9. INTERCOM
INTERCOM ist das Netzwerk aus Karten, die untereinander verbunden
und mittels SDK EVO programmiert sind. INTERCOM verwaltet bis zu
15 Karten (bezeichnet als KNOTEN), die mit einer unterschiedlichen
ID-Nummer gekennzeichnet sind. Siehe Beispiel einer typischen
Konfiguration INTERCOM ( 20).
INTERCOM ermöglicht es:
- den Betriebsmodus für das gesamte Netzwerk auszuwählen
Zudem erlaubt INTERCOM folgende Realisierung:
- INTERLOCK 2 verriegelte Automationen: die Öffnung einer Automa-
tion ist der Schließung der anderen untergeordnet und umgekehrt
- INTERLEAVES 2 Automationen mit simultanem Betrieb zur Abde-
ckung eines Durchgangs (simultane Öffnung/Schließung)
- AIRSLIDE eine Automation mit Vorrichtung AIRSLIDE
INTERCOM INSTALLIEREN
1. Alle Karten mittels 3 hintereinander geschalteten Kabeln in freier
Reihenfolge zwischen den entsprechenden Steckverbindern mit-
einander verbinden.
2. SDK EVO mit jeder einzelnen Karte (KNOTEN) verbinden, um die
ID zuzuordnen und INTERLOCK, INTERLEAVES, AIRSLIDE, wo vor-
gesehen, zu aktivieren (siehe entsprechende § Abschnitte).
- Es ist wichtig, die Karte
MASTER
3. SDK EVO an die Karte
MASTER
werk anzumelden.
ID-ZUORDNUNG
- /PROGRAMMIERUNG/INTERCOM/ID:
Jeder Karte eine unterschiedliche
mit ID1 (MASTER) vorhanden sein. Sofern der Betrieb INTERLOCK,
oder INTERLEAVES, oder AIRSLIDE vorgesehen ist, die vorgegebenen
ID-Verbindungen beachten (Tabelle in 2 2), andernfalls ist die Zu-
ordnung beliebig.
BETRIEB
Durch Verwendung der Karte
MASTER
konfigurierbarem Eingang möglich:
- den Betriebsmodus für das gesamte Netzwerk auszuwählen
- INTERLOCK zu aktivieren/deaktivieren
VORÜBERGEHEND EINE KARTE AUSSCHLIESSEN
Durch Verwendung der
MASTER
dem Betriebsmodus des Netzwerks ausgeschlossen werden:
/PROGRAMMIERUNG/INTERCOM/KNOTENLISTE
-
...
WARTUNG
auswählen:
LOKAL: der Betriebsmodus kann auf der ausgewählten Karte eingestellt werden
(nicht möglich für ID1)
MANUELL: die ausgewählte Karte versetzt sich in den Betriebsmodus
DEAKTIVIERT: die ausgewählte Karte nimmt den Betriebsmodus des Netzwerkes
wieder auf
DIAGNOSTIK INTERCOM
Durch Verwendung der
MASTER
werk zu überprüfen.
/PROGRAMMIERUNG/INTERCOM/KNOTENLISTE
-
- einen
ID
auswählen und OK drücken, um
DER ZYKLEN
anzuzeigen.
ID...(*) =
ID
vorübergehend aus dem Netzwerk ausgeschlossen
ID...(!) =
ID
in Fehlerzustand
E1SL
(ID1) zu definieren.
anschließen, um alle IDs im Netz-
ID
1 ...15 auswählen
ID
zuordnen. Es muss eine Karte
ist es mittels SDK EVO oder
kann vorübergehend eine Karte aus
... (den ID auswählen)
MANUELL
ist es möglich, jede Karte im Netz-
...
(ID
angemeldet)
INFO, FEHLER, WARNUNGEN, ANZAHL
Beispiel eines Netzwerkes INTERCOM auf 2 Durchgängen (A und B), die jeweils 2
Automationen in INTERLEAVES erfordern. Die Automationen auf dem Durchgang
B, der nach außen führt, sind mit AIRSLIDE ausgestattet. A und B sind verriegelt (in
INTERLOCK): ein Durchgang kann sich nur öffnen, wenn der andere geschlossen ist.
ID11
AIRSLIDE
S
E1SL
B
ID3
S
INTERLOCK
S
E1SL
A
ID1
S
SDK EVO
Anschluss INTERCOM der hintereinander geschalteten Karten
J18 E1SL, E1RD
J2 AIRSLIDE
J18 / J2
G CH CL G
J18
GND Negativer Pol Versorgung des Zubehörs und Sammelan-
G
schluss Kontakte
CH INTERCOM
CL INTERCOM
GND Negativer Pol Versorgung des Zubehörs und Sammelan-
G
schluss Kontakte
0
DL11
J24
J23
J25
F
USB
ERR
BAT1
BAT2
SIC _ OP
SIC _ CL
EMERG
OPEN
8 Zuordnungen festgelegter IDs
INTERLOCK
E1SL
E1SL
1
3
INTERLEAVES
E1SL
E1SL
1
2
3
4
5
6
7
8
29
Außen
ID12
AIRSLIDE
INTERLEAVES
S
E1SL
ID4
S
S
E1SL
ID2
S
INTERLEAVES
Innen
J18 / J2
J18 / J2
G CH CL G
G CH CL G
J18
J22
J18
J7
J8
J9
J4
J1
J13
J21
AIRSLIDE
E1SL
E1AS (DIP switch)
1
9
2
10
3
11
4
12
5
13
6
14
7
15
532258 03 - Rev. B
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