So ist z.B. in Abb. 13-15, rechtes und mittleres Bild, die Panzerung an den Außenkanten der Schnecke
zwar abgetragen, jedoch eine Aufarbeitung noch möglich, da die stirnflächige Panzerung noch zu 20%
erhalten ist und damit der eigentliche Schneckenflügel noch nicht geschädigt wurde. Die Schnecken-
flügel in diesem Bereich besitzen ohne Panzerung eine Stärke von 10 mm, so dass mittels eines
Messschiebers die Restpanzerung recht genau ermittelt werden kann.
In Abb. 13-15 linkes Bild ist eine Schnecke dargestellt, an der die axiale Panzerung an den Flügelau-
ßenkanten komplett verschlissen ist. Außerdem ist die Flügelstärke selbst auch schon auf die Hälfte
reduziert. Eine kostenmäßig vertretbare Aufarbeitung ist in diesem Fall nicht mehr möglich, da die
Grundsteifigkeit des Schneckenflügels nicht mehr für eine ausreichende Bindung der Panzerung aus-
reichen würde. In diesem Fall ist eine neue Schnecke erforderlich
Abb. 13-15: Indizes für die Notwendigkeit der Schneckenaufarbeitung
13.6 WARTUNGS UND INSPEKTIONSINTERVALLE ZUSAMMENGEFASST
ACHTUNG
täglich:
Sichtkontrolle des Feststoffpfropfen und des Effluents
Sichtkontrolle bzgl. Dichtheit der Maschine bzw. des Getriebes
(siehe Kapitel 13.1.1 Abb.13-3 Kontrollöffnung Getriebe)
alle 250 Betriebsstunden (bzw.alle 2 Wochen):
Versorgung mit Sperrmedium (siehe Kapitel 13.1.1)
alle 1-3 Monate
Inspektion und Reinigung von Gehäuse, Sieb, Führungsschie-
nen, Kunststoffprofilschienen, Schnecke, Gehäuseschutzring
(siehe Kapitel 13.2- 13.5)
Abstreifschrauben nachstellen (siehe Kapitel 13.3-Abb.13-13)
alle 6 Monate:
Ölstand des Getriebes kontrollieren
nach 10.000 Betriebsstunden (spätestens alle 2 Jahre)
Ölwechsel Getriebemotor (Ölmenge und Sorte entnehmen Sie
bitte der Getriebe- und Motorendokumentation)
Lagerung überprüfen (Details hierzu siehe Getriebe- und Moto-
rendokumentation)
30
S
Vor jeder Inbetriebnahme das Gerät auf Betriebssicherheit überprüfen !
Betriebsanleitung für BAUER Separator Compact