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Rechnerische Ermittlung Der Temperaturspreizung; Temperaturspreizung In Abhängigkeit Der Wärmequellentemperatur; Überströmventil; Einstellung Überströmventil - Dimplex La 8As Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Einbindung der Wärmepumpe in das Heizsystem
8.3.1

Rechnerische Ermittlung der Temperaturspreizung

Bestimmen der momentanen Heizleistung der Wärme-
pumpe aus den Heizleistungskurven bei durchschnittlicher
Wärmequellentemperatur.
Berechnung der erforderlichen Spreizung über den in den
Geräteinformationen
angegebenen
durchsatz.
HINWEIS
Tabellenwerte für die erforderliche Temperaturspreizung in Abhängigkeit
der Wärmequellentemperatur sind Kap. 8.3.2 auf S. 201 zu entnehmen.
8.3.2
Temperaturspreizung in Abhängigkeit der Wärmequellentemperatur
Die Heizleistung der Wärmepumpe ist abhängig von der Wärme-
quellentemperatur. Insbesondere bei der Wärmequelle Außen-
luft ist die von der Wärmepumpe erzeugte Heizleistung stark von
der aktuellen Wärmequellentemperatur abhängig.
Die maximale Temperaturspreizung in Abhängigkeit der Wärme-
quellentemperatur ist den folgenden Tabellen zu entnehmen.
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Wärmequellen-
Max. Temperaturspreizung zwischen
temperatur
Heizungsvor- u. Rücklauf
von
bis
1 Verdichter
-20 °C
-15 °C
-14 °C
-10 °C
-9 °C
-5 °C
-4 °C
0° C
1 °C
5 °C
6 °C
10 °C
11 °C
15 °C
16 °C
20 °C
21 °C
25 °C
26 °C
30 °C
31 °C
35 °C
Tab. 8.1: Wärmequelle Außenluft (Temperatur am Wärmepumpenmanager
ablesbar!), 1-Verdichterbetrieb
8.3.3
Überströmventil
Bei Anlagen mit einem Heizkreis und gleichmäßigen Volumen-
strömen im Verbraucherkreis kann mit der Heizungsumwälz-
pumpe Hauptkreis (M13) die Wärmepumpe und das Heizsystem
durchströmt werden (siehe Abb. 8.28 auf S. 221).
Bei Einsatz von Raumtemperaturreglern führen die Heizkörper-
bzw. Thermostatventile zu schwankenden Volumenströmen im
Verbraucherkreis. Ein im Heizungsbypass – nach der ungeregel-
ten Heizungspumpe Hauptkreis (M13) – eingebautes Überström-
ventil muss diese Volumenstromänderungen ausgleichen.
Bei steigendem Druckverlust im Verbraucherkreis (z.B. durch
schließende Ventile) wird ein Teilvolumenstrom über den Hei-
zungsbypass geleitet und sichert den Mindestheizwasserdurch-
fluss durch die Wärmepumpe.
HINWEIS
In Verbindung mit einem Überströmventil dürfen elektronisch geregelte
Umwälzpumpen, die bei steigendem Druckverlust den Volumenstrom re-
duzieren, nicht eingesetzt werden.
www.dimplex.de
Mindestheizwasser-
2 Verdichter
4K
2
5K
2,5
6K
3
7K
3,5
8K
4
9K
4,5
10K
5
11K
5,5
12K
6
13K
6,5
14K
7
Beispiel Luft/Wasser-Wärmepumpe:
Wärmeleistung
WP
Spez. Wärmekapazität von Wasser: 1,163 Wh/kg K
Erforderlicher Mindestheizwasserdurchfluss:
z.B. V = 1000 l/h = 1000 kg/h
Erforderliche Spreizung:
Sole/Wasser-Wärmepumpe
Wärmequellen-
temperatur
von
bis
-5° C
0 °C
1 °C
5 °C
6 °C
9 °C
10 °C
14 °C
15 °C
20 °C
21 °C
25 °C
Tab. 8.2: Wärmequelle: Erdreich, 1-Verdichterbetrieb
Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Wärmequellen-
temperatur
von
bis
7° C
12 °C
13 °C
18 °C
19 °C
25 °C
Tab. 8.3: Wärmequelle: Grundwasser, 1-Verdichterbetrieb
Einstellung Überströmventil
Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Betrieb je nach
Nutzung geschlossen sein können, so dass der für den
Wasserdurchsatz ungünstigste Betriebszustand vorliegt.
Dies sind in der Regel die Heizkreise der Räume auf der
Süd- und Westseite. Mindestens ein Heizkreis muss geöff-
net bleiben (z.B. Bad).
Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der
aktuellen Wärmequellentemperatur die in Kap. 8.3.2 auf
S. 201 angegebene maximale Temperaturspreizung zwi-
schen Heizungsvor- und rücklauf ergibt. Die Temperatur-
spreizung ist möglichst nahe an der Wärmepumpe zu mes-
sen.
HINWEIS
Ein zu weit geschlossenes Überströmventil stellt den Mindestheizwasser-
durchsatz durch die Wärmepumpe nicht sicher.
Ein zu weit geöffnetes Überströmventil kann dazu führen, dass einzelne
Heizungskreise nicht mehr ausreichend durchströmt werden.
07.2009 | PHB Wärmepumpen für Heizung und Warmwasserbereitung |
= 10,9 kW bei A10/W35
Max. Temperaturspreizung zwi-
schen Heizungsvor- u. Rücklauf
10K
11K
12K
13K
14K
15K
Max. Temperaturspreizung zwi-
schen Heizungsvor- u. Rücklauf
10K
11K
12K
8.3.3
201

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