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BRP LYNX Rave 550 2014 Betriebsanleitung Seite 25

Inhaltsverzeichnis
peln Sie dann einen Pfad vor dem Fahr-
zeug. Meistens reichen dafür wenige
Schritte aus. Lassen Sie den Motor
wieder an. Nehmen Sie stehende Hal-
tung ein, schaukeln Sie das Fahrzeug
vorsichtig und geben Sie gleichzeitig
langsam Gas. Je nachdem, ob das vor-
dere oder das hintere Ende des Fahr-
zeugs einsinkt, sollten Sie Ihre Füße
auf das jeweils gegenüberliegende En-
de der Trittbretter stellen. Legen Sie
niemals Fremdkörper unter die Rau-
pe, um sie abzustützen. Gestatten Sie
bei laufendem Motor niemandem, vor
oder hinter dem Motorschlitten zu ste-
hen. Halten Sie sich von der Raupe
fern. Berührungen mit der umlaufen-
den Raupe werden zu Verletzungen
führen.
Zugefrorene Gewässer
Das Fahren auf gefrorenen Seen oder
Flüssen kann verhängnisvoll sein. Ver-
meiden Sie Gewässer. Wenn Sie sich
in unbekanntem Gebiet befinden, er-
kundigen Sie sich bei Behörden oder
Bewohnern nach Zustand des Eises,
Zuflüssen, Abflüssen, Quellen, schnell
fließenden Strömungen oder sonsti-
gen Gefahren. Versuchen Sie niemals,
mit dem Motorschlitten auf Eis zu fah-
ren, das möglicherweise zu dünn ist,
um Sie und das Fahrzeug zu tragen.
Das Fahren mit einem Motorschlit-
ten auf Eis oder Eisflächen kann sehr
gefährlich sein, wenn Sie nicht be-
stimmte Vorsichtsmaßnahmen befol-
gen. Die Eigenart des Eises macht
eine zuverlässige Kontrolle über einen
Motorschlitten oder ein anderes Fahr-
zeug unmöglich. Die Traktion beim
Losfahren, Wenden oder Anhalten ist
viel geringer als auf Schnee. Die da-
für nötigen Strecken können sich da-
her um ein Vielfaches verlängern. Die
Richtungskontrolle ist minimal, und
unkontrollierte Drehungen sind eine
immer vorhandene Gefahr. Fahren Sie
auf Eis langsam und vorsichtig. Planen
Sie viel Platz zum Anhalten und Wen-
den ein. Dies gilt besonders am Abend
und in der Nacht.
Festgefahrener Schnee
Unterschätzen
Schnee nicht. Er kann schwer zu hand-
haben sein, weil weder die Skier noch
die Raupe besonders viel Traktion ha-
ben. Fahren Sie langsam und vermei-
den Sie starkes Beschleunigen, Brem-
sen und Wenden.
Bergauf
Es gibt zwei Arten von Hügeln: offe-
ne Hügel mit wenig Bäumen, Felsen
oder anderen Hindernissen und sol-
che, die man nur in direkter Bergfahrt
erklimmen kann. Einen offenen Hang
sollten Sie seitlich zum Hang oder in
Slalomfahrt hinauffahren. Fahren Sie
in einem Winkel zum Hang. Nehmen
Sie eine kniende Haltung ein. Verla-
gern Sie Ihr Gewicht stets hangauf-
wärts. Fahren Sie mit konstanter, si-
cherer Geschwindigkeit. Fahren Sie
so weit wie möglich in dieser Richtung
und wechseln Sie dann in den entge-
gengesetzten Hangwinkel und in die
entgegengesetzte Fahrposition.
Die direkte Bergfahrt kann problema-
tisch sein. Nehmen Sie eine stehende
Stellung ein, beschleunigen Sie vor
dem Beginn der Steigung und vermin-
dern Sie dann den Druck auf den Gas-
hebel, um den Schlupf der Raupe zu
vermeiden.
In beiden Fällen muss die Geschwin-
digkeit dem Gefälle angepasst wer-
den. Werden Sie stets langsamer,
wenn Sie die Spitze des Hügels errei-
chen. Wenn Sie nicht weiter vorwärts
kommen, lassen Sie die Raupe nicht
durchdrehen. Schalten Sie den Mo-
tor ab, befreien Sie die Skier, in dem
Sie sie nach unten herausziehen, rich-
ten Sie das Heck des Motorschlittens
hangaufwärts, starten Sie den Motor
wieder und befreien Sie ihn langsam
und mit konstantem Gasdruck. Verla-
gern Sie das Gewicht so, dass Sie nicht
umkippen und beginnen Sie dann die
Abwärtsfahrt.
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FAHREN MIT DEM FAHRZEUG
Sie
festgefahrenen
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