Sicherheit und Verantwortung 1. Sicherheit und Verantwortung Wichtiger Hinweis zu diesem Dokument: Ergänzend zu dieser Bedienungsanleitung muss die separate Parameter-Beschreibung (Dok. Nr. R67021) verwendet werden, die alle zur Bedienung und Programmierung wichtigen Parameter sowie eine Parameterliste enthält. Weitere wichtige Dokumente sind: ...
Sicherheit und Verantwortung Es müssen während der Installation, beim Betrieb sowie bei Wartungsarbeiten sämtliche allgemeinen sowie länderspezifischen und anwendungsspezifischen Sicherheitsbestimmungen und Standards beachtet und befolgt werden. Wird das Gerät in Prozessen eingesetzt, bei denen ein eventuelles Versagen oder eine Fehlbedienung die Beschädigung der Anlage oder eine Verletzung von Personen zur Folge haben kann, dann müssen entsprechende Vorkehrungen zur sicheren Vermeidung solcher Folgen getroffen werden.
Sicherheit und Verantwortung Aufbau, Form und Qualität für die Leitungen gelten. Angaben über zulässige Leitungsquerschnitte für die Schraubklemmverbindungen sind den technischen Daten zu entnehmen. Vor der Inbetriebnahme sind sämtliche Anschlüsse. bzw. Leitungen auf einen soliden Sitz in den Schraubklemmen zu überprüfen. Alle (auch unbelegte) Schraubklemmen müssen bis zum Anschlag nach rechts gedreht und somit sicher befestigt werden, damit sie sich bei Erschütterungen und Vibrationen nicht lösen können.
Allgemeines 2. Allgemeines Die vorliegende Serie von Drehzahlwächtern dient zur sicherheitsgerichteten Überwachung drehzahlbezogener Grenzwerte wie Maximaldrehzahl, Minimaldrehzahl, Stillstand oder Drehrichtung. Die SIL3/PLe zertifizierten Wächter werden eingesetzt, wenn für die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Anlage erhöhte Sicherheitskriterien bestehen, insbesondere aber, wenn als Folge einer Fehlfunktion erhebliche Schäden oder gar Verletzungs- bzw.
Seite 11
Allgemeines Das zusätzliche, aufsteckbare Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display (Sonderzubehör, nicht im Lieferumfang enthalten) dient zur Anzeige der Geberfrequenzen in umgerechneten Bedienereinheiten und visueller Überwachung des Safety-M compact Gerätes. Das SMCB-Display kann auch zur einfachen Konfiguration und Parametrierung verwenden werden. Dok.
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4. Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.1. SMC2 (8.SMC2.2SA.241) Blockschaltbild 4.2. SMC2 (8.SMC2.2SA.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) Dok. Nr. R60719 DE - 7...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.3. SMC2 (8.SMC2.20A.241) Blockschaltbild 4.4. SMC2 (8.SMC2.20A.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) Dok. Nr. R60719 DE - 8...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.5. SMC1 (8.SMC1.1SA.241) Blockschaltbild 4.6. SMC1 (8.SMC1.1SA.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) Dok. Nr. R60719 DE - 9...
Blockschaltbilder und Anschlüsse 4.7. SMC1 (8.SMC1.10A.241)Blockschaltbild 4.8. SMC1 (8.SMC1.10A.241) Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) Dok. Nr. R60719 DE - 10...
Beschreibung der Anschlüsse 5. Beschreibung der Anschlüsse Die nachfolgende Beschreibung aller Anschlüsse beschränkt sich auf allgemeine Hinweise. Bezeichnung Beschreibung siehe Kapitel X1 | RELAY OUT 5.10 Relais-Ausgang X2 | CONTROL OUT 5.9 Control-Ausgänge X3 | 24V IN 5.1 Spannungsversorgung X4 | ANALOG OUT 5.8 Analog-Ausgang 4 bis 20 mA X4 | RS 422 OUT 5.7 RS422-Splitter-Ausgang...
Beschreibung der Anschlüsse 5.1. Spannungsversorgung Wird das Gerät an einem Gleichspannungsversorgungsnetz betrieben, an dem auch andere Geräte oder Systeme angeschlossen werden können, so ist sicherzustellen, dass keine Spannungen ≥ 60 V an den Klemmen [X3:1] und [X3:2] auftreten können. Sollte dies nicht sichergestellt sein, muss das Gerät durch ein separates Netzteil versorgt werden, an dem auf der Sekundärseite außer dem Sicherheitsgerät keine weiteren Geräte angeschlossen sind.
Beschreibung der Anschlüsse Die Spannungsversorgung muss mit einer externen Sicherung abgesichert werden. (Typ und Kennwerte siehe technische Daten). Das Safety-M compact Gerät besitzt keine Potentialtrennung, somit sind alle GNDs miteinander verbunden. GND-Schleifen zum Versorgungseingang [X3] sind zu vermeiden. ...
Beschreibung der Anschlüsse SinCos- Versorgung RS422-Eingänge HTL-Eingänge Eingänge Sensor 1 [X6:4] [X6:5] [X8:1] [X8:2] [X8:1] [X8:2] Sensor 2 [X7:4] [X7:5] [X9:1] [X9:2] [X9:1] [X9:2] Beim Hochlauf der Geberversorgung kann je nach verwendetem Geber, der maximal zulässige Eingangsstrom des Sicherheitsgerätes überschritten werden.
Beschreibung der Anschlüsse 1.1.2 Indirekter Anschluss der Geberversorgung Eine indirekte Geberversorgung ist nur zulässig, wenn diese über ein Relais geschaltet wird. Das Relais muss von der Geberversorgung des Sicherheitsgerätes angesteuert werden. Hintergrund ist, dass die Gebersignale erst nach der Initialisierung und dem Selbsttest des Sicherheitsgerätes ausgegeben werden dürfen.
Seite 22
Beschreibung der Anschlüsse Beispiel: Indirekte Geberversorgung (2 Geber über 2 Relais) Eine indirekte Geberversorgung muss zwingend jeweils getrennt über ein Relais erfolgen, welches von der Hilfsspannung des Sicherheitsgerätes angesteuert wird. Es müssen zwei unabhängige Spannungsversorgungen und Relais verwendet werden, wenn beide Geber indirekt versorgt werden.
Der Anschluss der SinCos-Geber kann über einen der beiden oder über beide 9-poligen SUB-D-Stecker [X6] und [X7] erfolgen. SMC1: Der Parameter „Operational Mode“ muss auf 0 eingestellt werden. Der Anschluss erfolgt nur über [X6]. Es müssen stets alle Signalspuren angeschlossen werden (also SIN+, SIN-, COS+ und COS-).
Seite 24
Beschreibung der Anschlüsse Es ist die Aktivierung des SIN/COS Fehlers der Deaktivierung vorzuziehen, um mögliche Folgefehler zu vermeiden. Durch den Parameter SIN Err TimeX kann der SIN/COS Fehler im 20ms Raster unterdrückt werden. Störungen auf den SinCos-Signalen können SiIN/COS Fehler und auch Frequenzfehler erzeugen. Gilt nur für SMC2: In folgenden Fällen muss die SIN/COS Fehlererkennung ausgeschalten werden,...
Beschreibung der Anschlüsse 5.4. RS422-Gebereingänge (nur SMC2) Wenn der Parameter „Operational Mode“ auf 7, 8 oder 9 eingestellt wird, verarbeitet das Gerät Signale von Inkrementalgebern mit komplementären TTL- oder differentiellen RS422-Pegeln. Der Anschluss der Inkrementalgeber erfolgt dann über einen oder beide 7-poligen, steckbaren Schraubklemmleisten [X8] und [X9].
Seite 26
Beschreibung der Anschlüsse [X10 | Sensor 2 CONTROL [X10:5] Spur B Inkrementalgeber HTL-Geber müssen über die Geberversorgung der RS422-Eingänge versorgt werden. Es sind die zulässigen Frequenzbereiche in den technischen Daten zu beachten. Frequenzeingänge für HTL-Geber (A) oder Näherungsschalter: [X10:2] Spur A [X10 | Sensor 1 CONTROL...
Seite 27
Beschreibung der Anschlüsse Zwei homogene Steuereingänge für HTL-Steuersignale: [X10:2] Steuersignal 1 Signalpaar [X10 | HTL/PNP Homogenes CONTROL IN] Steuersignal [X10:3] Steuersignal 1 [X10:4] Steuersignal 2 Signalpaar [X10 | HTL/PNP Homogenes CONTROL IN] Steuersignal [X10:5] Steuersignal 2 Grundsätzlich muss am invertierten Eingang immer das homogene oder gleiche Signal angelegt sein.
Seite 28
Es ist nicht zweckmäßig, das Gerät für den gleichzeitigen Anschluss von zwei HTL-Gebern zu konfigurieren, da dann kein Eingang mehr für Steuersignale verfügbar ist. Bei den Geräten SMC1 können alle 4 Eingänge für externe Steuersignale verwendet werden. Beim Anschluss eines einspurigen Gebers ist der zugehörige zweite Eingang nicht verwendbar.
Beschreibung der Anschlüsse 5.6. SinCos-Splitter-Ausgang Das SMC2 bzw. das SMC1 verfügt (optional) über einen sicherheitsgerichteten SinCos-Splitter-Ausgang. Je nach Geräteausführung ermöglicht bei Parametereinstellung „Operational Mode“ = 0,1, 2 oder 6 die integrierte Splitter-Funktion, das an [X6 | SINCOS IN1] anliegende Signal an der [X5 ] wieder auszugeben.
Beschreibung der Anschlüsse 5.7. RS422-Splitter-Ausgang Das SMC2 bzw. das SMC1 verfügt (optional) über einen sicherheitsgerichteten RS422-Splitter-Ausgang. Das Gerät wertet zwei Frequenz-Kanäle für Sensor 1 und Sensor 2 aus, die durch den Parameter „Operational Mode“ festgelegt werden. Der Splitter- Ausgang ermöglicht es, die Eingangsfrequenz von Sensor 1 oder Sensor 2 wieder auszugeben.
Seite 31
Beschreibung der Anschlüsse Wenn der gewandelte SinCos Eingang als RS422 Ausgang verwendet wird, kann ein SIN/COS Fehler am Eingang auch einen Fehler am RS422 Ausgang auslösen. Dok. Nr. R60719 DE - 25...
(8.SMC1.1SA.241) ist Klemmleiste [X4] 7-polig ausgeführt: [X4 | ANALOG OUT] Analogausgang [X4:2-3] [X4 | RS422 OUT] RS422-Ausgang [X4:4-7] 7-polige Steckklemmleiste [X4] bei SMC2 (8.SMC2.2SA.241) bzw. SMC1 (8.SMC1.1SA.241) Bei der Geräteausführung SMC2 (8.SMC2.20A.241) bzw. SMC1 (8.SMC1.10A.241) ist Klemmleiste [X4] 3-polig ausgeführt: [X4 | ANALOG OUT]...
Seite 33
Beschreibung der Anschlüsse 3-polige Steckklemmleiste [X4] bei SMC2 (8.SMC2.20A.241) bzw. SMC1 (8.SMC1.10A.241) Wenn der Analogausgang nicht verwendet wird, muss [X4:2] und [X4:3] gebrückt werden. Bei offenem Analogausgang (z. B. Drahtbruch) wird ein Fehler detektiert. Dok. Nr. R60719 DE - 27...
Beschreibung der Anschlüsse 5.9. Control-Ausgänge An Klemmleiste [X2 | CONTROL OUT] stehen vier inverse/homogene Steuerausgänge mit HTL Pegel zur Verfügung. Die Schaltpunkte und Schaltbedingungen sind parametrierbar. Der Pegel der Ausgänge liegt im HIGH Zustand etwa 2 V unterhalb der an [X3 | 24V IN] zugeführten Versorgungsspannung.
Seite 35
Beschreibung der Anschlüsse Dok. Nr. R60719 DE - 29...
Beschreibung der Anschlüsse 5.10. Relais-Ausgang Der sicherheitsgerichtete Relaisausgang besteht aus zwei voneinander unabhängigen Relais mit zwangsgeführten Kontakten. Die Schließer der beiden Relais (NO) sind intern in Reihe geschaltet. Der Reihenkontakt steht an [X1 | RELAY OUT] zur Einbindung in einen Sicherheitskreis zur Verfügung. ...
Seite 37
Beschreibung der Anschlüsse Der Anwender des Gerätes ist dafür verantwortlich, dass bei geöffnetem Relaiskontakt sämtliche relevanten Anlagenteile einen sicheren Zustand annehmen. Das Zielgerät muss in der Lage sein, Flanken zu detektieren, um auch dynamische Zustände des Relais-Ausgangs sicher zu erfassen.
Beschreibung der Anschlüsse 5.11. DIL-Schalter Auf der Frontseite befindet sich ein 3-poliger DIL-Schalter [S1] mit dem der Geräte-Status eingestellt wird (nur zugänglich, wenn kein Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display aufgesteckt ist). 3-poliger DIL-Schalter [S1] Über den DIL-Schalter [S1] wird der Geräte-Status eingestellt: DIL1 DIL3 Zustand...
Beschreibung der Anschlüsse 5.12. Schnittstelle für Anzeige- und Bediengerät SMCB- Display Zur Kommunikation mit dem Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display (optionales Zubehör) steht an der Geräte Vorderseite eine serielle Schnittstelle zur Verfügung. 8-polige Steckbuchse [X11] Die Verbindung von Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display und Sicherheitsgeräte erfolgt über die 8-polige Steckbuchse [X11] durch Aufstecken des Anzeige- und Bediengerätes.
Beschreibung der Anschlüsse 5.13. USB-Schnittstelle für Bedienersoftware SafeConfig OS6.0 Zur Kommunikation des Gerätes mit einem PC oder einer übergeordneten Steuerung steht am USB-Anschluss [USB] ein virtueller COM-Port zur Verfügung. Der Anschluss erfolgt über ein handelsübliches USB-Kabel mit einem Stecker Typ B. Das USB-Kabel ist als separates Zubehör erhältlich. Diese Schnittstelle dient zur Parametrierung der Safety-M compact Geräte.
Beschreibung der Anschlüsse 5.14. LEDs / Statusanzeige Auf der Frontseite des Gerätes befinden sich zwei Status-LEDs, eine grüne (bezeichnet mit [ON]) und eine gelbe (bezeichnet mit [ERROR]). Status LEDs Die grüne Status-LED benutzt die folgenden Zustände: Grüne LED Zustand Gerät ist ausgeschaltet, es liegt keine Versorgungsspannung an Gerät ist eingeschaltet, es liegt eine Versorgungspannung an Die gelbe Status-LED benutzt die folgenden Zustände: Gelbe LED...
Seite 43
Betriebsarten Bei einem SMC2 kann in dieser Betriebsart die Eingangsfrequenz von [X6 | SINCOS IN1] am Splitter-Ausgang [X5 | SINCOS OUT] abgegriffen werden. An [X10 | CONTROL IN] stehen 2 - 4 Eingänge für Steuersignale zur Verfügung. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab.
Stillstand SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) Diese Betriebsart ist ausschließlich zum Anschluss eines SIL3 bzw. PLe zertifizierten Sensors oder Drehgebers vorgesehen. Bei einem SMC1 kann in dieser Betriebsart die Eingangsfrequenz von [X6 | SINCOS IN1] am Splitter-Ausgang [X5 | SINCOS OUT] abgegriffen werden. ...
Betriebsarten 6.4. Verwendung: 1 SinCos- und 1 einspuriger HTL-Geber Gerät SMC2 Operational Mode [X6 | SINCOS SIN+, SIN-, COS+, Sensor 1 SinCos Geber IN 1] COS- [X10 | Sensor 2 A, einspurig CONTROL IN] Inkrementalgeber [X10 | HTL/PNP Steuereingänge 1 - 2 verfügbar CONTROL IN] Steuersignal Drehzahl ...
Seite 47
Betriebsarten Bei einem SMC2 kann in dieser Betriebsart die Eingangsfrequenz von [X6 | SINCOS IN1] am Splitter-Ausgang [X5 | SINCOS OUT] abgegriffen werden. An [X10 | CONTROL IN] stehen 1 - 2 Eingänge für Steuersignale zur Verfügung. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab.
Betriebsarten 6.6. Verwendung: 1 A/B 90° und ein einspuriger HTL-Geber Gerät SMC2 Operational Mode [X10 | Sensor 1 A, B, 90° CONTROL IN] Inkrementalgeber [X10 | Sensor 2 A, einspurig CONTROL IN] Inkrementalgeber [X10 | HTL/PNP Steuereingänge Keine verfügbar CONTROL IN] Steuersignal Drehzahl ...
Seite 50
Betriebsarten An [X10 | CONTROL IN] stehen keine Eingänge für Steuersignale zur Verfügung. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab. Bei einspurig unsymmetrischen Signalen muss der Parameter A-Edge 2/1 auf 1 gesetzt werden, damit eine stabile Frequenz erkannt werden kann.
Betriebsarten 6.7. Verwendung: 2 einspurige HTL-Geber Gerät SMC2 Operational Mode [X10 | Sensor 1 A, einspurig CONTROL IN] Inkrementalgeber [X10 | Sensor 2 A, einspurig CONTROL IN] Inkrementalgeber [X10 | HTL/PNP Steuereingänge Keine verfügbar CONTROL IN] Steuersignal Drehzahl SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) Drehrichtung ...
Seite 52
Betriebsarten Bei einspurig unsymmetrischen Signalen muss der Parameter A-Edge 2/1 auf 1 gesetzt werden, damit eine stabile Frequenz erkannt werden kann. *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw.
Betriebsarten 6.11. Verwendung: 1 RS422-Geber und 1 einspuriger HTL- Geber Gerät SMC2 Operational Mode [X8 | RS422 IN RS422 / TTL Sensor 1 A, /A, B, /B Inkrementalgeber [X10 | Sensor 2 HTL Inkrementalgeber A, einspurig CONTROL IN] [X10 | Steuereingänge HTL/PNP Steuersignal 1 - 2 verfügbar CONTROL IN]...
Seite 57
Betriebsarten Bei einspurig unsymmetrischen Signalen muss der Parameter A-Edge 2/1 auf 1 gesetzt werden, damit eine stabile Frequenz erkannt werden kann. *) Ein Sicherheitslevel lässt sich in diesen Fällen nur dann erreichen, wenn physikalisch sichergestellt ist, dass es nur eine Richtung der rotativen bzw.
Inbetriebnahme 7. Inbetriebnahme 7.1. Installation im Schaltschrank 1. Das Gerät muss sich in einem mechanisch und technisch einwandfreien Zustand befinden. 2. Das Sicherheitsgerät wird mittels der auf der Rückseite befindlicher Hutschienenklammer auf eine 35 mm Hutschiene (nach EN 60715) aufgeschnappt. 3.
Inbetriebnahme Die Leitungen der Sensoren bzw. Drehgeber sollten räumlich getrennt verlegt werden, um eine gleichzeitige Beschädigung der Leitungen durch äußere Einflüsse zu verhindern. Die Installation, Inbetriebnahme und Wartung darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen. Die Maschine oder Anlage muss vor unbefugtem Personeneingriff geschützt werden, um Manipulationen auszuschließen.
Seite 60
Inbetriebnahme Für eine effiziente und schnelle Parametrierung ist die Verwendung der Software SafeConfig OS6.0 dem Anzeige und Bediengerät SMCB-Display vorzuziehen. Dok. Nr. R60719 DE - 54...
Inbetriebnahme 7.3. Parametrierung mit PC Die Parametrierung des Sicherheitsgerätes kann über die Bedienersoftware SafeConfig OS6.0 erfolgen. Diese wird auf USB-Stick mitgeliefert und kann auch kostenlos von unserer Homepage www.kuebler.com/safeconfig heruntergeladen werden. Nach erfolgreicher Installation der Bedienersoftware und USB-Treiberstinstallation kann der PC über ein USB Kabel mit dem Gerät verbunden werden.
Inbetriebnahme 7.4. Visualisierung mit SMCB-Display Die Visualisierung und Parametrierung des Sicherheitsgerätes kann auch über das Anzeige- und Bediengerät SMCB-Display erfolgen. Das SMCB- Display dient in erster Linie zur Visualisierung und Diagnose ohne PC. Das SMCB-Display kann auch zur Parametrierung eingesetzt werden. Es ist optional erhältlich und wird einfach auf die Front des Safety-M compact Sicherheitsgerätes gesteckt.
Bemerkung Operational SMC1 = 0, SMC2 siehe Kapitel Betriebsarten Mode Beim Gerät SMC1 ist der Parameter auf dem Default-Wert = 0 zu belassen. 8.2. Drehrichtung einstellen Zur Definition der Drehrichtungen muss sich die Maschine in Arbeitsrichtung bewegen oder drehen. Zuerst muss in der Button-Leiste angewählt werden.
SMC1 = 1, SMC2 Ratio = 0 Divisor2 SMC1 = 1, SMC2 Ratio = 0 Beim Gerät SMC1 sind beide Parameter auf dem Default-Wert = 1 zu belassen. Im obigen Beispiel ist die Frequenz 2 um den Faktor 0,0994 kleiner als die Frequenz 1.
Parametrierung 8.4. Fehler löschen Nach dem korrekten Setzen des Parameters „Operational Mode“ läuft die Maschine nun in Arbeitsrichtung mit positiver Frequenz der Sensoren1 und 2. Das Frequenzverhältnis wurde so eingestellt, dass beide Frequenzen auf den niedrigen Frequenzwert angepasst wurden und gleich sind. Nun kann mit Hilfe des Parameters „Error Stimulation“...
Parametrierung höheren Wert. Bei zeitlich länger anhaltenden Abweichungen kann man die zulässige Abweichung durch den Parameter „Div %-Value“ erhöhen. Treten Abweichungen im unteren Frequenzbereich auf, kann die Anpassung über die Parameter „Div. f-Value“ und „Div. Switch“%-f“ erfolgen. Position Wenn bei normaler Drehzahl ein Position Error ausgelöst wird, sind die Drehrichtungen und die Übersetzungsverhältnisse der beiden Geber zu Error überprüfen.
Positionsvergleich unterschieden. Die Einstellung dieses Parameters hat nur Auswirkungen auf die Art der Fehlererfassung. Die Positionsüberwachung bietet sich bei der SMC1 Serie an, da hier nur ein Geber verwendet wird. Falls das Verhältnis nicht akkurat eingestellt werden kann, darf der Positionsvergleich aufgrund kumulierender Positionsinkremente nicht Dok.
Seite 68
Parametrierung verwendet werden. Bei schlupfenden Anwendungen ist der Frequenzvergleich zu bevorzugen. Frequenzvergleich: Mit diesen Parametern wird die zulässige Frequenzabweichung zwischen Sensor 1 und Sensor 2 festgelegt. Dabei wird die prozentuale Berechnungsart mit Div. Calculation bestimmt. Der Parameter Div. Switch %-f definiert die Frequenzschwelle, unterhalb dieser die Abweichung absolut erfasst wird und oberhalb dieser die Abweichung prozentual erfasst wird.
Seite 69
SIL3 Geber die Frequenz oder Position unabhängig auf zwei Kanäle aufgeteilt wird. Bei Frequenzänderungen können hier aufgrund der Asynchronität Abweichungen zwischen den Kanälen entstehen. Bei SMC1 ist die Positionsabweichung zu bevorzugen. Dok. Nr. R60719 DE - 63...
8.10. SinCos-Ausgang einstellen Der SinCos-Ausgang ist nicht parametrierbar. Es werden immer die Signale des SinCos Eingangs 1 [X6] an den Ausgang weitergeleitet. Bei SMC1 (8.SMC1.10A.241) und SMC2 (8.SMC2.20A.241) ist der SinCos- Ausgang nicht vorhanden. 8.11. RS422-Ausgang einstellen Es werden die Signale von Sensor 1 oder Sensor 2, unabhängig von deren Eingangskonfiguration ausgegeben.
Parametrierung 8.12. Analog-Ausgang einstellen Wenn der analoge Ausgang nicht verwendet wird, müssen die Ausgangsklemmen gebrückt werden. Die Parameter „Analog Start“ und „Analog End“ beziehen sich auf die durch Parameter „F1-F2 Selection“ gewählte Frequenz. Der Parameter „Analog Gain“ sollte nur in Ausnahmefällen (zur Limitierung des oberen Stromwertes) verwendet werden.
Parametrierung 8.14. Relais-Ausgang einstellen Die Relaiskontakte müssen in den Sicherheitskreis mit eingebunden werden. 1. Die Auslösepunkte werden durch F1-F2 Selection beeinflusst 2. Eine mehrfache Auslösung durch unruhige Frequenzen ist durch Setzen der Hysterese zu unterbinden. 3. Bei der Verwendung der Selbsthaltung kann auf die Hysterese verzichtet werden.
Parametrierung 8.16. Fehler auslösen Nach dem Setzen aller relevanten Parameter kann zum Test ein Fehler ausgelöst werden, um die Safety-M compact Ausgänge in den Fehlerzustand zu setzen und damit die Folgegeräte und deren Verhalten zu überprüfen. Parameter „Error Stimulation“ auf 0 setzen und betätigen ...
Abschluss der Inbetriebnahme 9. Abschluss der Inbetriebnahme Abschließend sollten alle applikationsabhängigen Parameter nochmals auf Plausibilität überprüft werden. Der sicherheitsgerichtete Relaisausgang öffnet sowohl im Fehlerfall als auch bei Eintreten der programmierten Schaltbedingung. Im stromlosen Zustand des Gerätes ist der Kontakt ebenfalls offen. Die Sicherheitsfunktion und die Auswertung im Zielgerät müssen zwingend zum Abschluss geprüft werden.
Seite 75
Abschluss der Inbetriebnahme Programming Mode (DIL-Schalter) nur zur Inbetriebnahme (Parametrierung und Test) Nach Inbetriebnahme alle DIL-Schalter auf ON stellen DIL-Schalter nach Inbetriebnahme gegen Manipulation sichern (z. B. mit einem Sicherheits-Aufkleber) Normalbetrieb nur zulässig, wenn die gelbe LED dauerhaft aus Dok.
Fehlererkennung 10. Fehlererkennung Das Sicherheitsgerät ist mit umfangreichen und tiefgreifenden Überwachungs- Funktionen ausgerüstet, um jederzeit ein Maximum an Funktionssicherheit und höchstmögliche Zuverlässigkeit der Maschinenüberwachung zu gewährleisten. Diese Überwachung dient zur sofortigen Erkennung und Meldung möglicher Funktionsfehler. Im Fehlerfall: geht der Kontakt des Relais in den offenen (sicheren) Zustand (Unterbrechung des Sicherheitskreises) ...
Fehlererkennung 10.1. Fehlerdarstellung Fehlerdarstellung Bemerkung Frontseitige LEDs Gelbe LED ist ständig an Die unterste Zeile zeigt den Fehler an, wenn Anzeige- und Bediengerät das SMCB-Display nicht im Programmier- SMCB-Display Mode ist Initialization Test = rot (State-Feld) Bedienersoftware SafeConfig OS6.0 Runtime Test = rot (State-Feld) 10.2.
Seite 78
Fehlererkennung Für alle Fehlermeldungen gilt: Gerät aus- und wieder einschalten. Bei wiederholter Fehlermeldung Hersteller kontaktieren. Dok. Nr. R60719 DE - 72...
Seite 81
Fehlererkennung [X9] oder interner Fehler Kurzschluss oder Fehlerschluss bei H‘ 0000 0010 External Supply BG Error der BG230 Versorgung an [X11] oder interner Fehler Kurzschluss oder Fehlerschluss bei External Supply BG Status H‘ 0000 0020 der BG230 Versorgung an [X11] Error oder interner Fehler Kurzschluss oder Fehlerschluss bei...
Fehlererkennung 10.5. Fehlererkennungszeit Grundsätzlich kann keine genaue Fehlererkennungszeit angegeben werden, da die Fehlererkennung von vielen Faktoren und Ursachen abhängt. So ist die Zeitdauer bis ein SinCos Fehler erkannt wird eine andere wie z.B. bei einem analogen Fehler. Zur Vereinfachung kann man davon ausgehen, dass die Fehler nach 85 ms zuzüglich der Auslösezeit erkannt sind.
Überwachungsfunktionen 11. Überwachungsfunktionen Mit den Überwachungsfunktionen werden die digitalen Ausgänge oder der Relaisausgang gesetzt. 11.1. Überdrehzahl (Switch Mode = 0) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 0 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Überdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig.
Seite 85
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1-6) Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten (Function: Nur wenn Umschaltung aktiviert ist Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| ≥ 1000 Hz eine Überdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| < 900 Hz die Überdrehzahl am Ausgang zurückgenommen.
Überwachungsfunktionen 11.2. Unterdrehzahl (Switch Mode = 1) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 1 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Unterdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig. Der Schaltpunkt für Unterdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Preselect (mit oder ohne Hysterese). Relevante Bemerkung Parameter...
Seite 87
Überwachungsfunktionen Relevante Bemerkung Eingangsfunktionen Selbsthaltung lösen (Function: Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 1-6) Schaltpunkte umschalten Nur wenn Umschaltung aktiviert ist (Function: 13) Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 1000 Hz eine Unterdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| > 1100 Hz die Unterdrehzahl am Ausgang zurückgenommen.
Überwachungsfunktionen 11.3. Frequenzband (Switch Mode = 2) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 2 gesetzt ist, wird die Frequenz innerhalb eines Frequenzbandes überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig. Die Schaltpunkte für das Frequenzband befinden sich bei Preselect +/- Hysteresis.
Seite 89
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Selbsthaltung lösen (Function: 1- Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Schaltpunkte umschalten Nur wenn Umschaltung aktiviert ist (Function: 13) Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 900 Hz eine Unterdrehzahl und bei Frequenzen |f| > 1100 Hz eine Überdrehzahl erkannt.
Überwachungsfunktionen 11.4. Stillstand (Switch Mode = 3) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 3 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Stillstand überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn die Frequenz Null erkannt wird und die Stillstandszeit abgelaufen ist, wird der Ausgang gesetzt. Wenn eine Frequenz ungleich Null erkannt wird, wird der Ausgang wieder zurückgenommen.
Überwachungsfunktionen Beispiel: Wenn eine Wait Time von 0,01 Sekunden gesetzt wurde, werden alle Frequenzen < 100 Hz als Null erkannt (f = 0 Hz). Wenn beide Kanäle 0 Hz erkannt haben, beginnt der Ablauf der Stillstandszeit. Ist diese abgelaufen und sind weiterhin beide Frequenzen Null, dann wird der Ausgang gesetzt.
Seite 92
Überwachungsfunktionen Relevante Bemerkung Eingangsfunktionen Selbsthaltung lösen (Function: Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 1-6) Schaltpunkte umschalten Nur wenn Umschaltung aktiviert ist (Function: 13) Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f ≥ 1000 Hz eine Überdrehzahl erkannt und bei Frequenzen f < 900 Hz die Überdrehzahl am Ausgang zurückgenommen.
Überwachungsfunktionen 11.6. Unterdrehzahl (Switch Mode = 5) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 5 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Unterdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Der Schaltpunkt für Unterdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Preselect (mit oder ohne Hysterese).
Seite 94
Überwachungsfunktionen Relevante Bemerkung Eingangsfunktionen Selbsthaltung lösen (Function: Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 1-6) Schaltpunkte umschalten Nur wenn Umschaltung aktiviert ist (Function: 13) Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f < 1000 Hz eine Unterdrehzahl erkannt und bei Frequenzen f > 1100 Hz die Unterdrehzahl am Ausgang zurückgenommen Dok.
Überwachungsfunktionen 11.7. Frequenzband (Switch Mode = 6) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 6 gesetzt ist, wird die Frequenz innerhalb eines Frequenzbandes überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Die Schaltpunkte für das Frequenzband befinden sich bei Preselect +/- Hysteresis. Relevante Bemerkung Parameter Switch Mode...
Seite 96
Überwachungsfunktionen Relevante Bemerkung Eingangsfunktionen Selbsthaltung lösen (Function: Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 1-6) Schaltpunkte umschalten Nur wenn Umschaltung aktiviert ist (Function: 13) Beispiel: Bei Preselect = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen f < 900 Hz eine Unterdrehzahl und bei Frequenzen f > 1100 Hz eine Überdrehzahl erkannt.
Überwachungsfunktionen 11.8. Frequenz > 0 Hz (Switch Mode = 7) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 7 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz größer 0 Hz (f > 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt. Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn eine Frequenz kleiner als 0 Hz (f <...
Seite 98
Überwachungsfunktionen Beispiel: Der Übergang von einer negativen Frequenz zu einer positiven Frequenz bewirkt eine sofortige Änderung des Ausgangsstatus. Nur beim Übergang von einer positiven Frequenz zu Null wird der Ausgang erst nach Ablauf der Stillstandzeit geändert. Dok. Nr. R60719 DE - 92...
Überwachungsfunktionen 11.9. Frequenz < 0 Hz (Switch Mode = 8) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 8 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz kleiner 0 Hz (f < 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt. Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn eine Frequenz höher als 0 Hz (f >...
Seite 100
Überwachungsfunktionen Beispiel: Der Übergang von einer positiven Frequenz zu einer negativen Frequenz bewirkt eine sofortige Änderung des Ausgangsstatus. Nur beim Übergang von einer negativen Frequenz zu Null wird der Ausgang erst nach Ablauf der Stillstandzeit geändert. Dok. Nr. R60719 DE - 94...
Überwachungsfunktionen Takterzeugung für gepulste Rücklesung (Switch 11.10. Mode = 9) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 9 gesetzt ist, wird ein Takt bzw. ein invertierter Takt mit bestimmter Frequenz am Ausgang ausgegeben. Hier muss der Output Mode dieses Ausgangs auf Null gesetzt werden. Die Takt- Ausgänge unterscheiden sich zueinander in ihrer Frequenz.
Überwachungsfunktionen STO/SBC/SS1 durch Eingang (Switch Mode = 10) 11.11. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 10 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine STO, SBC oder eine SS1 Funktion zugeordnet. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den „Matrix“ Parameter zugeordnet wird.
Seite 103
Überwachungsfunktionen Wichtig: Erst durch die Beschaltung des SMC2 (8.SMC2.2SA.241) Ausgangs mit dem entsprechenden Stellglied wird daraus die Sicherheitsfunktion. Dok. Nr. R60719 DE - 97...
Überwachungsfunktionen STO/SBC durch Zustand (Switch Mode = 10) 11.12. Wenn ein STO durch z. B. Überdrehzahl ausgelöst werden soll, kann ein rückgekoppelter zweiter Ausgang (konfiguriert als Überdrehzahl) für als Enable-Eingang verwendet werden (Parameter „Matrix XXXX“). Eine der beiden Funktionen benötigt eine Selbsthaltung. Relevante Bemerkung Parameter...
Überwachungsfunktionen SS1 durch Eingang (Switch Mode = 10) 11.13. Eine SS1 Funktion wird erreicht, wenn die STO Funktion mit einem MIA Delay versehen wird. Nach Ablauf dieser eingestellten sicheren Verzögerungszeit wird ein STO aktiviert. Die Selbsthaltung muss hier aktiviert sein. Wird während der Verzögerungszeit das Enable Signal zurückgenommen, wird der Ausgang nicht ausgelöst.
Überwachungsfunktionen SLS durch Eingang (Switch Mode = 11) 11.14. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 11 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SLS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst drehrichtungs-unabhängig bei einer Überdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen SMS (Switch Mode = 12) 11.15. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 12 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SMS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig der Drehrichtung bei einer Überdrehzahl aus. Eine Selbsthaltung ist fest implementiert und braucht nicht zugeschalten zu werden.
Überwachungsfunktionen SDI durch Eingang (f > 0 Hz) (Switch Mode = 13) 11.16. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 13 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei positiver Frequenz aus. Eine Selbsthaltung ist fest implementiert und braucht nicht zugeschalten zu werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
Überwachungsfunktionen SDI durch Eingang (f < 0 Hz) (Switch Mode = 14) 11.17. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 14 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei negativer Frequenz aus. Eine Selbsthaltung ist fest implementiert und braucht nicht zugeschalten zu werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
Überwachungsfunktionen SSM durch Eingang (Switch Mode = 15) 11.18. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 15 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig der Drehrichtung bei einer Unterdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen SSM durch Eingang (Switch Mode = 16) 11.19. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 16 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einem Verlassen eines Frequenzbandes aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen SOS/SLI/SS2 durch Eingang (Switch Mode = 17) 11.20. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 17 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SOS/SLI/SS2 Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einer Überdrehzahl oder einem Positionsfehler aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Seite 113
Überwachungsfunktionen Relevante Eingangsfunktion Bemerkung Enable (Function: 21) Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen (Function: Aktiviert die Funktion 1-6) Dok. Nr. R60719 DE - 107...
Überwachungsfunktionen Stillstand durch Eingang (Switch Mode = 18) 11.21. Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 18 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine Stillstand Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei Stillstand aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Matrix Parameter zugeordnet wird.
Überwachungsfunktionen Reserved (Switch Mode = 19) 11.22. Dieser Switch Mode ist für Werkstestzwecke reserviert. 11.23 kein Stillstand (Switch Mode = 20) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 20 gesetzt ist, entspricht die Funktion, die des invertierten Switch Mode = 3. Die Funktion ist wie Switch Mode = 3 immer aktiv, aber der Ausgang ist nur statisch aussteuerbar.
Reaktionszeiten 12. Reaktionszeiten 12.1. Reaktionszeit des Relaisausgangs Reaktionszeit des Relais: 25 ms (max.) Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl oder Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 25 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.2. Reaktionszeit des Analogausgangs Reaktionszeit des analogen Ausgangs: 1 ms Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl bzw. Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 1 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.3. Reaktionszeit der Digitalausgänge Reaktionszeit der digitalen Ausgänge: 1 ms Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl bzw. Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 1 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
Reaktionszeiten 12.4. Reaktionszeit des Splitterausgangs Reaktionszeit des Splitterausgangs: 1 ms Die Zeiten wurden für eine Sprungfunktionen ermittelt. Bei einem Systemfehler (kritischer interner Fehler) gilt für Version 3B und höher: 85 ms + 1 ms ergibt 86 ms 12.5. Reaktionszeit bei Frequenzfehlerauswertung Reaktionszeiten bei Abriss einer Frequenz: Einstellung Sampling Time = 10 ms, Wait Time = 100 ms Für Version 3B und höher:...
Seite 120
Reaktionszeiten Div. Filter = 5 Bei Parameter „Div. %-Value“ 5 x (Sampling Time oder (1/f)) + 1x Wait Time, = 10: Reaktionszeit = 150 ms*) Bei Parameter „Div. %-Value“ 10 x (Sampling Time oder (1/f)) + 1x Wait Time, Reaktionszeit = 200 ms*) = 20: Bei Parameter „Div.
Seite 121
Reaktionszeiten Filterwirkung bei 20 % Frequenzeinbruch Div. Filter = 3 und Div. %-Value Auslösung nach 13 x (Sampling Time oder 1/f) = 20: Div. Filter = 3 und Div. %-Value Auslösung nach 4 x (Sampling Time oder 1/f) = 10: Div.
Seite 122
Reaktionszeiten Filterwirkung bei 40 % Frequenzeinbruch Div. Filter = 3 und Div. %-Value Auslösung nach 18 x (Sampling Time oder 1/f) = 40: Div. Filter = 3 und Div. %-Value Auslösung nach 9 x (Sampling Time oder 1/f) = 30: Div.
Anschluss der Eingänge 13. Anschluss der Eingänge Die Eingänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das Safety-M compact hat SIL-3 fähige HTL-Eingänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschaltet ist. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab. Relevante Bemerkung Parameter...
Anschluss der Eingänge 13.2. Anschluss: 1-polig getakteter Eingang Ein 1-poliger getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Ein 1-polig getakteter Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 1-2. Der Parameter „xINx Config“ muss auf Werte zwischen 20-35, der Parameter „Input Mode“...
Anschluss der Eingänge Einfluss auf den Safety Integrity Level (SIL): Räumlich getrennte Verlegung der Schalterzuleitungen Zwangsgeführte redundante Reihenkontakte Spezielle Schalteranschlüsse zur Verhinderung von Kurz- und Querschlüssen MTTFd Wert des Schalters 13.3. Anschluss: 2-polig nicht getakteter Eingang Ein 2-poliger nicht getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden.
Seite 126
Anschluss der Eingänge Einfluss auf den Safety Integrity Level (SIL): Räumlich getrennte Verlegung der Schalterzuleitungen Zwangsgeführte redundante Reihenkontakte Spezielle Schalteranschlüsse zur Verhinderung von Kurz- und Querschlüssen MTTFd Wert des Schalters Dok. Nr. R60719 DE - 120...
Anschluss der Ausgänge 14. Anschluss der Ausgänge Die Ausgänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das Safety-M compact hat SIL-3 fähige HTL-Ausgänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschalten. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab.
EDM-Funktion 15. EDM-Funktion Bei der EDM (External Device Monitoring) Funktion wird das fehlerhafte Schalten eines externen Relais oder Schützes durch einen Rückführkreis überwacht. Für den Rückführkreis wird ein getaktetes Ausgangssignal über einen zwangsgeführten Relaiskontakt geführt und über einen Eingang überwacht. Das Safety-M compact muss damit einen Ausgang für die Ansteuerung der Relaisspule, einen Ausgang für die Bildung des Taktes, sowie einen Eingang für die Rücklesung des Taktes zur Verfügung stellen.
EDM-Funktion 15.1. EDM: 1 Relais, 1 Ausgang, 1 Eingang (NO) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 0 OUT1 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT2 9 OUT2 dient zur Takterzeugung Read Back OUT Invertierung (Anschluss an /OUT1 mit NO Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT1 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4)
Seite 130
EDM-Funktion Funktion: Bei normaler Drehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit HIGH angesteuert, so dass das externe Relais angezogen ist. Bei Überdrehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit LOW angesteuert und das externe Relais fällt ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt schließt, wenn das Relais angesteuert wird und leitet den Takt zum Eingang weiter.
EDM-Funktion 15.2. EDM: 1 Relais, 1 Ausgang, 1 Eingang (NC) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 0 OUT1 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT2 9 OUT2 dient zur Takterzeugung Read Back OUT Keine Invertierung (Anschluss an /OUT1 mit NC Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT1 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4)
Seite 132
EDM-Funktion Funktion: Bei normaler Drehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit HIGH angesteuert, so dass das externe Relais angezogen ist. Bei Überdrehzahl wird der digitale Ausgang /OUT1 mit LOW angesteuert und das externe Relais fällt ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt öffnet, wenn das Relais angesteuert wird und unterbricht den Takt zum Eingang.
EDM-Funktion 15.4. EDM: 2 Relais, 2 Ausgänge, 1 Eingang (NC, NO) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 9 OUT1 dient zur Takterzeugung Switch Mode OUT2 0 OUT2 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT3 0 OUT3 detektiert Überdrehzahl Read Back OUT Invertierung oder keine Invertierung je nach Hilfskontaktart IN2 Function 18/19 Funktionsausgang OUT2 oder OUT3 (Überdrehzahl)
Seite 136
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis-Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden in Reihe geschalten und auf einen Eingang geführt. Da das Schaltverhalten beider Ausgänge gleich sein muss, kann der Parameter „IN2 Function“...
EDM-Funktion 15.5. EDM: 2 Relais, 2 Ausgänge, 2 Eingänge (NC) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 9 OUT1 dient zur Takterzeugung Switch Mode OUT2 0 OUT2 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT3 0 OUT3 detektiert Überdrehzahl Read Back OUT keine Invertierung (Anschluss mit NC Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT2 (Überdrehzahl) IN2 Config...
Seite 138
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis-Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden jeweils auf einen eigenen Eingang geführt. Die GND Leitungen der Relais müssen unabhängig sein.
EDM-Funktion 15.6. EDM: 2 Relais, 2 Ausgänge, 2 Eingänge (NO) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 9 OUT1 dient zur Takterzeugung Switch Mode OUT2 0 OUT2 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT3 0 OUT3 detektiert Überdrehzahl Read Back OUT Invertierung (Anschluss mit NO Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT2 (Überdrehzahl) IN2 Config...
Seite 140
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis-Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden jeweils auf einen eigenen Eingang geführt. Die GND Leitungen der Relais müssen unabhängig sein.
EDM-Funktion 15.7. EDM: 2 Relais, 2 Ausgänge, 2 Eingänge (NO, NC) Parameter Wert Beschreibung Switch Mode OUT1 9 OUT1 dient zur Takterzeugung Switch Mode OUT2 0 OUT2 detektiert Überdrehzahl Switch Mode OUT3 0 OUT3 detektiert Überdrehzahl Read Back OUT Invertierung (Anschluss mit NO, NC Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang OUT2 (Überdrehzahl) IN2 Config...
Seite 142
EDM-Funktion Funktion: Hier werden zwei unabhängige Ausgänge /OUT2 und /OUT3 verwendet, die in Bezug auf ihr Schaltverhalten identisch programmiert sind. Die Basis-Funktion entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden jeweils auf einen eigenen Eingang geführt. Die GND Leitungen der Relais müssen unabhängig sein.
EDM-Funktion 15.8. EDM: Beschaltungarten des Relay Out X1 Parameter Wert Beschreibung Switch Mode REL1 detektiert Überdrehzahld REL1 Switch Mode OUT2 dient zur Takterzeugung OUT2 Read Back OUT 16 Invertierung (Anschluss an REL2 mit NO Kontakt) IN2 Function Funktionsausgang REL1 (Überdrehzahl) IN2 Config Taktausgang OUT2 (Anschluss an X10/4) Input Mode...
Seite 144
EDM-Funktion Funktion: Bei normaler Drehzahl ist der Relais Ausgang an X1 geschlossen, so dass das externe Relais angezogen ist. Bei Überdrehzahl wird der Relais Ausgang an X1 geöffnet und das externe Relais fällt ab. Der zwangsgeführte Hilfskontakt des externen Relais schließt, wenn der Relais Ausgang an X1 geschlossen wird und leitet den Takt zum Eingang weiter.
Seite 145
EDM-Funktion Beschaltungsart für SIL3: Beschaltungsart für SIL2: Dok. Nr. R60719 DE - 139...
Seite 146
Kübler Group Fritz Kübler GmbH Schubertstraße 47 D-78054 Villingen-Schwenningen Germany Phone: +49 7720 3903-0 Fax: +49 7720 21564 info@kuebler.com www.kuebler.com...
Seite 291
EDM Function Configuration of SIL3: Configuration of SIL2: Doc. # R60719 EN - 139...
Seite 292
Kübler Group Fritz Kübler GmbH Schubertstraße 47 D-78054 Villingen-Schwenningen Germany Phone: +49 7720 3903-0 Fax: +49 7720 21564 info@kuebler.com www.kuebler.com...
Seite 459
Kübler Group Fritz Kübler GmbH Schubertstraße 47 D-78054 Villingen-Schwenningen Allemande Tél.: +49 7720 3903-0 Fax: +49 7720 21564 info@kuebler.com www.kuebler.com...