Inhaltszusammenfassung für Rohde & Schwarz R&S FSP3
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Geschäftsbereich Meßtechnik Servicehandbuch Gerät SPEKTRUMANALYSATOR R&S FSP3 1164.4391.03 R&S FSP7 1164.4391.07 R&S FSP13 1164.4391.13 R&S FSP30 1164.43915.30/.39 R&S FSP31 1164.43915.31 R&S FSP40 1164.4391.40 Printed in the Federal Republic of Germany 1164.4556.81-01-...
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Sehr geehrter Kunde, in diesem Bedienhandbuch wird der Spektrumanalysator R&S FSP wird mit dem Kürzel FSP bezeichnet. R&S® ist eingetragenes Warenzeichen der Fa. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG Eigennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer...
Sicherheitshinweise Dieses Gerät ist gemäß beiliegender EU-Konformitätsbescheinigung gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender alle Hin- weise, Warnhinweise und Warnvermerke beachten. Verwendete Symbole an R&S-Geräten und in Beschreibungen: Bedienungs- Angabe des Schutzleiter-...
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Sicherheitshinweise 10. Bei Verbindungen mit informationstechnischen 13. Entladungen über Steckverbinder können zu Geräten ist darauf zu achten, dass diese der einer Schädigung des Gerätes führen. Bei IEC950 / EN60950 entsprechen. Handhabung und Betrieb ist das Gerät vor elekt- rostatischer Entladung zu schützen. 11.
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Sicherheitshinweise Das Gerät enthält elektrostatisch gefährdete Bauteile, die durch folgendes Symbol gekennzeichnet sind: Um die Beschädigung elektronischer Bauteile zu vermeiden, darf das Gerät nur an einem gegen elektrostati- sche Entladung geschützten Arbeitsplatz betrieben werden. Zum Schutz vor elektrostatischer Entladung können folgende Methoden getrennt oder kombiniert angewen- det werden: Handgelenk-Zuleitung und Armband...
Ersatzteil-Schnelldienst Telefon: (089) 4129 - 12465 Fax: (089) 41 29 - 13306 e-mail:werner.breidling@rsd.rohde-schwarz.com Für dringenden Ersatzteilbedarf zu diesem Rohde & Schwarz-Gerät steht Ihnen unser Ersatzteil-Schnelldienst zur Verfügung. Bei Anfragen außerhalb der Geschäftszeiten hinterlassen Sie bitte eine Nachricht oder senden Sie eine Notiz per Fax oder e-mail.
Handbücher Inhalt der Handbücher zum Spektrumanalysator FSP Servicehandbuch - Gerät Im vorliegenden Servicehandbuch Gerät finden Sie Informationen über das Feststellen der Daten- haltigkeit des FSP, über den Abgleich des Geräts, seine Instandsetzung, die Fehlersuche und -behebung. Das Servicehandbuch Gerät enthält alle notwendigen Informationen, um den FSP durch Austausch von Baugruppen instandzuhalten.
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Service- und Reparaturleistungen Service- und Reparaturleistungen Für Service- und Reparaturleistungen sowie die Bestellung von Ersatzteilen und Baugruppen wenden Sie sich bitte an an Ihre Rohde & Schwarz-Servicestelle oder unseren Ersatzteil-Schnelldienst. Die Liste der Rohde & Schwarz-Vertretungen sowie die Adresse unseres Ersatzteil-Schnelldienstes befindet sich am Beginn dieses Servicehandbuchs.
Inhaltsverzeichnis "Performance Test" Inhaltsverzeichnis - Kapitel 1 "Performance Test" 1 Performance Test ....................1.1 Vorbemerkung..........................1.1 Meßgeräte und Hilfsmittel....................... 1.2 Prüfablauf Gesamtgerät ........................1.4 Prüfen der Referenzfrequenzgenauigkeit................1.4 Prüfen der Störfestigkeit ......................1.4 Spiegel der ersten Zwischenfrequenz ................1.5 Spiegel der zweiten Zwischenfrequenz ................. 1.5 Spiegel der dritten Zwischenfrequenz ................
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Inhaltsverzeichnis "Performance Test" Performance Test Protokoll ......................1.35 Performance Test Protokoll Option FSP-B6 ................1.49 Performance Test Protokoll Option FSP-B9 ................1.50 Performance Test Protokoll Option FSP-B15 ................1.52 Performance Test Protokoll Option FSP-B25 ................1.53 1164.4556.81 I-1.2...
Meßgeräte 1 Performance Test Vorbemerkung • Die Solleigenschaften des Analysators werden nach mindestens 15 Minuten Einlaufzeit und der Durchführung einer Totalkalibrierung überprüft. Nur dadurch ist sichergestellt, daß die garantierten Daten eingehalten werden. Aufruf der Totalkalibrierung [CAL: CAL TOTAL] • Wenn nicht anders angegeben, werden alle Messungen mit externer Referenzfrequenz durchgeführt.
Prüfablauf Prüfablauf Gesamtgerät Prüfen der Referenzfrequenzgenauigkeit Meßmittel: Frequenzzähler (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 1): Genauigkeit <1x10 Frequenzbereich bis 10 MHz Ø Frequenzzähler an den 10-MHz Referenzausgang auf der Meßaufbau: Rückseite des FSP anschließen. Einstellungen am FSP: - [ SETUP : REFERENCE INT / EXT ] Ø...
Prüfablauf Spiegel der ersten Zwischenfrequenz Zusätzliche Einstellungen - Frequenz + 6952,8 MHz am Meßsender: Zusätzliche Einstellungen - [ FREQ : CENTER : {f am FSP: Siehe Tabelle "Performance-Test-Protokoll" für Werte von f Messung: Ø Marker auf Spitze des Signals stellen - [ MKR Þ...
Prüfablauf Unterdrückung der ersten ZF Zusätzliche Einstellungen - Frequenz: 3476,4 MHz am Meßsender: Zusätzliche Einstellungen - [ FREQ : CENTER : {f am FSP: Siehe Tabelle "Performance-Test-Protokoll" für Werte von f Ø Marker auf Spitze des Signals stellen Messung: - [ MKR Þ Þ Þ Þ : PEAK ] Auswertung: Die Unterdrückung der ZF ist der Unterschied zwischen dem Ausgangspegel des Meßsenders und dem Pegel des Markers 1 (L...
Prüfablauf Prüfen der Pegelgenauigkeit und des Frequenzgangs Meßmittel: - Meßsender FSP 3: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3; FSP 7/13/30: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3 und 4 Frequenzbereich FSP 3: 1 MHz bis 3 GHz FSP 7: 1 MHz bis 7 GHz FSP 13: 1 MHz bis 13.6 GHz FSP 30:...
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Prüfablauf Bestimmung der Pegelgenauigkeit bei 128 MHz Ø Leistungsmeßkopf (Pos. 9) an den Leistungsmesser anschließen Meßaufbau: Funktion ´ZERO´ ausführen, wenn kein Signal Leistungsmeßkopf anliegt. Ø Leistungsmeßkopf HF-Ausgang Meßsenders anschließen. Einstellungen am Meßsender: - Frequenz 128 MHz - Pegel -30 dBm Ø...
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Prüfablauf Prüfen des Frequenzganges Ø HF-Ausgang des Meßsenders an den Eingang des Teilers Meßaufbau: anschließen Ø Ausgang 1 des Teilers an den Leistungsmeßkopf des Leistungsmessers anschließen Ø Ausgang 2 des Teilers an den HF-Eingang des FSP anschließen Einstellungen am Meßsender: - Pegel 0 dBm - Frequenz...
Prüfablauf Prüfen der Referenzpegeleinstellung (ZF-Verstärkung) Meßprinzip: ZF-Verstärkung kann durch Verändern Referenzpegels bei fester HF-Dämpfung von 0 bis 50 dB geschaltet werden. Um zu verhindern, daß ZF-Verstärkungsgenauigkeit und Genauigkeit des Logarithmierers vermischt werden, erfolgt die Messung durch Vergleich mit einer externen Präzisionseichleitung. Meßmittel: - Meßsender (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos.
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Prüfablauf Messung Einstellungen an der Dämpfung externen Eichleitung: Siehe Tabelle unten bzgl. Werte von a Einstellungen am FSP: - [ AMPT : {Referenzpegel} dBm ] Siehe Tabelle unten bzgl. Werte des Referenzpegels. - [ MKR Þ Þ Þ Þ : PEAK ] Auswertung: Der Unterschied zwischen dem Pegel des FSP-Eingangssignals und der Referenz (bei 10 dB ZF-Verstärkung) wird im Marker-Infofeld...
Prüfablauf Prüfung der Amplitudenmodulation Meßmittel - ADS (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 16) - Spektrumanalysator (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 15) - 2 Voltmeter (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 17) - 2 BNC-T-Stücke Ø An die I- und Q-Eingänge des Analysators die I- und Q-Ausgänge Meßaufbau des ADS anlegen.
Prüfablauf Prüfung der Frequenzmodulation Meßmittel - ADS (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 16) - Spektrumanalysator (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 15) - 2 Voltmeter (Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsm.", Pos. 17) - 2 BNC-T-Stücke Ø An die I- und Q-Eingänge des Analysators die I- und Q-Ausgänge Meßaufbau des ADS anlegen.
Prüfablauf Prüfen der Pegelabweichung und des Frequenzgangs mit Vorverstärker Meßmittel: - Meßsender FSP 3: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3; FSP 7: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3 und 4 Frequenzbereich FSP 3: 10 MHz bis 3 GHz FSP 7: 10 MHz bis 7 GHz ≥...
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Prüfablauf Bestimmung der Pegelabweichung bei 128 MHz Meßaufbau: Leistungsmeßkopf (Pos. 9) an den Leistungsmesser anschließen und Funktion ´ZERO´ ausführen, wenn kein Signal am Leistungsmeßkopf anliegt. Leistungsmeßkopf an den HF-Ausgang des Meßsenders anschließen. Einstellungen am Meßsender: - Frequenz 128 MHz - Pegel -30 dBm Messung: Ausgangsleistung des Meßsenders mit Leistungsmesser bestimmen.
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Prüfablauf Prüfen des Frequenzganges Ø HF-Ausgang des Meßsenders an den Eingang des Teilers Meßaufbau: anschließen Ø Ausgang 1 des Teilers an den Leistungsmeßkopf des Leistungsmessers anschließen Ø Ausgang 2 des Teilers an den HF-Eingang des FSP anschließen Einstellungen am Meßsender: - Pegel 0 dBm - Frequenz...
Prüfablauf Prüfen des Frequenzgangs mit elektronischer Eichleitung Meßmittel: - Meßsender FSP 3: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3; FSP 7: Abschnitt "Meßgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3 und 4 Frequenzbereich FSP 3: 10 MHz bis 3 GHz FSP 7: 10 MHz bis 7 GHz ≥...
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Prüfablauf Meßaufbau: HF-Ausgang des Meßsenders an den Eingang des Teilers anschließen Ausgang 1 des Teilers an den Leistungsmeßkopf des Leistungsmessers anschließen Ausgang 2 des Teilers an den HF-Eingang des FSP anschließen Einstellungen am Meßsender: - Pegel 0 dBm - Frequenz 128 MHz Einstellungen am FSP: - [ PRESET ]...
Performance Test Protokoll Performance Test Protokoll Tabelle 1-1: Performance-Test-Protokoll ROHDE & SCHWARZ Performance Test Protokoll Spektrum Analysator FSP Version 11. Juni 2002 Modell (FSP-3/7/13/30/40): Sachnummer: 1093.4495. Seriennummer: Prüfer: Datum: Unterschrift: Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Frequenzgenauigkeit Seite 1.4 Referenzoszillator Modell ohne Opt.
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Spiegelfrequenzunter- Seite 1.5 drückung der 2.ZF, f FSP 3/ 7/ 13/ 30/ 40: ________ 100 MHz FSP 7: ________ 3100 MHz ________ 5000 MHz ________ 6999 MHz FSP 13/ 30/ 40: ________ 10100 MHz ________...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Interceptpunkt 3. Seite 1.7 Ordnung, f FSP 3/ 7/ 13/ 30/ 40: ________ 28 MHz ________ 106 MHz 261 MHz ________ ________ 640 MHz ________ 1000 MHz ________ 1700 MHz ________ 2500 MHz...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Rauschanzeige Seite 1.10 FSP 7/13/30/40: f noise ________ -140 10,99 MHz ________ -140 19,99 MHz ________ -140 49,99 MHz 99,99 MHz ________ -140 ________ -140 199,9 MHz ________ -140 499,9 MHz ________...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Rauschanzeige Seite 1.10 FSP 30/ 40: f noise ________ -120 13999 MHz ________ -120 14999 MHz ________ -120 15999 MHz 16999 MHz ________ -120 ________ -120 17999 MHz ________ -120 18999 MHz...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Absolutgenauigkeit Seite 1.11 bei 128 MHz, -30 dBm -0.2 ________ +0.2 Frequenzgang Seite 1.11 RF Attenuation 10 dB FSP3/7/13/30/40: f fresp ________ +0.5 1 MHz -0.5 -0.5 ________ +0.5 10 MHz -0.5...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Frequenzgang Seite 1.11 RF Attenuation 10 dB FSP 13/ 30/ 40: f fresp -2.5 ________ +2.5 7100 MHz -2.5 ________ +2.5 8000 MHz 9000 MHz -2.5 ________ +2.5 -2.5 ________ +2.5...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Frequenzgang Seite 1.11 RF Attenuation 10 dB FSP 40: f fresp ________ 31000 MHz –4 ________ 32000 MHz 33000 MHz –4 ________ –4 ________ 34000 MHz –4 ________ 35000 MHz –4 ________...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Frequenzgang Seite 1.11 RF Attenuation 40 dB fresp 1 MHz -0.5 ________ +0.5 10 MHz -0.5 ________ +0.5 50 MHz -0.5 ________ +0.5 100 MHz -0.5 ________ +0.5 200 MHz -0.5 ________...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Anzeigeinearität Seite 1.14 RBW 300 Hz 10 dB ________ 10.2 12 dB ________ 14 dB ________ 16 dB ________ 18 dB ________ 20 dB Referenz 22 dB -2.2 ________ -1.8 24 dB...
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Performance Test Protokoll Eigenschaft enthalten in Min.-Wert Ist-Wert Max. -Wert Einheit Meßtoleranz Anzeigeinearität Seite 1.14 RBW 300 kHz 10 dB ________ 10.2 12 dB ________ 14 dB ________ 16 dB ________ 18 dB ________ 20 dB Referenz 22 dB -2.2 ________ -1.8 24 dB...
Service-Menü 2 Abgleich Im kommenden Kapitel wird der Abgleich der Referenzquellen sowie die Korrektur einzelner Baugruppendaten nach einem Baugruppentausch beschrieben. Der FSP besitzt folgende manuelle Abgleichmöglichkeiten: • Abgleich des 10 MHz Referenzoszillators, der die Frequenzgenauigkeit des FSP bestimmt • Abgleich der 128 MHz Kalibrierquelle, welche die Pegelmessgenauigkeit des FSP bestimmt. Mit dem Abgleich wird der Erhalt und die Wiederherstellung der Datenhaltigkeit des Geräts ermöglicht.
Service-Menü Eingabe des Passwortes SETUP SERVICE Untermenü: Der Softkey ENTER PASSWORD aktiviert die Eingabe eines Passwortes. ENTER PASSWORD Der FSP enthält eine Reihe von Service-Funktionen, die bei unsachgemäßer Anwendung die Funktionsweise des Analysators beeinträchtigen würden. Diese Funktionen sind normalerweise gesperrt und werden erst nach Eingabe eines Passwortes freigeschaltet.
Manueller Abgleich Manueller Abgleich Im folgenden werden für den manuellen Abgleich des FSP die benötigten Messgeräte und Hilfsmittel, die entsprechenden Vorbereitungen am Gerät sowie die einzelnen Abgleiche erläutert. Vorbemerkung • Der Abgleich des Analysators wird nach mindestens 30 Minuten Einlaufzeit und der Durchführung einer Totalkalibrierung durchgeführt.
Manueller Abgleich Abgleichen der Kalibrierquelle Messmittel: - Messsender (Abschnitt "Messgeräte und Hilfsmittel", Pos. 2): Frequenz 128 MHz Pegel -30 dBm - Leistungsmesser (Abschnitt "Messgeräte und Hilfsmittel", Pos. 3) - Leistungsmesskopf (Abschnitt "Messgeräte und Hilfsmittel", Pos. 4) Frequenz 128 MHz ≥1 µW Maximale Leistung P ≤20 pW Rauschanzeige...
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Manueller Abgleich Achtung! Beim folgenden Abgleich verändern Sie den Pegel des internen Kalibriergenerators. Führen Sie diesen Abgleich nur durch, wenn der Pegel nicht innerhalb der zulässigen Toleranz liegt. Dieser Abgleich bestimmt die Pegelmessgenauigkeit des FSP. Einstellungen am FSP: - [ SETUP : SERVICE : ENTER PASSWORD : 894129 ENTER ] - [ SETUP : SERVICE : CAL SIGNAL POWER ] Ø...
Manueller Abgleich Abgleichen der Frequenzgenauigkeit Vorbereitung: Die Messung kann entweder mit einem Signalgenerator an der Buchse RF INPUT (Frontseite) bei 1 GHz oder an der Buchse EXT REF OUT (Rückseite) bei 10 MHz mit einem Frequenzzähler durchgeführt werden. Zum Abgleich muss der FSP auf interne Referenzquelle geschaltet sein.
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Manueller Abgleich Vorbereitungen für Abgleich mit Frequenzzähler: Messmittel: Frequenzzähler (Abschnitt "Messgeräte und Hilfsmittel", Pos. 1): Fehler <1x10 Frequenzbereich bis 10 MHz Ø Frequenzzähler an den 10-MHz Referenzausgang auf der Messaufbau: Rückseite des FSP anschließen. Einstellungen am FSP: - [ SETUP : REFERENCE INT / EXT ] Ø...
Abgleich der Baugruppendaten Abgleich der Baugruppendaten Alle Baugruppen im FSP enthalten EEPROMs zur Speicherung von Baugruppendaten. Diese gespeicherten Daten enthalten neben Standardinformationen wie Baugruppenname, Seriennummer, Hardwarezustand und Herstelldatum, wichtige Informationen innerhalb von Wertetabellen aus der Baugruppenvorprüfung, z.B. Frequenzgänge oder Abgleich-Kennlinien. Diese EEPROM-Daten werden bei einem Kaltstart ausgelesen und auf der Festplatte gespeichert.
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Inhaltsverzeichnis - Instandsetzung Inhaltsverzeichnis - Kapitel 3 "Instandsetzung" 3 Instandsetzung ....................3.1 Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung .................. 3.1 Blockschaltbild ......................... 3.1 Beschreibung des Blockschaltbildes ..................3.2 Eichleitung ........................3.2 Elektronische Eichleitung (Option FSP-B25)..............3.2 Umsetzung der HF auf die ZF bei Frequenzen < 3 GHz – Frontend ......3.3 Umsetzung der HF auf die ZF bei Frequenzen >...
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Inhaltsverzeichnis - Instandsetzung Tausch der Baugruppe Diplexer (30GHz) A230; FSP13/30........3.47 Tausch der Baugruppe YIG Unit 13/30 GHz A161; FSP13/30........3.48 Tausch der Baugruppe RF-Extension 13/30 A162; FSP13/30........3.50 Tausch der Baugruppe Diplexer A163; FSP40 ............3.51 Tausch der Baugruppe YIG Unit 40 GHz A161; FSP40..........3.52 Tausch der Baugruppe RF-Extension 40 A162;...
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung 3 Instandsetzung Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau des FSP und einfache Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Ermitteln von Fehlern sowie den Austausch von Baugruppen. Zur Fehlersuche und Diagnose steht ein Selbsttest zur Verfügung, der Diagnosespannungen der Baugruppen abfragt und Grenzwert- überschreitungen anzeigt.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Beschreibung des Blockschaltbildes Der FSP ist ein dreifach (zweifach für Empfangsfrequenzen > 3GHz) überlagernder Empfänger für den Frequenzbereich 9 kHz bis zu einigen GHz (abhängig vom Gerätemodell). Die Signalverarbeitung erfolgt in einer HF-Baugruppe (zwei bei Modellen > 3GHz), einer ZF-Baugruppe, einer Detektor- Baugruppe und einem Rechnerteil, bestehend aus Pentium-PC, I/O-Interface und Graphik.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Umsetzung der HF auf die ZF bei Frequenzen < 3 GHz – Frontend Das Frontend setzt den Empfangsbereich von 9 kHz bis 3 GHz auf eine tiefliegende Zwischenfrequenz von 20,4 MHz um. Mit enthalten im Frontend sind die notwendigen Umsetzoszillatoren und deren Frequenzaufbereitung.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Umsetzung der HF auf die ZF bei Frequenzen > 3 GHz - Mikrowellenkonverter Die hochfrequenten Modelle des FSP (Frequenzbereich > 3 GHz) enthalten zusätzlich die Baugruppe Mikrowellenkonverter. Diese Baugruppe setzt die Eingangssignale des Analysators von oberhalb 3 GHz auf die 2.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Referenzfrequenz 10 MHz - Baugruppe IF-Filter Die Referenz wird von einem TCXO bereitgestellt, die Frequenz ist über D/A-Wandler einstellbar. Wahlweise kann auch ein OCXO (Option FSP-B4) oder der externe Referenzeingang (REF IN) eingeschaltet werden. In jedem Fall wird die gerade verwendete Referenz zum Referenzausgang und zum Frontend geführt.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Messdatenverarbeitung - Detektorbaugruppe Die folgenden Beschreibung erläutern den Signal- bzw. Datenfluss für die Messwertverarbeitung in unterschiedlichen Betriebsarten: Sweep Control Betrag DCON Control- ZF / Video Digital Down Detektor Phase Converter Controller Trigger 32 MHz Rauschfilter Video Detektoren Meß- Zähler PCI-Schnittstelle...
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung FFT- Bandbreiten In der Betriebsart FFT- Bandbreite wird der Synthesizer über den DCON auf die gewünschte Frequenz eingestellt und außerdem mit Hilfe des DCON die Abstimmspannungen für die analoge Hardware erzeugt. Der Signalpfad führt hier auch über ADC, Corr-RAM und DDC. Der DDC mischt zuerst die Eingangs-ZF mit Hilfe eines NCOs ins Basisband und filtert anschließend das entstehende I/Q-Signal über eine HDF- (High Decimation Filter) und FIR-Stufe (Finite Impulse Response).
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Tracking Generator (Option FSP-B9) Der Mitlaufgenerator erzeugt im Normalbetrieb (ohne Frequenzoffset) ein Signal exakt auf der Eingangsfrequenz des FSP. Für frequenzumsetzende Messungen besteht die Möglichkeit, einen konstanten Frequenzoffset von ±150 MHz zwischen der Empfangsfrequenz des FSP und dem Ausgangssignal des Mitlaufgenerators einzustellen.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Fronteinheit Die Fronteinheit besteht aus einer Montageplatte, in die das LC-Display, die Schaltmatte mit der Schaltfolie und der Drehimpulsgeber eingebaut sind. In der Rechnerwanne im Geräterahmen ist der Frontmodulrechner untergebracht. LC-Display Auf dem Farb-LC-Display werden für den Benutzer alle Informationen, Messungen usw. sichtbar ausgegeben.
Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung Netzteil Das Netzteil erzeugt alle für den Betrieb des FSP erforderlichen Spannungen. Das Netzteil kann an der Geräterückseite mit einem Netzschalter abgeschaltet werden. Das Netzteil ist ein primär getaktetes Schaltnetzteil mit Power Factor Correction (PFC) und Standby- Schaltung (+12 V Standby).
Baugruppentausch Baugruppentausch Der folgende Abschnitt beschreibt im Detail den Austausch der Baugruppen. Kapitel 5 informiert über das Bestellen von Ersatzteilen. Es enthält die Liste der mechanischen Teile mit den Bestellnummern sowie die Zeichnungen zum Baugruppentausch. Hinweis: Die Zahlenangaben in Klammern beziehen sich auf die Position in der Liste der mechani- schen Teile in Kapitel 5.
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Baugruppentausch • Zusätzliche Sicherheitshinweise Anfang dieses Achtung! Handbuchs beachten. • Gerät vom Versorgungsnetz trennen, bevor das Gehäuse geöffnet wird. • Um die Beschädigung elektronischer Bauteile zu ver- meiden, darf das Gerät nur an einem gegen elektro- statische Entladung geschützten Arbeitsplatz geöffnet werden.
Baugruppentausch Durchführen eines Kaltstarts Ø Netzkabel anschließen, Netzschalter einschalten. Ø Gleichzeitig mit dem Einschalten an der ON-Taste ist die Dezimalpunkt-Taste solange gedrückt zu halten, bis sich der Rechner mit einem Piepser meldet. Ø Danach startet Windows XP die Gerätefirmware. 1164.4556.81 3.15...
Baugruppentausch Tausch des Frontmodulrechners A90 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 570, und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404) Die Frontmodulrechner befindet sich hinter der Fronteinheit. Öffnen des Geräts und Ausbau der Fronteinheit Ø Gerät ausschalten und vom Netz trennen. Ø 4 St. Schrauben an den Frontgriffen (430) links und rechts entfernen und Frontgriffe abnehmen. Ø...
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Baugruppentausch Entnahme des Frontmodulrechners Ø 10 Kombischrauben (590) des Frontmodulrechners lösen und Frontmodulrechner wie folgt ausbauen (siehe auch Bild 3-7): Hinweis: Die Steckkräfte des Frontmodulrechners am Motherboard sind sehr groß. Ein Abziehen des Frontmodulrechners nach vorne erfolgt mit Hilfe der Schlitze an der Unterseite der Rechnerwanne.
Baugruppentausch Einbau des neuen Frontmodulrechners und Komplettierung des Gerätes Ø Neuen Frontmodulrechner vorsichtig am Motherboard anstecken und mit 10 St. Kombischrauben (590) anschrauben. Ø Kabelanschlüsse zum Frontmodulrechner sorgfältig und richtig gepolt anstecken (siehe Bild 3-8). Anschluss für Drehimpulsgeber Anschluss Festplatte auf Rückseite Kontaktseite Schaltfolie (Tastatur) oben Batterie...
Baugruppentausch Tausch der Lithiumbatterie auf dem Frontmodulrechner (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. (775), und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404) Die Lithiumbatterie befindet sich auf dem Frontmodulrechner hinter der Fronteinheit. Achtung! Lithium Batterien dürfen keinen hohen Temperaturen oder Feuer ausgesetzt werden. Halten Sie Batterien von Kindern fern. Wird die Batterie unsachgemäß...
Baugruppentausch Entnahme der Lithiumbatterie Ø Kontaktfeder des Batteriehalters vorsichtig nach oben drücken und Batterie entnehmen. Anschluss für Drehimpulsgeber Anschluss Festplatte auf Rückseite Kontaktseite Schaltfolie (Tastatur) oben Batterie LAN 1 LAN 2 Anschluss Displayverbinder für Display und Wandler Bild 3-9 Lage der Lithiumbatterie auf dem Frontmodulrechner 1164.4556.81 3.20...
Baugruppentausch Einbau der neuen Batterie und Komplettierung des Geräts Ø Kontaktfeder des Batteriehalters vorsichtig nach oben drücken und Batterie unterhalb der Feder in die Halterung einschieben. Hinweis: Der Pluspol (+) der Batterie zeigt nach oben! Achtung! Batterie keinesfalls kurzschließen Ø Obenliegende Fronteinheit in den FSP zurückschwenken und mit 4 St. Senkschrauben (610) am Frontrahmen befestigen.
Baugruppentausch Tausch der Festplatte A60 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 710, und Zeichnung 1164.4391 und 1164.4404) Die Festplatte befindet sich im Gerät zwischen Rechnerwanne und Baugruppen. Das Ersatzteil wird mit vorinstallierter Software geliefert. Öffnen des Geräts und Austausch der Festplatte Ø...
Baugruppentausch Tausch der Flashdisk A60 (Option FSP-B20) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1700, und Zeichnung 1164.4391 und 1155.1712) Die Flashdisk befindet sich im Gerät zwischen Rechnerwanne und Baugruppen. Das Ersatzteil wird mit vorinstallierter Software geliefert. Öffnen des Geräts und Ausbau der Flashdisk Ø...
Baugruppentausch Tausch des LC-Displays und des DC/AC-Converters (s. Kapitel 5, Liste mechanischer Teile, Pos. 600 und 870, und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404, 1093.4708) Das LCD ist zusammen mit dem zugehörigen DC/AC-Converter an einer Montageplatte angebracht. Die Verbindung zum Frontmodulrechner erfolgt über Kabel, welche auch einzeln zu tauschen sind. Zum Tausch ist wie folgt vorzugehen: Öffnen des Gerätes und Entnahme der Fronteinheit Ø...
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Baugruppentausch Einbau eines neuen LCD oder DC/AC-Converters und Inbetriebnahme Ø Neues LC-Display oder neuen DC/AC-Converter in umgekehrter Reihenfolge einbauen, alle Schrauben montieren und die zugehörigen Kabel anstecken und montieren. Ø Es ist darauf zu achten, dass der Displayverbinder (947) mechanisch spannungsfrei eingebaut wird.
Baugruppentausch Tausch der Schaltmatte (Tastatur) / Schaltfolie (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 630 und 640, und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404) Die Schaltmatte (Tastatur) und Schaltfolie befinden sich hinter der Fronthaube und dem Tastaturrahmen. Öffnen des Gerätes und Entnahme der Fronteinheit Ø Gerät ausschalten und vom Netz trennen. Ø...
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Baugruppentausch Ø Fronteinheit zusammendrücken, mit der Tastenseite nach oben drehen und über 10 St. Senkschrauben (660) wieder zusammenschrauben. Ø Fronteinheit mit Tastenseite auf Geräteoberseite legen, so dass die Kabel an den Frontmodulrechner angeschlossen werden können. Ø Alle Kabelanschlüsse zum Frontmodulrechner sorgfältig und richtig gepolt anstecken. Anschluss für Drehimpulsgeber Anschluss Festplatte auf Rückseite...
Baugruppentausch Tausch der Fronthaube (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 270-292, und Zeichnung 1164.4391) Die Fronthaube ist die äußere Frontplatte mit Beschriftung. Für jeden Gerätetyp gibt es eine eigene Fronthaube. Ø Gerät ausschalten und vom Netz trennen. Ø 4 St. Schrauben an den Frontgriffen (430) links und rechts entfernen und Frontgriffe abnehmen. Ø...
Baugruppentausch Tausch des Diskettenlaufwerks A30 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 670, und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404) Öffnen des Gerätes und Ausbau des Diskettenlaufwerks Ø Gerät ausschalten und vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen. Ø...
Baugruppentausch Tausch des Netzteils A20 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 550, und Zeichnung 1164.4404) Das Netzteil ist an der Rückseite des Geräterahmens eingebaut. Ausbau des Netzteils Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch des Lüfters (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 15, und Zeichnung 1164.4391) Der Lüfter befindet sich an der rechten Seitenwand. Öffnen des Geräts und Ausbau des Gerätelüfters Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Eingangsbuchse ´RF-INPUT (Kabel W1) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 295, 310, 315, 322 und Zeichnung 1164.4391) Die Eingangsbuchse befindet sich an der rechten unteren Seite der Frontplatte. Je nach Frequenz- bereich des Gerätes gibt es unterschiedliche Kabel W1. Öffnen des Geräts und Ausbau des Kabels W1 Ø...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Motherboard A10 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 515, und Zeichnung 1164.4391, 1164.4404) Das Motherboard befindet sich auf der Geräteunterseite. Öffnen des Geräts und Ausbau des Motherboards Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Einbau des Motherboards und Komplettierung des Gerätes Ø Neues Motherboard in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen. Hinweis: Die Baugruppe Motherboard vorsichtig verschieben und einbauen, damit keine Bauteile beschädigt werden. Kabel nach Zielbeschriftung stecken. Ø Frontmodulrechner, Fronteinheit, Netzteil, Baugruppen und Kabel, Gerätedeckel, Tubus und Rückwandfüße in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Eichleitung A40 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 20/30/35, und Zeichnung 1164.4391) Die Eichleitung befindet sich hinter der Eingangsbuchse ‚RF-Input‘. Es gibt unterschiedliche Eichleitungen für Geräte bis 7 GHz (20), für Geräte bis 30 GHz (30) und für Geräte bis 40 GHz (35).
Baugruppentausch Tausch der Baugruppen Key/Probe A80 und Vol./Phone Board A191 (Option FSP-B3) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 50 und 1040, und Zeichnung 1164.4391, 1129.6450) Die Baugruppen befinden sich hinter den Frontplattenbuchsen Keyboard, Probe, Kopfhörer und dem Lautstärkeregler. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppen Ø...
Baugruppentausch Einbau der Baugruppen und Komplettierung des Gerätes Ø Neue Baugruppe Key-Probe (50) mit 3 St. Senkkopfschrauben (55) an die Teilmontageplatte (60) schrauben. Ø Neue Baugruppe Vol./Phone Board (1040) mit Befestigungsmutter des Lautstärkereglers und 1 St. Kombischraube (1055) am Haltewinkel (1050) befestigen. Baugruppe Vol./Phone Board (1040) mit 3 St. Senkkopfschrauben (1060) an die Teilmontageplatte (60) schrauben.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe RF-Frontend A100 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 100, und Zeichnung 1164.4391) Die Baugruppe befindet sich im Mittelteil des Gerätes. Öffnen des Gerätes und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Detector A120 bzw. A140 (Option FSP-B70) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 110 bzw. Pos. 1900, und Zeichnung 1164.4391) Die Baugruppe befindet sich im vorderen Teil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe IF-Filter A130 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 120, und Zeichnung 1164.4391) Die Baugruppe befindet sich im Mittelteil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 130 bis 141, und Zeichnung 1164.4391) Die Baugruppe befindet sich im Mittelteil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Diplexer A162; FSP7 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2030 und Zeichnung 1130.2544) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2006 und Zeichnung 1130.2396) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos 40 und Zeichnung 1093.7994) Die Baugruppe befindet sich auf der Converter Unit 8 GHz (1130.2544, 1130.2396) bzw.
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Baugruppentausch Komplettierung des Gerätes und Frequenzgangkorrektur Ø Baugruppe Converter Unit 8 GHz (130) ins Gerät zurück stecken. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe Converter Unit A160“ Ø Software Frequenzgangkorrektur „FSP-FRQ.EXE“ ausführen. Die Software befindet sich auf dem Server Gloris. Messaufbau gemäß...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe YIG Unit 8 GHz A161; FSP7 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2005, 2010 und Zeichnung 1130.2544) Die Baugruppe befindet sich auf der Converter Unit 8 GHz (1130.2544, 1130.2396) Hinweis: Es werden jeweils nur YIG Units (mit YIG-Filter, Kabel, Blechteil) getauscht. Somit bleibt die Schnittstelle bei Verwendung anderer YIG-Filter immer gleich.
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Baugruppentausch Einbau der YIG Unit 8 GHz auf MW-Converter 1130.2544 Ø Die neue YIG Unit (2005 oder 2010) auf die Leiterplatte platzieren. Hinweis: Die YIG Unit 1130.2944.02 (2002) ist über Steckkontakte mit der Leiterplatte verbunden. YIG Unit zum Einbau senkrecht zur Leiterplatte von oben in die Buchsenkontakte stecken. Ø...
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Baugruppentausch Komplettierung des Gerätes und Frequenzgangkorrektur Ø Baugruppe Converter Unit 8 GHz (130) ins Gerät zurück stecken. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160“ Ø Software Frequenzgangkorrektur „FSP-FRQ.EXE“ ausführen. Die Software befindet sich auf dem Server Gloris. Messaufbau gemäß...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Diplexer (30GHz) A230; FSP13/30 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 150 und Zeichnung 1164.4391.01) Die Baugruppe befindet sich beim FSP13/30 hinter der Eichleitung auf der rechten Seite. Ausbau des Diplexers Ø Kabel X71 vom Motherboard (515) abziehen. Ø...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe YIG Unit 13/30 GHz A161; FSP13/30 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2115, 2120, 2125, 2130 und Zeichnung 1093.8249) Die Baugruppe befindet sich auf der Converter Unit 13/30 GHz (1093.8249) Hinweis: Es werden jeweils nur YIG Units (mit YIG-Filter, Kabel, Blechteil) getauscht. Somit bleibt die Schnittstelle bei Verwendung anderer YIG-Filter immer gleich.
Baugruppentausch Komplettierung des Gerätes und Frequenzgangkorrektur Ø Baugruppe Converter Unit 13/30 GHz (135,140) ins Gerät zurück stecken. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160“ Ø Software Frequenzgangkorrektur „FSP-FRQ.EXE“ ausführen. Die Software befindet sich auf dem Server Gloris. Messaufbau gemäß...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe RF-Extension 13/30 A162; FSP13/30 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2140, 2145 und Zeichnung 1093.8249) Die Baugruppe befindet sich auf der MW-Converter Unit 13/30 GHz Ausbau RF- Extension 13 Ø Baugruppe MW-Converter Unit 13 GHz (135) ausbauen. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160“...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Diplexer A163; FSP40 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2225 und Zeichnung 1093.8584) Die Baugruppe befindet sich auf der Converter Unit 40 GHz (141) Ausbau des Diplexers auf MW-Converter 40GHz Ø Baugruppe Converter Unit 8 GHz (130) ausbauen. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160“...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe YIG Unit 40 GHz A161; FSP40 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2215, 2217 und Zeichnung 1093.8584) Die Baugruppe befindet sich auf der Converter Unit 40 GHz (141) Hinweis: Es werden jeweils nur YIG Units (mit YIG-Filter, Kabel, Blechteil) getauscht. Somit bleibt die Schnittstelle bei Verwendung anderer YIG-Filter immer gleich.
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Baugruppentausch Abgleich und Test des YIG- Filters über Temperatur Ø Der MW- Converter 40 muss digital temperaturkompensiert werden Ø Digitaler Abgleich: FSP40 2 Stunden bei 50°C in Klimaraum stellen Frequenzgangkorrektursoftware „FSP-FRQ.EXE“ ausführen. Die Software befindet sich auf dem Server Gloris. Messaufbau gemäß...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe RF-Extension 40 A162; FSP40 (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 2235 und Zeichnung 1093.8584) Die Baugruppe befindet sich auf der MW-Converter Unit 40 GHz Ausbau RF- Extension 40 Ø Baugruppe MW-Converter Unit 40 GHz (141) ausbauen. Hinweis: siehe hierzu Beschreibung „Tausch der Baugruppe MW-Converter Unit A160“ Ø...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe AF-Demodulator A190 (Option FSP-B3) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1000, und Zeichnung 1164.4391) Die Baugruppe befindet sich im vorderen Teil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe OCXO A200 (Option: FSP-B4) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1100, und Zeichnung 1164.4391 und 1129.6791) Die Baugruppe befindet sich im vorderen Teil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Trigger A230 (Option FSP-B6) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1800, und Zeichnung 1164.4391 und 1129.8613) Die Baugruppe befindet sich im hinteren Teil des Gerätes vor dem Netzteil. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Tracking Generator A170 (Option FSP-B9) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1500, und Zeichnung 1164.4391 und 1129.7069) Die Baugruppe befindet sich im hinteren Teil des Gerätes vor dem Netzteil. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Externen Generatorsteuerung A210 (Option FSP-B10) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1600, und Zeichnung 1164.4391 und 1129.7298) Die Baugruppe befindet sich im vorderen Teil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Wideband Calibrator A190 (Option FSP-B15) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1160, und Zeichnung 1155.1012) Die Baugruppe befindet sich im vorderen Teil des Gerätes. Öffnen des Geräts und Ausbau der Baugruppe Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch des LAN-Adapters (Option FSP-B16) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. 1270, und Zeichnung 1164.4391 und 1129.8107) Der Adapter befindet sich an der Geräterückseite Öffnen des Geräts und Ausbau des Adapters Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch der Elektronischen Eichleitung A50 (Option FSP-B25) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos. (1400), und Zeichnung 1129.7800 und 1164.4391) Die Elektronische Eichleitung befindet sich hinter der mechanischen Eichleitung unter dem Lüfter. Öffnen des Gerätes und Ausbau der Eichleitung Ø Gerät ausschalten, vom Netz trennen, 4 St. Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen.
Baugruppentausch Tausch des DC/DC-Konverters (Option FSP-B30) (siehe Kapitel 5, Ersatzteilliste, Pos.(3000)) . Der DC/DC-Konverter (3000) ist an Rückwand des Gerätes montiert. Siehe auch Bedienhandbuch DC Power Supply FSP-B30. Achtung! Da es sich beim DC/DC-Konverter im unmontierten Zustand um eine Baugruppe in "Open Frame"-Bauweise handelt, ist sicherzustellen, dass die Montage nur von Elektrofachkräften durchgeführt...
Baugruppentausch Tausch der Baugruppe Battery Charger (Option FSP-B31/32) Öffnen des Battery Pack und Ausbau der Baugruppe Ø Batterie-Pack vom Gerät abnehmen. Ø Drei Schrauben (1) auf der Unterseite lösen. Ø Den Deckel (2) nach hinten herausziehen. Ø Alle Kabel abstecken. Ø...
Baugruppentausch Tausch der Akku Packs (Option FSP-B31/32) Öffnen des Battery Pack und Ausbau der Akku-Packs Ø Batterie-Pack vom Gerät abnehmen. Ø Drei Schrauben (1) auf der Unterseite lösen. Ø Den Deckel (2) nach hinten herausziehen. Ø Die Akku-Packs abstecken (3). Ø...
Fehlersuche Fehlersuche Fehlfunktionen können manchmal einfache Ursachen haben, aber manchmal auch von defekten Komponenten ausgehen. Mit dieser Fehlersuchanleitung ist es möglich, die Fehlerursache bis auf die Baugruppenebene zu finden und mit Hilfe eines Baugruppentauschs das Gerät wieder betriebsbereit zu machen. Zur Fehlersuche und Diagnose steht ein Selbsttest zur Verfügung, der Diagnosespannungen der Baugruppen abfragt und Grenzwertüberschreitungen anzeigt.
Fehlersuche Fehlersuche - Einschaltprobleme • Fehler: FSP lässt sich nicht einschalten. Aktion Fehlerursache/Fehlerbehebung Netzschalter an der Rückseite überprüfen Netzschalter OFF: Netzschalter einschalten. ß LED gelb (Stand-By) überprüfen LED leuchtet nicht: Ø Spannung an X20.D24 (Netzteil) messen: ß Sollwert: +12 V ± 1V Sollwert erreicht: Fehler in Schaltfolie oder Rechner.
Fehlersuche Fehlersuche - Bootprobleme • Fehler: FSP startet die Messanwendung nicht . Der FSP bootet nach dem Einschalten zunächst das Rechner-BIOS. Nach der erfolgreichen Initialisierung des Rechners beginnt der Startvorgang des Windows XP-Betriebssystems. Anschließend wird die Messanwendung als Autostart-Programm geladen. Während dieser Systemstarts werden an unterschiedlichen Stellen Selbsttests durchgeführt und eventuelle Fehlermeldungen ausgegeben.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Ø Dieser Vorgang kann mit der „Pause“-Taste auf dem angeschlossenen Keyboard angehalten werden, eine beliebige Taste setzt die Programmausführung fort. Auf dem Display erscheinen folgende Meldungen: Fehlt der Eintrag zur Festplatte, dann ist die Festplatte eventuell Award Modular BIOS v6.00PG, An Energy Star Ally Copyright (C) 1984-2000, Award Software, Inc.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache In der unteren Bildschirmhälfte erscheint der Test der PCI- Sollte die Zeile "Unknown PCI Hardware. Dabei werden alle Module mit Namen und PCI-Device- Device" fehlen, wurde ID angezeigt, die in der Testphase gefunden werden. In der Spalte Baugruppe Detektorboard nicht Device Class ist angegeben, um welche Art von PCI-Device es sich erkannt und die Messapplikation...
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Sollte das Betriebssystem auf der Festplatte zerstört sein und deshalb nicht korrekt geladen werden können, meldet Windows XP dieses mit einem sogenann- ten „Bluescreen“. Hier sind alle wesentlichen Infor- mationen über die internen Zu- stände des Rechners zusam- mengefasst.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Taucht bei diesem Ladevorgang ein „Bluescreen“ auf, kann ein Kaltstart erforderlich sein. In diesem Fall empfiehlt sich folgen- de Vorgehensweise: Kaltstart (Siehe Kapitel „Durchfüh- ren eines Kaltstarts“) Firmware-Update von der Backup- Partition, wenn kein Erfolg beim Kaltstart (siehe Kapitel 4 "Software Update") Beim Ladevorgang wird nochmals das Vorhandensein des Detektor-...
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Wenn das Programm geladen ist, wird als erstes die Messhardware initialisiert. Dabei wird auf dem Detektorboard ein Timer eingestellt, Liegt ein Fehler auf dem Detek- der vom 32-MHz-Taktsignal gesteuert wird. Dieser Test gibt torboard vor oder fehlt der Takt, Erkenntnisse über die Funktionsfähigkeit des Detektorboards und erscheint folgende Message-Box des Taktoszillators im FSP (Frontend).
Fehlersuche Fehlersuche - Laden der Baugruppen-EEPROMs • Fehler: Daten der Baugruppen lassen sich nicht lesen. Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Beim Hochfahren des Gerätes müssen alle benötig- ten Kalibrierdaten in den Arbeitsspeicher des Rech- ners eingelesen werden. Die Kalibrierdaten einer Bau- gruppe werden beim Kaltstart aus dem Baugruppen- EEPROM, sonst aus der zugehörigen Binärdatei ein- gelesen.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Bei erfolgreichem Auslesen des Baugruppen- headers aus dem EEPROM wird der Inhalt des Baugruppenheaders mit dem Baugruppenheader der zugehörigen Binärdatei verglichen. Kann der Baugruppenheader aus der Datei eingelesen werden und stimmt dieser mit dem Header des Kann hingegen die zugehörige Datei nicht gefun- EEPROMs überein, so wird davon ausgegangen, den werden oder unterscheidet sich der Bau-...
Fehlersuche Fehlersuche mit Selbsttest Der Selbsttest dient zur Erkennung von Gerätefehlern und Toleranzüberschreitungen, die im Rahmen der Selbstkalibrierung des Geräts nicht mehr korrigiert werden können. Dazu werden alle Signalpfade geschaltet und das Signal mit Messstellen verfolgt. Sämtliche Einstellmöglichkeiten der Hardware, die im Rahmen der Selbstkalibrierung genutzt werden, prüft der Selbsttest auf ausreichenden Einstellbereich.
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Fehlersuche Ist das Ergebnis ***FAILED***, so ist nicht nur auf Einträge zu achten, die mit FAILED** markiert sind, sondern auch auf die, die mit SKIPPED markiert sind. Diese Einträge weisen darauf hin. dass ein Testpunkt nicht durchgeführt wurde, da die Vorbedingungen nicht eingehalten wurden. Es handelt sich dann nur um einen Fehler, falls das Gerät auch nicht kalibrierbar ist.
Fehlersuche Ablauf des Selbsttests und Fehlermeldungen Überblick Als Signalquelle für den Test des Signalpfads dient die Kalibrierquelle auf der Baugruppe IF-Filter. 1. Messung der Betriebsspannungen a) des Netzteils b) nachgeregelte Betriebsspannungen auf den Baugruppen Detector und IF-Filter 2. Temperaturmessung auf der Baugruppe IF-Filter 3.
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Fehlersuche Prüfen der Betriebsspannungen Bei Ausfall einer Betriebsspannung bricht der Selbsttest ab, da dies in der Regel zu vielen Folgefehlern führt. Nach der Eingabe des Passwortes erfolgt kein Abbruch. Sämtliche Folgefehler erscheinen dann im Ergebnisprotokoll. Jedoch können dann eventuell noch vorhandene unabhängige Fehler ermittelt werden.
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Fehlersuche Temperaturmessung auf Baugruppe IF-Filter Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Hier wird zuerst die Temperatur gemessen. WARNING! IF-FILTER: Operating Temperature xx °C out of range Ø Ist die Temperatur außerhalb des zulässigen Bereichs von 0° ... 70°C, erscheint die Warnung. Ø...
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Fehlersuche Prüfen des 4fach-D/A-Wandlers auf Baugruppe Detector Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Detector Board Pretune-DAC Test Geprüft wird der 4fach D/A-Wandler auf Bau- gruppe Detector Board. Ein D/A-Wandler steuert die frequenzabhängige ZF-Verstärkung auf dem IF-Filter zur Frequenz- gangkorrektur. Die übrigen sind für Optionen vorgesehen (Mikrowellen Converter, Tracking Generator).
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Fehlersuche Test der Referenzsignale auf dem Standard Frontend (Baugruppe 1 und 2) und auf dem IF-Filter Festgestellte Fehler führen nicht zum Abbruch. Jedoch wird die anschließende Signalpfadprüfung im IF- Filter und Detector Board übersprungen, da kein Local Oszillator verfügbar ist, um das 128-MHz- Kalibriersignal auf die ZF 20,4 MHz umzusetzen, welche für die Tests erforderlich ist.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Kalibriersignal Pegel: FATAL ERROR! IF Board: CAL Signal level out of range for selftest Selftest aborted. Bei Ausfall des Kalibriersignals ist kein Selbsttest des Signalpfads möglich! Ø Messung im Menü SETUP - SERVICE mit Softkey INPUT CAL einschalten.
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Fehlersuche Test der Signalpfade • Die interne Prüfsignalquelle (CAL-Signal) wurde bereits im Test der Referenzsignale geprüft. • Prüfen aller Dämpfungsglieder des RF-Attenuators. • Prüfen des Ausgangspegels vom Standardfrontend mit Pegeldetektor am IF-Filter Eingang. • Prüfen aller Signalpfade innerhalb des IF-Filters. •...
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Fehlersuche Signalpfade auf der Baugruppe IF-Filter Zur Bereitstellung eines geeigneten Prüfpegels wird der RF-Attenuator genutzt. Daher wird ein Defekt im RF-Attenuator zu Folgefehlern bei der IF-Filter Prüfung führen. Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache IF-Filter Eingangspegel/Kalibrierverstärker (CAL-Amps 1+2) Selbsttest Detector A (siehe Blockschaltbild) Im folgenden gilt als Mischerpegel der am HF- Eingang anliegende Pegel, die HF Dämpfung ist...
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache Ist der Pegel innerhalb der Toleranz, so kann ein defekter CAL_Amp Ursache sein. CAL_Amps werden später im Selbsttest bezüglich ihres Einstellbereichs geprüft. Bei Passworteingabe läuft der Selbsttest durch. Ø Im Ergebnisfile auf Fehlermeldungen bei den CAL_Amps achten.
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Fehlersuche Normaler Ablauf Fehler und Fehlerursache StepGain (ZF-Verstärker) Selbsttest Detector C (siehe Blockschaltbild) Der 10 dB Step Gain (Step Gain Coarse) und der 0,1 dB Step Gain (Step Gain Fine) werden geprüft. Dabei wird der Eingangspegel mit dem RF-Attenuator in 10 dB Stufen abgesenkt und gleichzeitig mit dem StepGain um denselben Betrag verstärkt.
Fehlersuche Fehlersuche Frontend Modul 1 In Abhängigkeit des Fehlerbildes sollten einige Messungen am Frontend gemacht werden bevor die Baugruppe getauscht wird. • IP3 zu hoch • Signalpegel zu niedrig • LO-Durchschlag zu hoch • Nebenlinien Diese Fehler können von einem defekten Eingangsmischer verursacht werden. Da dieser Mischer eine direkte Verbindung zur Eingangsbuchse besitzt, kann er relativ leicht durch den Benutzer zerstört werden.
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Fehlersuche Fehlersuche MW-Converter Der am häufigsten auftretende Fehler bei MW- Convertern ist, dass der angezeigte Signalpegel am Spektrumanalysator >3GHz zu niedrig ist oder ganz fehlt. • Pegelverhältnisse am MW- Converter Aktion Fehlerursache/behebung Hochfrequentes Signal (f>3GHz) am Eingang Bei keinem oder zu geringem Pegel ist eine des MW-Converters mit einem Pegel von Baugruppe auf dem MW- Converter defekt.
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Fehlersuche • Pegelverhältnisse am Diplexer Aktion Fehlerursache/behebung Hochfrequentes Signal (f>3GHz) am Eingang Bei keinem oder zu geringem Pegel ist der des Diplexers mit einem Pegel von -20dBm Diplexer auszutauschen. (siehe „Tausch der einspeisen und an Ausgangsbuchse messen. Baugruppe Diplexer“) FSP7: Liegt der gemessene Pegel innerhalb des - Eingangsbuchse Diplexer X169 Toleranzbreiches ist eine der nachfolgenden...
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Fehlersuche • Pegelverhältnisse an RF- Extension Aktion Fehlerursache/behebung Hochfrequentes Signal (f>3GHz) am Eingang Bei keinem oder zu geringem Pegel ist die RF- der RF- Extension mit einem Pegel von –10 Extension auszutauschen. (siehe „Tausch der dBm einspeisen und an Ausgangsbuchse Baugruppe RF- Extension“) messen.
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Inhaltsverzeichnis - Kapitel 4 "Software Update/Installation von Optionen" Inhaltsverzeichnis - Kapitel 4 "Software Update/Installation von Optionen" 4 Software Update/Installation von Optionen ............4.1 Installation neuer FSP-Software..................... 4.1 Wiederherstellung der Betriebssysteminstallation ..............4.2 Installation der Optionen ........................ 4.3 1164.4556.81 I-4.1...
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Inhaltsverzeichnis - Kapitel 4 "Software Update/Installation von Optionen" 1164.4556.81 I-4.2...
Installation neuer FSP-Software Software Update/Installation von Optionen Kapitel 4 informiert über den Software Update, die Wiederherstellung der Betriebssysteminstallation und den Einbau von Optionen. Beschreibungen, die dem Software Update oder den Optionen beigelegt sind, können hier abgeheftet werden. Installation neuer FSP-Software Die Installation einer neuen Firmware-Version wird über das eingebaute Diskettenlaufwerk durchgeführt.
Wiederherstellung der Betriebssysteminstallation Wiederherstellung der Betriebssysteminstallation Falls sich das Betriebssystem nicht mehr starten läßt, besteht die Möglichkeit den Analyzer im Bootmenü von der Backup-Partition aus zu starten, und die Betriebssysteminstallation wieder- herzustellen. Diese Funktion ist bei Geräten mit der Option B20 nicht verfügbar. Start Backup- Partition...
Installation der Optionen Installation der Optionen Der FSP kann mit folgenden Optionen ergänzt werden: AM/FM-Mithördemodulator FSP-B3 1129.6491.02 Ofenquarzreferenez (OCXO) FSP-B4 1129.6740.02 TV-/ HF-Power-Trigger FSP-B6 1129.8594.02 Mitlaufgenerator FSP-B9 1129.6991.02 Externe Generatorsteuerung FSP-B10 1129.7246.02 WCDMA Demodulations Hardware FSP-B15 1155.1006.02 LAN Schnittstelle FSP-B16 1129.8042.02 Erweiterte Umweltspezifikation FSP-B20...
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Installation der Optionen Einbau von Hardware-Optionen: Ø Gerät ausschalten und Netzstecker ziehen. Ø Die 4 Rückwandfüße (450) abschrauben und den Tubus (410) nach hinten abziehen Ø Nach der Installation den Tubus wieder aufschieben und die Rückwandfüße anschrauben. Achtung! Beim Einbau des Gehäuse darauf achten, daß keine Kabel beschädigt oder gezogen werden.
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Inhaltsverzeichnis - Unterlagen Inhaltsverzeichnis - Kapitel 5 "Unterlagen" 5 Unterlagen......................5.1 Einsenden des Gerätes und Bestellen von Ersatzteilen............. 5.1 Einsenden des Gerätes ......................5.1 Einsenden einer Baugruppe ....................5.1 Ersatzteilbestellung........................5.2 Austauschbaugruppen......................5.2 Rücknahme defekter Austauschbaugruppen ................5.2 Ersatzteile ............................5.3 Lieferbare Netzkabel........................
Seite 188
Inhaltsverzeichnis - Unterlagen Diese Seite ist absichtlich leer. 1164.4556.81 I-5.2...
Einsenden des Gerätes und Bestellen von Ersatzteilen 5 Unterlagen Dieses Kapitel beschreibt Informationen zum Bestellen von Ersatzteilen und enthält die Ersatzteilliste und die Unterlagen für das FSP-Gesamtgerät. Einsenden des Gerätes und Bestellen von Ersatzteilen Für Service- und Reparaturleistungen sowie die Bestellung von Ersatzteilen und Baugruppen wenden Sie sich bitte an an Ihre Rohde &...
Einsenden des Gerätes und Bestellen von Ersatzteilen Ersatzteilbestellung Um Ersatzteile schnell und richtig liefern zu können, benötigen wir folgende Angaben: • Sachnummer • Benennung • Kennziffer • Stückzahl • Gerätetyp, für den das Ersatzteil benötigt wird • Gerätesachnummer • Ansprechpartner für eventuelle Rückfragen Eine Liste der lieferbaren Ersatzteile und Netzkabel befindet sich im folgenden Abschnitt.
Ersatzteile Ersatzteile Die für die Bestellung notwendigen Sachnummern von Ersatzteilen und Baugruppen sind aus den Schaltteillisten im folgenden Abschnitt zu entnehmen. Wichtiger Hinweis! Beachten Sie beim Austausch einer Baugruppe bitte die Sicherheitshinweise und die entsprechende Montageanleitung in Kapitel 3 dieses Servicehandbuchs! Achten Sie beim Versand von elektrostatisch gefährdeten Baugruppe auf eine geeignete Verpackung.
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Ersatzteile Diese Seite ist absichtlich leer. 1164.4556.81...
Liste der mechanischen FSP-Teile Liste der mechanischen FSP-Teile Der FSP ist nach der R&S-Bauweise 2000 aufgebaut. Gehäusegröße: 4E 7/8 T350 Maße über alles: B x H x T: 372,75 x 176,50 x 395,00 Ergänzungen: 19''-Adapter ZZA-411, Sachnummer 1096.3283.00 Hinweis: Die empfohlenen Ersatzteile sind in der gleichnamigen Spalte mit x gekennzeichnet Tabelle 5-2 Liste der FSP Ersatzteile Position.
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Liste der mechanischen FSP-Teile Position. Benennung / Bezeichnung Sachnummer Menge Elektrische Empfohlene Kennzeichen Ersatzteile MW-CONVERTER UNIT (40 GHz) 1093.8584.40 A 160 KOMBISCHRAUBE M2,5X6 1148.3059.00 DIPLEXER (30 GHZ) 1108.8508.30 A230 LUFTABDECKUNG 1093.5285.00 RUECKWANDPLATTE BESCHR 1093.4650.00 KOMBISCHRAUBE M2,5X6 1148.3059.00 ABDECK. 9POL SUB-D 1093.8990.00 ABDECK.