Abbildung 13, Verkabelung im Wagen
verwendet gemäß Abbildung 13.
Motorwagen
Bevor wir mit dem Umbau des Motorwagens beginnen, empfiehlt es sich jetzt entsprechende
Testfahrten durchzuführen. Dazu benötigt der Motorwagen lediglich seine kurze Kupplung. Wie von
Herrn Brandt beschrieben ist es bei meiner Serie zwingend erforderlich gewesen die Kupplung am
Motorwagen nicht nur rund, sondern diese auch möglichst dünn zu feilen. Wichtig ist, dass sich die
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Kupplung auch nach der Befestigung der Schraube noch im Schacht bewegen lässt.
Bei den Testfahrten kam es bei mir in einer Kurve von 500mm (alle meine Radien sind maximal
50cm), die mit einer Überhöhung versehen war zu Entgleisungen des Motorwagens. Genaue
Analysen zeigten, dass die Schürze in diesem Bereich sehr eng anliegt. Bei mir hat es geholfen die
Schwenkfreiheit der Kupplung durch Kabelverlegung zu verbessern. Wer engere Kurven hat, der
muss u.U. die Schürze etwas weiter fräsen.
Als nächstes kommt der Einbau des Decoders was aufgrund der 8-poligen Schnittstelle wenig
Probleme bereiten sollte. Die vorhandene Platine benötigt ebenfalls keine Änderung. Nur unser
Schalter wird wieder eingebaut - dabei muss einer der Schienenkontakte des vorderen Drehgestells
abgelötet werden und mit an den Schalter gelegt werden:
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wenn der Motorwagen sich später, vornehmlich in engen Kurven, von dem Rest des Zuges abkuppelt, so liegt diesoft daran, dass die
Kupplung nicht genug Bewegungsfreiheit hat. Dünneres Feilen um nur wenige 1/10 mm hat hier Abhilfe geschaffen. Besser anfangs zu
wenig abfeilen anstatt zu viel!