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Theorie - Testo 252 Bedienungsanleitung

Meßgerät zur messung von ph-wert/redox, leitfähigkeit, temperatur
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Leitfähigkeitsmessung

Theorie

Die Moleküle dreier großer Stoffgruppen (Salze,
Säuren und Laugen
genannt: Elektrolyte)
werden beim Auflösen in Wasser in elektrisch
geladene Bruchstücke (Ionen) aufgetrennt. Dieser
Vorgang wird Dissoziation genannt.
Beispiel für eine Dissoziation:
Kochsalz (NaCl)
+
-
NaCl
Na
+ Cl
Diese Ionen können unter Anlegung eines elektro-
magnetischen Wechselfeldes über Elektroden im
Elektrolyten bewegt werden. Analog zu den
Elektronen in einem Kupferdraht, kann diese
ionische Ladungsbewegung als "elektrischer
Strom" angesehen werden. Dieser Strom wird zur
Bestimmung der elektrolytischen Leitfähigkeit
herangezogen.
Aus dem beschriebenen Stromtransport durch den
Elektrolyten ergibt sich, daß die elektrolytische
Leitfähigkeit mit zunehmender Zahl der Ionen
(=höhere Konzentration) zunimmt. Dies gilt jedoch
nur bis zu einer gewissen oberen
Konzentrationsgrenze. Wird diese überschritten,
beginnen sich die Ionen gegenseitig zu behindern.
Das heißt, bei hohen Stoffkonzentrationen
dissoziiert nicht mehr alles zu Ionen, die
Leitfähigkeit wächst langsamer als die
Stoffkonzentration.
Bei einfacher Zusammensetzung des Elektrolyten,
d. h. nur Wasser und ein dissoziierter Stoff ( z. B.
Kochsalz NaCl) kann direkt aus dem gemessenen
Leitfähigkeitswert auf die gelöste
Stoffkonzentration geschlossen werden
(Voraussetzung ist eine nicht zu hohe
Stoffkonzentration).
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