Allgemeine Hinweise Allgemeine Hinweise Zu diesem Dokument Die Betriebsanleitung ist Teil der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats. Die Betriebsanleitung muss für spätere Verwendung aufbewahrt werden. Beachten Sie zusätzlich die Betriebsanleitung des Antriebs- motors. Zielgruppen Zielgruppe Aufgaben □ Betreiber Diese Anleitung am Einsatzort der Anlage verfügbar halten, auch für spätere Verwendung.
Einbau, Ausbau und Installationsarbeiten nur von Fachpersonal durchführen lassen. □ KRAL Pumpen nicht außerhalb der Betriebsgrenzen einsetzen, die auf dem Typenschild und im Kapitel "Technische Daten", angegeben sind. Bei Betriebsdaten, die nicht mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen, muss Rücksprache mit dem Hersteller gehalten werden.
Bestimmungsgemäße Verwendung Technische Daten KRAL Schraubenspindelpumpen der Baureihe W werden zur Förderung von schmierenden Flüssigkei- ten oder Schneidemulsionen und Schneidölen eingesetzt. Sowohl die Konzentration als auch die Größe von in der Emulsion mitgeführten Feststoffpartikeln nehmen Einfluss auf die Lebensdauer der Pumpe.
Erforderliche NPSH-Werte Erforderliche NPSH-Werte Nachfolgende Tabelle zeigt die erforderlichen NPSH-Werte, die für einen kavitationsfreien Betrieb der unterschiedlichen Baugrößen gewährleistet werden müssen. Diese Werte ergeben sich aus der Kine- matik der Pumpe bei Betrieb mit einem schwerflüchtigen Fördermedium wie etwa Schmieröl oder Hydraulikflüssigkeit.
Geräuschpegel Geräuschpegel max. Geräuschpegel ± 3 [dB(A)] W 15–20 W 32–42 W 55–85 W 105–118 W 160–210 W 235–275 Pumpe (bei 2900 1/min) Motor max. – bei 40 bar – bei 80 bar Pumpe + Motor – bei 40 bar –...
Funktionsbeschreibung Funktionsbeschreibung Schraubenspindelpumpen gehören zur Gruppe der rotierenden Verdrängerpumpen. Bei diesen Pum- pen wird mittels einer speziellen Formgebung ein nahezu dichter Eingriff von drei miteinander kämmen- den Spindeln 6,10 erreicht. In Verbindung mit dem Pumpengehäuse 9, das das Spindelpaket umschließt, werden auf diese Weise abgeschlossene Volumina gebildet. Die Standarddrehrichtung der Pumpe ist vom Antrieb aus gesehen rechts, d.h.
Staudruckventil Staudruckventil Abb. 3 Einbaulage des Staudruckventils 1 Spannhülse 3 Kugel 2 Druckfeder 4 Leckageabfuhr Gleitringdichtungen benötigen zur Sicherstellung ihrer Funktion eine stete Schmierung durch das För- dermedium. Dies setzt auch eine positive Druckdifferenz von der flüssigkeitsgefüllten Innenseite der Dichtung zur Atmosphäre voraus. Um dies auch bei Aufstellung der Pumpe oberhalb des Flüssigkeits- spiegels zu gewährleisten, ist in der Entlastungsleitung der Dichtungskammer ein federbelastetes Stau- druckventil montiert.
Konservierung Konservierung Innenflächen der Pumpe konservieren 1. Pumpe so aufstellen, dass der druckseitige Anschluss nach oben gerichtet ist. 2. Saugseitigen Anschluss der Pumpe mit einem Blindflansch verschließen. 3. Einfüllen von säure- und harzfreiem Öl in den Druckflansch, bis das Öl den Druckflansch erreicht hat und keine Luftblasen mehr aufsteigen, dabei Hauptspindel langsam entgegen der Drehrichtung dre- hen.
Ein-/Ausbau und Anschluss Pumpe aufstellen KRAL Pumpen der Baureihe W können vertikal in beliebiger Lage eingesetzt werden. Betrieb in horizon- taler Lage setzt voraus, dass der Druckanschluss der Pumpe noch oben orientiert ist, siehe Abb. 2, Seite 15. W-Pumpen können für Trocken- und Nassaufstellung geliefert werden. Für die vertikale Nas- saufstellung ist bereits ein Montageflansch vorgesehen.
Einbau Pumpe vor Verschmutzungen schützen WARNUNG Geräteschaden durch Verunreinigungen im Rohrleitungsnetz. ► Bei Schweißarbeiten Blindscheiben vor Anschlussflanschen anbringen. ► Sicherstellen, dass bei Schweißarbeiten keine Schweißperlen und kein Schleifstaub in das Rohr- leitungsnetz und in die Pumpe eindringen können. ► Rohrleitungsnetz sorgfältig reinigen. Falls bei der Inbetriebnahme das Rohrleitungsnetz mit der Pumpe gespült werden soll, muss die Pumpe durch einen Inbetriebnahmefilter vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln geschützt werden, siehe "Rohrleitungsnetz reinigen", Seite 20.
Einbau 1. Pumpenwelle oder Lüfterrad des Motors drehen. Dabei die Leichtgängigkeit der Pumpe prüfen. Wenn sich die Pumpe nicht von Hand drehen lässt, Störung beheben, bevor die Pumpe eingebaut wird, siehe "Hilfe im Problemfall", Seite 33. 2. Wenn Rohrleitungen angepasst werden müssen, während der Schweißarbeiten Blindscheiben vor Anschlussflanschen anbringen.
Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss Pumpe anschließen Voraussetzung: □ Ausreichend dimensioniertes Kabel GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag. ► Pumpe nur von autorisierter Elektrofachkraft anschließen lassen. ► Sicherstellen, dass die elektrische Versorgung spannungsfrei ist. ► Pumpe sorgfältig erden. 1. Betriebsanleitung des vormontierten Motors beachten. 2.
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Ausbau der Pumpe 1. Bei Betrieb mit erhöhten Temperaturen abwarten, bis das Aggregat auf Umgebungstemperatur abgekühlt ist. 2. Pumpe von Stromversorgung trennen. 3. Klemmenkasten am Motor öffnen. 4. Anschlusskabel abklemmen. 5. Druck- und saugseitige Absperrorgane schließen. 6. Verbindungsschrauben des druckseitigen Rohranschlusses lösen. Dabei das austretende Medium mit einer geeigneten Wanne auffangen.
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Betrieb Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme Folgende Hinweise sind unbedingt zu beachten. ► Pumpe nur durch autorisiertes Fachpersonal in Betrieb nehmen. ► Vor Inbetriebnahme sicherstellen, dass die Pumpe gefüllt ist. Pumpe vor Verschmutzungen schützen Die Pumpe muss bei der Inbetriebnahme vor Verschmutzungen geschützt werden. Möglichkeiten: □...
Inbetriebnahme GEFAHR Lebensgefahr durch austretendes Fördermedium. Fördermedien können heiß, giftig oder ätzend sein und unter hohem Druck herausspritzen. ► Bei allen Arbeiten Schutzausrüstung tragen. Auf Gesichtsschutz achten. ► Austretendes Fördermedium sicher auffangen und umweltgerecht entsorgen. 1. Verschlussschraube der Entlüftungsbohrung 1 max. 2 Umdrehungen lösen, damit während des Füll- vorgangs Luft entweichen kann.
Inbetriebnahme Voraussetzung: □ Pumpe sicher fixiert □ Pumpe ohne Spannungen an das Rohrleitungsnetz angeschlossen □ Motor der Pumpe korrekt an das elektrische Netz angeschlossen □ Rohrleitungsnetz frei von Verunreinigungen und Schmutzpartikeln □ Inbetriebnahmefilter mit der vorgeschriebenen Maschenweite montiert, wenn das Rohrleitungsnetz mit der Pumpe gereinigt werden soll □...
Während des Betriebs Während des Betriebs Betriebsdruck prüfen Abb. 3 Prinzipbild: Manometer-Absperrhahn Abb. 4 Prinzipbild: Manometer-Absperrhahn öffnen schließen Dauerhaft geöffnete Manometer-Absperrhähne können zu Undichtheit der Manometer führen. ► Manometer-Absperrhähne nach dem Ablesen schließen. ► Manometer-Absperrhahn öffnen, Betriebsdruck ablesen, Manometer-Absperrhahn schließen. Abschalten der Pumpe Voraussetzung: □...
Wartung Wartung Instandhaltung Wartungsbedarf Die Lebensdauer der Pumpe ist stark abhängig von den Betriebsbedingungen der Pumpe. Bei Einhal- tung der Betriebsgrenzen, siehe "Technische Daten", Seite 6, hat die Pumpe eine Lebensdauer von vie- len Jahren. Anzeichen für fortgeschrittenen Verschleiß einzelner Pumpenelemente: Befund Ursache Beseitigung...
Austausch der Kupplung Drehelastische Kupplung ausbauen Voraussetzung: □ Pumpe demontiert, siehe "Pumpe ausbauen", Seite 18 1. Vor der Demontage die Ein- und Auslassöff- nungen der Pumpe zum Schutz vor Feststoff- partikeln und Schmutz mit geeigneten Deckeln verschließen. 5. Verbindungsschrauben 914.3 zwischen Pumpe 001 und Pumpenträger 180 lösen und Pumpenträger mit Pumpenträgerfuß...
Austausch der Kupplung Drehelastische Kupplung einbauen Voraussetzung □ Austauschkupplung vorhanden 5. Motorseitige Kupplungshälfte 052.2 mit leich- ten Schlägen eines weichen Hammers auf das Wellenende des Motors aufziehen. Erhit- zen der Kupplung auf 80° - 100°C erleichtert die Montage. 1. Distanzhülse 052.3 der Kupplung bündig auf den Wellensicherungsring des Lagers auf- schieben.
Austausch von Gleitringdichtung und Kugellager Ausbau Gleitringdichtung und Kugellager 6. Stützscheibe 055.2, Teile der Gleitringdich- tung 457 und Stützscheibe 055.3 von Haupt- spindel demontieren. 1. Zylinderschrauben 914.2 entfernen. 7. Kugellager 817 mit passender Abziehvorrich- tung aus dem Dichtungsgehäuse 134 heraus- ziehen.
Austausch des Spindelsatzes Austausch des Spindelsatzes Ausbau Spindelsatz Voraussetzung: □ Pumpe demontiert, siehe "Ausbau der 3. Hauptspindel mit montierter Gleitringdichtung Pumpe", Seite 18. in das Dichtungsgehäuse 134 einschieben, dabei Montagehülse verwenden. 1. Baugrößen 15–42: Vier Zylinderschrauben 4. Montagehülse entfernen. Stützscheibe 055.2 914.1 herausschrauben und Saugdeckel 090 montieren, Kugellager 817 aufpressen.
Austausch des Spindelsatzes Einbau Spindelsatz Voraussetzung: □ Ersatzteile vorhanden 1. Ausgleichszylinder 042 auf Hauptspindel auf- 7. Zylinderschrauben 914.2 anziehen, siehe pressen, Wellensicherungsring 471.3 montie- Tab. 1, Seite 38. ren. 2. Hauptspindel im Bereich der Gleitringdich- tung sorgfältig reinigen und fetten. Stütz- scheibe 055.3 und restliche Teile der 8.
Austausch des Radialwellendichtrings Typ Domsel Radialwellendichtring ausbauen Voraussetzung: □ Pumpe zerlegt, siehe "Austausch von Gleitringdichtung und Kugellager", Seite 27, Ausbauschritte 1–5 2. Geeigneten Dorn für die Montage des Dich- trings vorbereiten. Der Dorn muss flächig auf dem Stützkörper des Dichtrings aufliegen und darf im Bereich der Dichtlippe keine scharfen Kanten aufweisen.
Hinweise auf Störungen Hinweise auf Störungen Hilfe im Problemfall Störungen können unterschiedliche Ursachen haben. Die folgenden Tabellen listen Anzeichen einer Störung, die möglichen Ursachen und Maßnahmen zur Störungsbehebung auf. Mögliche Störungen Störung Ursache / Behebung □ Pumpe saugt nicht 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 35 □...
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Hinweise auf Störungen Ursache Behebung Viskosität des Fördermediums zu ► Temperatur des Mediums erhöhen hoch - oder - ► Drehzahl verringern. Viskosität des Fördermediums zu ► Temperatur des Mediums reduzieren niedrig - oder - ► Drehzahl erhöhen. Lufteinschlüsse bzw. Gasbildung im 1.
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Hinweise auf Störungen Ursache Behebung Kaltstart bei Förderung von hochvis- ► Pumpenheizung einbauen. kosen Medien Überlastung der Dichtung beim ► Um einen Druckaufbau durch die Wärmeausdeh- Aufheizvorgang nung des Mediums zu vermeiden, druck- oder saugseitiges Absperrorgan öffnen. Überlastung der Dichtung bei Still- ►...
Wartungssätze Wartungssätze Ersatzteile Hinweis: Die Wartungssätze enthalten nur die nummerierten Teile und werden nur komplett geliefert. W 15 – 118 165.1 165.2 901***** 739.1 914.1**** 471.2 914.2 739.1 471.3 471.1 055.1 055.2*** 894.1***** 739.2 055.3* 457* 745.1** 745.2** Stk. Pos. Nr. Teil Stk.