen. Maschine PW-Level "Einstellmodus" aktiv 3. Die einzelnen Reihen nach Bedarf antippen, um die zugehörigen Sensoren zu konfigurieren (C).
  • Seite 244 15 | I-Manager Seeder Gutflussmodul 1 Sensor 1 Loop 1 Unterbrechung Start Gutflussüberwachung – Sensorausfall /Unterbrechung (Start) Seeder Gutflussmodul 1 Sensor 3 Loop 1 Unterbrechung Ende Gutflussüberwachung – Sensorausfall /Unterbrechung (Ende) Seeder Gutflussmodul 1 Loop 1 Mehr Sensoren angeschlossen als konfiguriert. Konfiguration prüfen.
  • Seite 245: Intelligent Distribution Unit (Idu)

    I-Manager | 15 15.30 Intelligent Distribution Unit (IDU) Die IDU ist eine Verteilerbox, in der Knotenpunkte für Leistung, Elektronik und BUS zusammengefasst sind. Die Absicherung der einzelnen Stromkreise ist auf der fol- genden Abbildung dargestellt. Steckplatz Nennstrom Bezeichnung Elektronikversorgung HorschConnect 15 A Leistungsversorgung Weiterleitung Elektronikversorgung Weiterleitung...
  • Seite 246 15 | I-Manager 15 A Leistungsversorgung Jobrechner 2 15 A Leistungsversorgung Jobrechner 3 15 A Leistungsversorgung Jobrechner 3 10 A Elektronikversorgung Maschinenkabelbaum Jobrechner 2 15 A Leistungsversorgung Maschinenkabelbaum Jobrechner 2 15 A Leistungsversorgung Maschinenkabelbaum Jobrechner 2 15 A Leistungsversorgung Maschinenkabelbaum Jobrechner 1 15 A Leistungsversorgung Maschinenkabelbaum Jobrechner 1 10 A...
  • Seite 247: Intelligent Distribution Cable (Idc)

    I-Manager | 15 15.31 Intelligent Distribution Cable (IDC) Das IDC ist eine Kabeleinheit zur Erweiterung des Systems um eine Maschineneinheit bzw. um einen Jobrechner. Es ermöglicht den Anschluss eines weiteren HORSCH- Systems. XJR OUT XJR IN XISO XISO OUT Steckplatz...
  • Seite 248: Scem-Modul

    15 | I-Manager 15.32 SCEM-Modul SCEM-Modul SCEM-Modul (SectionControl Elektronik Modul) RowControl-Klappe Steckplätze für RowControl-Klappen Das SCEM-Modul ist am Verteilerturm der Maschinen mit RowControl verbaut und kommuniziert mit dem Jobrechner. An den Steckplätzen werden die RowControl-Klappen angesteckt. Die Klappen wer- den an den einzelnen Abgängen der Verteilertürme angeschlossen. An den Abgän- gen der Verteilertürme können zusätzlich Sensoren zur Gutflussüberwachung ver- baut werden.
  • Seite 249: Aux-Funktionalitäten

    I-Manager | 15 Mit der Maschine kann erst wieder gearbeitet werden, wenn der Kippschalter erneut betätigt wurde. Zusätzlich wird die Hardware von der Software überwacht, wenn keine Kommunika- tion mehr stattfindet. Es werden verschiedene Warn- oder Alarmmeldungen ange- zeigt. 15.33 AUX-Funktionalitäten Zusatzhardware kann angeschlossen werden, wenn die Geräte den Standard AUX-N erfüllen.
  • Seite 250 15 | I-Manager 15.34.1.1 Legende Fahrspuren Sämaschine Fahrgasse Pflegemaschine; auch halbe Fahrgasse in einer Spur möglich Spurnummer, in der Säschläuche abgeschaltet werden. Bei ungeradzahligen Rhythmen wird in der ersten Spur (Pfeil nach unten) die rechte Halbseite abge- schaltet. In der ersten Pflegespur muss eine Teilbreite ab- geschaltet werden.
  • Seite 251: Vorgehensweise

    I-Manager | 15 Fahrgassenrhythmus in der Sämaschinensteue- rung Rhythmusnummer Rhythmuslänge (Anzahl der Spuren, bis sich der Rhythmus wiederholt geschlossene Spurnummern links geschlossene Spurnummern rechts 15.34.1.2 Vorgehensweise 1. Anhand der Tabelle den passenden Rhythmus auswählen. 2. Den Rhythmus aus der Tabelle im Display anwählen und übernehmen. 3.
  • Seite 252 15 | I-Manager 15.34.1.3 Tabellen 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 253 I-Manager | 15 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
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  • Seite 269: Tabellen Rotorauswahl

    I-Manager | 15 15.34.2 Tabellen Rotorauswahl HINWEIS Ø Zur Rotorauswahl die Webseite https://rotor.horsch.com beachten. Ø Bei Maschinen mit Doppelfallschleuse und 2 Sätürmen ausschließlich Rotoren mit 2 Zellscheiben verwenden. Ansonsten ist die Aussaat ungleichmäßig auf beide Hälften verteilt. Ø Rotoren für Doppel- oder Vierfachfallschleusen können auch für einfache Fall- schleusen verwendet werden.
  • Seite 270 15 | I-Manager Beispiel Benötigte Werte: • Arbeitsbreite der Maschine in m oder ft. • Beabsichtigte Ausbringmenge in kg/ha oder lb/acre. • Beabsichtigte Fahrgeschwindigkeit in km/h oder mph. 2. Die Tabelle mit der passenden Arbeitsbreite (1) auswählen. 3. Die beabsichtigte Ausbringmenge mit dem empfohlenen Bereich (4) abglei- chen.
  • Seite 271 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 3 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,0 11,2 15,4 11,5 15,8 16,0 22,0 11,0 11,2 22,4 30,8 11,2 15,4...
  • Seite 272 15 | I-Manager 30,0 40,0 80,0 110,0 15,0 20,0 40,0 55,0 10,0 13,3 26,7 36,7 36,0 48,0 96,0 132,0 18,0 24,0 48,0 66,0 12,0 16,0 32,0 44,0 1100 1024 1408 1120 1540 1200 1650 1440 1980 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 273 I-Manager | 15 1600 2200 1100 1280 2560 3520 1280 1760 1173 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 274 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 3,5 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 13,2 13,6 13,7 18,9 19,2 26,4 13,2 19,7 27,2 13,6 10,3 13,7 27,4...
  • Seite 275 I-Manager | 15 25,7 34,3 68,6 94,3 12,9 17,1 34,3 47,1 11,4 22,9 31,4 30,9 41,1 82,3 113,1 15,4 20,6 41,1 56,6 10,3 13,7 27,4 37,7 1207 1320 1029 1414 1234 1697 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 276 15 | I-Manager 1371 1886 1097 2194 3017 1097 1509 1006 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 277 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 4 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,6 11,9 12,0 16,5 16,8 23,1 11,6 17,3 23,8 11,9 12,0 24,0 33,0...
  • Seite 278 15 | I-Manager 22,5 30,0 60,0 82,5 11,3 15,0 30,0 41,3 10,0 20,0 27,5 27,0 36,0 72,0 99,0 13,5 18,0 36,0 49,5 12,0 24,0 33,0 1056 1155 1238 1080 1485 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 279 I-Manager | 15 1200 1650 1920 2640 1320 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 280 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 6 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,0 11,2 15,4 11,5 15,8 16,0 22,0 11,0 12,0 24,0 33,0 12,0 16,5...
  • Seite 281 I-Manager | 15 15,0 20,0 40,0 55,0 10,0 20,0 27,5 13,3 18,3 18,0 24,0 48,0 66,0 12,0 24,0 33,0 16,0 22,0 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 282 15 | I-Manager 1100 1280 1760 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 283 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 7,5m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 12,3 12,7 12,8 17,6 19,2 26,4 13,2 12,8 25,6 35,2 12,8 17,6 11,7 60061608 •...
  • Seite 284 15 | I-Manager 12,0 16,0 32,0 44,0 16,0 22,0 10,7 14,7 14,4 19,2 38,4 52,8 19,2 26,4 12,8 17,6 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 285 I-Manager | 15 3848 1024 1408 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 286 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 8 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,6 11,9 12,0 16,5 18,0 24,8 12,4 12,0 24,0 33,0 12,0 16,5 11,0...
  • Seite 287 I-Manager | 15 11,3 15,0 30,0 41,3 15,0 20,6 10,0 13,8 13,5 18,0 36,0 49,5 18,0 24,8 12,0 16,5 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 288 15 | I-Manager 1320 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 289 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 9 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 10,3 10,6 10,7 14,7 16,0 22,0 11,0 10,7 21,3 29,3 10,7 14,7 60061608 •...
  • Seite 290 15 | I-Manager 10,0 13,3 26,7 36,7 13,3 18,3 12,2 12,0 16,0 32,0 44,0 16,0 22,0 10,7 14,7 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 291 I-Manager | 15 1173 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 292 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 10 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 13,2 14,4 19,8 19,2 26,4 13,2 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 293 I-Manager | 15 12,0 24,0 33,0 12,0 16,5 11,0 10,8 14,4 28,8 39,6 14,4 19,8 13,2 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 294 15 | I-Manager 1056 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 295 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 12 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,0 12,0 16,5 16,0 22,0 11,0 10,0 20,0 27,5 10,0 13,8 60061608 •...
  • Seite 296 15 | I-Manager 12,0 24,0 33,0 12,0 16,5 11,0 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 297 I-Manager | 15 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 298 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 15 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 13,2 12,8 17,6 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 299 I-Manager | 15 16,0 22,0 11,0 19,2 26,4 13,2 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 300 15 | I-Manager 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 301 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 18 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,0 10,7 14,7 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 302 15 | I-Manager 13,3 18,3 16,0 22,0 11,0 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 303 I-Manager | 15 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 304 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 24 m Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in kg/ha digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze km/h min. max. 11,0 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 305 I-Manager | 15 10,0 13,8 12,0 16,5 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 306 15 | I-Manager 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 307 I-Manager | 15 15.34.2.2 Mengentabellen imperial Rotor auswählen Ø Zur Vorauswahl der geeigneten Rotoren die folgenden Tabellen verwenden: Arbeitsbreite der Maschine Volumen der Aussparungen des Rotors für das auszubringende Produkt Beabsichtigte Fahrgeschwindigkeit Empfohlener Bereich Außerhalb dieser Ausbringmengen entsteht erhöhter Verschleiß am Dosierge- rät.
  • Seite 308 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 10 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 1,31 5,24 7,53 7,86 0,65 2,62 3,76 3,93 0,44 1,75 2,51 2,62 1,82 7,28...
  • Seite 309 I-Manager | 15 18,19 72,75 104,58 109,13 9,09 36,38 52,29 54,56 6,06 24,25 34,86 36,38 21,83 87,30 125,50 130,95 10,91 43,65 62,75 65,48 7,28 29,10 41,83 43,65 29,10 116,40 167,33 174,61 14,55 58,20 83,67 87,30 9,70 38,80 55,78 58,20 43,65 174,61 251,00 261,91...
  • Seite 310 15 | I-Manager 363,76 1455,05 2091,63 2182,57 181,88 727,52 1045,82 1091,29 121,25 485,02 697,21 727,52 582,02 2328,08 3346,61 3492,12 291,01 1164,04 1673,31 1746,06 194,01 776,03 1115,54 1164,04 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 311 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 12 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 1,09 4,37 6,27 6,55 0,55 2,18 3,14 3,27 0,36 1,46 2,09 2,18 1,52 6,06...
  • Seite 312 15 | I-Manager 15,16 60,63 87,15 90,94 7,58 30,31 43,58 45,47 5,05 20,21 29,05 30,31 18,19 72,75 104,58 109,13 9,09 36,38 52,29 54,56 6,06 24,25 34,86 36,38 24,25 97,00 139,44 145,50 12,13 48,50 69,72 72,75 8,08 32,33 46,48 48,50 36,38 145,50 209,16 218,26...
  • Seite 313 I-Manager | 15 303,14 1212,54 1743,03 1818,81 151,57 606,27 871,51 909,41 101,05 404,18 581,01 606,27 485,02 1940,07 2788,84 2910,10 242,51 970,03 1394,42 1455,05 161,67 646,69 929,61 970,03 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 314 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 20 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,65 2,62 3,76 3,93 0,33 1,31 1,88 1,96 0,22 0,87 1,25 1,31 0,91 3,64...
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  • Seite 317 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 25 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,52 2,10 3,01 3,14 0,26 1,05 1,51 1,57 0,17 0,70 1,00 1,05 0,73 2,91...
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  • Seite 320 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 30 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,44 1,75 2,51 2,62 0,22 0,87 1,25 1,31 0,15 0,58 0,84 0,87 0,61 2,43...
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  • Seite 323 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 32 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,41 1,64 2,35 2,46 0,20 0,82 1,18 1,23 0,14 0,55 0,78 0,82 0,57 2,27...
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  • Seite 325 I-Manager | 15 113,68 454,70 653,64 682,05 56,84 227,35 326,82 341,03 37,89 151,57 217,88 227,35 181,88 727,52 1045,82 1091,29 90,94 363,76 522,91 545,64 60,63 242,51 348,61 363,76 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 326 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 35 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,37 1,50 2,15 2,24 0,19 0,75 1,08 1,12 0,12 0,50 0,72 0,75 0,52 2,08...
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  • Seite 328 15 | I-Manager 103,93 415,73 597,61 623,59 51,97 207,86 298,80 311,80 34,64 138,58 199,20 207,86 166,29 665,17 956,18 997,75 83,15 332,58 478,09 498,87 55,43 221,72 318,73 332,58 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 329 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 38 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,34 1,38 1,98 2,07 0,17 0,69 0,99 1,03 0,11 0,46 0,66 0,69 0,48 1,91...
  • Seite 330 15 | I-Manager 4,79 19,15 27,52 28,72 2,39 9,57 13,76 14,36 1,60 6,38 9,17 9,57 5,74 22,97 33,03 34,46 2,87 11,49 16,51 17,23 1,91 7,66 11,01 11,49 7,66 30,63 44,03 45,95 3,83 15,32 22,02 22,97 2,55 10,21 14,68 15,32 11,49 45,95 66,05 68,92...
  • Seite 331 I-Manager | 15 95,73 382,91 550,43 574,36 47,86 191,45 275,21 287,18 31,91 127,64 183,48 191,45 153,16 612,65 880,69 918,98 76,58 306,33 440,34 459,49 51,05 204,22 293,56 306,33 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 332 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 40 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,33 1,31 1,88 1,96 0,16 0,65 0,94 0,98 0,11 0,44 0,63 0,65 0,45 1,82...
  • Seite 333 I-Manager | 15 4,55 18,19 26,15 27,28 2,27 9,09 13,07 13,64 1,52 6,06 8,72 9,09 5,46 21,83 31,37 32,74 2,73 10,91 15,69 16,37 1,82 7,28 10,46 10,91 7,28 29,10 41,83 43,65 3,64 14,55 20,92 21,83 2,43 9,70 13,94 14,55 10,91 43,65 62,75 65,48...
  • Seite 334 15 | I-Manager 90,94 363,76 522,91 545,64 45,47 181,88 261,45 272,82 30,31 121,25 174,30 181,88 145,50 582,02 836,65 873,03 72,75 291,01 418,33 436,51 48,50 194,01 278,88 291,01 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 335 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 50 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,26 1,05 1,51 1,57 0,13 0,52 0,75 0,79 0,09 0,35 0,50 0,52 0,36 1,46...
  • Seite 336 15 | I-Manager 3,64 14,55 20,92 21,83 1,82 7,28 10,46 10,91 1,21 4,85 6,97 7,28 4,37 17,46 25,10 26,19 2,18 8,73 12,55 13,10 1,46 5,82 8,37 8,73 5,82 23,28 33,47 34,92 2,91 11,64 16,73 17,46 1,94 7,76 11,16 11,64 8,73 34,92 50,20 52,38...
  • Seite 337 I-Manager | 15 72,75 291,01 418,33 436,51 36,38 145,50 209,16 218,26 24,25 97,00 139,44 145,50 116,40 465,62 669,32 698,42 58,20 232,81 334,66 349,21 38,80 155,21 223,11 232,81 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 338 15 | I-Manager Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 60 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,22 0,87 1,25 1,31 0,11 0,44 0,63 0,65 0,07 0,29 0,42 0,44 0,30 1,21...
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  • Seite 340 15 | I-Manager 60,63 242,51 348,61 363,76 30,31 121,25 174,30 181,88 20,21 80,84 116,20 121,25 97,00 388,01 557,77 582,02 48,50 194,01 278,88 291,01 32,33 129,34 185,92 194,01 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
  • Seite 341 I-Manager | 15 Saat- / Düngermengen – Arbeitsbreite 78 ft Rotorgröße in cm Geschwin- Saat- / Düngermengen in lb/acre digkeit in untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze min. max. 0,17 0,67 0,97 1,01 0,08 0,34 0,48 0,50 0,06 0,22 0,32 0,34 0,23 0,93...
  • Seite 342 15 | I-Manager 2,33 9,33 13,41 13,99 1,17 4,66 6,70 7,00 0,78 3,11 4,47 4,66 2,80 11,19 16,09 16,79 1,40 5,60 8,04 8,39 0,93 3,73 5,36 5,60 3,73 14,92 21,45 22,39 1,87 7,46 10,73 11,19 1,24 4,97 7,15 7,46 5,60 22,39 32,18 33,58...
  • Seite 343 I-Manager | 15 46,64 186,54 268,16 279,82 23,32 93,27 134,08 139,91 15,55 62,18 89,39 93,27 74,62 298,47 429,05 447,71 37,31 149,24 214,53 223,85 24,87 99,49 143,02 149,24 60061608 • 01 • 07/2022 • de...
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