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  • DEUTSCH, seite 59
Operation manual
Production year:
Effective:
Prod. Series nr:
RS-ED 825
(NL/GB/D/F/E/S)
Article number: 70050181
2004
1001 ≥Mach ID
73051
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Vicon RS-ED 825

  • Seite 59 INHALT KONFORMITÄTSERKLÄRUNG ............. . . 58 VORWORT .
  • Seite 60: Konformitätserklärung

    KONFORMITÄTSERKLÄRUNG gemäß der EG-Richtlinie 89/392/EWG Wir, die Kverneland Nieuw-Vennep B.V. Hoofdweg 1278 NL-2153 LR Nieuw-Vennep erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt ED 825 auf das sich diese Erklärung bezieht, mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten in Übereinstimmung ist: EN292-2, EN294, prEN745 (Mai 1992), gemäß...
  • Seite 61: Vorwort

    Beim Austausch von Einzelteilen sollten nur Ersatzteile von Vicon verwendet werden. Werden Fremdprodukte anstelle von original Vicon-Teilen eingebaut, so kann dies zu Problemen und zum Erlöschen der Garantie führen. Das Gleiche gilt für den Fall, dass die versiegelten Teile, wie zum Beispiel die Elektronikgehäuse, geöffnet werden.
  • Seite 62: Beschreibung Des Systems

    BESCHREIBUNG DES SYSTEMS Die ED 825 ist das elektronische Mess-, Regel- und Dosiersysteem für die Düngerstreuer von Vicon. Das System besteht aus einem Bedienpult im Schlepper, einer Steuereinheit, zwei Servos und einem Streuscheibendrehzahlmesser am Streuer sowie einem auf Wunsch lieferbaren Radsensor oder einem Radar für die Messung der Fahrgeschwindigkeit.
  • Seite 63: Das Bedienpult

    Das Bedienpult = START = Abdrehprobe = Auswahl Sonderfunktionen = 16-stelliges Display mit Beleuchtung = Über-/Unterdosierung in kg/ha = Korrektur = Wert erhöhen = STOPP = linkes Servo ein- oder ausschalten = rechtes Servo ein- oder ausschalten = Fahrgeschwindigkeit in km/h = Ausbringmenge in kg/ha = bearbeitete Fläche in ha = Fahrtstrecke in m...
  • Seite 64: Betrieb Der Ed 825

    BETRIEB DER ED 825 Einschalten Bevor die ED 825 eingeschaltet wird, muss die Steuereinheit mit Strom versorgt und das Datenkabel an das Bedienpult angeschlossen werden. Nach dem Einschalten des Bedienpults leuchten alle LEDs auf und erscheint auf dem Display der folgende Text: KVERNELAND GROUP Anschließend stellt der Rechner eine Verbindung zu der Maschine her;...
  • Seite 65: Eingabe Eines Neuen Wertes

    Eingabe eines neuen Wertes Wenn ein Wert, wie zum Beispiel die Ausbringmenge oder die Arbeitsbreite, geändert werden muss, geschieht dies mit den Tasten . Ist ein Wert mit der Taste oder geändert worden, so wird er blinkend auf dem Display angezeigt. Auch die Anzeigeleuchte über der Taste blinkt, zum Zeichen, dass die Änderung mit dieser Taste bestätigt werden kann.
  • Seite 66: Sprache

    Durch Betätigung der Taste werden die Dosieröffnungen des Behälters vollständig geöffnet. Auf dem Display erscheint ein kleiner Kreis, der sich verschiebt und dadurch anzeigt, dass der Behälter entleert wird. Drückt man die Taste , so wird der Entleerungsvorgang beendet. HINWEIS: Wenn der Streuer im Hauptmenü...
  • Seite 67: Batteriespannung

    eventuellen Schwankung der Fahrgeschwindigkeit anpasst. Die Einstellung der Geschwindigkeit erfolgt mit den Tasten ; sie wird mit der Taste bestätigt. HINWEIS: Achten Sie darauf, dass diese Geschwindigkeit auf null eingestellt ist, wenn wieder der Radsensor oder das Radar benutzt werden soll. 2.4.11 Batteriespannung BATTERIE = 13.8 V...
  • Seite 68: Inbetriebnahme

    INBETRIEBNAHME Eingabe der Streudaten Vor Beginn des Streubetriebs muss der Benutzer kontrollieren, ob die richtigen Streudaten eingegeben worden sind. Das System muss über die folgenden Streudaten verfügen: 1. Düngergabe (kg/ha) 2. Arbeitsbreite (m) 3. Dosierstellung (Normal- oder Feindosierung) 4. Abdrehprobe (kg) 5.
  • Seite 69: Normaldosierung - Feindosierung

    Damit das Düngemittel richtig dosiert wird, muss der Streuer entsprechend geeicht werden. Der Durchsatz richtet sich nach der Form und Größe der Düngerkörner, der Wichte und dem Feuchtigkeitsgehalt des Düngers sowie der Luftfeuchtigkeit. Arbeiten Sie deshalb nicht mit alten Abdrehwerten! Die Abdrehprobe wird bei jeweils zwei festen Servostellungen durchgeführt: - NORMALDOSIERUNG : Position 36-0 und Position 72-0...
  • Seite 70 - Drücken Sie die Taste . Nun erscheint der zuletzt eingegebene Abdrehwert oder die Werkseinstellung (15 kg). GEWICHT 2 = xx.x kg - Die Abdrehprobe 2 in der gleichen Weise wie die Abdrehprobe 1 ausführen. - Den Abdrehwert mit den Tasten eingeben und mit der Taste bestätigen.
  • Seite 71 - Nach dem Ende der Abdrehprobe wird die Zapfwelle abgeschaltet und das Gewicht des aufgefangenen Düngemittels bestimmt. Beachten Sie dabei das Gewicht der Auffangschale. - Dieses Gewicht wird am Bedienpult mit den Tasten eingegeben und mit der Taste bestätigt. - Drücken Sie die Taste .
  • Seite 72: Schematische Darstellung Des Abdrehvorgangs

    SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES ABDREHVORGANGS...
  • Seite 73: Zahl Der Radimpulse Je Streckeneinheit

    3.1.5 Zahl der Radimpulse je Streckeneinheit Der Radsensor übermittelt Impulse, die dazu dienen, die bisher zurückgelegte Strecke, die Geschwindigkeit und die bereits bearbeitete Fläche zu bestimmen. Da sich die Impulszahl nach der Größe des Schlepperrades und der Bodenbeschaffenheit richtet, muss der Sensor zunächst geeicht werden. Dieser Vorgang muss bei halb vollem Behälter auf einem Untergrund durchgeführt werden, dessen Beschaffenheit der zu düngenden Fläche entspricht.
  • Seite 74: Streubetrieb

    Streubetrieb Sind die Streudaten korrekt eingegeben worden, so kann mit der Ausbringung begonnen werden. - Zapfwelle einschalten und mit der korrekten Drehzahl laufen lassen (siehe Betriebsanleitung und Streutabelle). - Wählen Sie eine Fahrgeschwindigkeit von mindestens 2 km/h. - Mit einem Druck auf die Taste wird der Streubetrieb gestartet.
  • Seite 75: Streubetrieb Mit Grenzstreublech

    Streubetrieb mit Grenzstreublech Für den Grenzstreubetrieb muss zunächst das Grenzstreublech angebracht und mit der Taste das rechte Servo abgeschaltet werden (die Leuchtdiode erlischt). Den Streuvorgang starten und darauf achten, dass kein Düngemittel über den Feldrand hinaus verteilt wird. Die nicht benutzte Streuscheibe muss abgeschaltet werden; siehe dazu die Beschreibung in der Betriebsanleitung des Streuers.
  • Seite 76: Sonderfunktionen

    SONDERFUNKTIONEN Hektarzählerfunktion Wenn der Rechner ohne den Streuer benutzt wird, so gibt dieser nach etwa 5 Sekunden die Meldung aus, dass kein Datenaustausch mit der Steuereinheit stattfindet. Er arbeitet danach als Hektarzähler. Die Fahrtstrecke und die Anzahl Hektar werden erst nach Betätigung der Taste gezählt.
  • Seite 77: Antriebswellenimpulse

    4.2.3 Antriebswellenimpulse Nach erneuter Betätigung der Taste erscheint auf dem Display die folgende Anzeige: BEI RS - M Zapfw.-Impulse = oder BEI RS - XL Zapfw.-Impulse = Hier wird die Zahl der Impulse pro Umdrehung der Antriebswelle des Streuertyps wiedergegeben, für den das ED 825-System benutzt wird.
  • Seite 78: Mindest-, Höchst- Und Standardwerte

    MINDEST-, HÖCHST- UND STANDARDWERTE Softwareversion 1.12 Einstellbare Werte: Mindest- Werks- Höchst- Schrittgröße wert einstellung wert Ausbringmenge (kg/ha) 2500 Über-/Unterdosierung (kg/ha) Arbeitsbreite (Meter) Abdrehgewicht (kg) Messstrecke Radring (m) Abgleich Radring (Impuls) 2500 Dauer der Abdrehprobe (s) ABGL. 1 Normaldosierung ABGL. 1 Feindosierung ABGL.
  • Seite 79: Fehlermeldungen

    FEHLERMELDUNGEN Fehlermeldungen, die von dem System ausgegeben werden, verschwinden nach Beseitigung der Ursache von selbst. Mit der Taste oder können die Fehlermeldungen unterdrückt werden. Das linke Servo ist während des Öffnungsvorgangs blockiert, oder LINKS BLOCKIERT <- während des Streubetriebs ist kein Servo angeschlossen. Die Steuereinheit erhält keinen Strom.
  • Seite 80: Störungstabelle

    STÖRUNGSTABELLE Neben den auf der vorigen Seite aufgeführten Fehlermeldungen folgen hier noch einige Richtlinien für die Beseitigung eventueller Störungen. Problem Mögliche Ursachen Auf dem Display erscheint keine Anzeige, oder die Stecker nicht angeschlossen; Sicherung defekt. Drucktasten haben keine Wirkung. Rechner arbeitet nur als Hektarzähler. Steckverbindung zwischen Bedienpult und Steuereinheit überprüfen.
  • Seite 81: Zubehör

    Wenn die mit der ED 825 ausgebrachte Ist-Menge zu niedrig ist, kann dies folgende Ursachen haben: Streuwerk: Rührelement defekt Dosieröffnungen verstopft Nulleinstellung der Dosierscheiben nicht korrekt fehlerhafte Benutzung der Feindosierung Sensor: zu wenig Impulse auf 20 m (Impulszahl kontrollieren) Rad weist Spiel auf (Sensor erfasst nicht alle Impulse) Simulationsgeschwindigkeit nicht auf null eingestellt Servo: Steuereinheit angeschlossen, während das Bedienpult bereits mit Strom versorgt wurde (Stromversorgung des...
  • Seite 82: Montage Von Radring Und Radsensor

    MONTAGE VON RADRING UND RADSENSOR Montage des Radrings Es sind zwei Radringe lieferbar: eine kleine Ausführung mit einem Innendurchmesser von 254 mm und einem Außendurchmesser von 350 mm (12 Nocken) sowie eine große Ausführung mit einem Innendurchmesser von 324 mm und einem Außendurchmesser von 420 mm (16 Nocken).
  • Seite 84: Montage Des Sensors An Allradgetriebenen Schleppern

    Montage des Sensors an allradgetriebenen Schleppern Vor allem bei Schleppern mit Allradantrieb kann die Montage von Radring und Sensor zu gewissen Problemen führen. Eine einfache Lösung ist die Anbringung des Sensors neben der Antriebswelle eines der Vorderräder oder neben der zentralen Antriebswelle unter dem Schlepper.
  • Seite 85: Das Bedienpult

    10. DAS BEDIENPULT = START = Abdrehprobe = Auswahl Sonderfunktionen = 16-stelliges Display mit Beleuchtung = Über-/Unterdosierung in kg/ha = Korrektur = Wert erhöhen = STOPP = links linkes Servo ein- oder ausschalten = rechts rechtes Servo ein- oder ausschalten = Fahrgeschwindigkeit in km/h = Ausbringmenge in kg/ha = bearbeitete Fläche in ha...

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