ist. Die Angaben der Karabinerverwendung einhalten. Die Hülle des Energieabsorbers [1] muss geschlossen bleiben.
Benutzern, die weniger als 50 kg (Gesamtgewicht ohne Ausrüstung) oder mehr als 100 Kg wiegen (Gesamtgewicht
einschließlich Ausrüstung) wird der Aufstieg in der Seilschaft empfohlen. In diesem Fall muss der Benutzer jedoch
unbedingt mit der Seilschaft-Aufstiegstechnik vertraut sein.
Stürze:
Ÿ Klettersteigausstattung mit Aufreißfalldämpfer [A]: wenn im Fall eines Sturzes das am Gurt angenähte gelbe Etikett
aus der Hülle des Energieabsorbers [1] (Abb.10[A]) austritt, darf die Klettersteigausstattung keinesfalls
weiterverwendet werden. Um den Aufstieg unter Sicherheitsbedingungen zu Ende zu bringen muss der Benutzer eine
andere Klettersteigausstattung verwenden oder in einer Seilschaft abgesichert werden.
Ÿ Klettersteigausstattung mit mitlaufendem Falldämpfer [B]: im Fall eines Sturzes kontrollieren, dass die Ausstattung
nicht beschädigt wurde und das Bremsseil [7] wieder in die ursprüngliche Lage im Metalldämpfer [6] (Abb.10[B])
bringen: die Leine darf nach Beendigung des Aufstiegs nicht weiterverwendet werden.
Karabiner: Die Karabiner müssen wie in Tabelle A und Abb. 5-6 angezeigt eingesetzt werden. Für Vortex wird die
Montage des O-Rings in Abb.7 beschrieben. Für Matrix Comp wird die Montage des Karstops in Abb.8 beschrieben.
Achtung: gewisse Situationen können die Bruchfestigkeit des Karabiners beeinträchtigen (fig.6b).
KONTROLLE
Überprüfen, dass der Energieabsorber [1] in der ursprünglichen Konfiguration vorliegt, wie in Abb.11 dargestellt.
Während des Gebrauchs muss der Kontakt des Gurts mit scharfen Kanten vermieden werden, um eine wesentliche
Beeinträchtigung der Festigkeit oder das Auftreten von Rissen zu vermeiden. Feuchtigkeit, Frost, Einwirkung von UV-
Strahlen und Alterungserscheinungen tragen ebenfalls zur Minderung der Festigkeit des Gurts bei.
Ein Karabiner verliert mehr als die Hälfte seiner Widerstandsfähigkeit, wenn der Schnapper offen ist (siehe Tabelle A). Es
empfiehlt sich deshalb, vor der Benutzung das einwandfreie Schließen des Schnappers zu kontrollieren, d.h.:
Ÿ das Nicht-Zurückprallen des Schnappers [9] am Karabinerkörper [8] beim Schließen. Während der Kontrolle muss
der Schnapper [9] langsam losgelassen werden, um die Federkraft zu neutralisieren.
Ÿ Fehlerhaftes oder unvollständiges Funktionieren des Schließmechanismus des Schnappers [9]. Ein Karabiner, der
nur teilweise verriegelt werden kann, darf nicht benutzt werden. Das automatische Schließen muss vollständig und
ohne Einwirkung von außen erfolgen. Bei aggressiver Umgebung (Schlamm, Sand, Lack, Eis, Schmutzwasser usw.)
funktioniert das automatische Schließen möglicherweise nicht einwandfrei.
Wenn einer der obigen Defekte nach dem Reinigen auftritt, den Schnappermechanismus mit einem Schmiermittel auf
Silikonbasis schmieren. Hinweis: in Meeresnähe empfiehlt es sich, den Karabiner nach jeder Verwendung zu reinigen
und zu schmieren. Sollte der Defekt auch nach dem Schmieren noch anstehen, darf der Karabiner nicht weiterverwendet
werden.
ÜBERPRÜFUNG
Dieses Produkt ist neben der normalen Sichtkontrolle, die es vor, während und nach jedem Einsatz auszuführen gilt,
30