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Nf-Demodulation (Option Fsp-B3); Tv- Und Rf-Trigger (Option Fsp-B6) - Rohde & Schwarz R&S Fsp3 Servicehandbuch

Spektrumanalysator
Inhaltsverzeichnis
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung
FSP
FFT- Bandbreiten
In der Betriebsart FFT- Bandbreite wird der Synthesizer über den DCON auf die gewünschte Frequenz
eingestellt und außerdem mit Hilfe des DCON die Abstimmspannungen für die analoge Hardware
erzeugt. Der Signalpfad führt hier auch über ADC, Corr-RAM und DDC. Der DDC mischt zuerst die
Eingangs-ZF mit Hilfe eines NCOs ins Basisband und filtert anschließend das entstehende I/Q-Signal
über eine HDF- (High Decimation Filter) und FIR-Stufe (Finite Impulse Response). Die I/Q-
Ausgangsdaten werden dann vom DDC im I/Q-RAM abgelegt. Nach Abschluss der Datenaufnahme
werden die I/Q-Daten aus dem I/Q-RAM über DDC und PCI-Interface-FPGA in den Speicher des Host-
Rechners übertragen. Der Host-Rechner führt dann die eigentliche FFT für diesen Teil-Sweep durch.
Video-Bandbreiten (VBW)
Die Videofilter des FSP sind zwischen 1 Hz und 10 MHz in 1/3/10-Stufen einstellbar. Sie sind als
digitaler Tiefpass für das Videosignal realisiert. Die Videobandbreite kann entweder an die
Auflösebandbreite gekoppelt (=Grundeinstellung) oder manuell auf einen festen Wert eingestellt
werden.
Detektoren
Der FSP enthält einen Detektor für den positiven Spitzenwert (Peak+) und einen Detektor für den
negativen Spitzenwert (Peak-). Zusätzlich kann im sog. Sample-Mode das Videosignal direkt durch den
A/D-Wandler abgetastet werden, ohne dass ein Spitzenwertdetektor benutzt wird. Zusätzlich sind die
Detektoren Quasi-Peak, Average und RMS verfügbar. Der RMS-Detektor bildet den Effektivwert des
Eingangssignals während der Messzeit für einen Bildpunkt.

NF-Demodulation (Option FSP-B3)

Der FSP enthält als Option FSP-B3 einen AM- /FM-Demodulator. In der Betriebsart Spektrumanalyse
kann beim Sweep das an der Stelle des Referenzmarkers anliegende Signal demoduliert werden. Der
FSP hält dazu den Frequenzablauf für eine wählbare Zeit an und demoduliert das Eingangssignal. Die
Einstellung der Lautstärke erfolgt Drehknopf auf der Frontplatte (AF OUTPUT).

TV- und RF-Trigger (Option FSP-B6)

Mit der Option TV- und RF-Trigger FSP-B6 bietet der FSP die Möglichkeit, die Triggerung auf ein
Fernsehsignal oder auf das Vorhandensein eines HF-Signals einzustellen.
Die Optionsbaugruppe besitzt zu diesem Zweck einen TV-Demodulator, der die zur Analyse von
Fernsehsignalen notwendigen Triggersignale zur Verfügung stellt. Zusätzlich zur reinen Triggerfunktion
steht auch das demodulierte Fernsehsignal als FBAS-Videosignal zum Betrieb eines Fernsehmonitors
zur Verfügung. Daneben kann der FSP auch die Triggersignale von einem extern eingespeisten FBAS-
Signal ableiten. Die zugehörige Buchse befindet sich an der Rückwand des FSP.
Um im Zeitbereich bestimmte Ausschnitte aus dem Fernsehvideosignal darzustellen, leitet der FSP aus
dem Videosignal verschiedene Triggersignale ab. Die Triggerung ist dabei auf den Bildwechsel und auf
jede einzelne Zeile des Fernsehvideosignals möglich.
Zusätzlich enthält die Optionsbaugruppe einen breitbandigen HF-Detektor (Bandbeite = 80 MHz), der das
Erkennen eines Trägersignals weitab vom ausgewählten Frequenzbereich zulässt. Dieser RF Power Trigger
arbeitet, solange das HF-Signal am Eingangsmischer im Bereich von –10 dBm bis –50 dBm liegt.
1164.4556.81
3.8
D-1

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