Starten des Gewindeschneidens:
Zustellung radial über das Handrad des Planschlittens.
Drehrichtungsschalter auf rechts stellen.
Maschine einschalten und den ersten Schneidvorgang ablaufen lassen.
ACHTUNG!
Den Daumen immer auf dem Ausschalter bereit halten, um eine Kollision mit dem
Werkstück oder Spannfutter zu verhindern!
Am Auslauf des Gewindes sofort die Maschine ausschalten und die Schneide durch drehen
am Handrad des Planschlittens aus dem Eingriffsbereich bringen.
Drehrichtungsschalter auf links stellen.
Maschine einschalten und den Bettschlitten bis an den Startpunkt zurück fahren, und
Maschine ausschalten.
Zustellung radial über das Handrad des Planschlittens.
Drehrichtungsschalter auf rechts stellen.
Maschine einschalten und den zweiten Schneidvorgang ablaufen lassen.
Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die Gewindetiefe erreicht ist.
Zum prüfen des Gewindes wird eine Gewindelehre oder ein Werkstück mit Innengewinde
M30 x 1,0 benutzt.
Ist das Gewinde maßhaltig, kann der Gewindeschneidvorgang beendet werden. Jetzt darf
im Stillstand der Einrückhebel der Schlossmutter wieder umgelegt werden. Somit ist die
Verbindung zwischen Leitspindel und Bettschlitten getrennt.
Jetzt müssen die Zahnräder für den Längsvorschub wieder montiert werden!
6.9
Einstech-, Abstech- und Stechdrehen
Beim Einstechdrehen werden Nuten am Außen- oder Innendurchmesser zum Beispiel für O-
Ringe und Sicherungsringe erzeugt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Einstiche auf der
Planfläche herzustellen (Planeinstechdrehen).
Beim Abstechdrehen wird das fertige Werkstück vom Ausgangsmaterial getrennt.
Das Stechdrehen ist eine Kombination von Einstech- und Längsdrehen.
Für jede dieser Bearbeitungsmethoden gibt es Schneidplatten mit gesinterten Spanformstufen.
Abb.6-34: Aussen Einstechdrehen
Abb.6-36: Abstechdrehen, Stechdrehen
Version 1.0.6 - 2022-10-24
Abb.6-35: Planeinstechdrehen
Abb.6-37: Innen Einstechdrehen
Originalbetriebsanleitung
DE
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