Deutsch
Einstellmöglichkeiten von 0 bis 7. Bei der Voreinstellung 0 wird die
gesamte Centerinformation zum Centerlautsprecher gesendet. Bei
der Einstellung 7 werden alle Signale des Centerkanals zu den linken
und rechten Lautsprechern umgeleitet. Dies führt zu einer maximalen
Klangfeldbreite. Die anderen Einstellungen sind als Zwischenstufen
dieser beiden Extreme zu betrachten.
Wählen Sie GAME, um das Gerät für die Wiedergabe von Dolby-
Surround-encodierten Videospielen zu optimieren.
Wählen Sie für die Original-Dolby-Pro Logic-Decodierung PRO LOGIC.
Normalerweise bietet Pro Logic II (Cinema- oder Music-Modi) auch bei
älterem Quellmaterial eine bessere Surroundqualität. Der Original-Pro
Logic-Modus bietet auch bei 6.1/7.1-Kanal-Systemen 5.1-Kanal-Surround-
Sound.
Haben Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen, gehen Sie unten
im Bildschirm auf die Zeile EINGANGS-SETUP-MENUE und drücken die
ENT-Taste, um zum EINGANGS-SETUP zurückzukehren.
DTS Neo:6
S I G N A L M O D U S : C i n e m a
E I N G A N G S - S E T U P - M E N U E
Wird DTS Neo:6 im EINGANGS-SETUP als DFLT. MODUS eingestellt, so
gibt es noch weitere Einstellmöglichkeiten und Parameter zur Optimierung
der Surrounddecodierung von Musik und Film-Soundtracks. DTS Neo:6
nutzt Algorithmen für die Matrix-Decodierung, um aus 2-Kanal-Quellmaterial
Centerkanal- und Surroundkanalinformationen zu gewinnen.
Im DTS Neo:6-Surroundmodus stehen Ihnen im Untermenü die
Wahlmöglichkeiten CINEMA oder MUSIC zur Verfügung. Nutzen Sie
die Pfeiltasten nach rechts/links auf der Fernbedienung, um die Einstellung
zu ändern.
•
Möchten Sie die DTS Neo:6-Decodierung für Filmtracks optimieren,
wählen Sie die Einstellung CINEMA.
•
Wählen Sie
MUSIC, um die DTS Neo:6-Decodierung für
Musikaufnahmen zu optimieren.
Haben Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen, gehen Sie unten
im Bildschirm auf die Zeile EINGANGS-SETUP-MENUE und drücken die
ENT-Taste, um zum EINGANGS-SETUP zurückzukehren.
Konfi gurieren der Lautsprecher für die
Audiowiedergabe
Dieser Teil der Bedienungsanleitung beschäftigt sich mit Themen der
Audiowiedergabe wie Anzahl der Lautsprecher, Bass-Management-
Funktionen (einschließlich Subwoofer-Einsatzfrequenz, Einstellung
D T S
N e o : 6
gleicher Pegel für alle Kanäle, Verzögerungszeiten und parametrischer
Equalizer).
Wissenswertes zur Lautsprecherkonfi guration
Heimkinosysteme unterscheiden sich in der Anzahl und der Tiefbassfähigkeit
der Lautsprecher. Das Gerät bietet Surroundmodi, die auf verschiedene
Systemkonfigurationen zugeschnitten sind, und Bass-Management-
Funktionen, die die Bassinformation zu dem(den) Lautsprecher(n) senden,
der(die) sie am besten verarbeiten kann(können) – Subwoofer und/oder
große Lautsprecher. Um einen optimalen Raumklang zu erzielen, müssen Sie
dem Gerät mitteilen, wie viele Lautsprecher zu Ihrem System gehören und
wie die Bassinformationen zwischen ihnen aufgeteilt werden sollen.
HINWEIS: Es gibt zwei Arten von Bässen in einem Surroundsystem. Zum
einen den normalen Bass, der in allen Hauptkanälen (Front, Center und
Surround) zu finden ist. Diese Informationen liegen in allen Aufnahmen
und Soundtracks vor. Dolby-Digital 5.1- und DTS 5.1-Aufnahmen haben
darüber hinaus noch einen Tieftonkanal für den Betrieb eines Subwoofers
(der .1-Kanal), der auch LFE (Low Frequency Effects)-Kanal genannt wird,
weil er für Spezialeffekte wie Explosionen oder Donnern eingesetzt wird.
Der Einsatzbereich des LFE-Kanals ist von Soundtrack zu Soundtrack
unterschiedlich. Aufnahmen, die nicht im Dolby-Digital- oder DTS-Format
encodiert sind, besitzen keinen LFE-Kanal.
Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen Lautsprecherkonfi gurationen
ein. Die Bezeichnungen GROSSE und KLEINE Lautsprecher beziehen sich
dabei auf die Bassfähigkeit und weniger auf die Größe der Lautsprecher.
Genauer gesagt bedeutet dies, dass die Einstellung GROSS für Lautsprecher
gewählt wird, die die tiefen Basssignale wiedergeben sollen. Wählen
Sie die Einstellung KLEIN, wenn es für die angeschlossenen Lautsprecher
besser ist, wenn ihre Bassinformation zu basstauglichen Lautsprechern
geleitet wird. Das Bass-Managment-System lenkt die Bassinformation
von den KLEINEN zu den GROSSEN Lautsprechern und/oder dem
SUBWOOFER. In der Regel ist GROSS mit „full-range" und KLEIN mit
„hochpassgefi ltert" gleichzusetzen.
Die folgenden vier Beispiele veranschaulichen die hinter dem Bass-
Management stehenden Prinzipien:
•
Ein System mit fünf GROSSEN Lautsprechern und einem Subwoofer:
Bei diesem System ist keine Umlenkung der Bassinformationen
erforderlich. Alle fünf Lautsprecher geben die in ihrem jeweiligen
Kanal aufgenommenen Bassinformationen wieder. Der Subwoofer
spielt nur die Tieftonsignale des LFE-Kanals. Bei dieser Konfi guration
wird das System in der Regel nicht optimal genutzt. Je nach Soundtrack
kann es sein, dass der LFE-Kanal selten benötigt wird, so dass der
Subwoofer kaum zum Einsatz kommt. Die Ansprüche an die anderen
Lautsprecher und deren Verstärker sind dagegen größer.
•
Ein System mit GROSSEN Front-, Center- und Surroundlautsprechern,
aber keinem Subwoofer: Die normale Bassinformation der Front-,
Center- und Surroundkanäle wird über die entsprechenden
Lautsprecher wiedergegeben. Da dieses System keinen Subwoofer
besitzt, werden auch die Tieftoninformationen des LFE-Kanals zu
allen fünf GROSSEN Lautsprechern gesendet. Dadurch sind die
Anforderungen an diese Lautsprecher und ihre Verstärker extrem
hoch, denn sie müssen neben den normalen Bassinformationen
nun zusätzlich noch die extrem anspruchsvollen Tieftonsignale des
LFE-Kanals verarbeiten.
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