Reinigung und Desinfektion
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Die elektrischen Komponenten dürfen keinem Wasserstrahl, keinem Hochdruck Reiniger
oder Ähnlichem ausgesetzt werden! Reinigung nur mit feuchten Tüchern (maximal mit
drucklosen Spritzwasser)!
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Besteht der Verdacht, dass Wasser oder sonstige Feuchtigkeit in elektrische Komponen-
ten eingedrungen sind, ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose bzw. ste-
cken Sie diesen nicht erneut in die Steckdose. Kennzeichnen Sie das Bett deutlich als
"Defekt" und nehmen Sie das Bett außer Betrieb. Melden Sie das umgehend dem zustän-
digen Betreiber.
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Werden diese Vorschriften nicht eingehalten, sind erhebliche Schäden am Bett und sei-
nen elektrischen Aggregaten und Folgefehler nicht auszuschließen!
5.2
Reinigungs- und Desinfektionsplan
5.2.1
Manuelle Reinigung
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Ziehen Sie die Bettwäsche ab und geben Sie diese zur Wäsche.
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Reinigen Sie alle Oberflächen einschließlich der Lattenroste und die Liegefläche aus
Kunststoffeinsätzen oder Drahtgitterböden mit einem milden und umweltverträglichen
Reinigungsmittel. Gleiches gilt für den Handschalter.
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Wenn das Bett mit sichtbaren Kontaminationen z. B. infektiösem oder potentiell infekti-
ösem Material verunreinigt ist, müssen Sie das Bett nach der Reinigung wischdesinfi-
zieren. Benutzen Sie für die jeweilige Oberfläche geeignete Desinfektionsmittel, ent-
sprechend den gelisteten Produkten der DGHM (Deutsche Gesellschaft für Hygiene
und Mikrobiologie). Gleiches gilt für alle Betten von Bewohnern mit meldepflichtigen Er-
krankungen nach § 6 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), Besiedlungen oder Infektio-
nen mit multiresistenten Erregern (z. B. MRSA, VRE) und alle Betten von Intensiv- und
Infektionsstationen. Dabei müssen die in der DGHM-Liste angegebenen Konzentratio-
nen beachtet werden.
Eine laufende Desinfektion ist nur bei Bewohnern mit einem multiresistenten Erreger (z.
B. MRSA) innerhalb einer Krankenanstalt erforderlich.
5.2.2
Maschinelle Reinigung (Lippe IV washbar)
Um Beeinträchtigungen am Bett zu vermeiden, muss es speziell für die maschinelle Reini-
gung vorbereitet werden. Die folgenden Schritte sind notwendig, um die Lebensdauer und
Funktionsfähigkeit weiter gewährleisten zu können.
Teil B: Betreiber und Fachpersonal
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