Das Auftreten
merklicher
im Meßkreis
(spezie"
koeffizienten)
Wird möglicherweise
Erdung verursacht, weil dadurch Ausgleichströme in den
Abschirmungen der Meßkabel fließen können (Spannungs-
abfall zwischen den Schutzleiterverbindungen,
von angeschlossenen
Signalgeneratoren mit Störschutzkondensatoren)
Bedienung
Zur besseren Verfolgung der Bedienungshinweise ist das
am Ende der An eitung
k appbar, so daß es immer neben dem Anleitungstext
liegen kann.
Die Frontplatte ist, wie bei allen HAMEG-Oszilloskopen
üblich, entsprechend
den verschiedenen
Felder aufgeteilt.
Direkt unter der Strahlröhre
sich (von links nach rechts) die Einstellelemente
Helligkeit (INTENS.), Strahldrehung
und Schärfe (FOCUS). Es folgen die Strahldehnungstaste
1Ofache X-Dehnung),
(X MAG.
XIO
wahlschalter
(1kHz Oder IMHz)
O,2Vss und 2Vss) und Component-Tester.
Oben rechts
neben dem
sich der Netztastenschalter
die Ein- (on) und Aus-Stellung
Einsteileiemente
für Zeitbasis (TIME/DIV.),
(TRIG. = triggering), horizontale Strahllage (X-POS
position), Ablenkverzögerung (DELAY) und TV-Separator
(TV-SEP.) mit dazugehörigem HalbbiIdwahlschalter (FIELD
1/11
)
angebracht. Sie werden nachstehend im einzelnen
erläutert.
Unten rechts neben dem Bildschirm im Y-Feld liegen die
Vertikalverstärkereingänge
= Channel l, II) mit ihren Eingangskopplungsschaltern,
Teilerschaltern
und den
Strahllage (Y-POS. l, II
zur Invertierung
des jeweiligen
lichen
drei Tasten
für die Betriebsartumscha
Vertikalverstärker
verwendet
nachstehend
noch näher beschrieben.
Alle Details sind so ausgelegt, daß auch bei Fehlbedienung
kein größerer Schaden entstehen kann. Die Drucktasten
besitzen
im wesentlichen
solEtedaher bei Beginn der Arbeiten darauf achten, daß
keine der Tasten eingedrückt
sich nach dem jeweiligen
Der HM604 erfaßt alle Signale von Gleichspannung
einer Frequenz von mindestens 60 MHz (—3dB). Bei
sinusförmigen Vorgängen liegt die obere Grenze sogar bei
80 MHz. Alierdings ist in diesem Frequenzbereich die
vertikale Aussteuerung auf ca. 6 cm begrenzt. Die zeitli-
che Auflösung
ist unproblematisch.
bei ca. 100 MHz und der kürzesten einstellbaren
(5ns/cm) alle 2 cm ein Kurvenzug geschrieben.
Änderungenvorbehalten
Brumm-
Oder Störspannungen
bei einem
kleinen
durch Mehrfach-
verursacht
fremden
Netzgeräten,
befindllche
Frontbild
Funktionen in
(TR = trace rotation)
der Frequenz-
für den Kalibrator
Bildschirm
im X-Feld befindet
(POWER) mit Symbolen für
(off). Weiter sind hier die
Triggerung
für Kanal I und II (CH. I, CH. II
Einstellern
für
die
= Y Position). Zwei Tasten dienen
Kanals, während die rest-
werden.
Diese
nur
Nebenfunktionen.
ist. Die Anwendung
Bedarfsfall
Beispielsweise
ranz der angezeigten
richtungen nur ±3%. Alle zu messenden Größen sind
Ablenk-
daher relativ genau zu bestimmen. Jedoch ist zu berück-
sichtigen, daß sich in vertikaler Richtung ab ca. 25 MHz
der Meßfehler
ßert.
Dies
Meßverstärkers
Z.B.
etwa
10%.
gemessenen Spannungswert ca. 11% addieren. Da je-
doch
die Bandbreiten
(normalerweise
Meßwerte
definierbar.
heraus-
oberhalb
Aussteuerbarkeit
Vertikalverstärker i st so ausgelegt,daßd e Übertragung-
sgüte nicht durch eigenes Uberschwingen beeinflußt
wird.
befinden
Inbetriebnahme
für
Vor
der
ersten
spannungswähler
mit der vorliegenden
(CAL.
den! (Einstellung
Es Wird empfohlen,
Tasten zu drücken
Pfeilen
Oder Punkten
einzurasten.
obersten
Mit der roten Netztaste
gesetzt.
Betriebszustand
kein Strahl sichtbar,
Einsteller nicht genügend aufgedreht, Oder der Zeitbasis-
Generator Wird nicht ausgelöst. Außerdem
die Y-POS.-Einsteller
zu kontrollieren, 0b entsprechend den Hinweisen alle
vertikale
Knöpfe und Tasten in den richtigen Positionen
Dabei ist besonders
Ohne angelegte Meßspannung Wird die Zeitlinie nur dann
tung
der
sichtbar, wenn sich dieser Knopf in der AT-Stellung befin-
werden
det. Erscheint nur ein Punkt (Vorsicht, Einbrenngefahr!),
ist wahrscheinlich
auszulösen.
Knopf eine mittlere Helligkeit und am Knopf FOCUS die
maximale
Man
Eingangskopplung-Schiebeschalter
Stellung GD (ground = Masse) befinden. Der Eingang des
richtet
Vertikalverstärkers
sichergestellt, daß keine Störspannungen von außen die
bis zu
Fokussierung beeinflussen können. Eventuell am Y-Ein-
gang anliegende Signalspannungen werden in Stellung
nicht kurzgeschlossen.
Zur Schonung der Strahlröhre solite Immer nur mit jener
Wird
Helligkeit
Ablenkzeit
Umgebungsbeleuchtung gerade erfordern.
Die Tole-
Werte
beträgt in beiden Ablenk-
mit steigender
Frequenz ständig vergrö-
ist
durch
den Verstärkungsabfall
bedingt. Bei 40 MHz beträgt der Abfall
Man muß
daher
bei dieser
der Vertikalverstärker
zwischen
65 und 70 MHz),
in den oberen
Grenzbereichen
Hinzu
kommt,
daß
60 MHz mit steigender
der Y-Endstufe stetig abnimmt. Der
und Voreinstellungen
Inbetriebnahme
des HM604 eingestellte Spannung
Netzspannung
siehe Seite M 2).
bei Beginn der Arbeiten
und die Bedienungsknöpfe
in ihre kalibrierten
Die drei
Hebelschalter
Stellung
befinden.
POWER Wird das Gerät in Betrieb
Das aufleuchtende
an. Wird nach 10 Sekunden
ist möglicherweise
verstellt
sein.
auf den LEVEL-Knopf
die Taste X-Y gedrückt.
1st die Zeitlinie sichtbar, Wird am INTENS
Schärfe
eingestellt.
ist dann kurzgeschlossen.
gearbeitet
werden,
des
Frequenz
zum
differieren
sind
die
nicht
so exakt
wie
bereits
erwähnt,
Frequenz auch die
muß
die
am
Netz-
verglichen
wer-
keine der
mit
StellungCAL.
sollten
sich
in der
Lämpchen
zeigt den
Anheizzeit
der INTENS
können auch
Es ist dann nochmals
stehen.
zu achten.
Sie ist dann
Dabei sollte
sich der
DC-AC-GD (CH.I) In
Damit ist
die Meßaufgabe
und
M7
604-2