3.6.2. Gate
Die Gate-Zeit einer Seq/Arp-Note ist der zeitliche Prozentsatz, die diese "eingeschaltet" bleibt,
bevor die nächste Note ausgelöst wird. 10% ist hierbei die kürzeste Zeitspanne und 90%
die längste. Halten Sie den Shift-Taster und drücken Sie die entsprechende Taste, um eine
Auswahl zu treffen.
Jede Sequenz kann eine eigene Gate-Einstellung besitzen. Der Arp-Modus verfügt über eine
unabhängige Gate-Einstellung.
Beim Erstellen einer Sequenz ist es auch möglich, den Wert 'Tie' einzugeben, welcher eine
Note bis zum nachfolgenden Step hält. Weitere Informationen finden Sie in
[S.43].
3.6.3. Swing
Swing verleiht der aktiven Sequenz oder dem Arpeggio ein Shuffle-Feeling. Es stehen
neun verschiedene Einstellungen zur Verfügung, von Off (kein Swing oder 50%) bis zu
unterschiedliche Swing-Intensitäten (52-75%). Um eine Auswahl zu treffen, halten Sie den
Shift-Taster und drücken dann die entsprechende Taste. Die Zwischenschritte sind: Off, 52,
54, 57, 60, 63, 67, 71, 75.
Mit der Swing-Einstellung wird das Timing der Noten in einer Sequenz verschoben, wodurch
die erste Note eines Paares länger und die zweite Note kürzer erklingt. Unter der
Voraussetzung, dass die Zeitteilung (Time Division) auf 1/8 eingestellt ist, passiert Folgendes:
•
Wenn Swing auf Off (50%) eingestellt ist, spielt jede Note zu einer gleichen Zeit,
was zu einem geraden Achtel-Notengefühl führt.
•
Wenn der Swing-Wert 50% überschreitet, wird die erste Achtel-Note länger
gehalten und die zweite später und kürzer gespielt. Sie werden feststellen, dass
diese Sequenz ein wenig "shuffelt" und möglicherweise weniger mechanisch
klingt.
•
Die maximale Swing-Einstellung beträgt 75%. Zu diesem Zeitpunkt klingen die
Achtel-Noten eher wie eine 1/16-Noten-Figur, also geshuffelte Achtel-Noten.
Jede Sequenz kann eine eigene Swing-Einstellung besitzen. Auch der Arp-Modus bietet eine
unabhängige Swing-Einstellung.
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Abschnitt 4.2.1.2
Arturia - Bedienungsanleitung KeyStep 37 - Die Shift-Funktionen