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Heizungsseitiger Anschluss; Wanddurchführung - Dimplex La 8As Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
2.2.1
Luftkurzschluss
Die Aufstellung der Wärmepumpe muss so erfolgen, dass die
durch Wärmeentzug abgekühlte Luft frei ausgeblasen wird. Bei
einer wandnahen Aufstellung darf der Ausblas nicht in Richtung
der Wand erfolgen.
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da
sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem
Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugt wird.
2.2.1

Heizungsseitiger Anschluss

Der Anschluss an die Heizung im Haus ist mit zwei wärmege-
dämmten Rohren herzustellen. Empfohlen werden vorkonfektio-
nierte Heizwasserverbindungsleitungen, bestehend aus zwei fle-
xiblen Rohren für Vor- und Rücklauf in einem Mantelrohr mit
einer integrierten Wärmedämmung aus PE-Schaum, inkl. vor-
konfektioniertem 90°-Bogen für den einfachen und schnellen An-
schluss an der Wärmepumpe.
Das Mantelrohr wird frostfrei im Erdreich verlegt und durch einen
Wanddurchbruch in den Heizungskeller geführt.
HINWEIS
Rohrgrabentiefe entsprechend der Geländenutzung anpassen! Empfoh-
len wird eine Überdeckung der Rohrleitung von 80cm (Frostsicherheit).
Im belasteten befahrbaren Bereich Belastungsklasse SWL 60 gewährleis-
ten.
In einem oder zwei seperaten Schutzrohren (z.B. KG-Rohr, Min-
destdurchmesser DN 70) erfolgt die Verlegung der Stromversor-
gung (Steuer- und Lastleitung).
HINWEIS
Die Entfernung zwischen Gebäude und Wärmepumpe hat Einfluss auf
den Druckverlust und die Wärmeverluste der Verbindungsleitungen und
muss bei der Auslegung der Umwälzpumpe und der Dämmstärken be-
rücksichtigt werden. Leitungslängen über 30m sind abzulehnen!
2.2.2
Wanddurchführung
Direkte Durchführung in trockenem Bereich:
Abb. 2.3: Skizze direkte Mauerdurchführung
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| PHB Wärmepumpen für Heizung und Warmwasserbereitung | 07.2009
Abb. 2.2: Empfohlene Mindestabstände für Wartungsarbeiten
HINWEIS
Die Mindestabstände für Wartungsarbeiten sind den jeweiligen Monta-
geanweisungen zu entnehmen.
Die Anschlüsse der Wärmepumpe werden nach unten aus dem
Gerät geführt. Die Lage der Heizleitungen und des Kondensat-
ablaufs ist den jeweiligen Fundamentplänen der Maßbilder
(siehe Kap. 2.8 auf S. 67) zu entnehmen.
HINWEIS
Zur Montageerleichterung empfiehlt es sich, bei der Verwendung ge-
dämmter Fernwärmeleitungen diese am Grundrahmen der Wärmepumpe
enden zu lassen und den Anschluss zur Wärmepumpe über flexible
Schläuche herzustellen.
Die Durchführung in das Gebäude erfolgt mit Isolierung und
Mantelrohr. Die Abdichtung des Gebäudes ist möglich mit einer
der Heizwasserverbindungsleitung angepassten
direkten Durchführung im trockenen Bereich
Dichtmanschette
gegen
(DIN 18337)
Mauerdichtflansch gegen drückendes Wasser (DIN 18336)
HINWEIS
Bei gemauerten Wänden sind die Hauseinführungen gegen eindringen-
des Wasser mit einem bituminösen Schutzanstrich abzudichten. Zur Ab-
dichtung gegen drückendes Wasser ist die Hausdurchführung (Flansch)
zusätzlich durch ein Futterrohr zu stabilisieren.
Indirekte Durchführung mit Dichtmanschette
gegen nicht drückendes Wasser
Abb. 2.4: Skizze Mauerdurchführung nicht drückendes Wasser
Luft/Wasser-Wärmepumpe
nicht
drückendes
Wasser
www.dimplex.de

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