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Bedienung - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
des Tastteiler-Kopfes
an eine BNC-Buchse
Adapter benutzt werden,
der oft als Tastteiler-Zubehör
geliefert wird. Damit werden Masse- und Anpassungsprc»
bleme
eliminiert.
Das Auftreten merklicher Brumm- Oder Störspannungen im
Meßkreis (speziell bei einem kleinen Ablenkkoeffizienter)
Wird möglicheme•se
durch Mehrfach-Erdung verursacht,
weil dadurch Ausgleichströme
Meßkabel fließen können (Spannungsabfallnuischen den
Schutzleiterverbindungen.
nen fremden Netzgeräten, Z.B. Signalgeneratoren mit Stor-
schutzkondensatoren).

Bedienung

Zur besseren Verfolgung der Bedienungshinweise
am Ende der Anleitung befindliche Frontbild herausklapp-
bar, so daß es immer neben dem Anleitungstext
kann.
De Frontplatte ist, wie bei allen HAMEG-Osziiloskopen
üblich. entsprechend den verschiedenen Funktionen in Fel-
der aufgeteilt, Oben rechts neben dem Bildschirm im X-
Feld befindet
sich der Netz-Tastenschalter
Symbolen für die Ein- (on) und Aus-StelUng {off) und die
Netz-Anzeigeiampe. Darunter sind die beiden Drehknöpfe
für Helligkeit (INTENS.) und Schärfe (FOCUS) angebracht.
Die mit TR
trace rotation) bezeichnete Öffnurg (für
Schraubenzieher) dient zur Strahldrehung. Rechts davon
sind die Einstei!elemente für Zeitablenkung (TIME/DIV.)
Triggerung und horizontale Strahllage (X-POS.) angeord-
net. Sie werden
nachstehend
Unten rechts neben dem Bildschirm im Y-Feld tiegen die
Vertikalverstärkereingänge
Channe* 12}mit ihren Eingangskopplungsschaltern,Teiler-
schaltern und den Einstellern für die vertika:e Strahllage (Y-
POS.I, II = Y position). Die vier Tasten im Y-Feld dienen zur
Betriebsart-Umschaltung
der Vertikalverstärker. Auch sie
werden
nachstehend
noch näher beschrieben.
Direkt unter dem Bildschirm liegen Dehnungstaste
MAG. XIO = X magnificaton x10), Calibratorausgang {CAL.
0.2V u. 2 V) und das umrandete Component-Tester-Feld
mit Umschalttaste
und Steckbuchse.
Alle Details sind so ausgelegt, daß auch bei Fehlbedienung
kein größerer Schaden entstehen kann. Die Drucktasten
besitzen
im wesentlichen
nur Nebenfunktionen.
daher bei Beginn der Arbeiten darauf achten, daß keine der
Tasten eingedrückt 1st. Die Anwendung richtet sich nach
dem jeweiligen Bedarfsfall.
Der HM 203-5 erfaßt alle Signale von Gleichspannung bis zu
einer Frequenz von mindestens
förmigen Vorgängen liegt die obere Grenze sogar bei 30
Hz. Allerdings ist in diesem Frequenzbereich die vertikale
Aussteuerung
auf ca. 4-5 cm begrenzt. Die zeitliche Auflö-
Ancerungen vorbehalten
solite ein BNC-
in den Abschirmungen der
verursacht von angeschlossæ
ist das
liegen
POWER)
im einzelnen
erläutert.
für Kanal I und II (CH.I, CH.II =
Man solite
20 MHz (-3dB). Bei sinus-
sung ist unproblematisch. Beispielsweise Wird bei ca. 25
mit-
MHz und der kürzesten einstellbaren Ablenkzeit (20nsfcm)
alle 2 cm ein Kurvenzug geschrieben. Die Toleranz der
angezeigten Werte beträgt in beidenAblenkrichtungen nur
±3%. Alle zu messendenGrößensinddaherrelativgenau
zu bestimmen. Jedoch ist zu berücksichtigen, daß sich in
vertikaler Richturg abca. 6 MHz der Meßfehler mit steigen-
der Frequenzständig vergrößert. Dies ist durch den Verstär-
kungsabfall des Meßverstärkers bedingt- Bei 12 MHz
beträgt der Abfall etwa 10%. Man muß daher bei dieser Fre-
quenz zum gemessenen Spannungswert ca. 11% addie-
ren. Da jedoch die Bandbreiten der Vertikalverstärker diffe-
rieren (normalerweise zwischen 20 und 25 MHz), Sind die
Meßwerte
in den oberen Grenzbereichen
definierbar. Hinzu kommt, daß — wie bereits erwähnt —
oberhalb 20 MHz mit steigender Frequenz auch die Aus-
steuerbarkeit der Y-Endstufe stetig abnimmt. Der Vertikal-
verstärkerist so ausgelegt.daßdieÜbertragu ngsgütenicht
durcheigenesÜberschwingenbeeinflußtwird.
Inbetriebnahme und Voreinstellungen
mit
Vor der ersten Inbetriebnahme muß die am Netzspan-
nungswähler des HM203-5 eingestellte Spannung mit
der vodiegenden Netzspannung verglichen werden!
(Einstellung siehe Seite M 2).
Es Wird empfohlen, bei Beginn der Arbeiten keine der
Tasten zu drücken und die 3 Bedienungsknöpfe mit
Pfeifen in ihre calibrierte Stellung CAL, einzurasten. Die
auf fünf Knopfkappen
etwa senkrecht nach oben zeigen (Mitte des Einstellbe-
reiches).
Mit der roten Netztaste
gesetzt. Das aufleuphtende Lämpchen zeigt den Betriebs-
zustand an. Wird nach 10 Sekunden Anheizzeit
sichtbar, ist möglichervveise der INTENS.-Einsteller nicht
genügend aufgedreht, Oder der Zeitbasis-Generator Wird
nicht ausgelöst. Außerdem können auch die POS.-Einstel-
(X-
ler verstelit sein. Es ist dann nochmals zu kontrollieren, 0b
entsprechend den H inweisen alle Knöpfe und Tasten in den
richtigen Positioner steher.
Taste
AT/NORM
. zu achten. Ohne angelegte Meßspan-
nung Wird die Zeitlinie nur dann sichtbar, wenn sich diese
Taste ungedrückt in der AT-Stellung (Automatische Trigge-
rung) befindet. Erscheint nur ein Punkt (Vorsicht, Einbrenn-
gefahr!), ist wahrscheinlich die Taste X-Y gedrückt. Sie ist
dann auszulösen.
INTENS.-Knopf eine mittlere Helligkeit und am Knopf
FOCUS die maximale Schärfe eingestellt. Dabei sollte sich
der Eingangs kopplung-Schiebeschalter DC-AC-GD (CH.I) in
Stellung GD {ground — Massej befinden. Der Eingangdes
Vertikalverstärkers ist dann kurzgeschlossen. Damit ist
sichergestellt, daß keine Störspannungen von außer die
Fokussierung beeinflussen
nicht so exakt
angebrachten
Striche
POWER Wird das Gerät in Betrieb
Dabei ist besonders auf die
1st die Zeitlinie
sichtbar,
können. Eventueli am Y-Ein-
sollen
kein Strahl
Wird am
M7 203-5
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