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Elektrische Störungen Beim Messen Im Labor - Testo 252 Bedienungsanleitung

Meßgerät zur messung von ph-wert/redox, leitfähigkeit, temperatur
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Elektrische Störungen beim Messen im Labor
Bei Messungen in (auch hochohmig) gegen Erde
abgeschlossenen Meßlösungen kann ein Meßfehler
infolge einer Bildung von Erdschleifen (galvanisch
und/oder kapazitive Kopplung) entstehen.
Erdungsfreies Messen mit netzunabhängigen
Meßgeräten ohne angeschlossene
Peripheriegeräte (Schreiber etc.) gewährleistet in
der Regel einen störungsfreien Betrieb. Bei
Verwendung von netzversorgten Geräten muß
jeweils für eine entsprechende galvanische
Trennung gesorgt werden - das ist besonders bei
angeschlossenen Rechneranlagen zu beachten.
Wir empfehlen die Verwendung einer optisch-
gekoppelten Schnittstelle (Art.-Nr. 0554.0006) in
Verbindung mit einem PC-Adapter (Art.-Nr.
0554.0071).
Die einfachste Prüfmethode für den Anwender
besteht darin, einen Sensor in ein möglichst gut
isoliertes Medium zu tauchen und abwechselnd
das Medium zu erden und erdfrei zu halten.
Verändert sich die Anzeige, fließt ein unzulässig
hoher Störstrom. Hilfreich ist in diesem Fall der
Betrieb des Gerätes mit Batterie oder Akku.
Bei Parallelmessungen (pH - Leitfähigkeit) mit dem
Meßgerät testo 252 sind folgende Punkte zu
beachten:
• Der Meßwert gilt nur, wenn beide Sonden
in die Meßlösung eintauchen.
• Bei niedriger Leitfähigkeit (< 100 µS/cm)
sollten Glas/Platin-Zellen angewendet
werden. Eine Streufeldelektrode
verursacht in diesem Bereich einen
Meßfehler.
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