Aufbau und Wirkungsweise
3.3 Sicherheitsstellung
Bei Verringerung des Stelldrucks oder bei
Ausfall der Hilfsenergie bestimmen die in der
oberen oder unteren Membrankammer ein-
gebauten Federn die Wirkrichtung und da-
mit die Sicherheitsstellung des Stellventils.
3.3.1
Wirkrichtung FA
Bei Verringerung des Stelldrucks oder bei
Ausfall der Hilfsenergie bewegen die Federn
die Antriebsstange nach unten und schließen
ein angebautes Durchgangsventil. Das Ventil
öffnet bei steigendem Stelldruck gegen die
Federkraft.
3.3.2
Wirkrichtung FE
Bei Verringerung des Stelldrucks oder bei
Ausfall der Hilfsenergie bewegen die Federn
die Antriebsstange nach oben und öffnen ein
angebautes Durchgangsventil. Das Ventil
schließt bei steigendem Stelldruck gegen die
Federkraft.
3-4
3.4 Anbauarten
Der Anbau an Ventile kann je nach Kombi-
nation von Ventil und Antrieb auf zwei Arten
erfolgen: Montage mit Traverse oder Säulen-
montage (vgl. Tabelle 3-1).
Bei der Montage mit Traverse (Form B,
Bild 3-3) wird der Antrieb über eine Zentral-
mutter am Ventiloberteil befestigt.
Bei der Säulenmontage (Form C, Bild 3-4
und Bild 3-5) wird der Antrieb über die Säu-
len mit dem Ventiloberteil verbunden. Bei
dieser Montageform ist keine Traverse not-
wendig. Ein Fixierblech sorgt bei der Aus-
führung mit 350 cm² Antriebsfläche für den
korrekten Abstand der Säulen.
Bild 3-3: Form B: Montage mit Traverse
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