Reinigung und Desinfektion
HINWEIS
Beachten Sie die Warnungen und Anweisungen des Desinfektionsmittelherstellers. Wenn Sie
sich über die Eigenschaften eines Desinfektionsmittels nicht sicher sind, verwenden Sie
es nicht.
Halten Sie alle elektrischen Kontakte und Stecker trocken. Wischen Sie um Buchsen herum,
keinesfalls über diese hinweg.
Spezielle Anweisungen für bestimmte Teile finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Arten von Desinfektionsmitteln
Die folgenden Arten von Desinfektionsmitteln sind für fast alle Oberflächen des Systems geeig-
net. Die folgende Tabelle enthält auch Einschränkungen, die für bestimmte Oberflächen (Kunst-
stoff, Metall) gelten. Einschränkungen für bestimmte Bauelemente werden in den folgenden
Abschnitten behandelt.
Typ
Isopropanol
Alkohol
Chlorhexidin
Chlor
Quartäre Ammoniumverbindun-
gen (QAT)
CombiDiagnost R90 Version 1.1
Inhaltsstoffe
Isopropanol, bis zu 70 %
Gemische aus Ethanol, Propanol
und Isopropanol mit Wasser (ins-
gesamt bis zu 70 %)
Chlorhexidinglukonat oder -chlo-
rid (0,5 % in 70 % Ethanol)
250 ppm in Wasser
Didecyldimethylammoniumchlo-
rid (DDAC), Benzalkoniumchlorid
(BAC) oder vergleichbar, < 1 %
in Wasser, ggf. gemischt mit Al-
kohol
Wartung, Reinigung und Entsorgung
Hinweise
Manche Kunststoffe reagieren empfindlich
auf Alkohol. Für diese Kunststoffe sollte der
Alkoholanteil möglichst gering sein.
Konzentrationen > 500 ppm können Metall-
oberflächen angreifen und dürfen für derar-
tige Oberflächen nicht verwendet werden.
Quartäre Ammoniumverbindungen und Ami-
ne verbleiben nach der Desinfektion auf den
Oberflächen. Rückstände müssen deshalb re-
gelmäßig durch eine Reinigung entfernt wer-
den. Die Rückstände können mit bestimmten
Reinigungsmitteln oder Aldehyden reagieren
und einen Belag bilden, der sich schwer ent-
fernen lässt. Displays können durch die Rück-
stände matt werden. Deshalb sollten quartä-
re Ammoniumverbindungen und Amine
nicht zur Reinigung von Bildschirmen und
Displays verwendet werden.
Bei bestimmten Kunststoffen kann der Kon-
takt mit quartären Ammoniumverbindun-
gen und Aminen zu Rissbildung führen (sie-
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