AL: Alarm relativ Untertemperatur
Ermöglicht die Wahl des Alarms für Untertemperatur. Der Wert von AL zeigt nicht die Alarmtemperatur an, sondern die max.
erlaubte Abweichung vom Sollwert (darunter).
Für alle Modelle:
Durch die Änderung des Sollwerts wird automatisch auch der Alarm für Untertemperatur geändert, da die max. erlaubte
Abweichung (=AL) gleich bleibt. Der Alarm für Untertemperatur wird automatisch wieder angewählt. Das bedeutet, dass, wenn
die Temperatur wieder über die Schwelle des Wertes +A0 steigt, die Alarmanzeige annulliert wird. Der Alarm für
Untertemperatur wird auch im kontinuierlichen Zyklus benutzt (siehe Kapitel auf S. 59). Wenn nämlich die Temperatur auf das
Alarmniveau absinkt, wird der kontinuierliche Zyklus automatisch deaktiviert, auch wenn die eingestellte Zeit noch nicht
verflossen ist. Die Deaktivierung bewirkt jedoch keine Alarmmeldung.
Def.: AL=0 (nicht aktivierter Alarm für Untertemperatur). Verfügbar auf allen Modellen.
AH: Alarm relativ Übertemperatur
Ermöglicht die Wahl des Alarms für Übertemperatur. Der Wert von AH zeigt nicht die Alarmtemperatur an, sondern die max.
erlaubte Abweichung vom Sollwert (nach oben).
Für alle Modelle:
Durch die Änderung des Sollwerts wird automatisch auch der Alarm für Übertemperatur geändert, da die max. erlaubte
Abweichung (=AH) gleich bleibt. Auch der Alarm für Übertemperatur wird automatisch wieder angewählt. Sobald die
Temperatur unter die Schwelle des Wertes –A0 sinkt, wird automatisch die Alarmmeldung annulliert.
Def.: AH=0 (nicht aktivierter Alarm für Übertemperatur). Verfügbar auf allen Modellen.
Ad: Verzögerung des Temperaturalarms
Gibt an, nach wieviel Minuten der Temperaturalarm ab seiner Auslösung gemeldet wird. Wenn sich die Temperatur nach der
Verzögerung Ad innerhalb der erlaubten Abweichung befindet, wird der Alarm nicht gemeldet. Die Einstellung einer Verzögerung
bei der Temperaturalarmmeldung kann dazu beitragen, falsche Alarme zu vermeiden, die auf Störungen der Fühleranzeige oder auf
zeitlich begrenzte Situationen zurückzuführen sind. (wenn z. B. die Zellentür für kurze Zeit geöffnet wird). Die Verzögerung des
Temperaturalarms hat keine Auswirkungen auf die 2 Funktionen: Abtauung und kontinuierlichen Zyklus. Zur Verzögerung
eventueller Temperaturalarme nach diesen Aktionen müssen die Parameter d8 für die Abtauung und c6 für den kontinuierlichen
Zyklus geändert werden. Während der Abtauung und dem kontinuierlichen Zyklus treten keine Temperaturalarme auf.
Def.: Ad=0 (sofortiger Temperaturalarm). Verfügbar auf allen Modellen.
A4: Konfiguration des digitalen Multifunktionseingangs
Der digitale Multifunktionseingang kann je nach dem dem Parameter zugeordneten Wert und je nach Modell des benutzten
Controllers verschiedene Funktionen haben. Anschließend werden die vorgesehenen Funktionen beschrieben:
A4 = 0: nicht aktiver Eingang
Der digitale Multifunktionseingang wird nicht benutzt. Dies ist der für alle Versionen vorgesehene Defaultwert.
A4 = 1: Externer Alarm
An den digitalen Eingang kann ein externer Alarm angeschlossen werden, der eine unmittelbare Aktion verlangt. (z. B. Alarm
Hochdruck oder Verdichterüberlast). Der Alarm wird ausgelöst, wenn sich der Kontakt öffnet (der Normalbetrieb erfolgt bei
geschlossenem Kontakt). Der Alarm kann unmittelbar oder je nach Parameterwert A7 verzögert sein (0= unmittelbar). Die
Aktivierung des Alarms schaltet die Displayanzeige (siehe Alarm IA) ein , aktiviert den Summer, wenn vorgesehen, und
bewirkt folgendes bei den Adaptern:
Verdichter
Führt zum Verdichterstopp über externen Alarm (unmittelbar, wenn A7=0 )
Lüfter
Bleiben gemäß den Lüferparametern weiterhin in Betrieb (F). Wird der externe Alarm während einer Abtauung
oder einem kontinuierlichen Zyklus ausgelöst, tritt der Controller aus der Aktivität aus.
Sobald der Alarm erlischt, wird der Betrieb des Reglers zu den folgenden Modalitäten wieder aufgenommen.
Es besteht wieder die Möglichkeit der Durchführung von Abtauungen. Die darauffolgende Abtauung erfolgt
A
BTAUUNG
nach der eingestellten Zeit dI (Intervall zwischen den Abtauungen)
Verdichter
Wenn im Moment des Alarmendes der Verdichter in Betrieb war, bleibt er auch weiterhin in Betrieb, wobei er
die eingestellte Mindesteinschaltzeit berücksichtigt. (Parameter c2). War er hingegen nicht in Betrieb, bleibt er
für eine Mindestzeit außer Betrieb, die der Mindestausschaltzeit entspricht. (Parameter c3)
Die Konfiguration mit Verzögerung (A7 > 0) ist vor allem beim Alarmmanagement für Tiefdruck nützlich.
Es kommt häufig vor, dass beim Start die Einheit einen Tiefdruckalarm meldet, der auf die Raumbedingungen und nicht auf
Funktionsstörungen der Einheit zurückzuführen ist. Durch die Einstellung einer Alarmverzögerung werden falsche
Alarmmeldungen vermieden. Wenn man die Verzögerung richtig berechnet, wird es, wenn der Tiefdruck auf Raumbedingungen
(niedrige Temperatur) zurückzuführen ist, automatisch zum Erlischen des Alarms kommen, bevor die Zeit der eingestellten
Verzögerung vorbei ist. Bei Vedichter, Lüfter, Abtauung und kontinuierlichem Zyklus ändert sich dabei nach der eingestellten
Verzögerung nichts.
cod. CAREL +030221883 rel. 1.3 - 03/05/06
Alarm relativ Untertemperatur = (Sollwert) - (Wert AL)
Alarm relativ Übertemperatur = (Sollwert) + (Wert von AH)
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plug-in