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Service-Hinweise - Elco Ek 3 G-Roa Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis

Service-Hinweise

Störungen
Treten an der Anlage Störungen auf,
so ist zunächst zu untersuchen, ob
die Voraussetzungen für einen ord-
nungsgemässen Betrieb gegeben
sind.
Es ist zu untersuchen:
1. Ist Brennstoff vorhanden, Gas in der
Leitung und ausreichend hoher Gas-
druck ?
2. Ist die Anlage mit Strom versorgt ?
3. Sind alle Regel- und Sicherheitsein-
richtungen, wie z.B. Temperaturregler,
Sicherheitsbegrenzer, Wassermangel-
sicherung, elektrische Endschalter usw.
funktionsfähig und richtig eingestellt ?
Steuerungsprogramm bei Störungen
und Störstellungsanzeige
LFL 1... / LGK 16...
a–b
Inbetriebsetzungsprogramm
b–b'
Bei einigen Zeitvarianten:
Leerschritte des Programm-
werks bis zur Selbstabschal-
tung nach der Inbetriebsetzung
des Brenners
(b' = Betriebsstellung des Pro-
grammwerks).
b(b')–a Nachspülprogramm nach der
Regelabschaltung. In Startstel-
lung «a» schaltet sich das Pro-
grammwerk automatisch ab
oder leitet – z.B. nach einer
Störungsbehebung – sofort
wieder eine Inbetriebsetzung
des Brenners ein.
l
Dauer der Sicherheitszeit bei
1-Rohr-Brennern.
Grundsätzlich wird bei allen Störun-
gen die Brennstoffzufuhr sofort un-
terbrochen.
Gleichzeitig bleibt das Programmwerk
stehen und damit auch der Störstel-
lungsanzeiger. Das über der Ablese-
marke des Anzeigers stehende Symbol
kennzeichnet jeweils die Art der Stö-
rung:
18
Wird festgestellt, dass die Störungsur-
sache nicht an den oben aufgeführten
Punkten liegt, so müssen die Brenner-
funktionen genau überprüft werden.
Ausgangslage:
Der Brenner wird ausser Betrieb in
Störstellung verriegelt vorgefunden.
Den Feuerungsautomat mittels Entstör-
taste entriegeln und Brenner starten.
w
Kein Start, weil an der Klemme 8
das «ZU»-Signal des Endschal-
ters für Luftklappe «ZU» fehlt,
oder weil zwischen Klemme 12
und 4 oder 4 und 5 ein Kontakt
nicht geschlossen ist; die
Kontakte aller Steuer- und Sicher-
heitsgeräte in der Steuerschlaufe
nicht geschlossen sind (z.B. Gas-
oder Luftdruckwächter, Tempera-
tur- oder Druckwächter, Tempera-
tur- oder Druckregler).
x
Abbruch der Inbetriebsetzung,
weil an Klemme 8 das
«AUF»-Signal des Endschalters
für Luftklappe «AUF» fehlt.
Kontrolle und Einjustierung des
entsprechenden Endschalters ist
notwendig
(siehe Seite 11).
r
Störabschaltung, weil keine Luft-
druckanzeige zu Beginn der Luft-
druckkontrolle. Jeder
Luftdruckausfall nach diesem
Zeitpunkt führt ebenfalls zur Stör-
abschaltung!
z
Störabschaltung aufgrund eines
Defekts im Flammenüberwa-
chungskreis.
v
Abbruch der Inbetriebsetzung,
weil an Klemme 8 das Stellungs-
signal des Endschalters Teillast
(Luftklappe in «Teillaststellung»)
fehlt. Kontrolle und Einjustierung
des entsprechenden Endschalters
notwendig.
1
Störabschaltung, weil bei Ablauf
der 1. Sicherheitszeit kein Flam-
mensignal vorhanden ist.
Jeder Ausfall des Flammensignals
nach Ablauf der Sicherheitszeit führt
ebenfalls zur Störabschaltung!
09/2005 - Art. Nr. 13 019 528A
Entstörtaste nicht länger als 10 Sek.
betätigen.
Das anschliessende Inbetriebsetzungs-
programm muss genauestens beobach-
tet werden.
Anhand der Störstellungsanzeige am
Feuerungsautomat und Beobachtung
des Start- und Betriebsprogrammes,
kann schnell die mögliche Störungsur-
sache festgestellt werden.
2
Störabschaltung, weil das Flam-
mensignal nach Ablauf der (2.)
Sicherheitszeit ausgeblieben ist
(Flammensignal der Hauptflamme
bei Brennern mit Zündgasventil).
Bei diesem Brennertyp nicht
zutreffend.
F
Störabschaltung, weil das Flam-
mensignal während des Brenner-
betriebes ausgefallen oder ein
Luftdruckmangel aufgetreten ist.
w
Störabschaltung bei Ablauf des
Steuerungsprogramms aufgrund
von Fremdlicht (z.B. nicht erlo-
schene Flamme, undichte Brenn-
stoffventile) oder aufgrund eines
fehlerhaften Flammensignals
(z.B. Defekt im Flammenüberwa-
chungskreis oder dgl.), siehe
Flammenüberwachung.
Erfolgt die Störabschaltung zu ir-
gendeinem anderen, nicht durch
Symbole markierten Zeitpunkt zwi-
schen Start und Vorzündung, dann
ist die Ursache hierfür normalerwei-
se ein vorzeitiges d.h. fehlerhaftes
Flammensignal.
Die Entriegelung des Automaten
nach einer Störabschaltung kann mit
dem Entriegelungstaster und eingebau-
ter Störmeldelampe oder extern sofort
erfolgen. Nach der Entriegelung (wie
auch nach der Behebung eines De-
fekts, der einen Betriebsabbruch zur
Folge hat, sowie nach jedem Span-
nungsausfall) läuft das Programmwerk
grundsätzlich zuerst in seine Startposi-
tion, wobei nur die Klemme 7, 9, 10
und 11 Spannung, gemäss Steuerungs-
programm, erhalten. Erst danach pro-
grammiert der Automat die
Wiederinbetriebsetzung des Brenners.

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