4.4
Einbindung in die elektrische Steuerung
4.4.1
Zeitlicher Verlauf der OSSD-Tests
8018753/1MCA/2024-09-20 | SICK
Irrtuemer
S
ar
Abb. 3: Gesicherter Ausschaltabstand S
•
Typischer Einschaltabstand
Wenn sich der Betätiger dem Sensor nähert, wechseln die OSSDs üblicherweise
bereits in den EIN-Zustand, bevor der Betätiger den gesicherten Einschaltabstand
S
erreicht. Der typische Einschaltabstand ist von den Umgebungsbedingungen
ao
abhängig.
Die exakten Werte der Schaltabstände sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig.
Verwandte Themen
•
„Schaltabstände", Seite 44
Sie müssen bei der Einbindung des Sicherheitsschalters in die elektrische Steuerung
Folgendes berücksichtigen.
Voraussetzung zur Verwendung
•
Die Sicherheitszuhaltung darf nicht auf elektrischem Wege umgangen werden,
z. B. durch Überbrücken der Kontakte. Sie müssen gegebenenfalls Maßnahmen
ergreifen, um dies zu verhindern.
•
Die angeschlossene Steuerung und alle für die Sicherheit verantwortlichen Geräte
müssen dem geforderten Performance Level und der geforderten Kategorie ent‐
sprechen (z. B. gemäß ISO 13849-1).
•
Das Gesamtkonzept der Steuerung, in die das Gerät eingebunden wird, muss
gemäß ISO 13849-2 validiert werden.
•
Die Eingänge einer angeschlossenen Auswerteeinheit müssen plusschaltend
(PNP) sein, da die beiden Ausgänge des Sicherheitsschalters im eingeschalteten
Zustand einen Pegel der Versorgungsspannung liefern.
Das Gerät testet die OSSDs zur Selbstdiagnose in regelmäßigen Zeitabständen. Dazu
schaltet das Gerät jedes OSSD kurzzeitig in den AUS-Zustand und prüft, ob dieser
Kanal in dieser Zeit spannungsfrei ist.
Stellen Sie sicher, dass die Steuerung der Maschine nicht auf diese Testpulse reagiert
und die Maschine nicht abschaltet.
PROJEKTIERUNG
ar
B E T R I E B S A N L E I T U N G | STR1
4
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