Relevant ist dies nur für die Programmierung - im späteren Betrieb steht der Schalter immer so das
beide Lautsprecher aktiv sind. Wer - wie hier beschrieben - einen ESU Decoder verwendet kann sich
die Schalter übrigens sparen. Durch den s.g. Decoderlock ist es möglich, daß bei der Programmierung
der Decoder selektiv ausgewählt werden kann.
Decoderprogrammierung (Steuerwagen)
Die Details wie ein ESU Sounddecoder programmiert wird ist der jeweiligen Betriebsanleitung zu
entnehmen. Bei mir kam ein Loksound V4 (November 2013) zum Einsatz. Wer einen ESU
Lokprogrammer zum Laden der Geräuschprojekte hat sollte sich das ESU Projekt für den PIKO VT11.5
laden, da in diesem Projekt der 2. Motor getrennt angesteuert werden kann. Leider hat der Decoder
nur einen Lautsprecheranschluss - daher hört man natürlich den 2. Motor auch über beide
Lautsprecher. Glücklicherweise hatte der Fachhändler meines Vertrauens die Möglichkeit den
Decoder mit dem entsprechenden Projekt zu laden. An dieser Stelle auch mal ein herzliches
Dankeschön - auch an die Kollegen bei
diskutieren!
Hier nur einige Besonderheiten die speziell für diesen Zug zum Einsatz kamen:
1. Lautstärke: Sehr von Vorteil ist die Funktion der Lautstärkeregelung über Funktionstasten.
Dazu sollte man sich mit den s.g. Mappingzeilen vertraut machen.
2. Umstellung AUX2 auf LED Typ (Neonlampe) mittels CV32 auf 0 und CV283=16, CV286=5,
CV287=128
3.
Gleichzeitig wurde über die Mappingzeile die Bedingung eingestellt, daß der Motorwagen
nur dann den Führerstand erleuchtet wenn der Zug steht. Für den Steuerwagen kann dies
aufgrund der fehlenden Funktionalität nicht eingestellt werden (hätte dort aber auch keinen
Sinn, weil der Decoder ein reiner Funktionsdecoder ist und nicht erkennen kann ob der Zug
steht oder nicht). Um mit der Mappingzeile den durch das Projekt voreingestellten Mappings
nicht in die Quere zu kommen empfiehlt es sich von unten nach oben eigene Mappings zu
erstellen - also ab Zeile 40. Mein o.g. Mapping habe ich in Zeile 33 durchgeführt: CV32 muß
auf 4 sein, CV257 danach auf 18 (CV A) und CV266 (CV K) auf 8 (AUX2 an), CV260 (CV D) auf 4
(F11 = Führerstandbeleuchtung).
4. Anpassung der Langsamfahreigenschaften. Dies ist notwendig weil der Zug in geschobenem
Zustand sich bei mir nur ruckartig in den unteren Spannungsbereichen bewegte. Hier sollte
man die ESU Parameter CV52 und CV51 erhöhen. Bei mir waren die Werte 50 und 10
zielführend.
Taste
Funktion
Licht
Licht vorn und Innenraum
F1
Motor #1
F2
Signalhorn
F3
Motor #2
F4
Hilfsdiesel
F5
Kompressor
F6
Beschleunigungs-/Bremszeit, Rangiergang
F7
Kurvenquietschen
F8
Führerstandslicht ein/aus
F9
Pressluft ablassen
F10
Schaffnerpfiff
F11
Führerstandsbeleuchtung
Rössler
die dort die Zeit nahmen mit mir dieses Projekt zu