BLEMO ER50 Betriebsanleitung
Gruppe 16: Systemsteuerung
In dieser Gruppe werden eine Reihe von Systemverriegelungen, Rücksetzungen
und Freigaben festgelegt.
Code Beschreibung
1601 FREIGABE
Wählt die Quelle des Freigabesignals aus.
0 = KEINE AUSWAHL – Der ER50 kann ohne externes Freigabesignal gestartet werden.
1 =
1 – Legt Digitaleingang
DI
• Dieser Digitaleingang muss für die Freigabe geschlossen werden.
• Wenn die Spannung abfällt und diesen Digitaleingang öffnet, lässt der ER50 den Motor bis zum Stillstand
austrudeln und fährt nicht an, solange kein neues Freigabesignal gegeben wird.
2...6 =
2...
6 – Legt Digitaleingänge
DI
DI
• Siehe oben
1.
DI
7 =
– Das Feldbus-Befehlswort ist die Quelle für das Freigabesignal.
KOMM
• Bit 6 in Befehlswort 1 (Parameter 0301) aktiviert das Freigabesignal.
• Einzelheiten hierzu siehe Feldbus-Benutzerhandbuch.
-1 =
1(
) – Legt den invertierten Digitaleingang
DI
INV
• Dieser Digitaleingang muss für das Freigabesignal geöffnet werden.
• Wenn dieser Digitaleingang geschlossen wird, lässt der ER50 den Motor bis zum Stillstand austrudeln und startet
nicht, solange kein erneutes Freigabesignal gegeben wird.
-2...-6 =
2(
)...
DI
INV
• Siehe
1(
) oben.
DI
INV
1602 PARAMETERSCHLOSS
Legt fest, ob Parameterwerte über die Steuertafel geändert werden können.
• Dieses Schloss sperrt nicht die durch Makros veranlassten Parameteränderungen.
• Dieses Schloss sperrt nicht die durch Feldbuseingänge veranlassten Parameteränderungen.
• Dieser Parameterwer kann nur geändert werden,wenn das richtige Passwort eingegeben wird. Siehe Parameter
1603,
PASSWORT
0 =
– Über die Steuertafel sind keine Parameteränderungen möglich.
GESPERRT
• Das Schloss kann durch Eingabe des gültigen Passwortes unter Parameter 1603 geöffnet werden.
1 =
– Über die Steuertafel sind Parameterwertänderungen möglich.
OFFEN
2 =
NICHT GESICHERT
werden.
• Parameter 1607
1603 PASSWORT
Durch Eingabe des korrekten Passwortes kann das Parameterschloss geöffnet werden.
• Siehe oben Parameter 1602.
• Mit Passwort 358 kann der Wert von Parameter 1602 einmal geändert werden.
• Diese Eingabe wird automatisch wieder auf 0 gesetzt.
1604 FEHL QUIT AUSW
Wählt die Quelle für die Fehlerquittierung aus. Das Signal setzt den ER50 nach einem Fehler zurück, wenn die
Fehlerursache beseitigt ist.
0 =
– Die Fehlerquittierung erfolgt über die Tastatur.
TASTATUR
• Mit Hilfe der Steuertafel können Fehler immer quittiert werden.
1 =
1 – Legt Digitaleingang
DI
• Durch Aktivierung des Digitaleingangs wird der ER50 zurückgesetzt.
2...6 =
2...
6 – Legt Digitaleingänge
DI
DI
• Siehe oben
1.
DI
7 =
/
– Legt einen Stop-Befehl als Quelle für die Fehlerquittierung fest.
START
STOP
• Diese Option darf nicht verwendet werden, wenn die Feldbus-Kommunikation die Befehle für Start, Stop und
Drehrichtung gibt.
8 =
– Legt den Feldbus als Quelle für die Fehlerquittierung fest.
KOMM
• Das Befehlswort wird über die Feldbus-Kommunikation bereit gestellt.
• Bit 4 in Befehlswort 1 (Parameter 0301) setzt den ER50 zurück.
-1 =
1(
) – Legt einen invertierten Digitaleingang
DI
INV
• Durch Deaktivierung des Digitaleingangs wird der ER50 zurückgesetzt.
-2...-6 =
2(
)...
DI
INV
DI
• Siehe
1(
) oben.
DI
INV
1 für das Freigabesignal fest.
DI
2...
DI
6(
) – Legt die invertierten Digitaleinänge
DI
INV
.
– Parameterwerte können über die Steuertafel geändert, aber nicht im Festspeicher abgelegt
auf 1 (
PARAM SPEICHERN
1 als Quelle für die Fehlerquittierung fest.
DI
2...
DI
6(
) – Legt einen invertierten Digitaleingang
INV
6 für das Freigabesignal fest.
DI
1 als Quelle für das Freigabesignal fest.
DI
2...
DI
) einstellen zum Speichern der geänderten Parameterwerte.
SAVE
6 als Quellen für die Fehlerrücksetzung fest.
DI
1 als Quelle für die Fehler-Quittierung fest.
DI
2...
DI
6 als Quelle für das Freigabesignal fest.
DI
6 als Quelle für die Fehler-Quittierung fest.
DI
Parameterbeschreibungen
93