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Elektronische Störunterdrückung; Automatischer Kompassabgleich - Simrad Tp10 Handbuch

Pinnenpiloten
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5.6 Elektronische Störunterdrückung

5.6 Automatischer Kompassabgleich

TACK
TACK
TACK
TACK
Abb. 5.13 - Auto-
Kompasskalibrierung
TACK
Abb. 5.14 - Dreh-
geschwindigkeit
zu hoch
Hinweis
E04818:DE Ausgabe 1.0
Bedingt durch die große Anzahl verschiedener Hersteller und
Modelle von Navigationsausrüstungen kann Simrad keine
Garantie für den einwandfreien Betrieb und die Installation
dieser Ausrüstung übernehmen. Daher ist es notwendig, vor dem
Anschluss des Pinnenpiloten an andere Navigationsausrüstun-
gen das entsprechende Handbuch sorgfältig zu lesen und zu
überprüfen, ob eine NMEA Verbindung möglich ist.
Der Pinnenpilot ist so konstruiert, dass elektronische Störungen,
z. B. durch eine Lichtmaschine, so gering wie möglich sind.
Nach Möglichkeit sollte das Antennenkabel getrennt von ande-
ren Versorgungskabeln verlegt werden.
Vergasermotoren—wie auch einige Kühlschränke—sollten mit
Entstörern ausgerüstet werden. Ihr Fachhändler vor Ort sollte
Ihnen bei Fragen diesbezüglich behilflich sein können.
Nach der Installation des Pinnenpiloten ist es notwendig, den
internen Kompass zu kalibrieren, um Abweichungen bedingt
durch metallische oder magnetische Objekte an Bord zu kom-
pensieren.
In ruhigem Gewässer das Schiff mit einer Geschwindigkeit von
2–3 Knoten fahren. Den Pinnenpiloten auf die Pinne setzen und
im Standby-Modus das Boot auf eine Kreisbahn bringen. Ist
eine gleichmäßige Drehbewegung erreicht, die TACK Taste
drücken und halten, dann beide Pfeiltasten gleichzeitig drük-
ken, bis die BB- und StB-Kontrolllampen leuchten. Die Tasten
loslassen. Die Kompensierfunktion ist aktiviert (Abb. 5.13).
Nun einen Drehkreis und etwas darüber hinaus fahren (ca. 1
Kreis oder 450°). Blinkt die BB-Kontrolllampe, ist die Drehge-
schwindigkeit zu hoch (Abb. 5.14). Blinkt die StB-Lampe, ist
die Drehgeschwindigkeit zu niedrig. Dann muss entsprechend
das Ruder etwas verstellt werden, um die Drehgeschwindigkeit
zu berichtigen. Ist die Kompensierung positiv verlaufen, erfolgt
ein kurzes Piepen, und der Pilot schaltet automatisch in die
Standby-Funktion zurück.
Bei erfolgloser Kompensierung ertönt nach ca. 4 Minuten ein
längerer Piepton. Dann ist die Kompensierung abzubrechen,
und ein erneuter Versuch zu starten. Möglicherweise hat das
Boot durch Wellenbildung einige kräftige Schaukelbewegungen
gemacht und somit den Kompensierungsvorgang gestört, oder
die Drehzeit ist nicht korrekt gewesen.
Bedienungsanleitung
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Diese Anleitung auch für:

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