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Lauda IN 130 T Betriebsanleitung Seite 137

Integral prozessthermostate und hochtemperaturthermostate
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Beispiel:
Abb. 81: Tabelle Dampfdruck Wasser-
Glykol-Mischung
V5
Dürfen Applikationen nur einem maximalen Druck (Systemdruck) ausge-
setzt werden, der kleiner als 10 bar ist, kann dieser durch die Druckbegren-
zung bei den Pumpeneinstellungen gesetzt werden. Durch diese Druckbe-
grenzung wird die Pumpenleistung automatisch durch den statischen Druck
der Drucküberlagerung vorrangig begrenzt.
Abb. 80: Schaubild Systemdruck
Wird also die Drucküberlagerung zu hoch gesetzt, reicht gegebenenfalls
der verbleibende Druck der Pumpe für den gewünschten Volumenstrom
der Temperierflüssigkeit nicht aus. Daher ist es gegebenenfalls notwendig
die Drucküberlagerung zu reduzieren, um einen höheren Volumenstrom zu
erhalten.
Für einen zuverlässigen Temperierprozess ist es notwendig, dass die Tem-
perierflüssigkeit nicht siedet. Siedeprozesse entstehen dann, wenn der
Dampfdruck der Temperierflüssigkeit vom statischen Druck (Drucküberla-
gerung) unterschritten wird. Um dies zu verhindern, muss die Temperatur
der Temperierflüssigkeit mindestens um 5 K unterhalb der Dampfdruckkurve
liegen.
Wenn Sie eine Wasser-Glykol-Mischung (im Verhältnis 40:60, ent-
n
spricht LAUDA Kryo 30) bei einer Temperatur von 130 °C temperieren
möchten, lesen Sie den Dampfdruck der Temperierflüssigkeit bei 135 °C
ab. Dieser ist angegeben mit 2,0 bar absolut (siehe Tabelle Dampfdruck).
Stellen Sie die Drucküberlagerung (= Solldruck Pset) auf 1,5 bar ein.
n
Berechnung: Dampfdruck - Umgebungsdruck + 0,5 bar Sicher-
heitszuschlag
Hinweis: Der Solldruck (Pset) wird als relativer Druck bezogen auf
den Umgebungsdruck angegeben.
TiH 2 K über dem Sollwert einstellen (in diesem Beispiel 132 °C),
n
dadurch heizt das Temperiergerät nicht höher.
Wenn Sie Wärme abführen wollen, ist die Rücklauftemperatur höher als
n
die Vorlauftemperatur. Verwenden Sie die höchste Systemtemperatur
zur Festlegung der Drucküberlagerung.
Integral Prozessthermostate und Hochtemperaturthermostate
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