b) Antrieb mit Wirkrrichtung An-
triebsstange einfahrend FE
Beim Antrieb FE muss die Membrankammer
mit einem Stelldruck beaufschlagt sein, der
groß genug ist, das Stellventil auch bei vor-
handenem anlagenseitigen Vordruck dicht
zu schließen.
Î Wirkrichtung <<: oberer Endwert der
Sollwert 20 mA
Î Wirkrichtung <>: unterer Endwert der
Sollwert 4 mA
Der erforderliche Stelldruck ist dem Klebe-
schild des Stellungsreglers zu entnehmen
oder wird nach Kap. 5.4.2 überschlägig be-
rechnet.
Arbeitsbeginn, z. B. 20 mA
1. Eingangssignal mit mA-Geber auf
20 mA einstellen.
Nullpunktschraube (4) drehen, bis die
Kegelstange sich gerade aus der Aus-
gangslage bewegt.
2. Eingangssignal erhöhen und langsam
wieder auf 20 mA runterfahren, kontrol-
lieren, ob die Kegelstange bei genau
20 mA anfängt, sich zu bewegen.
Abweichungen an Nullpunktschraube (4)
korrigieren, durch Linksdrehen bewegt
sich die Kegelstange früher und durch
Rechtsdrehen später aus ihrer Endlage.
Endwert (Bereich), z. B. 4 mA
3. Wenn der Arbeitsbeginn eingestellt ist,
Eingangssignal mit mA-Geber auf 4 mA
fahren.
EB 8359-2
Beim Endwert von genau 4 mA muss die
Kegelstange stillstehen und damit 100 %
Hub durchfahren haben (Kegelstange mit
Hubanzeige beobachten).
4. Stimmt der Endwert nicht, so muss der
Stift (2) zur Korrektur verschoben werden.
Erneut 20 mA einstellen und die Null-
punktschraube (4) drehen, bis Kontroll-
manometer erforderlichen Stelldruck an-
zeigt.
Falls kein Manometer vorhanden ist, er-
satzweise den Arbeitsbeginn bei
19,5 mA einstellen.
5.7 Elektrischen Anschluss her-
stellen
Bei der elektrischen Installation sind die ein-
schlägigen elektrotechnischen Vorschriften
und die Unfallverhütungsvorschriften des Be-
stimmungslandes zu beachten. In Deutsch-
land sind dies die VDE-Vorschriften und die
Unfallverhütungsvorschriften der Berufsge-
nossenschaften.
WARNUNG
!
Aufheben des Explosionsschutzes durch
Fehler beim elektrischen Anschluss!
Î Klemmenbelegung einhalten!
Î Verlackte Schrauben in oder am Gehäu-
se nicht lösen!
Montage
5-11