8. Drahtgebundene Verbindung mehrerer
Rauchmelder
Manche Montageorte erlauben keinen oder nur einen schlechten Funkempfang.
Dies kann z.B. durch die Bauweise des Gebäudes (Stahlbeton, metall-
bedampfte Isolierglasfenster, Metalltüren usw.) verursacht werden. Beachten
Sie dazu auch das Kapitel „11. Hinweise zur Funkreichweite", Seite 25.
Um trotzdem bei einem Brand mit Rauchentwicklung Alarm
auszulösen, können die Rauchmelder über Kabel miteinander
verbunden werden.
Über die Kabelverbindung kann der Alarm eines Rauchmelders außerdem über
größere Entfernungen weitergegeben werden (etwa aus Nebengebäuden,
Garagen usw.). Auch eine Anbindung an evtl. vorhandene „RM100"-Rauch-
melder ohne Funk ist damit jederzeit möglich.
Als Verbindungsleitung ist eine verdrillte, zweiadrige Leitung einsetzbar (z. B.
der Kabeltyp J-Y(ST)Y2 x 2 x 0,6mm oder eine ähnliche starre Installations-
leitung). Im Idealfall ist eine Gesamt-Kabellänge von bis zu 400m möglich.
Bis zu 40 Rauchmelder des „RM100"-Typs können über Kabel miteinander
verbunden werden (bei Funkverbindung ist eine beliebige Anzahl möglich!).
Gehen Sie zum Anschluss der Kabel wie folgt vor:
• Entfernen Sie zuerst evtl. eingelegte Batterien aus den jeweiligen Rauch-
meldern.
• Bei Aufputzmontage der Kabel (z.B. in der Garage oder einem Nebengebäu-
de) ist die Unterschale der Rauchmelder über die mitgelieferten Abstands-
halter zu montieren, um die Kabel unter dem Rauchmelder verlegen zu
können und sie ins Gehäuseinnere zu führen. Andernfalls werden die Kabel
beschädigt/gequetscht.
• Führen Sie die Kabel durch die Öffnung der Unterschale hindurch und
fixieren Sie sie in der gewünschten Länge mit einem Kabelbinder am Halter
der Unterschale (siehe Bild 4 auf Seite 12).
Schneiden Sie das Kabel nicht zu knapp ab! Andernfalls ist ein
Batteriewechsel nur schwer möglich.
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