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Einstellverhalten Und Temperaturkompensation - Testo 252 Bedienungsanleitung

Meßgerät zur messung von ph-wert/redox, leitfähigkeit, temperatur
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pH-Messung

Einstellverhalten und Temperaturkompensation

Einstellverhalten
Die Meßwertstabilisierung von pH-Elektroden
dauert umso länger, je mehr sich die Temperatur
der Meßkette von der des Meßgutes unterscheidet.
Für präzise Messungen ist es daher günstig,
isotherme Bedingungen zu schaffen. Die Lagerung
der pH-Meßkette in der empfohlenen
Aufbewahrungslösung unterstützt ebenfalls kurze
Einstellzeiten.
Temperaturkompensation
Zwei wesentliche Faktoren beeinflussen das
Temperaturverhalten in der pH-Meßtechnik:
a) Die Änderung des pH-Wertes selbst mit der
Temperatur und
b) die Temperaturabhängigkeit der pH-Elektrode.
zu a):
Die Änderung des pH-Wertes der Meßlösung mit
der Temperatur ist nicht kompensierbar; sie soll ja
gemessen werden.
zu b):
Der bestimmende Faktor ist die
temperaturabhängige Spannungsänderung über
der pH-Membran. Sie wird nach der sogenannten
Nernst-Gleichung berechnet und wirkt sich auf die
Steigung S der pH-Elektrode aus.
Mit zunehmender Temperatur nimmt die Steigung
S um einen bestimmten Betrag zu. Diese Korrektur
wird vom Gerät automatisch vorgenommen und
bildet damit die Grundlage der
Temperaturkompensation (Nach der Kalibrierung
wird zur besseren Vergleichbarkeit immer die auf
25 ° C bezogene/umgerechnete Steigung S
25
angezeigt).
testo 252 bietet die Möglichkeit, den
Temperaturwert zur Temperaturkompensation
automatisch über einen angeschlossenen
Temperatursensor (integriert in die pH-Elektrode
oder separat angeschlossen*) in die Kompensation
einfließen zu lassen oder manuell einzugeben.
*hierbei ist die Verwendung von Oberflächenfühlern
nicht zugelassen.
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