Inbetriebnahme und Wartung
6.2.1 Wartungs- und Schmierplan
Wartungsaufgabe
Schmieren
Spannkraft prüfen
Ganzreinigung / Zerlegen
Schalldämpfer reinigen /
austauschen
* Je nachdem, welches Ereignis früher eintritt.
6.2.2 Gehärtete Umkehrbacken und weiche Aufsatzbacken
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Fremdstoffe wie Rost, Zunder, Guss-Staub, feine Späne, dringen
in fast jedes Futter ein, obwohl eine optimale Abdichtung durch
die gehärtete Führungsbüchse im Durchgang sowie die
geschlossenen Grundbacken vorhanden ist. Kühlflüssigkeit
wäscht Schmiermittel weg. Deshalb muss jedes Spannfutter von
Zeit zu Zeit vollständig zerlegt, gereinigt, geschmiert und evtl. die
Dichtungsringe ausgetauscht werden. Die Zeit bis zu einer
kompletten Wartung kann je nach Schmutzeinwirkung und
Spannhäufigkeit so verschieden sein, dass eine allgemein gültige
Regel nicht aufgestellt werden kann.
Das Spannfutter bitte regelmäßig auf Dichtheit überprüfen,
indem ein Spannkraftmessgerät über einen längeren Zeitraum (>
10 min.) eingespannt wird. Dabei darf die Spannkraft nicht
abfallen. Das Prüfintervall bitte den Einsatzbedingungen des
Spannmittels anpassen, jedoch empfehlen wir spätestens alle
5.000 Spannzyklen zu prüfen.
Die angegebenen Intervalle sind Richtwerte und müssen in
Abhängigkeit von den Umgebungs- und Einsatzbedingungen und
der Benutzungshäufigkeit des eingesetzten Spannmittels vom
Betreiber angepasst werden. Um ein passendes Schmierintervall
zum jeweiligen Anwendungsfall festzulegen, wird empfohlen
eine regelmäßige Spannkraftmessung durchzuführen. Werden
nur noch 80% der maximalen Spannkraft erreicht, muss das
Spannmittel geschmiert werden. Es muss nach VDI 3106
gewährleistet sein, dass für die Anwendung eine ausreichende
Spannkraft zur Verfügung steht.
Beanspruchung
normal / Kühlmitteleinsatz
hoch / Kühlmitteleinsatz
je nach Verschmutzung
je nach Verschmutzung
Die Spitzverzahnung der Grund- und Aufsatzbacken zu den
Größen 470 – 1000 beträgt 3/32" x 90°, so dass der Verstellhub
von Zahn zu Zahn etwa 2.4 mm beträgt.
Darauf achten, dass die Aufsatzbacken zum Spannen auf der
Spitzverzahnung so eingestellt werden, dass höchstens 2/3 des
Backenhubes ausgefahren werden müssen (Spannreserve).
09.00 | ROTA TB2 / ROTA TB2 LH | Pneumatisches Vorderendfutter | de | 0889131
Intervall
Täglich / alle 16 Stunden*
1x je Schicht / alle 8 Stunden*
vom Betreiber festzulegen
bei Bedarf / nach 1200 Stunden
alle 2 Monate