2.4
2.4 Sicherheits- und
Regeleinrichtungen
Die WW-WP ist mit folgenden Sicherheitseinrichtungen ausge-
rüstet:
Hochdruckpressostat (HD)
Der Hochdruckpressostat schützt die Wärmepumpe vor unzuläs-
sig hohem Betriebsdruck im Kältemittelkreislauf. Im Störfall
schaltet der Pressostat die Wärmepumpe ab. Die Wiederein-
schaltung der Wärmepumpe erfolgt automatisch nach Druckab-
senkung im Kältemittelkreislauf.
Sicherheitstemperaturbegrenzer für Heizstab
(STB)
Der STB schützt die Warmwasserinstallation vor unzulässiger
Temperaturerhöhung.
Bei Überschreitung des eingestellten Schaltwertes (99 °C) wird
der Heizstab abgeschaltet.
Eine Wiedereinschaltung des Heizstabes ist erst möglich, wenn
die Warmwassertemperatur auf ≤ 90 °C abgesunken ist und da-
nach der Rückstellknopf (siehe Bild) am STB gedrückt wird (darf
nur von fachkundigen Personen erfolgen!).
Die WW-WP ist weiter mit folgenden Regel- und Steuerungsein-
richtungen ausgerüstet:
Temperaturregler für Heizstab (TR)
Der Temperaturregler für den Heizstab regelt die Warmwasser-
temperatur bei Heizstabbetrieb. Die Maximaltemperatur dieses
Regler ist werkseitig auf 65 °C eingestellt (der Regler ist gemein-
sam mit dem STB in einem Gehäuse untergebracht). Eine Ände-
rung der Temperatureinstellung ist mittels geeignetem Werkzeug
möglich (siehe Abb.). Die Veränderung dieser Einstellung darf
nur durch fachkundige Personen erfolgen!
Im Automatikbetrieb (Aktivierung über Lufttemperaturthermostat)
wird das Wasser durch den Heizstab bis zum eingestellten Soll-
wert (am Temperaturregler-Wärmepumpe) erwärmt. Zur Mini-
mierung der Betriebsdauer des Heizstabes wird im Vergleich
zum reinen Wärmepumpenbetrieb ein kleineres Speichervolu-
men aufgeheizt. Im manuell eingeschalteten Permanentbetrieb
wird das Warmwasser bis zur eingestellten Maximaltemperatur
des Heizstabreglers erwärmt. Der Heizstab kann optional auch
extern zugeschalten werden (siehe Pkt. „elektrischer An-
schluss"), das Wasser wird mit dieser Schaltung wieder bis zur
eingestellten Maximaltemperatur des Heizstabreglers erwärmt.
D-4
Temperaturregler-Wärmepumpe
Die Temperaturkontrolle im Warmwasserspeicher und die Rege-
lung für den Verdichterbetrieb übernimmt der Temperaturregler.
Dieser erfasst durch einen Fühler die Wassertemperatur und re-
gelt diese in Abhängigkeit vom eingestellten Sollwert. Die Ein-
stellung des gewünschten Temperaturniveaus (Sollwert) erfolgt
über den Drehknopf an der Bedienblende.
Lufttemperaturthermostat
Der Fühler dieses Thermostaten erfasst die Temperatur in der
WW-WP direkt vor dem Verdampfer (Luftansaugtemperatur). Bei
einer Unterschreitung des fest eingestellten Schaltwertes
(8 ±1,5 °C, Rückschaltwert 3 K) wird die Warmwasserbereitung
automatisch vom Wärmepumpenbetrieb auf Heizstabbetrieb um-
geschaltet.
3
Lagerung und Transport
3.1 Allgemein
Grundsätzlich ist die WW-WP verpackt und stehend ohne Wass-
erfüllung zu lagern bzw. zu transportieren. Für kurze Wege ist
eine Schräglage bis 45° bei vorsichtigem Transport erlaubt. So-
wohl beim Transportieren als auch bei der Lagerung sind Umge-
bungstemperaturen von -20 bis +60 °C zulässig.
3.2 Transport mit Gabelstapler
(oder Hubwagen)
Für den Transport mit Gabelstaplern muss die WW-WP auf der
Palette montiert bleiben. Die Hubgeschwindigkeit ist klein zu hal-
ten. Bedingt durch die Kopflastigkeit muss die WW-WP gegen
Umfallen gesichert werden. Um Schaden zu vermeiden, hat das
Absetzen der WW-WP auf einer ebenen Fläche zu erfolgen.
3.3 Transport von Hand
Für den Transport von Hand kann im unteren Bereich die Holz-
palette verwendet werden. Mit der Zuhilfenahme von Seilen oder
Tragegurten (diese können um den Speichermantel gelegt und
an den Wasserrohrnippeln fixiert werden) kann eine zweite oder
dritte Trageposition bestimmt werden. Bei diesem Transportvor-
gang (auch bei Transport mit Sackkarre) ist darauf zu achten die
max. zul. Schräglage von 45° nicht zu überschreiten (siehe Bild).
Lässt sich der Transport in Schräglage nicht vermeiden, sollte
die WW-WP (Schalter „Wärmepumpe") frühestens eine Stunde
nach Aufstellung in ihrer endgültigen Position in Betrieb genom-
men werden.