Sicherheitshinweise zum Aufbau
Sicherheitshinweise zum Betrieb der
Drucküberlagerung
Parameter der Drucküberlagerung
8.2
Menüstruktur der Drucküberlagerung
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An der Rückseite des Geräts ist ein Überlaufrohr. Verlängern Sie das
n
Überlaufrohr mit einer Rohrleitung oder einem Schlauch.
Die Verlängerung soll in einem standsicheren und hitzebeständigen
n
Gefäß enden.
Die angeschlossene Verlängerung soll so kurz wie möglich sein und darf
n
den Durchmesser des Überlaufrohrs nicht reduzieren.
Der Durchfluss der Temperierflüssigkeit bei hohen Kälteleistungen
n
(> 15 kW) sollte mindestens 40 L/min betragen beziehungsweise
Pumpenstufe 4 entsprechen.
Beim Betrieb an einer druckempfindlichen Applikation (zum Beispiel
n
Glasreaktor) müssen Sie eine Druckentlastungseinrichtung (zum Bei-
spiel Sicherheitsventil) in den hydraulischen Kreislauf einbauen.
Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung der maximalen Prozesstempe-
n
ratur, dass beim Betrieb "Kühlen" die Temperatur im Rücklauf höher liegt
als die Temperatur im Vorlauf.
Die Temperaturdifferenz von Vorlauf zu Rücklauf ist abhängig von der
Wärmekapazität der Temperierflüssigkeit, der Pumpenstufe und der von
der Applikation eingetragenen Wärmeleistung.
Für die Drucküberlagerung müssen folgende Parameter eingestellt werden:
Tmax
Tmax_return - Der Tmax_return-Wert ist die maximale Betriebstemperatur,
Tih
Solldruck
Gezeigt wird die Menüstruktur für ein Gerät mit Drucküberlagerung.
Integral Prozessthermostate und Hochtemperaturthermostate
Stellen Sie die Prozesstemperatur und den Überlagerungsdruck so
ein, dass im Temperiergerät als auch in der Applikation keinesfalls
ein Sieden der Temperierflüssigkeit auftreten kann.
- Der Tmax-Wert ist die maximale Betriebstemperatur, die
mindestens 5 K unterhalb der Siedetemperatur der Tem-
perierflüssigkeit liegen muss. Der Tmax-Wert wird im Vorlauf
des Temperiergeräts gemessen.
die mindestens 5 K unterhalb der Siedetemperatur der Tem-
perierflüssigkeit liegen muss. Der Tmax_return-Wert wird im
Rücklauf des Temperiergeräts gemessen. Der Tmax_return-
Wert ist vor allem bei hohen Vorlauftemperaturen mit hohen
Kühllasten sicherheitsrelevant.
- Der Temperaturgrenzwert Tih beschränkt die Eingabe der
Solltemperatur.
Der maximale Wert von Tih muss 2 K unter dem Wert von
Tmax liegen. Im Betrieb beim Erreichen von Tih regelt das
Temperiergerät die Heizleistung ab.
- Der Solldruck (Pset) ist der Überlagerungsdruck welcher aus
der Temperierflüssigkeit und der gewünschten Betriebstem-
peratur ermittelt wird. Berücksichtigen Sie, dass die Druck-
überlagerung sich auf den Relativdruck bezieht. Für die Ein-
stellung der Drucküberlagerung ist der Umgebungsdruck zu
berücksichtigen.
Für den Solldruck beträgt der mögliche Einstellbereich 0 bis
4 bar.
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