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Inhaltsverzeichnis
BETRIEBSANLEITUNG
Pronto TD
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.:
8077
0101
AUSGABE:
11/2018
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für HORSCH Pronto TD

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Pronto TD ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: 8077 0101 AUSGABE: 11/2018...
  • Seite 3: Identifikation Der Maschine

    Kd. Nr.: HORSCH: ..............Maschinenempfangsbestätigung Der Gewährleistungsanspruch wird nur wirksam, wenn der Maschinenersteinsatz innerhalb einer Woche an die HORSCH Maschinen GmbH gemeldet wird. www.horsch.com unter SERVICE PARTNERBEREICH steht dazu ein interaktives PDF-Formular zum Download zur Verfügung (nicht in allen Sprachen verfügbar).
  • Seite 4: Eg-Konformitätserklärung

    EG-Konformitätserklärung HORSCH Maschinen GmbH Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Maschine: Pronto 3 TD Typ: Pronto 4 TD Pronto 4 TD starr Pronto 5 TD Pronto 6 TD Pronto 8 TD den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einführung ............4 Bedienung ...........32 Vorwort ............4 Anhängen/Abstellen ........32 Hinweise zur Darstellung ........4 Anhängen .............32 Service............5 Transportstellung ..........35 Sachmängelbearbeitung.........5 Abstellen ............36 Folgeschäden ..........5 Klappen ............37 Einklappen ............37 Sicherheit und Verantwortung ....6 Ausklappen ...........38 Bestimmungsgemäße Verwendung....6 Feldeinsatz ...........39 Personalqualifikation ........7 Kontrollen .............40 Kinder in Gefahr ..........8 Persönliche Schutzausrüstung .......8 Einstellungen ..........41...
  • Seite 7 Zusatzausrüstung ........57 Klappen für die Fahrgassensteuerung ..57 Saatflussüberwachung .........57 Crossbar ............57 Vorauflaufmarkierer ........58 Pflege und Wartung ........59 Reinigung .............59 Wartungsintervalle ........59 Einlagern ............60 Wartungsübersicht ........61 Entsorgung ..........64 Anhang ............65 Anzugsdrehmoment ........65 Pneumatik - Schlauchanordnung ....67 Index ............70...
  • Seite 8: Einführung

    Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver- aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung mieden wird. ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. WARNUNG Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und die be- Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu...
  • Seite 9: Service

    Service Folgeschäden Die Maschine wurde von HORSCH mit Sorgfalt Die Firma HORSCH wünscht, dass Sie mit Ihrer hergestellt. Trotzdem können auch bei bestim- Maschine und mit uns völlig zufrieden sind. mungsgemäßer Verwendung Abweichungen bei der Ausbringmenge bis zum Totalausfall Bei einem Problem wenden Sie sich bitte an verursacht werden durch z.
  • Seite 10: Sicherheit Und Verantwortung

    Kenntnisnahme und das Beachten der HORSCH geprüft und freigegeben. im Rahmen dieser Betriebsanleitung gegebenen Der Einbau oder die Verwendung HORSCH- Hinweise und Anweisungen, das Beachten fremder Produkte kann daher u. U. konstruktiv aller Piktogramme und Warnhinweise an der...
  • Seite 11: Personalqualifikation

    Störungssuche und -behebung • gerecht ausführen. Sie versteht die Funktionsweise der Maschine ¾ Von der Firma HORSCH ausgebildete Bediener im Rahmen Ihrer Arbeiten und ist über die Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte damit verbundenen Gefahren unterrichtet. Tätigkeiten durch Schulungsmaßnahmen oder Sie kann die Gefahren der Arbeit erkennen Außendienstmitarbeiter von HORSCH aus-...
  • Seite 12: Kinder In Gefahr

    Kinder in Gefahr Sicherheit im Verkehr Kinder können Gefahren nicht einschätzen und GEFAHR verhalten sich unberechenbar. Dadurch sind Kinder besonders gefährdet: Mitfahren auf der Maschine verboten! Kinder fernhalten. ¾ Besonders vor dem Anfahren und dem Aus- Zulässige Transportbreiten und -höhen beach- ¾...
  • Seite 13: Sicherheit Im Betrieb

    Sicherheit auswirken können und nicht selbst Die Maschine darf erst nach Einweisung ¾ behoben werden können. durch Mitarbeiter der Vertriebspartner, Werks- vertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb genommen werden. An- und Abkuppeln Die Empfangsbestätigung per E-Mail an die ¾...
  • Seite 14 Hydraulik Freileitungen Die Maschine kann beim Aus- und Einklappen Die Hydraulikanlage steht unter hohem Druck. der Flügel die Höhe von Freileitungen erreichen. Austretende Flüssigkeit kann die Haut durch- Dadurch kann Spannung auf die Maschine dringen und schwere Verletzungen verursachen. überschlagen und tödlichen Stromschlag oder Bei Verletzungen sofort einen Arzt aufsuchen.
  • Seite 15: Technische Grenzwerte

    Technische Grenzwerte Ausrüstungen / Verschleißteile wechseln Wenn die technischen Grenzwerte der Maschine nicht eingehalten sind, kann die Maschine Die Maschine gegen unbeabsichtigtes Weg- ¾ beschädigt werden. Dadurch können Unfälle rollen sichern! verursacht und Personen schwer verletzt oder Angehobene Rahmenteile, unter denen Sie getötet werden.
  • Seite 16: Nachrüstungen Und Umbauten

    Grund von nicht freige- gebenen Nachrüstungen und Umbauten erge- Ausschließlich die Arbeiten durchführen, die ¾ ben, ist die Firma HORSCH nicht zur Haftung in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind. verpflichtet. Vor Wartungs- und Pflegearbeiten die Maschine ¾...
  • Seite 17 ¾ raturarbeiten, die nicht in dieser Betriebs- anleitung beschrieben sind, nur von einer autorisierten Fachwerkstatt oder einem von HORSCH dafür ausgebildeten Bedie- ner vornehmen lassen. Neumaschinen nicht mit einem Dampf- strahler oder Hochdruckreiniger waschen. Der Lack ist erst nach ca. 3 Monaten aus- gehärtet und könnte vorher beschädigt...
  • Seite 18: Gefahrenbereich

    Gefahrenbereich Die rote Fläche kennzeichnet den Gefahrenbe- Wenn der Gefahrenbereich nicht beachtet wird, reich der Maschine: können Personen schwer verletzt oder getötet werden. Nicht unter angehobenen Lasten verweilen. ¾ Lasten zuerst absetzen. Vor allen Maschinenbewegungen Personen ¾ aus dem Gefahrenbereich der Maschine und des Schleppers verweisen.
  • Seite 19: Sicherheitsaufkleber

    Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. ¾ vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind Beschädigte und unkenntlich gewordene Si- ¾ wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung cherheitsaufkleber sofort erneuern. der Maschine. Fehlende Sicherheitsaufkleber Ersatzteile mit den vorgesehenen Sicherheits- ¾ erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen aufklebern versehen.
  • Seite 20 Position der Sicherheitsaufkleber (je nach Ausstattung)
  • Seite 21: Inbetriebnahme

    Schlepper oder auf einem Anhänger oder Tieflader erfolgen. Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die Die zulässigen Abmessungen und Gewichte ¾ ¾ von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. für den Transport sind einzuhalten. Der Schlepper muss groß genug gewählt ¾ ¾ WARNUNG werden, damit eine ausreichende Lenk- und Bremsfähigkeit erhalten bleibt.
  • Seite 22: Kupplung Vorbereiten

    Kupplung vorbereiten HINWEIS Die Pronto TD kann als einzelne Maschine bestellt werden. In diesem Fall muss der Tiger mit einem Vorbe- reitungssatz für die Kupplung mit der Pronto TD ausgestattet sein. Falls der Tiger nicht ab Werk mit dem Vorberei- 5.
  • Seite 23: Technische Daten

    Technische Daten Pronto 3 TD 4 TD 4 TD Starrversion Arbeitsbreite (m) 3,00 4,00 4,00 Transportbreite (m) 3,00 3,00 4,00 Transporthöhe (m) 3,30 3,30 3,30 zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 7.50-16 (m) zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 210/95-24 (m) zusätzliches Gewicht zu Tiger (kg) 1 580 1 970...
  • Seite 24: Typenschild

    Pronto 5 TD 6 TD 8 TD Arbeitsbreite (m) 4,80 6,00 7,50 Transportbreite (m) 3,00 3,00 3,00 Transporthöhe (m) 3,30 3,30 3,70 zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 7.50-16 (m) zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 210/95-24 (m) zusätzliches Gewicht zu Tiger (kg) 2 120 2 400 2 990...
  • Seite 25: Anforderungen An Den Schlepper Und Die Angebaute Arbeitsmaschine

    Anforderungen an den Schlepper und die angebaute Arbeitsmaschine WARNUNG Unfallgefahr! Die zulässigen Werte des Schleppers für ¾ Achslasten, Gesamtgewicht, Reifentragfä- higkeit und Luftdruck einhalten. Die Eignung des Schleppers vor Inbetrieb- ¾ nahme prüfen. Um die Maschine bestimmungsgemäß verwen- den zu können, muss der Schlepper folgende Anforderungen erfüllen: Motorleistung (zusätzlich zu Tiger) 4 TD...
  • Seite 26 Arbeitsmaschine Pronto 3 TD 4 TD 4 TD Starrversion zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 7.50-16 (m) zusätzliche Länge an Tiger mit Reifenpacker 210/95-24 (m) zusätzliches Gewicht zu Tiger (kg) 1 580 1 970 1 850 mit Reifenpacker 7.50-16 (m) zusätzliches Gewicht zu Tiger (kg) 1 950 2 300...
  • Seite 27 Pronto 3 TD 3750 3000 3250 Pronto 4 TD 3750 2660 +50 3270 Pronto 4 TD Starrversion 3750 1620 1480 4670...
  • Seite 28 Pronto 5 TD 2710 + 50 3750 3250 Pronto 6 TD 3750 2650 + 50 3230 Pronto 8 TD 2690 + 50 3750 3270...
  • Seite 29: Aufbau

    Aufbau Übersicht 1 Oberlenker (Kopplung mit Tiger) 7 Radarsensor 2 Gebläse 8 Beleuchtung 3 Dosiergerät 9 Crossbar (Option) 4 Tank 10 Säschare TurboDisc 5 Saatgutschläuche 11 Vorauflaufmarkierer (Option) 6 Aufstieg mit Podest WARNUNG GEFAHR Verletzungsgefahr Gefahr von schweren Unfällen Die Mitfahrt auf der Maschine, insbesondere am Nicht in den Nahbereich des Radarsensors ¾...
  • Seite 30: Hydraulik

    Hydraulik WARNUNG HINWEIS Ungewollte Hydraulikbewegungen können zu Die Maschine mit mineralischem Hydrauliköl ¾ schweren Unfällen und Verletzungen führen! betreiben. Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder Keine Vermischung von Mineralölen mit Bio- ¾ verriegeln. oder Estherölen! Im Hydraulikkreislauf des Schleppers muss Personen aus dem Schwenkbereich von ¾...
  • Seite 31 Gebläse 3 / 4 TD starr 1 Steuergerät Schlepper 2 Hydraulikkupplung Schlepper 3 Manometer 4 Zahnradmotor 6 cm³ 5 Druckbegrenzungsventil (im Motor) Klappen / Gebläse 4/5/6 TD 1 Steuergerät Schlepper 6 Rückschlagventil 2 Hydraulikkupplung Schlepper (Gebläse) 7 Hydraulikkupplung Schlepper (Klappen) 3 Manometer 8 Sperrventil doppeltwirkend 4 Zahnradmotor 6 cm³...
  • Seite 32 Klappen 8 TD 1 Steuergerät Schlepper 6 Hydraulikkupplung Schlepper (Klappen) 2 Hydraulikkupplung Schlepper (Gebläse) 7 Sperrventil doppeltwirkend 3 Manometer 8 Drossel ø 1 mm 4 Axialkolbenmotor 10 cm³ 9 Hydraulikzylinder Klappen 5 Rückschlagventil Heben/Senken mit Vorauflaufmarkierer (Option) 1 Steuergerät Schlepper 5 Hydraulikzylinder Heben/Senken 2 Hydraulikkupplung Schlepper (Heben/Senken) 6 Rückschlagventil...
  • Seite 33: Alu-Clips

    Alu-Clips HINWEIS Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen Das Übersetzungsverhältnis an der Maschine ¾ auf die Kolbenstangen von Hydraulikzylindern beachten, siehe Tiefeneinstellung. aufgesteckt, siehe Kapitel Bedienung. Verschiedene Alu-Clips Die Dicke der Clips ist je nach Farbe unter- schiedlich: Farbe blau gelb schwarz silber Dicke 7 mm...
  • Seite 34: Beleuchtung

    Beleuchtung Position Kennzeichenschild (1): 50 ± 10 Stecker 7- polig Rücklicht rechts Lampe Blinker Lampe Rücklicht Lampe Bremslicht Rücklicht links Lampe Bremslicht Lampe Rücklicht Lampe Blinker Stecker und Kabelbelegung Bez. Farbe Funktion gelb Blinker links 54 g weiß Masse grün Blinker rechts 58 R braun...
  • Seite 35: Instruktionsaufkleber

    Instruktionsaufkleber Kollisionsgefahr mit Tiger. Vor dem Einklappen Alu-Clips (je mind. Verschmutzte Aufkleber reinigen. ¾ 100 mm) an den beiden Hydraulikzylindern Beschädigte und unkenntlich gewordene ¾ der Seitenpacker aufstecken. Aufkleber sofort erneuern. Ersatzteile mit den vorgesehenen Aufklebern ¾ versehen. Der Rücklaufdruck am Gebläseantrieb darf 5 bar nicht übersteigen;...
  • Seite 36: Bedienung

    Bedienung Anhängen Die Maschine muss vor allen Maschinenbewe- Bei allen Arbeiten an der Maschine gungen vorschriftsgemäß an einen geeigneten die dazugehörigen Sicherheitshin- Grubber der Modellreihe Tiger angebaut werden. weise im Kapitel „Sicherheit und Unfallverhütung“ sowie die Unfallver- Bei separater Bestellung muss der Tiger ent- hütungsvorschriften beachten! sprechend vorbereitet werden, siehe Kapitel Inbetriebnahme - Kupplung vorbereiten.
  • Seite 37 7. Den bzw. die Oberlenker mit Bolzen montie- ren und mit Splint(en) sichern. 8. Die Maschine absenken und die waagrechte Ausrichtung der Maschine prüfen: 3. Den Tiger rückwärts unter die Maschine ran- gieren, bis die Koppelpunkte übereinander Bei Tiger mit Reifenpacker 7.50-16 liegen (1).
  • Seite 38 10. Die Hydraulikleitungen, ISOBUS und Be- leuchtung anschließen (5). 11. Den Absperrhahn öffnen (6). 12. Warntafeln und Beleuchtung am Tiger an- schrauben. 13. Den Tiger mit der Maschine anheben. 14. Die vorderen und hinteren Abstellstützen auf beiden Seiten der Maschine abnehmen: Abstellstützen vorne und hinten...
  • Seite 39: Transportstellung

    Tiger Prüfen, ob die Maschine korrekt mit dem Tiger ¾ Pronto TD verbunden und gesichert ist. 3. Pronto TD: Die Kolbenstangen der beiden Hydraulikzylinder für Heben/Senken mit Alu- HINWEIS Clips vollständig auffüllen (1). 4. Tiger: An beiden Hydraulikzylindern für Heben/ Vor Fahrten auf öffentlichen Straßen si-...
  • Seite 40: Abstellen

    Die Maschine wird zum Abstellen vom Tiger ab- gehängt. Alternativ kann die Maschine zusam- 3. Die Maschine anheben. men mit dem Tiger vom Schlepper abgehängt 4. Pronto TD und Tiger: werden. Die Alu-Clips an allen Hydraulikzylindern für Heben/Senken entfernen. 5. Warntafeln und Beleuchtung am Tiger ent- WARNUNG fernen.
  • Seite 41: Klappen

    13. Die Verriegelungen der Koppelpunkte öffnen: VORSICHT Beschädigungen an der Maschine und am Untergrund Die Maschine nur auf ebenem und festem ¾ Untergrund klappen. Die Hydraulikfunktionen Heben und Klappen sind mit der Hydraulik des Tigers verbunden. 14. Den Tiger weiter absenken, bis er von der Einklappen Maschine gelöst ist.
  • Seite 42: Ausklappen

    Klappsicherung (Maschine in Arbeitsstellung) Klappsicherung eingesteckt Ausklappen 1. Die Klappsicherung entfernen. 2. Die Maschine anheben. 3. Die Alu-Clips an den Hydraulikzylindern für Heben/Senken entfernen. 4. Die Maschine ausklappen. 5. Die Alu-Clips an den Hydraulikzylindern der Packer entfernen.
  • Seite 43: Feldeinsatz

    Feldeinsatz Arbeitsgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit ist von den Feldbedin- gungen, Bodenart, Ernterückständen, Saatgut, HINWEIS Saatgutmenge und anderen Faktoren abhängig. Zu beachten: Zur Steuerung der Aussaat siehe Betriebs- HINWEIS • anleitung für den E-Manager Bei schwierigen Bedingungen tendenziell Die Maschine muss beim Feldeinsatz waagrecht ¾...
  • Seite 44: Kontrollen

    Kontrollen Pneumatik Gebläse Die Arbeitsqualität hängt wesentlich von den Einstellungen und Kontrollen vor und während Ist das hydraulische Gebläse an einen druck- ¾ ¾ des Einsatzes sowie der regelmäßigen Pflege losen Rücklauf angeschlossen? und Wartung der Maschine ab. Sind das Gebläserad und das Gebläsegitter ¾...
  • Seite 45: Einstellungen

    Einstellungen Der Scharkörper ist in wartungsfreien Gum- milagerungen (2) befestigt. Er verbindet die Säschare und die Druckrolle und überträgt den Schardruck. WARNUNG Sechscheiben Unfallgefahr durch unbefugtes Starten des Schleppers und Auslösen von Maschinenbe- Die Sechscheiben sind vorne unter einer leichten wegungen Vorspannung winkelig zueinander angeordnet.
  • Seite 46: Abstreifer Sechscheiben

    Abstreifer Den Abstreifer möglichst nah an die Druck- ¾ rolle stellen (ca. 2 mm Abstand). Dabei die Die Abstreifer halten jeweils Sechscheiben und Druckrolle drehen und den freien Lauf prüfen. Druckrollen von Verschmutzung frei. Der Abstreifer darf an keiner Stelle an der (sauberen) Druckrolle scheuern.
  • Seite 47: Gummilagerung

    Die Druckrolle positionieren und mit Schraube ¾ im anderen Loch festschrauben. Beide Schrauben mit je 100 Nm anziehen und ¾ die Stopfen einstecken. HINWEIS Die Druckrolle bei tiefer Saatgutablage in die ¾ obere Position stellen. Das Schar wird dadurch waagrecht ausgerichtet. Wenn bei weichen oder sandigen Bodenverhält- Anstellwinkel (Aggressivität) erhöhen: Die ¾...
  • Seite 48: Tiefeneinstellung

    Tiefeneinstellung Sätiefe einstellen Die Sätiefe wird von der Tiefeneinstellung an den Hydraulikzylindern und dem Schardruck an den Säscharen bestimmt. HINWEIS Die Einstellungen von Sätiefe und Schardruck ¾ beeinflussen sich gegenseitig. Nach jeder Veränderung der Ablagetiefe den Schardruck Hydraulikzylinder Säschiene mit aufgesteckten Clips im Feld überprüfen.
  • Seite 49: Schardruck

    Pneumatik Schardruck Je härter der Boden ist und je tiefer die Saat Die pneumatische Anlage besteht aus ausgebracht werden soll, umso mehr Druck ist Gebläse erforderlich. • Tank mit Verteilerturm • Ist der Schardruck zu groß, wird der Rahmen Dosiergerät und Injektorschleuse über die Druckrollen leicht angehoben oder die •...
  • Seite 50: Hydraulik Anschließen

    Hydraulik anschließen HINWEIS VORSICHT Der Gebläseflügel und das Schutzgitter müs- ¾ sen regelmäßig auf Schmutzablagerungen Schäden am Gebläsemotor - Zahnradmotor kontrolliert und gereinigt werden. Die Rücklaufleitung unbedingt am drucklosen ¾ Ablagerungen am Schutzgitter führen durch Rücklauf des Schleppers anschließen! Luftverluste zu Verstopfungen in den Sä- Rücklaufdruck der Leckölleitung von max.
  • Seite 51: Kontrollen Und Wartung

    Kontrollen und Wartung HINWEIS Wartungsarbeiten am Gebläse und Öffnen ¾ des Schutzgitters nur bei stillstehender Der Gebläseflügel und das Schutzgitter müs- ¾ Maschine. Das Gebläse nur bei montiertem sen regelmäßig auf Schmutzablagerungen Schutzgitter laufen lassen: kontrolliert und gereinigt werden. Ablagerungen am Schutzgitter führen durch Luftverluste zu Verstopfungen in den Sä- schläuchen.
  • Seite 52: Gebläseflansch Nachziehen

    Tank Gebläseflansch nachziehen Der Klemmkonus fixiert das Lüfterrad und Der Tank ist mit einer Abdeckung verschlossen. klemmt sich zugleich auf der Antriebswelle fest. Der Klemmkonus am Gebläseantrieb kann sich Die Abdeckung ständig geschlossen halten, ¾ lösen. Das Gebläserad kann dadurch auf der An- um das Saatgut vor Verschmutzung, Staub triebswelle wandern und das Gebläse zerstören.
  • Seite 53: Dosiergerät

    Dosiergerät Rotoren Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen Für die verschiedenen Saatarten mit einer Viel- Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar. zahl von geometrischen Formen und Korngrö- ßen, sowie Dünger in Pulver- oder Granulatform gibt es eine große Auswahl an Rotoren.
  • Seite 54: Rotorwechsel

    Rotorwechsel Rotorwechsel mit Absperrschieber Nach Auswahl des Rotors aus der Tabelle muss dieser ins Dosiergerät eingebaut werden. Wenn ein Absperrschieber oberhalb des Do- siergerätes vorhanden ist, kann der Rotor bei Den Sätank vor dem Rotorwechsel möglichst ¾ gefülltem Tank einfacher gewechselt werden. entleeren.
  • Seite 55: Rotorwechsel Bei Vollem Tank Ohne Absperrschieber

    Rotorwechsel bei vollem Dichtlippe einstellen Tank ohne Absperrschieber HINWEIS Eine defekte Dichtlippe oder ein falsch mon- tiertes Abstützblech führen zu Dosierfehlern in der Aussaat. Die Dichtlippe darf nicht eingerissen oder ¾ beschädigt sein - Dichtlippe min. 1 x jähr- lich erneuern. Seitendeckel mit Dichtlippe ins Dosiergehäu- ¾...
  • Seite 56: Rotoren Für Feinsämereien

    Rotoren für Rotor Feinsaaten aus- bzw. ein- bauen Feinsämereien Beim Ein- und Ausbau der Rotoren müssen die Verdrehsicherungen zur Aussparung im Gehäu- se gedreht werden. Die Rotoren für die Feinsämereien bestehen aus den Zellscheiben, Distanzstücken und der Antriebswelle. Um Funktionsstörungen bei der Aussaat der Feinsämereien zu vermeiden, werden die Zell- rotoren im Werk komplett vormontiert.
  • Seite 57: Rapsbürsten

    Rapsbürsten In die Distanzstücke sind Lager eingebaut. Je nach Fertigungstoleranz werden Passschei- ben eingelegt, damit die Zellscheiben nicht an den Distanzstücken reiben. Die Rapsbürsten reinigen die Zellscheiben in den Rotoren für die Feinsämereien. Nach Montage aller Teile wird der verbleibende Zwischenraum bis zur Sicherungsscheibe mit Vor Aussaat der Feinsämereien müssen die Passscheiben aufgefüllt.
  • Seite 58: Grobsaaten

    Urheberschutz: Für diese technische Unterlage DIN 6784 behalten wir uns alle Rechte vor. 17.04.2012 Haselhoff Adapter Bohnen für Dosiergerät PP © Horsch Maschinen GmbH © Horsch Maschinen GmbH Änderungen sind untersagt Änderungen sind untersagt 01508300 Bemaßungen in mm Gewicht (kg):...
  • Seite 59: Dosiergerät Mit Injektorschleuse

    Wartung am Dosiergerät Dosiergerät mit Injektorschleuse Die Dosiergeräte in Maschinen mit Normaltank und Injektorfallschleuse sind mit einem Deckel Das Dosiergerät bedarf keiner besonderen (V2A) mit Ausfräsungen ausgestattet. Wartung. Zur Vermeidung von reparaturbedingten Aus- An der Injektordüse besteht im Betrieb Unter- fallzeiten sollte das Dosiergerät und der An- druck.
  • Seite 60: Abdrehen

    Abdrehen Die Maschine abdrehen, siehe Betriebsanlei- ¾ tung für den E-Manager. Die Klappe / Abdeckung schließen. Auf Dicht- ¾ ¾ VORSICHT heit achten! Quetschgefahr am Dosiergerät Nicht in das drehende Dosiergerät greifen. ¾ HINWEIS Nur bei abgesenkter und sicher abgestellter ¾...
  • Seite 61: Zusatzausrüstung

    Zusatzausrüstung Falls die Fahrgassenverteilerbox mit einer Spurbreitenumschaltung ausgestattet ist, darf die Spurbreite nur umgeschaltet werden, wenn alle Klappen offen sind. Dies kann man am Klappen für die Terminal kontrollieren (es darf keine Fahrgasse Fahrgassensteuerung geschaltet sein) oder man prüft die Markierung an den Klappen.
  • Seite 62: Vorauflaufmarkierer

    Die Bolzen (2) entfernen, Schiene in die Tiefeneinstellung ¾ gewünschte Position stellen und Bolzen Die Vorauflaufmarkierer können in 4 Stufen einstecken. eingestellt werden: Die Schrauben festziehen. ¾ Stufe 1 - flachste Stellung Alle Schienen gleich einstellen. • ¾ Stufe 4 - tiefste Stellung Die Verschleißplatte (3) bei Bedarf nachstel- •...
  • Seite 63: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung HINWEIS Die elektrischen Bauteile und Gebläse, sowie WARNUNG Hydraulikzylinder und Lager nicht mit einem Hochdruckreiniger oder direktem Wasserstrahl Verletzungsgefahr bei Wartungsarbeiten reinigen. Die Gehäuse, Verschraubungen und Beachten Sie die Sicherheitshinweise für Lager sind bei Hochdruck nicht wasserdicht. ¾...
  • Seite 64: Einlagern

    Die angegebenen Wartungsintervalle können deshalb nur ein Anhaltspunkt sein. Bei Abweichungen von normalen Einsatzbedin- gungen müssen die Intervalle den Bedingungen angepasst werden. Die regelmäßige Wartung ist die Grundlage für eine einsatzfähige Maschine. Gepflegte Maschi- nen vermindern das Ausfallrisiko und sichern einen wirtschaftlichen Einsatz und Betrieb der Maschinen.
  • Seite 65: Wartungsübersicht

    Wartungsübersicht Pronto TD Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach 10 Betriebsstunden Alle Schraub- und Steckverbindungen Auch fest angezogene Schraubverbindungen können locker Einmalig und Hydraulikverbindungen nachziehen. werden (z.B. wegen Materialsetzungen oder Lackresten zwi- schen den Verschraubungen). Dies kann zu losen Schraub- verbindungen und undichten Hydraulikverbindungen führen.
  • Seite 66 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Pneumatik Gebläse Funktion Drehzahleinstellung täglich Gebläseschutzgitter Zustand und Befestigung prüfen, Verschmutzungen täglich reinigen. Flügelrad Zustand und Befestigung prüfen, Ablagerungen reinigen. 40 h Antriebsflansch erstmals nach 50 h nachziehen. täglich Gebläse, Säschläuche und Fallschleuse Dichtheit, Quetsch- und Scheuerstellen, Verstopfung täglich Hydraulische Anschlüsse und Schläuche Dichtheit aller Bauteile, Scheuerstellen täglich...
  • Seite 67 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach der Saison Gesamte Maschine Pflege- und Reinigungsarbeiten durchführen; Kunststoffteile nicht mit Öl o.Ä. einsprühen Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit geeigneten Mitteln gegen Korrosion einsprühen Alle Schraub- und Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen (siehe Drehmomenttabelle) Rahmen und Verbindungsteile auf Zustand und festen Sitz prüfen Elektrische Leitungen auf Beschädigungen prüfen und ggf.
  • Seite 68: Entsorgung

    Werkstoffen getrennt und einer umwelt- gerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu sind die geltenden Vorschriften zu beachten. Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Ent- sorgungsunternehmen auf.
  • Seite 69: Anhang

    Anhang Anzugsdrehmoment HINWEIS Die Drehmomente sind nur ein Anhalt und gelten allgemein. Vorrang haben konkrete Angaben • an den entsprechenden Stellen in der Betriebsanleitung. Die Schrauben und Muttern dürfen nicht mit Schmiermitteln behandelt werden, da diese den • Reibwert verändern. Metrische Schrauben Anzugsdrehmomente - Metrische Schrauben in Nm Größe...
  • Seite 70 Zollschrauben Anzugsdrehmomente - Zollschrauben in Nm Schrauben- Festigkeit 2 Festigkeit 5 Festigkeit 8 durchmesser Keine Markierung am Kopf 3 Markierungen am Kopf 6 Markierungen am Kopf Zoll Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde 12,2 13,5 5/16 10,8 12,2 17,6 19,0 24,4 27,1 20,3...
  • Seite 71: Pneumatik - Schlauchanordnung

    Pneumatik - Schlauchanordnung Die Abgänge an den Verteilern sind den ein- zelnen Ausgängen an der Säschiene durch Nummerierung zugeordnet. HINWEIS Eine gleichmäßige Saatablage ist nur bei funk- tionierendem Saatguttransport zu den Scharen gewährleistet. Die korrekte Schlauchverlegung beachten. ¾ Anordnung der Schlauchverlegung in Abhängig- keit der verwendeten Ausstattung: Pronto 3 TD Verteiler...
  • Seite 72 Pronto 4 TD / 4 TD starr Verteiler Fahrtrichtung 12 13 14 15 Ausgang Verteiler Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 15 16 17 18 19 20 9 10 11 12 13 14 21 22 23 24 25 26 27 28 1 2 3 4 5 6 7 8 15 16 17 18 19 20 9 10 11 12 13 14 21 22 23 24 25 26 27 28 Schar Nr.
  • Seite 73 Pronto 6 TD usw. Verteiler 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Fahrtrichtung Ausgang Verteiler Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 21 22 23 24 25 26 15 16 17 18 19 20 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 Schar Nr.
  • Seite 74: Index

    Index Fahrgassenklappe 57 Abdrehen 56 Fahrgassenschaltung 62 Abschmieren 59 Fahrgassensteuerung 57 Abstellen 36 Fallschleuse 49,62 Abstreifer 42 Feinsaaten 49,51 Abweiser 54 Feldeinsatz 11,39 Achslast 20 Flansch 48 Adapterrahmen 54 Alu-Clips 29 Flügelrad 62 Anhängen 32 Flügelschrauben 51 Anlieferung 17 Fremdkörper 53 Anzugsdrehmomente 65 Arbeitsgeschwindigkeit 39 Garantie 4...
  • Seite 75 Montage 52 Tank 48,62 Technische Daten 19 Tiefeneinstellung 44,58 Packer 11 transport 8 Passscheiben 52 Transport 17 Pflege 12,59 Transportbreite 8 Pneumatik ,40,62 Transportstellung 35 Typenschild 20 Rapsbürsten 53 Reinigung 59 Übersetzungsverhältnis 29 Rotor 49,52,62 Umwelt 64 Rotoren 49 Uniformer 42 Rotorwechsel 50,51 Rundlauf 53 Verkehr 8...
  • Seite 77 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten. HORSCH Maschinen GmbH Tel.: +49 94 31 7143-0 Sitzenhof 1 Fax: +49 94 31 7143-9200 92421 Schwandorf E-Mail: info@horsch.com www.horsch.com...

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