VORSICHT:
Ist an einem Elektroden-Anschluss keine Elektrode angeschlossen bzw. kein
Verschlussstecker vorhanden, kann das die Leistung des Geräts beeinträchtigen. Wenn eine Elektrode
nicht verwendet werden soll, vergewissern Sie sich, dass ein Verschlussstecker korrekt in den freien
Anschluss eingesetzt ist, und ziehen Sie dann die Befestigungsschraube bis auf den Verschlussstecker
an.
Schritt G:
Elektrodensignale überprüfen
1.
Führen Sie das Aggregat in die Implantationstasche ein.
2.
Bewerten Sie die Signale der Stimulations-/Detektions-Elektrode mithilfe der Echtzeit-EGM und der
Marker. Die Messwerte an den Elektroden sollten den obigen entsprechen (Tabelle 23
Elektrodenmessungen auf Seite 74).
Je nach dem intrinsischen Rhythmus des Patienten ist es unter Umständen erforderlich, die
Stimulationsparameter temporär anzupassen, um die Einschätzung von Stimulation und Detektion zu
ermöglichen. Erweisen sich Stimulation und/oder Detektion nicht als korrekt, die Elektrode vom Aggregat
trennen und Stecker und Elektroden einer Sichtprüfung unterziehen. Die Elektrode im Bedarfsfall erneut
testen.
VORSICHT:
Sorgen Sie dafür, dass im atrialen Kanal keine Artefakte von den Ventrikeln auftreten, da dies
zu atrialem Oversensing führen kann. Wenn im atrialen Kanal Artefakte von den Ventrikeln auftreten, kann eine
Neuplatzierung der atrialen Elektrode erforderlich sein, um die Interaktion zu minimieren.
3.
Alle Elektrodenimpedanzen überprüfen.
Für ACCOLADE-, PROPONENT-, ESSENTIO- und ALTRUA 2-Geräte ist die Impedanz-Grenze Hoch nominell
auf 2000 Ω eingestellt und ist in Inkrementen von 250 Ω zwischen 2000 und 3000 Ω programmierbar. Die
Impedanz-Grenze Niedrig ist nominell auf 200 Ω eingestellt und ist in Inkrementen von 50 Ω zwischen 200 und
500 Ω programmierbar.
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