Abbildung 2–2. Analyse der Post-Schock-Dauer und Post-Schock Stabilität
Details der Ventrikulären Detektion
Diese Funktion ist in den AUTOGEN-, DYNAGEN-, INOGEN-, ORIGEN-, INCEPTA-,
ENERGEN-, PUNCTUA- und TELIGEN-Geräten verfügbar.
Das Aggregat nutzt folgende Informationen, um eine angemessene Therapieabgabe zu
bestimmen:
•
Ventrikuläre Detektionsfenster
•
Dauer-Parameter
•
Redetektionsdauer und Post-Schock-Dauer
•
Ventrikuläre Episoden
•
Kriterien zur Verbesserung der ventrikulären Detektion
Ventrikuläre Detektionsfenster
Die angemessene Therapieabgabe hängt von der genauen Klassifizierung der Herzrhythmen
des Patienten ab. Um sicherzustellen, dass eine angemessene Therapie abgegeben wird,
verwendet das Aggregat Detektionsfenster zur Unterscheidung von Tachykardien.
Jede ventrikuläre Zone hat ein Detektionsfenster, das aus den 10 letzten RV-R-R-Intervallen
besteht, die das Aggregat gemessen hat. Jedes neu gemessene Intervall wird mit den für die
jeweilige Zone programmierten Frequenz-Reizschwellenwerten verglichen und im jeweiligen
Detektionsfenster entweder als schnell oder langsam (d. h. oberhalb oder unterhalb der
Frequenz-Reizschwelle) klassifiziert.
Das Aggregat bereitet sich auf eine potenzielle Episode vor, wenn es 3 aufeinanderfolgende
schnelle Intervalle zählt. Das Detektionsfenster ist erfüllt und eine Episode wird erklärt, wenn bei
10 Intervallen 8 als schnell detektiert werden. Das Detektionsfenster bleibt erfüllt, solange 6 von
10 Intervallen als schnell klassifiziert werden. Wenn die Anzahl der schnellen Intervalle unter
6 fällt, ist das Detektionsfenster der Zone nicht mehr erfüllt. Das Detektionsfenster der Zone gilt
erst dann wieder als erfüllt, wenn erneut 8 von 10 Intervallen als schnell klassifiziert werden
(Abbildung 2–3 Detektionsfenster einer ventrikulären Zone ist erfüllt auf Seite 2-14).
Tachyarrhythmiedetektion
Details der Ventrikulären Detektion
2-13