Geräteaufbau und Funktionsbeschreibung
FSP
Beschreibung des Blockschaltbildes
Der FSP ist ein dreifach (zweifach für Empfangsfrequenzen > 3GHz) überlagernder Empfänger für den
Frequenzbereich 9 kHz bis zu einigen GHz (abhängig vom Gerätemodell). Die Signalverarbeitung
erfolgt in einer HF-Baugruppe (zwei bei Modellen > 3GHz), einer ZF-Baugruppe, einer Detektor-
Baugruppe und einem Rechnerteil, bestehend aus Pentium-PC, I/O-Interface und Graphik. Das Gerät
ist durch die Nachrüstung von Optionen im Analog- und Digitalbereich auf zukünftige Erfordernisse
erweiterbar.
Das Eingangssignal wird im HF-Dämpfungsschalter abgeschwächt und gelangt dann abhängig vom
Gerätetyp zu den HF-Baugruppen. Bei Geräten mit Option FSP-B25 (elektronische Eichleitung) folgt
diese Baugruppe im Signalpfad. Beim 3-GHz-Modell folgt danach das Frontend, bei den
höherfrequenten Modellen ist der Diplexer zwischengeschaltet. Der hochfrequente Anteil > 3GHz wird
nach dem Diplexer auf die Baugruppe Mikrowellenkonverter geleitet. Die ZF-Baugruppe ist für alle
Gerätetypen einheitlich, ebenso der weitere Signalpfad über die Signalbewertung bis zum Display.
Die Erzeugung der internen Referenz und Kalibriersignale erfolgt in der Frequenz- und
Pegelreferenzaufbereitung
auf
der
Baugruppe
IF-Filter.
Die
vom
Frontend
bereitgestellte
Referenzfrequenz 128 MHz wird hier verstärkt und als Gerätereferenz zur Verfügung gestellt, außerdem
wird ein pegelgeregeltes Ausgangssignal als interne Pegelreferenz für die Gerätekalibrierung erzeugt.
Der Mitlaufgenerator erzeugt ein Ausgangssignal auf der Empfangsfrequenz des Analysators ± 150
MHz Frequenzoffset. Der Ausgangspegel der Baugruppe ist geregelt und kann im Bereich -30 dBm bis
0 dBm eingestellt werden.
Dieses Ausgangssignal ist mit externen Signalen I/Q-, AM- und FM-modulierbar.
In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Baugruppen näher erläutert.
Eichleitung
Von der Eingangsbuchse gelangt das HF-Signal über den Eingangsumschalter zum Abschwächer, der
in 10-dB-Stufen von 0 bis 70 dB schaltbar ist. An dem Umschalter liegt zum einen das Eingangssignal
an und zum anderen ein abschaltbares 128-MHz-Signal mit einem sehr engtolerierten Pegel von -30
dBm für Kalibrierzwecke oder 0 dBm für den Selbsttest des Geräts.
Elektronische Eichleitung (Option FSP-B25)
Die elektronische Eichleitung folgt im Signalpfad direkt hinter der Eichleitung. Sie besteht aus drei
verschiedenen Teilen: ein 5 dB Dämpfungsglied, welches die Eichleitungseinstellung auf 5 dB
Schrittweite ändert; ein elektronischer Eingangsabschwächer, der in 5-dB-Stufen von 0 bis 30 dB
schaltbar ist und ein schaltbarer Vorverstärker zur Reduzierung des Rauschmaßes des FSP.
1164.4556.81
3.2
D-1